Lina - Hoffnung auf Leben

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Inhaltsangabe zu „Lina - Hoffnung auf Leben“ von

Lina ist anders – irgendwie. Schon vor langer Zeit hat sie eine unsichtbare Mauer aufgebaut, um jeden Menschen von sich fernzuhalten, der näheres Interesse an ihr zeigen könnte. Das bemerkt auch Eric, der für sein letztes Schuljahr auf Linas Schule wechselt und schon in seiner ersten Stunde auf sie prallt. Im Gegensatz zu seinen neuen Mitschülern weckt Linas abweisende Art bei dem attraktiven Jungen jedoch Interesse, weshalb er fortan versucht, ihren Schutzwall zu durchbrechen. Dass er dabei gerade zur richtigen Zeit kommt, kann er nicht ahnen, auch wenn er immer häufiger spürt, dass etwas nicht stimmt. Schließlich schafft er es, ihr Vertrauen zu gewinnen und zwischen den beiden entwickeln sich zarte Gefühle. Doch erst, als es zu einem dramatischen Vorfall kommt, kann Eric wahrhaftig hinter ihre Mauer schauen – und muss feststellen, dass manche Fassaden nur dazu da sind, um dunkle Geheimnisse zu verdecken. Geheimnisse, an denen Lina zu zerbrechen droht…

Toller Schreibstil, so kennt man die Gedanken der Protagonisten. Schwieriges Thema, toll umgesetzt.

— bockzilla
bockzilla

Ein tief bewegendes Buch, das einen im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht.

— Line1984
Line1984

Eine erschütternde, traurige Geschichte die.sehr viel Mut macht!!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Bewegendes Buch, das sich einfühlsam mit einem sehr schwierigen Thema auseinandersetzt.

— Rozalia
Rozalia
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  • Schwieriges Thema - fesselndes Buch

    Lina - Hoffnung auf Leben
    Buchdaisy

    Buchdaisy

    28. April 2015 um 17:41

    Lina ist anders - Eric aber auch. Die beiden treffen im letzten Schuljahr vor dem Abitur aufeinander. Eric scheint der erste zu sein, der sich für Lina interessiert, trotz ihrer offensichtlichen Abwehr. Bisher hatte sie erfolgreich ihr Leben vor ihrer Umwelt verborgen, zu schlimm ist das, was ihr ausgerechnet in ihrer Familie angetan wird. Doch Marc gibt nicht auf und nähert sich ihr in kleinen Schritten. Dann kommt es gerade durch Marc zur Zuspitzung der Ereignisse, aber andererseits auch zum Ausbruch aus dem Martyrium. Lina - Hoffnung auf Leben ist ein fesselndes, erschreckendes, aber auch einfühlsames Buch, dass sich mit einem schwierigen Thema auseinandersetzt. In rasantem Tempo wird der Leser durch die Geschehnisse katapultiert - und bleibt erschüttert zurück. Deshalb gab es für mich nur eins: Weiter lesen in der Fortsetzung, Lina - Leben mit Hoffnung

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  • 5 Sterne sind eigentlich zu wenig.......

    Lina - Hoffnung auf Leben
    Peanuts1973

    Peanuts1973

    09. February 2015 um 18:53

    Gefühlvolles geschriebenes Drama, welches das sehr schwierige Thema Mißbrauch und Mißhandlung in der eigenen Familie behandelt. Die Autorin hat das Thema sehr berührend geschildert. Ich habe regelrecht mitgelitten. Dazu ein sehr flüssiger Schreibstil, der mich um eine Nacht Schlaf gebracht hat :)  Die Darstellung der Protagonisten ist sehr authentisch. Ein Drama, welches jeden einzelnen Stern wert und lesenswert ist.

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  • Ein fantastisches Debüt!

