Zwei Jahre Ferien. Teil 2. Mit sämtlichen Illustrationen der französischen Originalausgabe. Der neuen Rechschreibung angepasst (Sammler-Edition)

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Inhaltsangabe zu „Zwei Jahre Ferien. Teil 2. Mit sämtlichen Illustrationen der französischen Originalausgabe. Der neuen Rechschreibung angepasst (Sammler-Edition)“ von

wow! ein tolles Buch.

— Minje
Minje
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    Zwei Jahre Ferien. Teil 2.  Mit sämtlichen Illustrationen der französischen Originalausgabe. Der neuen Rechschreibung angepasst (Sammler-Edition)
    Minje

    Minje

    03. July 2015 um 13:54

    15 Jungs im Alter von 8 bis 15 Jahren, die im Jahr 1860 mit einem Schoner gestrandet sind und nicht wissen, wo sie sind. Wird Rettung kommen? Werden sie sich selber befreien müssen? Und was für Gefahren lauern dort, wo sie sind? Handys gab es zu der Zeit noch nicht..... Die Kinder haben sich niedergelassen, haben Freigehege und Stall für Vikunjas und Guanakos gebaut sowie Gehege für Trappen, Fasane, Rebhühner und Perlhühner. Vier Nächte lang machen sie Fuchsjagd: zum einen, da der Fuchs eine Bedrohung darstellt, aber auch, da sich das Fuchsfell gut verarbeiten lässt für Teppiche und Kleidung. Da der Vorrat an Kerzen und flüssigem Öl zu Ende geht, gehen die Kinder auf Robbenjagd. Es ist also durch Tiere aber auch durch Früchte gut gesorgt für die Kinder, verhungern werden sie nicht. Doch was ist mit anderen Gefahren? Gibt es vielleicht doch wilde Tiere, die die Kinder bisher nicht entdeckt haben? Jacques macht inzwischen seinem Bruder gegenüber eine Beichte, später auch gegenüber der ganzen Gruppe. Wie werden sie wohl darauf reagieren? Kurz darauf bringt Doniphan beim Schlittschuhlaufen Jacques in eine lebensgefährliche Situation. Wird er ihn retten? Bei der Neuwahl gewinnt Gordon nicht, sondern Briant. Wie geht Doniphan damit um? Wie geht die Gruppe insgesamt mit dem immer größer werdenden Druck um? Ist eine Akzeptanz da, das sie nun dort leben, oder haben sie ein Verlangen, nach Hause zurückzukehren? Wie aber, wenn sie ihren Standort nicht kennen? Das Buch birgt immer wieder neue Überraschungen, so dass man aus dem Staunen nicht herauskommt. Dadurch ist es abwechslungsreich. Toll ist auch die Beschreibung eines "Drachens"- ähnlich dem Gleitschirmfliegen, das es seit 1965 gibt. Zum Titel: Nachdem ich nun beide Teile gelesen habe, kann ich abschließend schreiben, dass diese zwei Jahre für die Kinder keine Ferien waren. Die großen hatten zwangsläufig ein großes Maß an Verantwortung übernommen. Sie kümmerten sich um existentielle Grundbedürfnisse: Wo übernachten? Was essen und trinken? Wie überleben in der Wildnis? Nach längerem Zeitraum kam auch die Sorge um Kleidung und Krankheit dazu. Die Großen teilten die Zeit ein: die kleinen Kinder, sie konnten nicht den ganzen Tag über spielen. Auch sie wurden zur Verantwortung gezogen. Durften Muscheln sammeln, Fische fangen, kochen lernen. Es gab auch Zeiten, da mussten sie was lernen (wobei dann die Großen Lehrer waren) und es gab Zeiten, da durften sie spielen. Fazit: Nach dem zweiten Teil immer noch begeistert. Ein lesenswertes Buch.

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