Lichterglanz und Apfelduft

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Inhaltsangabe zu „Lichterglanz und Apfelduft“ von

Kommen Sie mit auf eine kleine nostalgische Reise in eine Zeit, in der das Geheimnis der Weihnacht noch allgegenwärtig war im hellem Kerzenschein und dem süßen Duft nach Pfefferkuchen. Kleine Anekdoten, Geschichten und Gedichte lassen den Zauber früherer Tage wieder auferstehen. Das Aufstellbuch Lichterglanz und Apfelduft ist ein stimmungsvoller Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit.
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  • Nett, kann man kaufen, muss man nicht

    Lichterglanz und Apfelduft
    sabisteb

    sabisteb

    03. December 2013 um 13:18

    Weihnachten steht vor der Tür, die Zeit der sinnlosen Mitbringsel im Tausch gegen selbstgebackene Plätzchen. In diese Kategorie fällt auch dieses Ringbüchlein. Ein typisches Weihnachtsprodukt, nett anzusehen, unterhaltsam und irgendwie ziemlich sinnlos, es sei denn man braucht irgendein weihnachtliches Buchgeschenk. Das Büchlein bietet eine Mischung aus historischen Weihnachtsfakten Wer erfand den Adventskranz, wer oder was ist/war ein Krampus; bis 1917 war die Adventszeit Fastenzeit), Zitaten (für Postkarten) und Rezepten. Dabei hat mich jedoch einiges gestört. Bei den Zitaten ist nur der Autor angegeben, aber nicht, aus welchem Buch dieses stammt. Will man vielleicht das dazugehörige Buch zu Weihnachten lesen oder Verschenken, heißt es fröhlich suchen. Auch Kommentare wie „Damals blieben in vielen Familien die Wünsche der Kinder unerfüllt, weil das Geld nur für das Nötigste reichte“ gehen an der aktuellen Realität, die jener der 1930 sehr nahe kommt vorbei, das ist die Realität für sehr viele Kinder, auch heute in Deutschland, besonders wenn sie in HartzIV Familien aufwachsen. Sicherlich fallen aber die Empfänger und Käufer solcher Bücher nicht in diese Kategorie, denn diese Menschen haben für so ein eher sinnloses, aber nettes Geschenkbuch sicherlich kein Geld übrig. Printed in China ist auch nicht wirklich prickelnd. Der Transport aus China ist aus Umweltschutzgründen mehr als bedenklich, als wenn es in Deutschland keine Druckereien gäbe. Es gibt aber auch schöne Inspirationen. Ich werde die des Barbarazweiges wohl tatsächlich wiederbeleben und am 4. Dezember meinem Kirschbaum einen Ast abschneiden, diesen kühl in einer Vase aufbewahren und darauf hoffen, dass er zu Weihnachten blüht. Fazit: Nett, kann man kaufen, muss man nicht.

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