Sturz der Titanen

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Inhaltsangabe zu „Sturz der Titanen“ von

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    Sturz der Titanen
    Talitha

    Talitha

    Anfang des 20. Jahrhunderts in England lebt die Bergmannsfamilie Williams in Wales. Ihre Wege kreuzen sich mit dem örtlichen Landadeligen Earl Fitzherbert, in dessen Haushalt die Tochter der Williams, Ethel, arbeitet. Als George V,, König von England, das Landgut besuchen will, sieht Ethel ihre große Chance, die leitende Haushälterin zu werden. Währenddessen hat ihr dreizehnjähriger Bruder Bill seinen ersten Tag im Bergwerk zu überstehen... Ebenso werden die Schicksale einer deutschen Adelsfamilie und einer russischen Familie verfolgt. Sie kreuzen sich im ersten Weltkrieg, der nicht nur die alte Ordnung aufrüttelt, sondern auch viel Leid über die Familien bringt, und zwar unabhängig von Stand und Herkunft. Mich hat das Thema sehr interessiert, hatte es auch als Nebenfach im Studium belegt. Ken Follett kannte ich schon von "Die Säulen der Erde" und daher wusste ich, was mich erwartet. Dachte ich jedenfalls... Leider war dieser Roman aber irgendwie zu lang und zu zäh zu lesen für meinen Geschmack. Der Erzählstil ist sehr einfach gehalten, aber recht angenehm und für diese Art von "dicken Wälzern" in Ordnung. Bei einigen Ausdrücken musste ich jedoch stutzen, da sie unpassend erschienen, ebenso wie einige Reden der Figuren, die mir sehr anachronistisch vorkamen. Darüber konnte ich aber weglesen. Bei solchen Romanen geht es ja eher um den Stoff als um den Stil. Das war also okay. Die Charaktere des Romans fand ich teilweise dann doch sehr schwierig. Ich konnte mich mit einigen wenigen Figuren identifizieren und fand ihre Lebensläufe auch sehr interessant, vor allem die der Bergleute. Die Kapitel mit den Russen dagegen fand ich richtig langweilig. Ich habe sie im Laufe des Romans nur noch quergelesen. Mein Fazit: Der Roman ist recht unterhaltsam, aber der große Knaller, als den er beworben wird, ist er meiner Meinung nach nicht. Ich habe mich über Kapitel hinweg doch recht gelangweilt. An einigen Stellen kam die "alte Spannung" und die Empathie, die ich mit den Figuren in "Die Säulen der Erde" so toll fand, wieder auf, aber leider halt nicht durchgängig. Da war mir dazwischen einfach zuviel Füllstoff. Wirklich schade. Die anderen Bände werde ich wohl nicht mehr lesen.

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