    Lina - Hoffnung auf Leben
    fraeuleinbuecherwald

    fraeuleinbuecherwald

    14. September 2014 um 19:06

    Wenn junge Autoren ihr Debüt in die große weite Welt entlassen, ist es immer so, als würde die eigene Fantasie flügge werden. Genau das beschreibt auch die junge Paderborner Autorin Emma S. Rose in ihrer Danksagung. Und dass eben diese jungen Autoren, die so viel Herzblut in ihre Bücher und die Vermarktung dieser Bücher stecken, absolut unterstützenswert sind, das beweist „Lina – Hoffnung auf Leben“ auf eindrucksvolle Art und Weise. Zur Story will ich gar nicht so viel erzählen, weil jedes Wort zu viel auch zu viel verraten würde. Die Hauptfigur ist Lina, ein junges Mädchen, das eine schreckliche Kindheit erlebt. Nur Eric, der Neue in der Klasse, versucht, hinter ihre mühsam aufgebaute Fassade zu schauen und kommt der Wahrheit damit erschreckend nah. Er versucht, einen Platz in Linas Leben zu bekommen und sie aus der buchstäblichen Hölle zu retten. Man muss sagen, dass die Geschichte ziemlich harter Tobak ist. Ich musste einige Male das Lesen unterbrechen, weil ich so berührt und geschockt war. Aber lange konnte ich das Buch auch nicht zur Seite legen, da ich auf keinen Fall das Ende hinauszögern, sondern wissen wollte, ob es für Lina und Eric ein Happy End geben kann. Dabei überrascht die Geschichte immer wieder mit unerwarteten Wendungen und vielen Spannungsmomenten. Ob die Geschichte autobiografisch ist, weiß ich übrigens nicht, ich kann Emma S. Rose nur wünschen, dass sie es nicht ist. Aber so oder so hat sie sich einem schwierigen Themas angenommen, vor dem viele andere Autoren zurückschrecken würden, weil es nur einen schmalen Grat zwischen Voyeurismus und bloßer Darstellung der Situation gibt, zwischen Darstellung der Ereignisse und zu krassen Beschreibungen. Aber Emma S. Rose ist diese Balance wunderbar gelungen! Ich kann jedem, der nicht allzu zart besaitet ist, nur raten, dieses Buch zu lesen. Natürlich gibt es im Sprachstil noch ein wenig Verbesserungspotential, aber die Autorin ist jetzt schon – bei ihrem ersten Buch – auf einem Niveau angelangt, dass andere Autoren ihr ganzes Leben nicht erreichen werden. Und die Geschichte lädt zum Nachdenken ein, zum genaueren Hinschauen, wenn Mitmenschen sich „komisch“ verhalten. Im Gegensatz zu einigen Kritikern (z.B. auf der Rezensionsseite bei Amazon) fand ich das Verhalten der Protagonistin auch absolut nachvollziehbar. Ein toller berührender Roman mit einem krassen Thema, super ausgearbeitet und ein durch und durch gelungenes Debüt!

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  • Lina - erschütternd, fesselnd einfach unglaublich. Dieses Buch hat mich tief berührt.

