Wer hat den Chickenosaurus bestellt?

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Inhaltsangabe zu „Wer hat den Chickenosaurus bestellt?“ von

Wer wissen will, wie sich unsere Welt verändert hat, dem verraten es die Neuzugänge in unserem Vokabular. Welche neuen Wörter entstehen aktuell? Welche Vokabeln kommen in unserer Zeit hinzu? Was davon wird sich etablieren? Stefan Schmitt stellt Begriffe vor, die das Ergebnis des Zusammenspiels von Internet, Technik und Wissenschaft sind, von der »Digitaldemenz« bis zum »Infoveganer«, von der »Hirnschnittstelle« bis zum »Chickenosaurus«. In jedem Kompositum steckt eine kleine Geschichte, die größer ist als die Summe ihrer Bestandteile.

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    Wer hat den Chickenosaurus bestellt?
    buchwanderer

    buchwanderer

    12. November 2015 um 08:15

    „Denn Menschen wollen Erfindungen und Trends, Ängste, Ideen und Ereignisse in Worte fassen…“ (S.10) Zum Inhalt: Irritiert, so ist man beim ersten oberflächlichen Durchblättern der teils dicht befüllten Seiten mit ihren lexikalisch anmutenden Textabschnitten. Was Daten sind ist noch recht eingängig, auch unter der Profession eines Archäologen mag man sich ein vages Bild vorstellen können; aber was wäre dann bitte ein Datenarchäologe. Ebenso ergeht es dem Leser mit Begriffen wie Metaversum, Nocebo, Biopixel oder gar Spacechip. Ob nun Optogenetik, Superschwärze oder In-Vitro-Fleisch, Stefan Schmitt, dessen Texte seine profunde Ausbildung an der Journalistenschule in München erspüren lassen, vermittelt kurzweilig, mit einem oft verschmitzten literarischen Lächeln einen Blick in die Erfinderstube von Sprachgenetikern, entlarvt die ein oder andere Wortscharlatanerie und gräbt nach Wurzeln in Historie und Deutungswandel unterschiedlichster Sprachkonstrukte, deren Kondensat zumeist eingängige – aber nicht zwingend einleuchtende – Wortschöpfungen sind, die unsere Sprache als einen höchst lebendigen Teil Kultur ausweisen. Neben den textuell im vorliegenden Band ausgeführten, nach Themen geordneten Worten, findet sich am Schluss ein kleiner – deshalb aber nicht minder wertvoller – Fundus an Weiterführendem, der zumeist auf Online-Quellen verweist, an denen man seinen Sprachwissensdurst nach belieben, und durchaus auf hohem Niveau, weiter stillen kann. Fazit: Dem Untertitel – „Worte von Morgen – Heute erklärt“ – wird das Buch nicht immer ganz gerecht, zumal einige Worte schon seit längerem in Gebrauch sind, wenn auch meist in spezielleren, kleineren Fachkreisen; dies tut jedoch dem positiven Gesamteindruck keinen Abbruch. Stefan Schmitt vermittelt auf heitere Art, in einer Reise durch unterschiedlichste Fachbereiche, einen kleinen Eindruck der Menagerie, welche eine lebend(ig)e Sprache bereithält. Aus dem sprach-alchemistisch Schmelztigel gesprochenen und geschriebenen Wortes fördert er teils skurrile, teils irisierende Wortschöpfungen zutage, denen wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch häufiger begegnen werden. Nach der Lektüre dieses Büchleins werden wir diese jedoch als Bekannte, manchmal einem Déjà-vu gleich, wiedererkennen. Auch wird man manchen Modeworten ihr in mancher Diskussion zu unrecht beanspruchtes Übergewicht mit einem wissenden Lächeln nicht mehr ganz so abnehmen. Zum Buch: Der kleine Band zeichnet sich durch eine solide Verarbeitung, einen sauber ausgeführten Druck, sowie eine typographisch interessante und vielseitige Präsentation aus. Die Symbole und Piktogramme, sowie alle in Graustufen realisierten Grafiken sind stimmig in den Textkörper integriert. Das hochweiße, etwas festere Papier trägt dazu bei, dass das Buch auch ein angenehmes haptisches Leseerlebnis vermittelt.

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