Stephen King : Abgrund - Nightmares and Dreamscapes

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Inhaltsangabe zu „Stephen King : Abgrund - Nightmares and Dreamscapes“ von

Obwohl das Buch weniger den erwarteten Horror enthält, bietet es sehr empfehlenswerte Kurzgeschichten.

— GoldenIvory
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  • Das Horrorbuch das keines war

    Stephen King : Abgrund - Nightmares and Dreamscapes

    GoldenIvory

    21. May 2016 um 00:03

    Abgrund ist ein weiterer Band von Stephen Kings Kurzgeschichten Sammlungen sowie ein Vorwort und eine aufschlussreiche Anmerkung. Einige der Geschichten trafen nicht wirklich den Geschmack den ich von Stephen King gewohnt bin.  Zunächst wäre da >Regenzeit<. Ein Pärchen möchte in einer kleinen Stadt Urlaub machen und wird von den dortigen Bewohnern vor einem Froschregen gewarnt. Kurz und ein wenig vorhersehbar, aber trotzdem spannend verfasst sodass man es gerne liest. >Mein hübsches Pony< ist keine Horrorgeschichte im normalen Sinne, besitzt aber dennoch ein Thema dem die meisten Menschen mit genauso viel Furcht wie Faszination begegnen: Dem Verstrichen der Zeit. Ein Großvater erklärt seinem Enkel wie die Wahrnehmung der Zeit sich mit dem älter werden verändert. Zählt zu meinen Lieblingsgeschichten in der Sammlung. Weiter mit >Entschuldigung, richtig verbunden<. Mir fiel es zu Beginn schwer mich in die Geschichte zu versetzten da es im Drehbuch-Stil geschrieben ist. Eine Frau erhält einen verzweifelten Anruf und ist überzeugt die Stimme der Anruferin zu kennen, doch woher? Eine nette Geschichte zum Lesen während man beim Zahnarzt wartet. Alleine >Die Zehn-Uhr Leute< lohnt das Lesen auf jeden Fall. Ein gemäßigter Raucher entdeckt das er und andere die Fähigkeit besitzen „Bats“ zu erkennen; Fledermausähnliche Geschöpfe die sich wie Raubtiere unter den Menschen tarnen. Einfallsreich, spannend, packend, gruselig! >Crouch End< ist eine surreale Horrorgeschichte im Lovecraft-Stil. Ein Ehepärchen verirrt sich in einem Stadtteil Londons indem häufiger von seltsamen Erlebnissen berichtet wurde und trifft dort auf schaurige gefährliche Gestalten. Gruselig und faszinierend meiner Meinung nach. >Das fünfte Viertel< ist mehr eine Gangstergeschichte die mich vollkommen unerwartet traf und mir obwohl ich es von King nicht gewohnt bin sehr gut gefiel. Es geht um einen Mann der durch einen Freund von einer Karte erfährt die unter den Kriminellen aufgeteilt wurde und die zu einem vergrabenen „Schatz“ führt. Eine weitere meiner Lieblingsgeschichten aus diesem Band: >Das Haus in der Maple Street<. Die vier Bradbury Geschwister stecken in Schwierigkeiten. Nicht nur das ihre Mutter vom Stiefvater schlecht behandelt und scheinbar zu Grunde gerichtet wird, sie entdecken das sich ihr Haus nach der Rückkehr aus den Ferien in etwas außergewöhnliches zu verwandeln beginnt. Können sie die Gefahren rechtzeitig abwenden? Eine weitere Überraschung: >Der Fall des Doktors<; eine Detektivgeschichte mit Sherlock Holmes und Dr.Watson. Gefiel mir gut, auch wenn es verwirrend war anfangs eine Detektivgeschichte mit dem berühmten Holmes in einem Buch zu finden von dem man denkt es beinhalte Horror. Von >Umneys letzeter Fall< war ich zuerst ein bisschen gelangweilt da ich eine weitere Detektivgeschichte vermutete wo ich doch so sehr auf Horror hoffte. Doch die Wendung gefiel mir gut. Alles in Privatdetektiv Umneys Umfeld beginnt sich drastisch zu verändern; er ist verwirrt bis er merkt das ein hinterhältiger Wille dahinter steckt. Ich musste mich bei „Kopf runter“ arg zusammen nehmen, das Buch nicht weg zu legen. Es ist ein Baseball-Essay das von einer kleineren Mannschaft handelt und ich als Nicht-Baseball-Kenner tat mich schwer es zu verstehen oder mich dafür zu begeistern. Auch mit >August in Brooklyn< konnte ich wenig anfangen, vermute aber das es etwas mit Baseball zu tun hat. Daher kann ich hierzu leider schlecht eine Bewertung abgeben. Zu guter Letzt wäre da noch >Der Bettler und der Diamant<; eine Nacherzählung einer Hindu-Parabel über einen alten Bettler der den Reichtum (unglücklicherweise) nicht sieht aber den Wert des Lebens trotzdem zu schätzen weiß. 

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