Sandra Brown - Verliebt in einen Fremden

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(0)
(0)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Sandra Brown - Verliebt in einen Fremden“ von

Echter Groschenromanschund - so angestaubt, dass es fast schon wieder historisch interessant wird

— Tintensport
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Echter Groschenromanschund - so angestaubt, dass es fast schon wieder historisch interessant wird

    Sandra Brown - Verliebt in einen Fremden

    Tintensport

    27. December 2017 um 15:08

    Wer Sandra Browns Romane liebt, dem kann man das hier eigentlich nicht empfehlen. Entweder hat sie da noch schwer geübt - und zwar so bemüht, dass man sich nur wundern kann wie sie noch zu einer Karreire bringen konnte?! Oder der Name ist ein Sammelbegriff für alles (un)mögliche an Autoren, die man anders nicht vermarkten kann?Dieses Romänchen ist echter Groschenroman-Schund! Warum?Die Protagonistin ist ein Klischeeweibchen reinster Prägung - vom Kreischen angesichts der harmlosen Schlange, samt Heulerei auf dem Schoß des Helden!; über das züchtige `weiblich-korrekte' Hinsetzen, das haargenau beschrieben wird, so dass ich dieser Figur maximal noch ein Gramm professioneller Berufsfähigkeit abnehmen konnte!; bis hin zu sämtlichen anderen Unterordnungsgesten gegenüber dem Protagonisten, bei denen jeder emanzipierten Frau schlecht wird! Immerfort ist sie ein "Mädchen", er aber ein "Mann", ständig ist sie "hilflos", kann sich nicht wehren, ob seiner "maskulinen Präsenz", ist zudem schnippisch und unsachlich, kurzum: sie gibt das Blödchen und ihm alle Schuld.Paradesatz: "Welche Art Mann würde wohl ein unschuldiges junges Mädchen verführen und nicht einmal Gewissensbisse darüber empfinden, dass er ihr das genommen hätte, was ihm erst als Ehemann zustände?"Leider ist auch der ganze Rest Murks: der Beruf der Heldin - Innenarchitektin - wird so unfähig beschrieben, dass auch das letzte Gramm Professionalität, dass ich ihr noch gönnen mochte, gründlich vor die Hunde geht.Dann - ist das typisch Eighties? - ist ständig vom Brusthaar des Helden die Rede. Und dies ausschließlich! Andere Geschlechtsmerkmale finden kaum Erwähnung, so dass mir wortwörtlich übel wurde, insbesondere als das Goldkettchen darin funkelte. Igitt! Auch die erotische Spannung ist also nicht vorhanden ....Wozu sollte man das überhaupt lesen? Allenfalls aus historischem und/oder soziologischem Interesse und als abschreckendes Beispiel.So ... haben Frauen sich tatsächlich mal gefühlt und gegeben und mit sich umgehen lassen - man mag es kaum glauben - irgendwann im letzten Jahrhundert.Leider vergißt der Verlag das zu erwähnen und tut so als wäre dies ein zeitgenössischer - also kaufbarer und lesbarer - Liebesroman.Auch ein Möglichkeit Geld zu verdienen, aber eine verlogene! Das allzu dezent ausgefallene Vorwort der Autorin zu dieser Ausgabe hilft der Leserin da nichts, um das Desaster rechtzeitig zu ahnen - und das soll es wohl auch nicht. Die Brown behauptet da eine Allgemeingültigkeit von Liebe über alle Zeiten hinweg ... haha, doller Witz. Das gilt für Literatur, für diesen Schundroman NICHT!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks