When Love Speaks

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Inhaltsangabe zu „When Love Speaks“ von

Zugegeben: Die Liste der an dem Projekt <I>When Love Speaks</I>, einem Benefiz-Album für die Royal Academy of Dramatic Art, beteiligten Künstler ist außergewöhnlich. Nicht weniger als 45 bekannte Namen bahnen sich da ihren Weg durch ein Gestrüpp von Shakespeare-Sonetten -- Kenneth Branagh, Juliet Stevenson, John Gielgud, Susannah York, Sian Phillips, Richard Wilson und, na ja, noch 39 andere. Und dies ist gleichermaßen die Stärke und die Schwäche dieses Werkes -- die Verkaufszahlen werden Schwindel erregende Höhen erreichen, dann wird man es ein oder zweimal hören, und danach wird es auf allzu vielen Regalen unbeachtet herumliegen. Ganz unbestritten gibt es hier eine ganze Reihe von herrlichen Beiträgen, angefangen von Joseph Fiennes, der einen Auszug aus <I>The Tempest</I> dramatisch flüstert (obwohl nicht alle Leser ohne Erläuterung der Namen hier mithalten können).<P> Aber so viel Überfluss macht einen verlegen, es fehlt das Gleichgewicht zwischen dem gesprochenen Wort und der Musik -- acht kurze, speziell für diesen Anlass komponierte (und stilistisch sehr unterschiedliche) Shakespeare-Arrangements mit gelegentlichen Phasen von Lautenspiel. Ganz unbestritten geben die Musiker alle ihr Bestes, von Barbara Bonneys gefühlvollem Sopran bei Michael Kamens Arrangement von "The Willow Song" aus <I>Othello</I> (eines der gelungeneren Stücke) bis hin zu der unnachahmlichen Ladysmith Black Mambazo und der Tremolo-Stimme von Bryan Ferry. Aber hier gibt es zu viel Starrummel und nicht genügend Gestaltung. Am besten hört man es sich spät am Abend an, in einem dunklen Raum und gießt sich ein Glas Malzbier dazu ein. <I>--Andrew Green</I>
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