Renaissance

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Inhaltsangabe zu „Renaissance“ von

Godéz ist ein kleines Tal, umschlossen von einem Bergring, in der Mitte geteilt durch einen See, der zwei Staaten formt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Norden ist ein totalitärer Gottesstaat, von einer kleinen Oberschicht geführt, die über die strengen Sitten und Gebräuche wacht und die unteren Schichten der Bevölkerung gnadenlos ausbeutet. Als Raphael von Nantwig, der sich schon lange wie in einem goldenen Käfig fühlt, ahnend, dass die Fassade der Oberschicht und des Staates brüchig ist, eines Tages die Gelegenheit bekommt, an einem Marketing-Seminar im südlichen Bruderstaat teilzunehmen, scheinen all seine verbotenen Gedanken und Fantasien plötzlich Gestalt anzunehmen. Während sein Kommilitone Michael von Karmann, der Raphael zu seinem Leidwesen begleitet, sich vor allem verschließt, verliebt Raphael sich in die prachtvolle, prunksüchtige, dekadente Hauptstadt von Südgodéz, Rotasant, in ihre Leichtlebigkeit, Lebendigkeit und Freiheit. Wie auf einer antiken Insel werden dort Wissenschaft, Philosophie, Demokratie und die freie Liebe propagiert, was Raphael fasziniert und in den Bann zieht. Als er sich zudem noch in die junge Seminarleiterin Joceline Estacade verliebt, steht er vor der Frage, ob er überhaupt noch in sein altes Leben zurückkehren kann. Doch in Rotasant zu bleiben, wäre eine Entscheidung, für die er alle Brücken hinter sich abbrechen müsste ... "Renaissance" ist ein schwarz-weiß überzeichnetes Sittengemälde, das jedoch in opulenten, zuweilen blasphemischen Farben ausgemalt ist. Religion steht gegen Wissenschaft, glauben gegen denken, Keuschheit gegen sexuelle Freiheit, Strenge gegen Gelassenheit. Ein metaphorischer Roman über Gesellschaftsformen.
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