Lust auf Land – Aufläufe und Überbackenes

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Inhaltsangabe zu „Lust auf Land – Aufläufe und Überbackenes“ von

Sie sind die geheimen Stars der Alltagsküche: Aufläufe und überbackene Leckereien. Sie lassen sich gut vorbereiten und knuspern dann einfach nur noch im Ofen fertig, bis die Gäste kommen. Ob knusprig und gehaltvoll oder fluffig-leicht und süß, mit und ohne Käse – entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, Ihre Lieblingsrezepte aus der Landküche im Handumdrehen zu servieren.

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  • Aufläufe und Überbackenes - herrliche Gerichte aus dem Ofen!

    Lust auf Land – Aufläufe und Überbackenes
    Salzstaengel

    Salzstaengel

    28. November 2013 um 10:57

    "Frisch aus dem Ofen, verlockend knusprig und heiß - Aufläufe und Überbackenes duften nicht nur wunderbar, sie sind immer ein köstliches Highlight für die ganze Familie. Je nach Geschmack kann fast alls seinen Weg in einen Auflauf finden. Ob man lieber nur Gemüse mag oder das Ganze mit Fleisch, Wurst oder Fisch aufpeppt - überbacken lassen sich die kreativsten Mischungen. Und dabei müssen nicht nur Reste ihren Weg in den Ofen finden. Reis, Nudeln, Knödel und Kartoffeln bilden oft die Grundlage, während Käse oder eine cremige Sauce zu einer knusprigen Kruste werden." So lauten der erste Abschnitt des Vorworts. In "Aufläufe und Überbackenes" finden wir neben diesen Rezepten auch noch weitere für "Gratins", "Soufflés" sowie "Süßes aus dem Ofen". Erst durch dieses Buch ist mir bewußt der Unterschied zwischen "Gratins" und "Aufläufen" aufgefallen. Während der "Auflauf" eine Hauptmahlzeit ist, sind "Gratins" Beilagen.  Vorher habe ich beide Begriffe wild vermischt, da ich angenommen hatte, es hätte die selbe Bedeutung. In etwa so, wie wenn ich entweder Weißbrot oder Toast sage... beides ist ja das gleiche... und jetzt sagt mir bloß nicht, dass es hier einen Unterschied gibt ;) Erfrischend finde ich es,  das Inhaltsverzeichnis gleich auf Seite 4 und 5 zu finden, statt wie in so manchen Kochbüchern ganz hinten. Und für alle, die lieber alphabetisch suchen, haben hintem im Register die Möglichkeit dazu. Neben der Mengenangabe (immer ausgelegt für 4 Personen) bekommen wir eine Einschätzung zur Zubereitungs- sowie Backzeit. Die kurze und prägnante Rezeptanweisung lässt keinen Platz für Fehler und lässt sich somit gut umsetzen. Gelegentlich bekommen wir sogar einen wertvollen Tipp mit auf den Weg gegeben. Und wenn man so durch das Kochbuch blättert bekommt man Hunger. Sehr großen Hunger sogar :) Jedes Rezept wird nämlich mit einem Foto präsentiert. Mal kompakt auf einer Seite zusammen mit dem Rezept oder ganzseitig. Von den Rezepten ist wirklich für jeden etwas dabei: - Soll es schnell gehen? Kein Problem! - Soll es anspruchsvoll sein? Kein Problem! - Etwas ohne Fleisch? Kein Problem! - Lust etwas neues auszuprobieren? Kein Problem! - Alte Rezepte mit einer neuen Note? Kein Problem! - Resteverwertung? Kein Problem! - Etwas für den kleinen Hunger? Kein Problem! - Eine sättigende Hauptmahlzeit? Kein Problem! Denkt ihr bei dem Buchtitel nicht auch gleich an eine leckere Lasagne? Ich musste das Rezept gleich ausprobieren! Von der Hackfleischsauce unterschied sich das Rezept nicht sonderlich zu anderen Versionen. Doch schon bei der Bechamelsauce war ich hellauf begeistert: Es hat gleich funktioniert! Normalerweise quäle ich mich bei diesem Teil immer... Die Sauce wollte nie wie ich wollte - vor allem war sie meist zu dünn. Daraufhin musste ich sie mit Mehl andicken und das hat man immer rausgeschmeckt. Auch der Beginn mit der Bechamelsauce war neu für mich. Beim nächsten Rezept sollte es schnell gehen, da ich bedingt durch eine streßige Woche keine Lust hatte noch stundenlang in der Küche zu stehen. Zudem hatte ich alle Zutaten zur Hand für die "Tomaten mit Schafskäse aus dem Ofen". Und voila - in nu war ein leckeres und zudem leichtes Gericht gezaubert. "Überbackenes Sauerkraut mit Wurst und Kartoffelpüree" ist bislang mein Highlight! Das Rezept ist so unglaublich lecker, dass ich es tatsächlich nur geschafft habe ein Foto zu machen. Und das war direkt nachdem es aus dem Ofen kam... Ihr glaubt es nicht? Probiert es selbst! Mit freundlicher Genehmigung vom Christian Verlag darf ich euch das Rezept vorstellen: Zutaten für 4 Personen: 1 Zwiebel 1 EL Butterschmalz 800 g Sauerkraut (aus der Dose) 5 Wacholderbeeren 2 Lorbeerblätter 100 ml trockener Weißwein 400 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe Salz frisch gemahlener Pfeffer 600 g mehligkochende Kartoffeln 2 EL Butter etwa 200 ml Milch frisch geriebener Muskatnuss 4-6 Kabanossi Zubereitung: 1. Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Das Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. 2. Das Sauerkraut, die Wacholderbeeren und die Lorbeerblätter zu der Zwiebel geben. Den Wein und die Brühe angießen, alles aufkochen lassen und zugedeckt etwa 40 Minuten köcheln lassen. Das Sauerkraut mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Die Kartoffeln waschen und in etwa 30 Minuten weich kochen, dann abgießen und ausdampfen lassen. Die Kartoffeln schälen und durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken. 4. Die Kartoffelmasse mit der Butter und der Milch zu einem glatten Püree verarbeiten und mit Salz und Muskat abschmecken. Sollte das Püree zu trocken sein, noch etwas Milch einrühren. 5. Den Backofen auf 200 ° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 6. Das Sauerkraut in eine Auflaufform geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Mulde mit dem Kartoffelpüree füllen. Die Würste in dicke Scheiben schneiden und auf dem Püree verteilen. Das Sauerkraut im Ofen 25-30 Minuten goldbraun überbacken, dann sofort servieren. In diesem Sinne: Lasst es euch schmecken!

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