Stephen King: In einer kleinen Stadt "Needful Things"

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Inhaltsangabe zu „Stephen King: In einer kleinen Stadt "Needful Things"“ von

Nicht unbedingt typisch King, aber fesselnd und absolut lesenswert

— Gabriele246
Gabriele246

Habgier, Neid und Eifersucht führen zum Chaos in einer Kleinstadt. Sehr gelungen, leider aber nicht King-typisch gruselig.

— An-chan
An-chan

auch sehr spannend

— Karatespace
Karatespace

King zeigt, was Gier aus Menschen machen kann.

— Miserable
Miserable
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  • Stephen King - In einer kleinen Stadt - Needful Things

    Stephen King: In einer kleinen Stadt "Needful Things"
    An-chan

    An-chan

    27. June 2015 um 12:21

    Titel: In einer kleinen Stadt – Needful Things Originaltitel: Needful Things Autor: Stephen King Einzelband Formate: ~Hoffmann und Campe: Hardcover, 695 S., 1991 ~Heyne Verlag: Taschenbuch, 880 S., September 2009 ~Inhalt~ In der kleinen Stadt Castle Rock eröffnet ein neuer Laden: Needful Things. Der Inhaber Leland Gaunt bietet dort Raritäten an, in denen die Bewohner Castle Rocks die Dinge finden, die sie sich am sehnlichsten Wünschen. Und alles ist bezahlbar, sogar sehr günstig! Doch neben der geringen Bezahlung in Geld verlangt Mr. Gaunt noch eine andere Gegenleistung: harmlose Streiche. Doch schon bald wird aus dem kleinen „Spaß“ deutlich mehr... ~Eigene Meinung~ Ich lese ja sehr gerne Stephen King. Er vermag es wie kein zweiter, alltägliche Dinge in ein abstoßendes, erschreckendes Licht zu tauchen und mir damit oftmals einen Schauer über den Rücken zu jagen. „Needful Things“ war allerdings etwas anders. Weniger gruselig, weniger grausam. Dennoch abstoßend und erschreckend. Denn auch wenn inhaltlich der Funken Übernatürliches nicht fehlen durfte, war die Grundhandlung doch mehr als realistisch: Eine beschauliche Kleinstadt, in der für gewöhnlich alles ruhig und gesittet abläuft und die Menschen zwar kleine, typische Probelem haben, sich aber niemals ernsthaft schaden würden, erfährt eine komplette Wandlung. Und das nur aufgrund von Neid, Habgier und Eifersucht. Die kleinen Streiche arten schnell aus, denn jeder denkt, man würde ihm den neuen, geliebten Gegenstand klauen wollen. So schaukelt sich die Stimmung immer weiter auf bis zum großen Finale. Die Umsetzung ist dabei wirklich gut gelungen. Alles schreitet langsam voran und während man sich anfangs kaum vorstellen kann, worauf das hinaufläuft, ist man hinterher doch umso erstaunter, wie schnell am Ende alles ging. Charaktere werde dabei ganz nach Stephen King-Manier in einer großen Zahl vorgestellt, jeweils mit eigener Hintergrundgeschichte, was die Menschen sehr real erscheinen lässt. Der ein oder andere wächst einem dabei ans Herz und man hofft natürlich, dass genau diese Personen am Ende überleben. Doch wenn ich jetzt mit Namen anfange, spoiler ich vielleicht zu sehr. Leicht hat es auf jeden Fall niemand im ganzen Buch und viele Menschen sterben, denen man es auf keinen Fall gewünscht hätte. Das Ende fand ich ab einem gewissen Punkt leider recht vorhersehbar, was aber vermutlich auch daran liegt, dass ich schon so viel von Stephen King gelesen habe, dass ich einigermaßen weiß, wie er tickt. ;) Fazit: Gelungenes Werk, das sehr schön die Wirkung von Habgier, Neid und Eifersucht aufzeigt, wenn die Emotionen nur genug genährt werden. Leider fehlte mir insgesamt gesehen doch ein bisschen der King-typische Gruselfaktor.

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  • Spiel mit dem Teufel

    Stephen King: In einer kleinen Stadt "Needful Things"
    dominona

    dominona

    17. October 2014 um 16:51

    Wenn der Teufel beschließt, eine komplette Kleinstadt minutiös gegeneinander auszuspielen, bleibt einem manchmal nicht mehr als staunend zuzusehen, was geschieht.Bei den einzelnen Charakteren ist King hier erneut ein Glanzstück gelungen, vor allem, wenn man bedenkt, wie stark ab einem bestimmten Punkt alle Geschehnisse miteinander verwoben sind. Nicht des Teufels Handwerk ergibt hier den Gruselfaktor sondern die Handlungsbereitschaft der Menschen. Vom Frieden zum Chaos und wieder zurück - hoffentlich.

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  • Typisch King

    Stephen King: In einer kleinen Stadt "Needful Things"
    Miserable

    Miserable

    27. May 2014 um 22:49

    Die Kleinstadt Castle Rock im Staate Maine gerät völlig aus den Fugen, als der Laden "Needful Things" neu eröffnet. Der Inhaber, Leland Gaunt, scheint für jeden genau das zu haben, was er sich schon immer sehnlichst gewünscht hat. Die Käufer können ihren Augen kaum trauen, wenn sie die Preise sehen. Gaunt bietet seine Ware überaus billig ein; der Käufer muss zum Geldbetrag lediglich zusätzlich einen kleinen Streich spielen. Was anfangs harmlos beginnt, lässt bald die tief verwurzelten Konflikte der Bewohner zum Vorschein treten. Sie werden gegeneinander ausgespielt und sind Gaunt hilflos ausgeliefert. "Jeder möchte etwas umsonst haben - selbst wenn es ihn alles kostet." S. 636. Stephen King schafft es hier, wie so oft, eine Horrorgeschichte zu schreiben, die (fast) ohne Übernatürliches auskommt. Er kitzelt das Böse aus jedem einzelnen Menschen heraus, was die Erzählungen immer so echt erscheinen lässt. Die Beweggründe und Handlungen der Figuren sind bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar. Dann erreicht die Geschichte jedoch den Punkt, an dem alles umschwingt und die Stadt im Chaos versinkt. Das Personal des Romans ist groß. Um Gaunts Macht zu zeigen, bedarf es einer Menge Leute, um zu beweisen, dass die gesamte Stadt von ihm infiziert worden ist. Leider war es auch teilweise etwas unübersichtlich. Personen sind zwischenzeitlich gar nicht mehr vorgekommen oder nicht so weit vorgestellt, dass der Leser etwas mit ihnen anfangen konnte. Andererseits gibt es natürlich auch Personen wie Buster oder Polly, die man sich aufs Genaueste vorstellen kann. Das Grundkonzept des Romans ist recht einfach, und doch funktioniert es perfekt. Wie es Stephen Kings Art ist, nimmt er sich am Anfang viel Zeit, um die Figuren einzuführen. Ist die Kacke einmal so richtig am dampfen, nimmt die Handlung sehr schnell an Fahrt auf. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Needful Things ein Roman ist, welcher charakteristisch für Stephen King ist. Der Roman sucht den Horror im Menschen und nicht in Monstern.

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