Lamettaleichen

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Inhaltsangabe zu „Lamettaleichen“ von

Alle Jahre wieder: Neben Lametta gibt es diesmal zum Fest der Nächstenliebe auch jede Menge Leichen und kriminelle Aktivitäten. Ake Edwardson erzählt von einem Überfall auf einen Geldtransporter in Schweden, einen Tag vor Heiligabend. Das selbstgemachte Weihnachtsgeschenk ist viele Scheine schwer, aber dummerweise schneit es heftig, und außerdem ist der Benzintank des Fluchtautos fast leer. Schöne Bescherung! Bei Ferdinand von Schirach ist mehr Vendetta als Lametta: Das familiäre Weihnachtsgelage wird zur blutigen Abrechnung, und auch im gemütlichen Périgord vermiest eine Leiche Martin Walkers Chef de police Bruno den Weihnachtsschmaus. Aber Ingrid Noll zeigt in ihrer Erzählung, dass ein Todesfall zu Weihnachten auch ohne Mord fesseln kann: wenn nämlich hinter einer braven Fassade dunkle Familiengeheimnisse offenbar werden.

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  • Weihnachtliche Leichen

    Lamettaleichen

    Duffy

    10. December 2013 um 12:37

    Aus dem Programm des Diogenes-Verlages wieder eine bunte Auswahl von Kurzgeschichten und Romanauszügen von rennomierten Autoren, die sich mit Leichen zur Weihnachtszeit beschäftigen. Das wäre wahrscheinlich noch schöner, wenn es sich nicht um Auszüge aus schon bekannten Werken handeln würde. Große Ausnahme, weil extra für diese Ausgabe gechrieben und damit abgeschlossen und weit vorne liegend der Beitrag von Martin Walker. Ansonsten natürlich der wieder gut funktionierende Appetizer.

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  • Rezension zu "Lamettaleichen"

    Lamettaleichen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. November 2012 um 15:35

    Mit Åke Edwardsons Kurzkrimi "Frohe Weihnachten" startet die Anthologie voller Lamettaleichen: Drei Männer überfallen am Tag vor Heiligabend einen Geldtransporter und hoffen auf eine schöne Bescherung. Statt dessen geht ein bisschen viel schief und die drei müssen schleunigst weg - leider ohne einen Plan B. Sie fahren in eine immer tiefer verschneite, einsame Gegend und die Nacht nach dem Überfall in einer zufällig gefundenen Pension wird mysteriös. Als nächstes warten Henry Slesar und Ingrid Noll mit Geschichten auf, wie sie das wunderbare Cover andeutet: Raffiniert geschriebene Geschichten mit falschen Fährten und hinterrücks entwickelten Wendungen. Andrea Maria Schenkel nimmt uns mit auf eine Reise in das Jahr 1919 auf einen Einödhof, während Simon Beckett seinem Dr. Hunter das Fest in den Grampian Highlands mit einem Knochenfund versauert. Zwei Geschichten, die sehr unterschiedlich erzählt werden, denn bei Schenkel kommt neben einer jungen, verunsicherten Hofbewohnerin auch der verzweifelte Übeltäter selbst zu Wort. Beide Autoren bauen eine stimmige Atmosphäre auf und das Traurige und Nachdenkliche kommt teils versteckt zum Vorschein. Auf dem Einödhof spielt nicht zuletzt der Aberglaube eine gewisse Rolle. Sebastian Fitzek liefert eine Horrorgeschichte und trifft meinen persönlichen Geschmack am wenigsten … was aber durch die raffinierte Führung von Hercule Poirot durch Agatha Christie und eine ungewöhnliche Erzählung von Friedrich Ani wieder wettgemacht wird. Hercule Poirot wird von den anderen Gästen mit einer kleinen Schauspieleinlage gefoppt und soll auf keinen Fall vom Plumpudding essen. Ani schickt seine Hauptperson in eine Kneipe und lässt sie mit einem Bier nach dem anderen schwafeln, der stoisch ruhige Wirt hört kaum zu. Doch was will man aus dem Geschwätz, das der Gast eh immer erzählt, schon heraushören? Martin Walker liefert einen Originalbeitrag für diese Anthologie, der kurz vor dem Fest spielt. Eines von Walkers Hauptmotiven, das friedliche Miteinander, für das sich auch seine Romanfigur Bruno in St. Dénis stark macht, lässt sich anlässlich Weihnachten freilich besonders gut illustrieren. Es geht sehr sentimental zu, aber Walker kann nun einmal schön erzählen und für den Fitzek'schen Horror ist es ein attraktives Gegengewicht. Das Finale liefert Donna Leon "anstelle eines Nachworts", wie die Inhaltsangabe verrät. Es ist ein Auszug aus dem Krimi "Blutige Steine", der 2006 erschienen ist. Ein Kurzkrimi ist es also nicht, weshalb die Passage etwas in der Luft hängt und eher wie eine Ankündigung daher kommt, dass wir es bei Lamettaleichen sicher nicht mit der letzten Krimianthologie des Diogenes Verlag zu tun haben. Das darf auch so sein, denn die Anthologie schafft souverän die Mischung verschiedener Stile und Stimmungen und genehmigt unterhaltsame Abwechslung.

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