    Lina - Hoffnung auf Leben
    aly53

    aly53

    01. September 2014 um 07:12

    Klappentext: Lina ist anders – irgendwie. Schon vor langer Zeit hat sie eine unsichtbare Mauer aufgebaut, um jeden Menschen von sich fernzuhalten, der näheres Interesse an ihr zeigen könnte. Das bemerkt auch Eric, der für sein letztes Schuljahr auf Linas Schule wechselt und schon in seiner ersten Stunde auf sie prallt. Im Gegensatz zu seinen neuen Mitschülern weckt Linas abweisende Art bei dem attraktiven Jungen jedoch Interesse, weshalb er fortan versucht, ihren Schutzwall zu durchbrechen. Dass er dabei gerade zur richtigen Zeit kommt, kann er nicht ahnen, auch wenn er immer häufiger spürt, dass etwas nicht stimmt. Schließlich schafft er es, ihr Vertrauen zu gewinnen und zwischen den beiden entwickeln sich zarte Gefühle. Doch erst, als es zu einem dramatischen Vorfall kommt, kann Eric wahrhaftig hinter ihre Mauer schauen – und muss feststellen, dass manche Fassaden nur dazu da sind, um dunkle Geheimnisse zu verdecken. Geheimnisse, an denen Lina zu zerbrechen droht… Aufbau und Hanldung: Für ihr erstes Werk greift die Autorin, ein sehr schwieriges Thema auf. Ein Thema bei dem eigentlich immer geschwiegen wird. Weil sich die Betroffenen zu sehr schämen und weil siesich selbst als Schuldige fühlen. Mit Lina erleben wir ein junges Mädchen das tief berührt und wir sie am liebsten selbst beschützen und in den Arm nehmen wollen. Einfach um ihr zu zeigen. Es wird alles wieder gut. Aber wird wirklich alles jemals wieder gut? Ist es nicht vielmehr so, daß es zwar leichter werden kann. Aber vorbei sein, wird es niemals. Das Erlebte ist einfach zu prägend. Auch mit Eric lernen wir einen jungen Mann kennen, der uns auch sehr berührt, er geht über seine Grenzen hinaus, um das Mädchen das er liebt zu beschützen. Lina sowie Eric wachsen an dieser Geschichte und lernen dabei, es gibt noch mehr Seiten im Leben. Die es wert sind, betrachtet zu werden. Dieses Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Es ist unglaublich wie tief man in dieses Buch eintaucht. Man hat einfach das Gefühl, man steckt mittendrin. Emma S. Rose versteht es geschickt, den Leser bei seinen Emotionen zu packen. Man schmunzelt, man leidet und man ist wütend. Möglich, das man durch dieses Buch, die Welt ein wenig anders betrachtet. Dieses Buch rüttelt auf, es zeigt uns die Sonnen- wie auch die Schattenseiten des Lebens. Es geht sehr an die Substanz, das alles zu lesen. Vor allem fühlt man sich so hilflos. Es ist wirklich erdrückend realistisch. Erzählt wird alles überwiegend aus Linas Sicht, aber hin und wieder wird uns auch ein Blickwinkel aus Erics Sicht gestattet. Dadurch geraten wir noch tiefer ins Buch. Wir erleben von beiden die Gefühle. Und können so beide noch besser erleben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Kapitellänge ist überschaubar, so das man förmlich durch das Buch fliegt. Ich kann dieses Buch zu 100% weiterempfehlen. Es ist einfach ein Buch das man unbedingt lesen sollte. Meine Meinung: Lina-Hoffnung auf Leben - Das bringt es auf den Punkt. Das Schicksal von Lina hat mich förmlich sprachlos gemacht, gefesselt und ich musste weinen. Ich kann gar nicht beschreiben, was für Emotionen das Buch bei mir ausgelöst hat. Selbst jetzt wo ich hier sitze und schreibe muss ich weinen. Das Thema ist einfach zu erdrückend. Und Lina tut mir in tiefster Seele weh. Es ist einfach schrecklich wenn ein Mensch sowas erleiden muss und oftmals merkt niemand etwas davon. Wieviele Menschen mag es geben, die genau das gleiche Schicksal durchmachen? Ich möchte es mir nicht mal ansatzweise vorstellen. Ein sehr gutes Buch, das uns alles vor Augen führt. Es ist realistisch und glaubhaft. Dennoch finde ich, es ist ein schwieriges Thema, daß hier umgesetzt wurde. Aber das ist Emma S. Rose auf ganzer Ebene zu 100% gelungen. Und alleine dafür hat die Autorin schon meine Hochachtung und mein Respekt. Ich bin wirklich gespannt, welche Thematik sie als nächstes aufgreift.

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  • bewegend, macht nachdenklich

