The Picture of Dorian Grey (Tap Classics) by Oscar Wilde (2012-01-01)

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Inhaltsangabe zu „The Picture of Dorian Grey (Tap Classics) by Oscar Wilde (2012-01-01)“ von

Polarisierend und so aktuell wie eh und jeh.

— EisAmazone
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  • Das Bildnis des Dorian Grey

    The Picture of Dorian Grey (Tap Classics) by Oscar Wilde (2012-01-01)

    TinaLivia

    28. October 2017 um 19:26

    Inhalt "Lord Henry Wotton, dieser geistreich-zynische Dandy, ist es, der den zu Beginn der Handlung etwa zwanzigjährigen, unverdorbenen und faszinierend schönen Dorian Gray zum Hedonismus, zum rücksichtslosen Ausleben seiner Jugend verführt. Damit weckt er in ihm das Verlangen, ewig jung und schön zu bleiben, um alle Sinnenfreuden auskosten zu können. Der mit der Intensität eines Gebetes ausgesprochene Wunsch Dorian Grays, statt seiner möge das Bildnis, das Basil Hallward von ihm gemalt hat, altern - ein Wunsch, für dessen Erfüllung er seine Seele zu geben bereit ist -, wird ihm gewährt." -Jörg Drews "Worin Dorian Grays Sünde bestand, sagt niemand und weiss auch niemand. Jeder, der sie erkennt, hat sie begangen... Der Mensch kann das göttliche Herz nicht erreichen, es sei denn durch das Gefühl der Trennung und des Verlustes, das man Sünde nennt." -James Joyce Meine Meinung Ja, ich habe dieses Buch gelesen, weil ich es von der Schule aus lesen musste. Wahrscheinlich hätte ich sonst nicht dazu gegriffen, obwohl es sich um einen Klassiker der Literatur handelt. Doch ich muss gestehen, dass ich die Geschichte echt interessant fand. Der Roman hat verschiedene Aspekte. Einerseits geht es um die Zeit der Jahrhundertwende und die gesellschaftlichen Probleme des Hedonismus werden aufgezeit. Vor allem Lord Henry Wotton erklärt sehr wortgewandt die Situation und verführt mit seinen Worten Dorian Gray. Der Maler Basil Hallward kann als Durchschnittsmensch jener Zeit angesehen werden und Dorian Gray ist der junge Schöne, der noch nicht so weiss, wo er dazugehört. Gerade deshalb waren die Worte Wottons so gefährlich für Dorian. Er fing an, mit sich selbst zu kämpfen. Ein weiterer Teil der Geschichte ist das Bildnis, ein Portrait von Dorian, gemalt von Basil. Nach dem Wunsch Dorians, er möge nicht altern, dafür soll es das Bild tun, ist das Gemälde wie verhext. Dorian bleibt jung, das Portrait wird zu einer Fratze. Und diese  Rätsel um das Gemälde haben den Roman für mich spannend gemacht. Wenn wir in der Schule so viel lesen, bin ich manchmal richtig müde vom vielen Interpretieren und habe gar keine Lust mehr zum Lesen. Doch dieses Buch hatte eine so grosse Spannung darin, dass ich es sogar vor Leseschluss fertig hatte. Das Ende der Geschichte war aber leider dann doch vorhersehbar und hat die ganze Begeisterung ein wenig runtergezogen.  Was genau so interessant ist wie der Roman, ist die Biografie von Oscar Wilde. Die sollte man sich durchlesen und dann soll man wissen, dass "Das Bildnis des Dorian Gray" nicht immer so war, wie es jetzt ist. Denn die Originalgeschichte wurde sehr stark zensiert, da sie damals ein Tabuthema aufgriff. Und dies hat einen starken Zusammenhang mit dem Leben von Oscar Wilde. Vor Gericht war das Buch der Grund dafür, dass er in ein Zuchthaus gesteckt wurde. Ich kann hier jetzt nicht die ganze Biografie erklären, ein Teil steht ja schon oben beim Text zum Autor.

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  • Polarisierend und so aktuell wie eh und jeh.

    The Picture of Dorian Grey (Tap Classics) by Oscar Wilde (2012-01-01)

    EisAmazone

    31. July 2017 um 21:05

    Das Bildnis des Dorian Grey beschreibt den jungen, wunderschönen Dorian, der viel auf sich und sein Aussehen hält. So kommt es, dass er mal wieder bei seinem befreundeten Maler Modell steht und das Bild, das dabei entsteht, wird ihm letztlich zum Verhängnis. So wünscht er sich in seinem Leichtsinn, dass Bild möge fortan an seiner statt altern und so geschieht es denn. All sein Alter und jede seiner schlechten 'häßlichen' Taten und Gedanken, all seine Sünden werden fortan dem Bild zu Gesichte stehen. Eine spannende Gesichte voller zynischem Blick auf die heutige Gesellschaft die so von der Schönheit gefesselt ist, dass sie sich nicht mehr in der Lage sieht, das wahre Gesicht hinter der Maske zu erkennen. Ich finde, noch immer oder mehr denn jeh? ein Stück Literatur, dass aufzeigt, wie schlimm es mittlerweile manchmal um unsere Gesellschaft steht.

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