Weihnachtsgabe 2005 »…mag ich, mag ich nicht«

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Inhaltsangabe zu „Weihnachtsgabe 2005 »…mag ich, mag ich nicht«“ von

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  • Rezension zu "Weihnachtsgabe 2005 »…mag ich, mag ich nicht«"

    Weihnachtsgabe 2005 »…mag ich, mag ich nicht«

    Holden

    15. February 2009 um 16:42

    Eine Zusammenfassung von Interviews im Stil eines Fragebogens, entnommen aus der Zeitschrift "Tintenfaß" des Diogenes-Verlags, in denen einige bekannte Persönlichkeiten und viele unbekanntere ihre Vorlieben und Abneigungen aufzählen. Das meiste ist wenig überraschend, wer zB die Bücher von John Irving kennt, weiß über seine Vorlieben für das Ringen oder für Bären. Das Büchlein ist nett, um darin zu blättern, war aber auch nur ein Werbegeschenk des Verlages.

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  • Rezension zu "Weihnachtsgabe 2005 »…mag ich, mag ich nicht«"

    Weihnachtsgabe 2005 »…mag ich, mag ich nicht«

    metalmel

    05. November 2007 um 21:31

    So heißt die beliebteste Rubrik im Diogenes Tintenfass. Hier erklären Autoren, was sie am meisten lieben und am tiefsten verabscheuen. Das ist nett zu lesen, aber braucht man dafür gleich ein ganzes Buch darüber? Nun ja, vielleicht als schneller Zeitvertreib. Man liest es in einem Flutsch durch und dann ist es auch gut. Truman Capote zum Beispiel liebt und hasst nur andere Menschen. Er mag Oscar Wilde und Marilyn Monroe, John Lennon und Virginia Woolf, Flaubert, Nabokov und viele mehr. Er mag nicht: Yoko Ono und Gore Vidal, Mick Jagger und JKF, Hemingway, Jane Fonda und Arthur Miller. Aber er wäre nicht Capote, wenn er uns nicht gleich noch Erklärungen mitliefern würde, warum der oder diejenige so wunderbar oder so verachtenswert ist. Die meisten Autoren beschränken sich allerdings auf eine banale Aufzählung ihrer Vorlieben und Abneigungen. Ich weiß jetzt dass Milan Kundera Philip Roth sehr gerne mag, weil er ein Freund von ihm ist, dass aber Jakob Arjouni selbigen überhaupt gar nicht leiden kann. John Irving findet alles, was mit Psychoanalyse und Therapie zu tun hat absolut widerlich (wo ich ihm nur beipflichten kann), Ingrid Noll findet Schweißgeruch und Nacktschnecken ekelhaft, mag allerdings Spinnenetze und Eidechsen. Heinrich Böll findet solche Listen eine Zumutung, lässt sich aber dazu herab zuzugeben, dass er Menschen und Bäume mag. Sonst nichts. Wirklich gefallen hat mir eigentlich nur die Aufzählung von Martin Suter, denn er hat gereimt: Was ich mag Erster Gast in einem stillen, weißgedeckten Restaurant. Pinienschatten voller Grillen Neben menschenleerem Strand. ... Bloody Marys über Wolken, kaltes, frischgezapftes Bier. Milch von Ziegen, frisch gemolken, und Gedichte (nicht von mir). Was ich nicht mag Psychiatrie und Psychiater, gleich ob heutig oder Freudsch. Morgens auf mit einem Kater, Rap, ob englisch oder deutsch. ... Autofahren, Offiziere, Boulevardpresse, Löschpapier. Kalte Weine, warme Biere, Und Gedichte (die von mir). Das ist doch mal nett zu lesen. Ich kann sicher nicht so gut dichten, aber ich probiers trotzdem mal: Mag ich: Stephan Eicher, Oscar Wilde, Briefe schreiben, wenn’s nicht eilt. Alte Füller, Wasser trinken Und beim Autofahren blinken. Lautes Singen meinerseits, Lachen und ein wenig Geiz. Monty Pythons Brian’s Leben Bilder, die am Auto kleben. Mag ich nicht: Arschgeweihe, blonde Haare Arztbesuche alle Jahre. Sellerie und sich verlieben, Bertolt Brecht und Flugzeug fliegen. Esoterik, Psychokram, Menschen, die gebeugt vor Gram. Langeweile und viel Trübsinn, Schumachers sehr langes Kinn.

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