Troilus and Criseyde

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  • Rezension zu "Troilus and Criseyde"

    Troilus and Criseyde
    FabAusten

    FabAusten

    28. September 2011 um 16:59

    Troilus and Criseyde .... Geoffrey Chaucer gehört zum Standardprogramm in den Anglistik-Seminaren deutscher Universitäten. Allerdings sind es meist seine Canterbury Tales, denen das Hauptaugenmerk gilt. Dabei hat auch sein in den 1380er Jahren verfaßtes Werk Troilus and Criseyde einiges zu bieten. .... Chaucer erzählt die Geschichte der unglücklich Liebenden vor dem Hintergrund der antiken Mythologie um die Belagerung Trojas. Criseyde lebt in Troja und ist die Tochter des Sehers Calchas, der jedoch zu den Griechen übergelaufen ist, welche die Stadt belagern. Da verliebt sich der Kämpfer Troilus in die junge Dame und mit Hilfe ihres Onkels schafft er es tatsächlich, sie auch für sich einzunehmen. Doch Ungemach bedroht das junge Glück, denn Calchas, der die Zukunft der Stadt und somit ihre Zerstörung vorhersieht, veranlaßt die Griechen, seine Tochter bei einem Gefangenenaustausch aus der Stadt zu schleusen. Natürlich verspricht Criseyde ihrem Troilus zurückzukehren, doch es soll anders kommen. .... Troilus and Criseyde ist ein Prosastück und wurde in Middle English verfaßt. Es wird gemeinhin als "Courtly Romance" eingeordnet. Hat man sich erst einmal eingelesen, ist es gar nicht mehr so schwierig, das ungewohnte mittelalterliche Englisch zu verstehen und die Geschichte kann einen packen. Man kann sich richtig vorstellen, wie sie damals zu Chaucers Zeiten erzählt wurde und die Zuhörer gebannt lauschten. Unglaublich, wie Chaucer es schafft, dass der Leser in den antiken Vorbildern richtige Menschen mitsamt ihren Gefühlen wahrnimmt. Sie zeigen ihren individuellen Charakter und die Situationen, in denen sie sich zurechtfinden müssen, werden ebenso wie ihre Entscheidungen nachvollziehbar (auch wenn wohl niemand der heutigen Leser eine Belagerung erleben mußte) . Insgesamt wirklich ergreifend. Besonders das Ende....Schnief. .... Tipp: Einfach mal drauf einlassen.

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