The Song, 1 DVD

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Stöbern in Romane

Und Marx stand still in Darwins Garten

Großartige Idee, sprachlich gut umgesetzt. Die Handlung bleibt jedoch belanglos.

Katharina99

Leere Herzen

starker Anfang, nur das Ende konnte mich nicht mitreissen

vielleser18

Wie man es vermasselt

Gute Ansätze, sehr amerikanisch.

sar89

Highway to heaven

Ein schöner Roman um eine alleinerziehende Mutter, die nach dem Auszug ihrer Tochter, einen neuen Lebensinhalt sucht.

Sigrid1

Ein wilder Schwan

Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen. Humorlos, unspannend, aber mit vielen sexuellen Anspielungen gespickt. Schade um das Geld!

frauendielesen

Die Wilden - Eine französische Hochzeit

So spannend kann Politik sein.

Buecherwurm1973

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  • Eine moderne Verfilmung von Salomo und David

    The Song, 1 DVD

    Sonnenblume1988

    05. September 2015 um 18:36

    Als Jed King bei einem Weinerntefest als Sänger auftritt, lernt er die junge Rose kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und heiraten. Nach der Hochzeit erreicht Jed einen musikalischen Durchbruch und bricht zu seiner ersten Tour auf. So ist er über Monate hinweg ohne seine Familie unterwegs. Trost und Ablenkung findet er in der Freundschaft zu der Sängerin Shelbie, einer hübschen Frau, die genau das Gegenteil von Rose zu sein scheint und auf ihn einen besonderen Reiz ausübt. Diesen Film habe ich gemeinsam mit drei Freunden geschaut und wir haben uns anschließend lange über den Inhalt unterhalten. Gut gefallen haben uns die vielen oft unscheinbaren Parallelen zu der biblischen Geschichte von König David und seinem Sohn Salomo. Dies wird gleich am Anfang deutlich, als „David King“ stirbt. Auch Zitaten aus dem Hohenlied der Liebe (The Song of Salomo) und dem Prediger weisen darauf hin, ebenso viele andere Kleinigkeiten. Ich habe mir sofort gewünscht, eine Bibel zur Hand zu haben und habe, nach dem der Film vorbei war, einiges noch einmal nachgelesen. Doch durch die Parallele zur biblischen Geschichte ist die Haupthandlung des Filmes sehr vorhersehbar und man kann wenig Verständnis für Jed aufbringen, der den gleichen Fehler wie sein Vater begeht. Was die Frauen in dem Film betrifft, so hat uns vor allem bei Rose der ausgefeilte Charakter gefehlt. Sie kam uns zu brav, klischeehaft und lieb vor, auch wenn sie einen sehr offensichtlichen Fehler macht. Mich persönlich hat aber besonders das etwas schnelle Ende enttäuscht, bei dem mir, ohne zu viel verraten zu wollen, die Beziehung zu Gott sehr fehlt. Im Nachhinein waren wir uns alle einig, dass der Film uns nicht viel Neues gesagt hat. Absicht des Filmemachers war es unter anderem, zu zeigen, wie wir mit Konflikten umgehen sollen und wie Gottes Sicht auf die Ehe aussieht. Doch die meistens Erkenntnisse, die der Film vermittelt (z.B. dass es sinnvoll ist, miteinander zu reden) hatte ich bereits vor dem Film. Die Idee, die Geschichte von Salomo neu aufleben zu lassen, finde ich sehr schön und trotz der Vorhersehbarkeit auch unterhaltsam umgesetzt. Doch gerade das Ende, was für mich das wichtigste ist, enthielt mir zu wenig Tiegfang.

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