Marley und ich

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  • Marley und ich

    Marley und ich

    Drachenfrucht

    06. June 2015 um 13:09

    "Geballte Lebensfreude und goldenes Fell: Das ist Marley. Seit er als Labradorwelpe zu den Grogans kam, hält er die Familie auf Trab. Seine Liebesbezeugungen sind so stürmisch wie ehrlich, seine Missachtung von Verboten so unbekümmert wie folgenreich –, aber sein Herz ist unendlich groß und voller Liebe." "Marley und ich" ist meiner Meinung ein sehr empfehlenswertes Buch, auch für alle Nicht - Hundeliebhaber ;). Das Buch hat unglaublich viel Herz, Charme und Witz und ist gleichzeitig sehr lehrreich. Wir erfahren viel über die Abenteuer eines Hundes und seiner Familie. Grogan hat einen sehr einnehmenden, deskriptiven Schreibstil. Das Buch hat mich viel zum Lachen gebracht hat und letztenendes sogar zum weinen. (Das war das einzige Mal, das ich je bei einem Buch (und Film) weinen musste) Alles in allem, ein Buch, dass ich immer wieder lesen kann

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  • Schönes Buch für "Hundemenschen"

    Marley und ich

    WildRose

    30. April 2015 um 12:25

    Als ich "Marley und ich" im Alter von zwölf Jahren zum ersten Mal las, war ich restlos begeistert. Damals fand ich das Buch einfach wunderbar und träumte sogar davon, so einen tollen vierbeinigen Begleiter zu haben wie Marley, den Labradorrüden. Mir gefällt die wahre Geschichte um Marley immer noch sehr gut, restlos begeistert bin ich davon allerdings nicht mehr, obwohl das Buch eine durchaus charmant erzählte Hundegeschichte ist. Allerdings hatte ich beim nochmaligen Lesen den Eindruck, dass Grogan sich manchmal schon beinahe verzweifelt darum bemüht, möglichst witzig zu schreiben. Dies wäre aber gar nicht nötig gewesen und wirkte von Zeit zu Zeit etwas künstlich. Viel besser gefielen mir jene Stellen des Buches, an denen Grogan die witzige Fassade fallenließ und dem Leser so die Möglichkeit gab, wirklich mitzuleben, mitzulachen und mitzuleiden. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft Grogans Einstellung gegenüber Marley. Er betrachtet den Hund einfach nur als frech und unverbesserlich. Doch ist das überhaupt wahr? Nachdem ich mir Gedanken darüber gemacht und einige Rezensionen hundeerfahrener Menschen gelesen habe, kam ich zu dem Schluss, dass Grogan es sich hier vielleicht ein wenig zu einfach macht. Er hat Marley zweifellos geliebt und wollte nur das Beste für seinen Hund. Welcher Hundehalter ist schon perfekt? Allerdings stieß ich beim Lesen dann doch ein paarmal auf Passagen, die mich ein wenig störten, vor allem jene, in denen Marley als unverbesserlicher Tollpatsch und Frechdachs dargestellt wird. Fakt ist, dass Grogan gerade einmal eine Hundeschule mit Marley besuchte. Warum gab er nach diesem einen Versuch bereits wieder auf, ohne eine andere Hundeschule auszuprobieren? Hinzu kommt, dass die Methoden dieser Hundeschule alles andere als sanft waren. Meinem Hund würde ich bestimmt kein Würgehalsband umlegen, mit dessen Hilfe er lernen soll, brav an der Leine zu gehen! Meiner Meinung nach sollte jeder Tierhalter selbst entscheiden, ob er seinen Hund gut erziehen will oder nicht, aber einmal war Johns Ehefrau Jenny bereits kurz davor, den Hund abzugeben, weil er ihr über den Kopf wuchs. Man sollte sich also vorher zumindest überlegen, ob man mit einem "frechen" Hund auf Dauer gut zusammenleben kann oder doch lieber mehr Zeit und Geld in dessen Erziehung investieren möchte. Beides ist okay, aber nur, wenn man auf jeden Fall zu seinem Hund steht und dann nicht mit dem Gedanken spielt, ihn abzugeben, weil er einem "zu viel" wird. Viele Rezensenten fanden es schrecklich, dass Marley von seinen Besitzern in die Garage gesperrt wurde, wenn sie das Haus verließen. In diesem Bereich haben sie wohl wirklich ein paar gravierende Fehler gemacht. So hatte ich zum Beispiel nicht den Eindruck, dass Marley langsam ans Alleinebleiben gewöhnt wurde. Stattdessen sperrte man ihn in die Garage, was für einen kurzen Zeitraum ja auch okay wäre - aber den Hund stundenlang in einem einzigen Raum eingesperrt zurückzulassen, ist für mich schon ein etwas merkwürdiges Verhalten. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Marley der Rasse des Labradors angehört. Labrador Retriever sind äußerst aufgeweckte, intelligente Tiere, die geistig und körperlich gefordert werden müssen, um glücklich zu sein. Und genau hier vermisste ich das Engagement der Autoren. Marley durfte zwar in den Garten hinaus, wenn die Grogans daheim waren, und sie machten einen morgendlichen und einen abendlichen Spaziergang mit ihm, aber das reicht nicht, um einen so großen und klugen Hund wie den Labrador auszupowern! Warum probierten sie es denn nie mit Agility oder unternahmen zumindest ganz ausgedehnte Spaziergänge mit ihn, die ihn gefordert hätten? Dann wäre Marley drinnen auch weniger zerstörerisch gewesen. Auch an Marleys Ängsten hätte dringend gearbeitet werden müssen. Der Hund rastete bei jedem Gewitter aus. Anstatt das Problem wirklich anzugehen, wichen die Grogans dem aber aus und kauften schließlich sogar einen riesigen Käfig für Marley, in den sie ihn sperrten, wenn sie das Haus verließen. Kein Wunder, dass der Hund durchdrehte und versuchte, zu entkommen! Zur Verteidigung der Grogans muss gesagt werden, dass sie Marley durchaus liebten und ihn als Familienmitglied betrachteten. Marley war höchstwahrscheinlich ein unterforderter Hund, der sich aus Langeweile destruktiv verhielt. Er dürfte seinen Menschen aber trotz allem sehr nahegestanden und sich in ihrer Nähe sehr wohlgefühlt haben, zumal sich seine Lebensbedingungen wohl besserten, als die Familie aus Florida wegzog. Ich denke, dass John und Jenny Grogan sich intensiver mit Labrador Retrievern hätten befassen sollen, bevor sie sich einen ins Haus holten, werfe ihnen aber nicht vor, den Hund wirklich vernachlässigt zu haben, denn sie schenkten ihm viel Liebe und Aufmerksamkeit, wussten aber leider nicht, wie man einen Labrador optimal beschäftigt, um seine besseren Seiten zum Vorschein zu bringen. Niemand ist perfekt, und die Grogans haben zwar Fehler gemacht, waren Marley gegenüber aber nie bösartig oder gleichgültig. Wenn man also damit leben kann, dass die Grogans nicht die perfekten Hundehalter sind, ist dieses Buch eine an vielen Stellen durchaus vergnügliche und ziemlich emotionale Lektüre.

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