Das Inzest-Tagebuch

von . Anonyma 
1,5 Sterne bei2 Bewertungen
Das Inzest-Tagebuch
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Verschwendetes Geld für eine Geschichte, die viele Fragen offen lässt.

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Inhaltsangabe zu "Das Inzest-Tagebuch"

»In den Märchen über Inzest zwischen Vater und Tochter – ›Das Mädchen ohne Hände‹, ›Allerleirauh‹, in der Originalversion von ›Aschenputtel‹ und den Geschichten der Heiligen Dymphna, der Patronin aller Inzest-Opfer – verhalten sich die Töchter immer genauso, wie man es von ihnen erwarten würde: Sie sind entsetzt über die sexuellen Annäherungen ihrer Väter. Sie tun alles, was in ihrer Macht steht, um zu entkommen. Ich nicht. Ein Kleinkind kann nicht entkommen. Und später, als ich es konnte, war es zu spät.«

Eine junge Frau wird mehr als zwanzig Jahre lang von ihrem Vater sexuell missbraucht. Tiefsitzende Ängste prägen ihr Sein, ihr Weltbild, ihr Verständnis von Familie. Unter dem Deckmantel einer intakten Familie wächst das Kleinkind zum Mädchen und schließlich zur Frau heran. Doch selbst im Erwachsenenalter lässt sie sich auf immer wieder neue Spielformen der Abhängigkeit, der Unterwerfung und der Gewalt ein. In diesem Memoir ruft die Erzählerin ihre Kindheitstraumata und deren Folgen wieder auf. Sie spürt der Frage nach, wie die jahrzehntelangen Vergewaltigungen durch ihren Vater sie geprägt haben und inwiefern sie den erlernten Abhängigkeiten immer noch unterworfen ist. Ihr Tatsachenbericht legt offen, dass ein Leben, welches als Sexualobjekt statt als Kind begonnen wird, kein Leben ist. Die körperlichen und psychischen Zwänge, denen die Erzählerin jahrelang ausgesetzt war, münden in eine Abwärtsspirale, aus der es kein Entkommen gibt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608961881
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:142 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:05.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    D-E-J-A-V-Uvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Verschwendetes Geld für eine Geschichte, die viele Fragen offen lässt.
    Einfach nur unnötig ...

    Das Buch ist verwirrend und auf eine abnormale Weise (nicht nur weil sie Sex mit ihrem Vater hat) unrealistisch. Sie spricht detailliert von ihrer Vergangenheit als 4-Jährige: Woher weiß sie so genau, was passiert ist als sie 4 Jahre alt war? Es ist realitätsfern sich dermaßen detailliert ans Kleinkindalter zu erinnern. Sie erwähnt kurz, dass ihr Vater ihre Vagina mit einem Messer geschnitten hat & dass sie von ihrem ersten Date vergewaltigt worden ist, erwähnt aber nicht die wichtigen Details dazu. Mir stellt sich eine Frage nach der anderen: Wieso hat KEIN MENSCH gemerkt, dass ihre Vagina geschnitten wurde? Hat keiner die Blutungen bemerkt? Hat der Vater die Blutung gestoppt, falls ja dann wie? Wer genau & wo genau hat ihr Vergewaltiger sie gepeinigt? Hat sie ihn danach je wiedergesehen? Sie lässt extrem viele Fragen offen und das einzige worüber sie detailliert spricht, ist der Sex mit ihrem Vater & wie sehr sie in begehrt und gleichzeitig aber auch nicht. Ich werde das Buch weder jemanden empfehlen, noch weiterschenken, sondern es – so hart wie es klingt- wegschmeißen. Es macht überhaupt keinen Sinn das Buch zu lesen, außer man ist ein Pädophiler & will sich perverse Sexideen für noch mehr Kinderschänderei holen. Bevor hier ein Shitstorm kommt: Ich bin eine junge Frau, die gegen Pädophile ist und zum Glück noch nie mit dem Thema in Berührung gekommen ist. Gerade deshalb wollte ich das Buch lesen.

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    Miringa_83s avatar
    Miringa_83vor 10 Monaten

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    Pressestimmen

    »Ja man darf solche Geschichten erzählen und veröffentlichen. Man muss es sogar, wenn man beschreiben will, wie perfide sexueller Missbrauch funktioniert.«
    Kerstin Herrnkind, stern.de, 09.2017

    »Das ist das schockierende Moment am "Inzest-Tagebuch": nicht einfach der Missbrauch selbst, sondern wie die Autorin Sequenz für Sequenz ihr unklares Gefühlsgemisch auf die Seite wirft, ohne sich dabei selbst zu tabuisieren. Ihre Erfahrung von Lust wird irgendwann paradoxerweise zur einzig möglichen Form des Überlebens; eine Art, sich selbst vor der totalen Auflösung zu bewahren.«
    Mara Delius, Die Literarische Welt, 05.08.2017

    »Grell, verstörend ... lesenswert.«
    Arno Orzessek, Deutschlandfunk Kultur, 17.08.2017

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