    Lina - Hoffnung auf Leben
    Manja82

    Manja82

    06. July 2014 um 16:13

    Kurzbeschreibung: Lina ist anders – irgendwie. Schon vor langer Zeit hat sie eine unsichtbare Mauer aufgebaut, um jeden Menschen von sich fernzuhalten, der näheres Interesse an ihr zeigen könnte. Das bemerkt auch Eric, der für sein letztes Schuljahr auf Linas Schule wechselt und schon in seiner ersten Stunde auf sie prallt. Im Gegensatz zu seinen neuen Mitschülern weckt Linas abweisende Art bei dem attraktiven Jungen jedoch Interesse, weshalb er fortan versucht, ihren Schutzwall zu durchbrechen. Dass er dabei gerade zur richtigen Zeit kommt, kann er nicht ahnen, auch wenn er immer häufiger spürt, dass etwas nicht stimmt. Schließlich schafft er es, ihr Vertrauen zu gewinnen und zwischen den beiden entwickeln sich zarte Gefühle. Doch erst, als es zu einem dramatischen Vorfall kommt, kann Eric wahrhaftig hinter ihre Mauer schauen – und muss feststellen, dass manche Fassaden nur dazu da sind, um dunkle Geheimnisse zu verdecken. Geheimnisse, an denen Lina zu zerbrechen droht… (Quelle: amazon) Meine Meinung: Lina ist ein schüchternes junges Mädchen, das am liebsten unsichtbar für die anderen um sie herum ist. Sie hat Mauern um sich erbaut, lässt niemanden an sich heran. Hierfür hat sie einen sehr guten Grund, denn Lina hat ein schreckliches Geheimnis. Bis zu dem Tag an dem Eric, ein gutaussehender Junge, der bisher in den Staaten gelebt hat, in ihre Klasse kommt. Er ist fasziniert von Lina, von ihrer ganzen Art, und möchte sie näher kennenlernen. Kann Eric Linas Vertrauen gewinnen? Und wie wird er mit ihrem Geheimnis umgehen wenn er es erfährt? Der Roman „Lina – Hoffnung auf Leben“ stammt von der Autorin Emma S. Rose. Es ist das Debütwerk der Autorin, in dem sie ein schweres Thema behandelt. Die Charaktere im Buch sind Emma S. Rose sehr gut gelungen. Sie wirken alle sehr realistisch und glaubhaft. Lina ist ein sehr schüchternes, in sich gekehrtes junges Mädchen. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater zusammen, hat aber kaum Freunde. Am liebsten wäre sie unsichtbar für die anderen, denn die Näh, den Kontakt kann sie kaum aushalten. Was keiner weiß Lina hat ein Geheimnis das sie fast erdrückt. Ich persönlich empfand Lina als doch starken Charakter, denn das auszuhalten was sie aushalten muss erfordert eine Menge Kraft. Erst im Verlauf des Geschehens lässt Lina mehr zu, öffnet sich ein wenig. Sie entwickelt sich nachvollziehbar. Eric hat bisher in den Staaten gelebt. Er sieht gut aus und ist charmant und nun Linas Klassenkamerad. Und Eric interessiert sich für Lina, versucht mit ihr in Kontakt zu kommen, sie kennenzulernen. Zu ihm fasst Lina ganz langsam Vertrauen, es entwickelt sich eine Freundschaft und daraus wird dann allmählich mehr. Eric ist es der Lina Hoffnung gibt. Auch die Nebencharaktere haben mir außerordentlich gut gefallen. Egal ob man nun Marian, Sasha oder auch Sally nimmt, jeder von ihnen passt wunderbar ins Geschehen und rundet es ab. Der Schreibstil der Autorin ist sehr eindringlich und wunderbar flüssig zu lesen. Emma S. Rose schafft es perfekt die Emotionen und Gefühle zum Leser zu transportieren, ihn teilhaben zu lassen. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus Linas und Erics Persepktive. So lernt man als Leser beide Seiten sehr gut kennen und kann sich in beide Protagonisten hineinversetzen. Die Handlung ist keine leichte Kost. Das angesprochene Thema ist in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabu, dabei gibt es sehr viele die es ebenso aushalten müssen. Emma S. Rose beschreibt die Thematik einfühlsam aber auch schonungslos. Die Handlung berührt und stimmt nachdenklich. Das Ende ist sehr offen gehalten. Man kann sich als Leser selbst seine Gedanken darüber machen wie es mit Lina weitergehen könnte. Macht sie ihr Studium? Und was ist mir ihr und Eric? Mir hat dieses offene Ende sehr gut gefallen, das es einfach passend ist. Und wer weiß, vielleicht schreibt die Autorin ja sogar mal eine Fortsetzung … Fazit: Abschließend gesagt ist „Lina – Hoffnung auf Leben“ von Emma S. Rose ein sehr bewegender Roman. Die realistisch gezeichneten Charaktere, der eindringliche Stil und eine bewegende Handlung zu einem Tabuthema haben mich überzeugt und am Ende sehr nachdenklich gestimmt. Sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu Lina - Hoffnung auf Leben

    Lina - Hoffnung auf Leben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. June 2014 um 00:21

