Off the Wall

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Inhaltsangabe zu „Off the Wall“ von

Sometime in the 1970s, the notoriously repressive bureaucrats, who ran the Deutsche Demokratische Republik, commissioned two photographers, hired St Pauli Girl models, chose the locations, such as oil factories, worker canteens, and set about creating their own style. Was it intended as propaganda? Or a move to counter bourgeois Western values?

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    Off the Wall

    metalmel

    19. November 2007 um 11:05

    Handlich im Format, klein und knallig. Recht viel mehr muss ich zu diesem Büchlein aus dem Bloomsbury Verlag nicht schreiben. Mode aus der DDR. Ich würde sagen, das Spektrum erstreckt sich vom Ende der 60er Jahre bis in die Mitte der 80er. Die Kulissen sind wunderbar gewählt, die Models auch. Da wird vor wirklich großen Baumaschinen posiert, vor etwas, das aussieht wie die Leuna Werke und nicht zu vergessen mit dem Tier, für das die DDR zu Recht berühmt war – sozusagen mit dem Wappentier der Arbeiter und Bauern – dem KAMEL nämlich! Männliche Models sind auch richtig heiße Feger und scheuen sich nicht, mit halben Tomaten auf dem Kopf fotografiert zu werden oder in Badehose am grauen Strand mit Regenschirm in der Hand. Knackige Ost-Cowboys mit Brustwolle und föhnfrisierte Schönheiten mit nicht viel mehr als Hosenträgern am sozialistische Leib, werden ebenso abgelichtet wie züchtige russische Babuschkas. Günter Rubitzsch hat diese Modebilder für solche DDR-Haute-Couture Blätter wie „Pramo-praktische Mode“ in Szene gesetzt und erinnert sich, dass es „so schicke Mode bei uns nur in Exquisit-Läden“ gab. Ja, um Himmels willen, was gab es denn dann im normalen Kaufhaus? Niemand wollte DDR-Mode tragen, keiner wollte in „Wisent“-Jeans oder „Präsent 20“-Anzügen gesehen werden. Warum nur? Das Zeug hat geniale Namen, nur kam es aus dem VEB Textilkombinat Cottbus und war rein synthetisch. Das bedeutete, dass man unheimlich stank, wenn man schwitzte, dass es steif war und sich ständig elektrisch auflud. Allein der Name Textilkombinat zergeht auf der Zunge wie Hausstaub... Die beiden allerbesten Fotos aus dem Buch sind für mich „Strumpfine“ und die „Spacegirls“. Diese Namen habe ich ihnen gegeben und ich finde, man kann sofort erkennen warum. P. S. Die Mode in Bayern damals war auch nicht besser und Synthetik war auch im Westen die Faser der Wahl. Ich weiß das, ich habe sie getragen. Mit Stolz.

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