Tilly Bergner: Voltaire - Leben und Werk eines streitbaren Denkers

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    Tilly Bergner: Voltaire - Leben und Werk eines streitbaren Denkers
    udolin

    udolin

    08. July 2015 um 10:14

    "Er hat die Gewalt durch das Lächeln besiegt, den Despotismus durch den Sarkasmus, die Unfehlbarkeit durch die Ironie, die Starrköpfigkeit durch Ausdauer, die Unwissenheit durch Wahrheit." Victor Hugo Ich beginne die Rezension mit einem Zitat von Victor Hugo, das das Leben Voltaires auf den Punkt trifft. Voltaire, geboren in einer Notarfamilie namens Arouet, den Namen Voltaire nahm er erst später an, war einer der führensten Köpfe der französischen Aufklärung. Sein Leben geprägt durch Höhen und Tiefen, im Zeitalter der französischen Könige Ludwig XIV. und Ludwig XV., also im Zeitalter des Absolutismus, war bestimmt durch seine ständigen ironischen und aufrüttelnden Schriften und Theaterstücken, um die herrschenden Kräfte zu belehren und einen Wandel in der Politik gegenüber ihren Untertanen herbeizuführen. Tilly Bergner versteht es geschickt, seinen Anspruch auf Anerkennung bei Hofe und seine Kritik an der bestehenden Ungerechtigkeit der Gesellschaft darzustellen. Voltaire war keineswegs der Revolutionär, als den ihn viele sehen wollten, sondern sonnt sich auch im Glanz des Hofes. Mehrmals musste er Frankreich verlassen. So folgte er einer Einladung Friedrich II., der Große, nach Berlin bis auch dort auf Grund seiner Streitbaren Schriften zum Zerwürfnis kam. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in der Schweiz, wo er etwas für die Verbesserung des Lebens seiner Untertanen tat und sich streitbar in Fehlurteilen der bestechlichen Gerichte in Frankreich einmischte. Die Biografie dieses streitbaren Aufklärers ist absolut lesenswert.

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