SMS für dich von Sofie Cramer (2. Mai 2009) Taschenbuch

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Inhaltsangabe zu „SMS für dich von Sofie Cramer (2. Mai 2009) Taschenbuch“ von

Die Geschichte zog sich sehr hin und warf an vielen Stellen Fragen auf. Außerdem wurde die tatsächliche Romanze mit wenigen Seiten abgespeis

— Biograf

Gute Idee - schlechte Umsetzung ...

— Shellysbookshelf
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    SMS für dich von Sofie Cramer (2. Mai 2009) Taschenbuch

    Shellysbookshelf

    09. July 2017 um 18:59

    Inhalt: Wenige Wochen nach dem Heiratsantrag kommt Claras Freund Ben auf tragische Weise ums Leben. Clara bleibt ohne Hoffnung zurück. Erst als sie Ben vor Sehnsucht täglich eine SMS schickt, findet sie allmählich wieder Halt. Doch was Clara nicht weiß: Bens Nummer wurde inzwischen neu vergeben. Die Nachrichten landen bei Sven und sie berühren den jungen Journalisten so sehr, dass er sich auf die Suche nach der geheimnisvollen Absenderin macht... Schreibstil: Der Roman wurde abwechselnd aus Claras und Svens Sicht erzählt. Allerdings in der 3. Person – Perspektive und im Präsens. Beides Schreibformen, denen ich andere vorziehe. Der Schreibstil war irgendwie zäh, das kann aber auch damit zusammenhängen, dass sich die Handlung so unglaublich zog. Handlung: Die Handlung wird im Klappentext an sich gut zusammengefasst und das Ende ist absehbar, wie es bei den meisten Romanen eben so ist. Allerdings hat sich die Handlung ziemlich hinausgezögert und das erste Treffen der Protagonisten war erst 50 Seiten vor Schluss, die eigentliche Liebesgeschichte spielte sich auf den letzten 35 Seiten ab (inklusive Drama, während dem alles aus zu sein scheint). Clara ist immer noch tieftraurig wegen dem Tod ihres Verlobten, mit und mit findet sie aber neue Sachen über ihn heraus, die sie verstehen lassen, was passiert ist. Sven ist 42 (also nicht jung, wie der Klappentext behauptet) und tut in seinem Leben irgendwie nur das nötigste, seit er von seiner Ex getrennt ist, die ihn betrog. Als Clara beginnt, ihm SMS zu schicken und er mit und mit neugierig auf die Person dahinter ist, bekommt er sein Leben wieder in den Griff, also tut auch mal wieder was für sich selber und hat wieder neuen Lebensmut. Meinung & Fazit: Mich hat das Buch enttäuscht. Ich fand, die Idee hörte sich gut und interessant an, aber sie wurde nicht gut umgesetzt. Mir waren die Protagonisten zum einen zu alt (Sven 42, aber wirkt irgendwie nicht so und Clara 31(was ja noch gegangen wäre)), mich haben beim Lesen auch die Namen total gestört, weil fast alle Charaktere sehr altmodische Namen hatten, und zum anderen war der Schreibstil zu zäh. Erst zog es sich 180 Seiten lang hin, dass Clara ein paar SMS schreibt und Sven forscht, wo sie wohnt (was er in einem Kapitel nicht weiß, weil sie ja in jeder Stadt in Deutschland leben könnte und im nächsten Kapitel weiß er ganz plötzlich, dass sie aus Lüneburg kommt. Solche Sprünge kommen auch in der Nebenstory vor. Claras Freundin hat etwas mit einem Mann, der seine Frau für sie verlassen wollte. Irgendwann spricht diese Freundin bei einer Veranstaltung ein paar Sätze mit dem Moderator, der einen Ring am Finger trägt und puff, ein paar Kapitel später sind sie ohne weitere Erwähnung oder Erklärung einfach so zusammen, als wäre das völlig normal. Ich hab das zuerst gar nicht geschnallt. Gegen Ende wird dann aber aufgeklärt, dass der erste Typ seine Frau anscheinend doch nicht hatte verlassen wollen. Sorry, aber wieso kann man das nicht vorher sagen, damit die neue Beziehung klar ist? Statt so zu tun, als wäre es das normalste und dann irgendwann erklären, als wäre es vergessen und dann am Ende angefügt worden. Nachdem Clara und Sven sich irgendwann begegnet sind, ist er schon verliebt (er kannte sie ja vorher schon von den Nachrichten her) und sie verliebt sich dann auch irgendwie viel zu schnell, obwohl sie noch ihrem toten Verlobten hinterhertrauert und Sven dann erst das zweite Mal trifft. Etwas unrealistisch und zu schnell für mich, vor allem weil das erste Treffen geschäftlich war. Und das Drama, also der obligatorische Streit bei einer Liebesgeschichte, ist nur wenige Seiten lang, völlig dumm, weil Clara wegstürmt und er ihr vielleicht einfach hätte hinterherlaufen können? So schnell kann kein Mensch laufen und Schuhe anziehen, dass man da nicht hinterherkommt... So à la Titanic mit der Tür. Man brauchte den Knall, aber die Umsetzung war seltsam. Und am nächsten Tag oder so war dann alles wieder gut, wie zu erwarten... Alles in allem eine gute Idee mit schlechter Umsetzung. Es konnte mich nicht überzeugen. Weder die holprige Geschichte zum Treffen hin, die erstmal nur langweilig und langatmig war, und dann diese schnelle Liebesgeschichte, als hätte man sie einfach möglichst flott hinter sich bringen wollen. Vielleicht ist in diesem Fall tatsächlich der Film besser ... Mehr als 2 Sterne kann ich nicht geben.

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