    Titel: Lina – Hoffnung auf Leben Autor: Emma S. Rose Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform Seiten: ca. 288 Preis: 9,90€ Taschenbuch, 2,99€ Kindle Edition Klappentext: "Lina ist anders - irgendwie. Schon vor langer Zeit hat sie eine unsichtbare Mauer aufgebaut, um jeden Menschen von sich fernzuhalten, der näheres Interesse an ihr zeigen könnte. Das bemerkt auch Eric, der für sein letztes Schuljahr auf Linas Schule wechselt und schon in seiner ersten Stunde auf sie prallt. Im Gegensatz zu seinen neuen Mitschülern weckt Linas abwesende Art bei dem attraktiven Jungen jedoch Interesse, weshalb er fortan versucht, ihren Schutzwall zu durchbrechen. Dass er dabei gerade zur richtigen Zeit kommt, kann er nicht ahnen, auch wenn er immer häufiger spürt, dass etwas nicht stimmt. Schließlich schafft er es, ihr Vertrauen zu gewinnen und zwischen den beiden entwickeln sich zarte Gefühle. Doch erst, als es zu einem dramatischen Vorfall kommt, kann Eric wahrhaftig hinter ihre Mauer schauen – und muss feststellen, dass manche Fassaden nur dazu da sind, um dunkle Geheimnisse zu verdecken. Geheimnisse, an denen Lina zu zerbrechen droht…" Meine Meinung: Freundlicherweise habe ich dieses Buch von der Autorin selbst digital zur Verfügung gestellt bekommen. Mich persönlich hat diese Geschichte sehr berührt. Was sich hinter Lina so verbirgt und was es braucht, einem Menschen daraus zu holen, wo er drinnen steckt und wie schnell es doch gehen kann, ohne dass man es eigentlich will. Ich finde, die Autorin hat einen tollen Schreibstiel und man konnte sich gut in das Geschehen hineinfinden, als ob man selbst dabei wäre. Außerdem habe ich die Hauptcharaktere sehr ins Herz geschlossen. Wer hätte nicht gerne einen Eric ;) Aber auch Lina, sie ist ein tolles Mädchen und ich bewundere sie, wie stark sie ist und ich konnte sie so oft so gut in ihrem Verhalten verstehen… Es ist einfach eine total tolle Geschichte, die es denke ich im echten Leben, bestimmt auch oft genug gibt, nur nicht immer mit so einem schönen Happy End :( … Ich finde, dass, zumindest mich, auch Linas Verhalten, sehr ergriffen und auch zum Nachdenken gebracht hat bzw. bringt. Ich habe nicht so schlimme Dinge wie sie erlebt, aber für mich war es auch nicht immer einfach und ist es auch heute noch nicht und man kann einfach aus ihrem Verhalten etwas rausziehen und sich dann z.B. selber besser verstehen, warum man so ist, wie man ist. Und damit hat eigentlich die Autoren etwas Wunderbares bewirkt. Sowas gehört für mich einfach zu einem sehr guten Buch. Eine Geschichte, die dich nicht loslässt, eine Geschichte, die die beeinflusst und beschäftigt und einen Geschichte, die dich so mitgerissen hat, dass du mitgelacht und mitgelitten und geweint hast. Für mich sind das auf jeden Fall fünf Sterne Wert! Danke für dieses Buch und noch mal ein herzliches DANKESCHÖN für die Bereitstellung des Buches und des Bildes für die Rezension auf meinem Blog <3 P.S. Das Buch werd ich mir auf jeden Fall noch als Taschenbuch holen, da es einfach in mein Regal muss. Ehrenplatz <3

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  • Missbrauch ein Thema, das viel zu oft totgeschwiegen wird!

