heavily peated: Tod im Torf. Whisky Krimi No.IV von Ralf Bernhardt (1. März 2013) Taschenbuch

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Inhaltsangabe zu „heavily peated: Tod im Torf. Whisky Krimi No.IV von Ralf Bernhardt (1. März 2013) Taschenbuch“ von

guter Krimi mit trockenem Humor und Fachwissen über den Whisky und Schottland. Ein Muss für alle Liebhaber von den Dingen.

— anja_bauer
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    heavily peated: Tod im Torf. Whisky Krimi No.IV von Ralf Bernhardt (1. März 2013) Taschenbuch
    anja_bauer

    anja_bauer

    04. December 2015 um 12:02

    Ein brennendes Warehouse, Torfleichen, Mordanschläge. Graham Morrice, der Manager einer Whisky Distillery  verliert in einer Nacht alles – die Dandaleith Distillery, und die Ben Rhinner Brennerei.  Alles wird vom Feuer oder einer Explosion vernichtet. Als dann die Aufräumarbeiten auf dem Gelände der Distillery stattfinden, findet man 5 Torfleichen. Wer sind diese Toten und wie sind sie zu Tode gekommen. Außerdem gibt es Verdachtshinweise, dass die Explosion in der Brennerei einer Sabotage einhergehen könnte. Die Polizei nimmt jedenfalls die Ermittlungen auf und auch Graham Morrice mischt sich ein und gerät dabei in Lebensgefahr    Es ist meine  erster Whisky Krimi und ich bin recht begeistert. Der Prolog beginnt sehr vielversprechend und für mich bildlich. Ich konnte mir die Schleiereule bei Nacht vorstellen. Auch den huschenden Schatten der auf dem Gelände der Ditillery herumläuft. Danach wird ermittelt, weil vermutlich Sabotage hinter der Explosion steckt und auch die Torfleichen werfen etliche Fragen auf. Nach und nach graben die beiden Polizisten Alan und Brian sich in den Fall rein, immer mit Hilfe von dem Manager Graghham und den letzten Verwandten von der Dandaleith Distillery Charles Maclellan, der wegen Betruges im Gefängnis sitzt.  Immer mehr Erkenntnisse kommen zu tage und dann holen die beiden Ermittler Nicky die Computer Spezialistin mit ins Boot. Denn die Toten haben eine größere Vergangenheit, als sie sich erst gedacht haben. Der Krimi ist gut geschrieben. Trockener Humor lockert ihn auf und das Sachliche kommt hier auch nicht zu kurz. Stets sind Fußnoten vorhanden, die gewisse Dinge in Schottland erklären, z. B. über die Schottischen Steckmücken oder was ein dram entspricht bei einem Whiskyglas. Aber auch über Burgen oder bzw., Ruinen gibt es immer wieder Fußnoten mit Erklärungen. sehr gut fand ich die Darstellung der Schotten ihrer Unterdrückung bis hin zu den Vertreibungen ganzer Dörfer durch die Engländer. Das gehört zu der Geschichte Schottlands und habe ich bisher so nicht gekannt. Sehr informativ ist auch das hier vorhandene Wissen über den Whisky. Die mitwirkenden Protagonisten sind gut dargestellt und kommen für mich persönlich gut herüber. Auch das private fehlt hier nicht und stört vor allem auch nicht, wie in manchen anderen Krimis. Am Anfang ist dieser Krimi voller Spannung, jedoch  Im letzten Drittel flaut die Spannung etwas ab und es geht hauptsächlich noch um die Ermittlungsarbeiten und es wird ein kleines bisschen zäh.   Trotzdem, es ist und bleibt ein guter Krimi, der gut recherchierte Hinweise auf touristische Sehenswürdigkeiten hat, mit Fachwissen über Whisky punkten kann und ein interessantes Thema bietet. Kurz gesagt, ein guter Krimi mit guten Sach- und Fachinformationen. das Cover finde ich sehr spannend und passend. Ein Totenkopf, wovon Rauch aufsteigt. Das in dem Krimi ja Torfleichen nach dem Brand vorkommen, passt es super. Der Titel ist in rot gehalten genauso wie das Bild vom Totenkopf, das einen roten Rahmen hat. Witzig finde ich, das bei dem Untertitel "Ein Whisky Krimi" das Ein durchgestrichen ist und "handschriftlich hinten dran am Ende des Titels No IV gesetzt worden ist.  Der Haupthintergrund von dem Krimi ist dunkelblau (wie die Nacht, wo der Brand passiert) gehalten.  Also für mich ein gut passendes Coverbild.      

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