    Lina - Hoffnung auf Leben
    Jeanne_Darc

    Jeanne_Darc

    02. June 2014 um 17:53

    Schon zu Beginn steht dieses Thema offen im Raum – nie ausgesprochen, jedoch immer präsent und im Gegensatz zum alltäglichen Leben kann man hier nicht wegschauen, denn man wird die ganze Zeit damit konfrontiert! Missbrauch! Sicher kann man das Buch zu machen und weglegen, aber soweit wird man nicht kommen, denn die Geschichte der introvertierten Lina verzaubert einen schon nach wenigen Sätzen. Lina das Mädchen mit einem Geheimnis, ein Geheimnis an dem sie zu zerbrechen droht. Cover: Das Cover zeigt zwei Menschen, genauer gesagt einen Mann und eine Frau, die sich eng aneinander schmiegen. Das Cover zeigt eine verträumte Perspektive eines glücklichen Paares. Das Cover strahlte diese positive Energie aus und ist somit sehr konträr zum Inhalt und das finde ich auch schön. Vielleicht interpretiere ich da jetzt zuviel hinein nur für mich symbolisiert dieses Cover, dass das Leben jedes Menschen besser werden kann, wenn er die Hilfe nur annimmt die ihm angeboten wird. Jeder hat das Recht glücklich zu sein. Protagonisten: Die Hauptperson in diesem Buch ist wie der Name bereits verrät die junge Lina. Lina ist ein durchschnittliches Mädchen, jedoch grenzt sich durch ihre introvertierte Art ab. Sie ruhig um nicht zu sagen schüchtern, ihr Interesse an anderen Menschen hält sich in Grenzen, will sich doch nur nicht dass sich jemand für sie interessieren könnte und sie selbst in den Mittelpunkt gerät. Schreibstil: Emma S. Rose überzeigt in ihrem Debutroman mit einer klaren Ausdrucksweise und Schreibstil der den Leser automatisch in ihrem Bann zieht. Nach den ersten Sätzen weiß man bereits welches Wort im Raum schwebt, ohne das sie es auch nur ein einziges Mal ausspricht. Gezielt spricht sie in ihrem Buch ein Tabuthema der heutigen Gesellschaft an - Missbrauch ein Schicksal das leider  vielen Frauen und auch Männer in der heutigen Gesellschaft nicht erspart bleibt. Unverblümt zeigt Emma S. Rose auf was Missbrauch mit den Leuten macht, die davon betroffen sind. In ihrem rührenden Roman rund um das ruhige Mädchen Lina bewegte sie den Leser sich mit diesem schlimmen Thema auseinanderzusetzen. Meinung: Linas Gedanken, Gefühle  und ihre Erlebnisse prasseln ungebremst auf den Leser ein und schon während des Lesens musste ich mich fragen: „Wie schafft Lina mit alle dem umzugehen!“ Abkapselung, dass war die Antwort. Sie ließ keinen an sich heran, sie baute einen Schutzwall auf sie blockte ab, sie hatte Angst vor Nähe. Verständlich im Anbetracht der Lage, war ihr alles zugestoßen ist. Emma S. Rose hat es geschafft mich zu schockieren und gleichzeitig mich zu verzaubern mit ihrer Lina. Sie zwang mich sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, mich dazu zu bewegen nachzudenken und mir einzugestehen, dass ich unendlich froh bin dass keiner meiner Freunde oder meiner Familie ihr Schicksal teilen musste. Schon nach wenigen Seiten war ich im „Linafieber“, ich wollte wissen wie sie ihr Leben meistert, ich wollte teilhaben an ihren Gedanken und ihren Gefühlen und am liebsten hätte ich Lina in den Arm genommen, wenn man die Tatsache ausklammert dass Lina nur ein fiktiver Charakter ist und es stattdessen Million von Menschen gibt die dieses Schicksal wirklich durchstehen müssen ohne das jemand darauf aufmerksam wird. Verdiente 5 von 5 Sternen

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  • Ein tief bewegendes und berührendes Buch!

    Lina - Hoffnung auf Leben
    Line1984

    Line1984

    31. May 2014 um 18:57

    Klappentext: Lina ist anders – irgendwie. Schon vor langer Zeit hat sie eine unsichtbare Mauer aufgebaut, um jeden Menschen von sich fernzuhalten, der näheres Interesse an ihr zeigen könnte. Das bemerkt auch Eric, der für sein letztes Schuljahr auf Linas Schule wechselt und schon in seiner ersten Stunde auf sie prallt. Im Gegensatz zu seinen neuen Mitschülern weckt Linas abweisende Art bei dem attraktiven Jungen jedoch Interesse, weshalb er fortan versucht, ihren Schutzwall zu durchbrechen. Dass er dabei gerade zur richtigen Zeit kommt, kann er nicht ahnen, auch wenn er immer häufiger spürt, dass etwas nicht stimmt. Schließlich schafft er es, ihr Vertrauen zu gewinnen und zwischen den beiden entwickeln sich zarte Gefühle. Doch erst, als es zu einem dramatischen Vorfall kommt, kann Eric wahrhaftig hinter ihre Mauer schauen – und muss feststellen, dass manche Fassaden nur dazu da sind, um dunkle Geheimnisse zu verdecken. Geheimnisse, an denen Lina zu zerbrechen droht… Meine Meinung: Durch Zufall bin ich über das Buch gestolpert und war sehr gespannt auf die Geschichte die sich dahinter verbirgt. Als ich mit dem lesen begann war ich innerhalb weniger Seiten in Linas Welt, durch den klasse Schreibstil der Autorin gelingt dem Leser das sehr schnell man merkt kaum wie schnell man über die Seiten fliegt. Zu beginn lernen wir Lina kennen, Lina ist anders. Sie versucht bei anderen Menschen immer auf Abstand zu gehen, persönlichen Fragen geht sie konsequent aus dem Weg. Mit anderen Menschen in Kontakt zu treten ist sehr unangenehm für sie, sie lebt in ständiger Angst. Noch nie ist es jemanden gelungen hinter Linas Mauer blicken zu können. Dies ändert sich ganz schnell als Eric an die Schule kommt. Als er Lina das erstmal sieht erwacht in ihm ein Beschützerinstinkt den er nie für möglich gehalten hätte. Ganz langsam kommen sich die beiden näher und verbringen viel Zeit miteinander, allmählich gewinnt Eric das Vertrauen von Lina. Lina lässt es zu das Eric hinter ihre Mauer blickt, doch was ihn dort erwartet kann er sich nicht einmal erahnen. Wird er es schaffen für Lina stark zu sein? Ich bin immer noch sprachlos, dieses Buch hat sehr viel in mir wachgerüttelt, Dinge die ich vergessen wollte wurden wieder freigelegt und haben mich sehr beschäftigt. Dieses Buch oder vielmehr die Autorin befasst sich mit den schwierigen Thema Missbrauch in der eigenen Familie, das alleine ist wirklich keine leicht Kost und ein gerne verschwiegenes Thema. Ich finde es klasse wie es der Autorin gelang dieses heikle Thema so gefühlvoll da zustellen. Gefühl, Dramatik, Spannung und Liebe das ist die perfekte Mischung die dieses Buch zu etwas ganz besonderen macht. Dieses Buch hat die unterschiedlichsten Emotionen in mir hervor gerufen, immer wieder hatte ich Tränen in den Augen und eine Gänsehaut, das zurecht denn dieses Buch geht unter die Haut! Das Cover: Das Cover weckte meine Neugierde. Es wirkt auf mich romantisch und verträumt und zeigt ein verliebtes Paar. Es gefällt mir richtig gut! Fazit: Puh, dieses Buch bringt einem an die Grenzen, das meine ich wirklich so, es ruft die verschiedensten Emotion hervor und geht im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut. Auch nach dem auslesen bleibt die Geschichte im Kopf und man denkt immer wieder darüber nach. Kurz um ein sehr gelungenes Debüt der Autorin, die sich nicht scheut so gefühlvoll über ein schwieriges Thema zu schreiben. Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen. 

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  • Lina - Hoffnung auf Leben

    Lina - Hoffnung auf Leben
    Rozalia

    Rozalia

    13. May 2014 um 12:29

    Inhalt: Nach einem unbeschwerten Jahr in Amerika, kommt Eric zurück nach Deutschland, um hier seinen Abschluss zu machen. Er ist beliebt, attraktiv und meistens sorglos. Bis er auf Lina trifft. Denn Lina ist anders. Lina hat Geheimnisse, die sie strikt bewahrt. Eric ist neugierig, merkt aber auch dass etwas nicht stimmt. Er möchte gern einen Blick hinter die Fassade werfen, und Lina näherkommen. Ob er den Mut aufbringt, sich dem zu stellen, was ihn dort erwartet, und Lina wirklich zur Seite stehen kann? Meine Meinung: Das Buch ist gewiss keine leichte Lektüre. Es zerrt ein oftmals verschwiegenes Thema Stück für Stück ans Tageslicht und setzt sich konsequent damit auseinander. Da wird nichts beschönigt, oder gar verharmlost und das ist auch gut so.  Die Geschichte wird abwechselnd aus Erics und Linas Sicht erzählt, so dass man unmittelbar Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden Protagonisten erhält. Das finde ich gut gelöst. Die zwei verschiedenen Blickwinkel tragen zum Beispiel auch dazu bei, dem Leser zu verdeutlichen wie unterschiedlich die Eindrücke ein und derselben Situation wirken können.  Die Charaktere selbst sind ordentlich herausgearbeitet und man kann ihre Entwicklung nachvollziehen. Auch die Nebenfiguren wie Marina, Sasha und Sally sind sympathisch und fügen sich nahtlos in die Geschichte ein.  Das Beste an dem Buch, meiner Meinung nach, ist, dass es trotz der ernsten Thematik seine Leichtigkeit nicht einbüßt, und somit auch für jugendliche Leser zugänglich und spannend bleibt.  Fazit: Lesenswert. 

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