„Was gibt’s heute zu essen?“
„Was koche ich bloß?“
„Ach, ich hab gar keine Zeit für aufwendiges Kochen – dann gibt’s eben Nudeln!“
Bevor wir ein Haushalt mit Kind waren, waren wir ein Haushalt mit vielen Überstunden – und auch damals fehlte uns oft die Zeit zum Kochen. Damit es dann nicht „nur“ Nuggets mit Pommes oder eine TK-Pizza wurden, habe ich mir das Prinzip des Meal Prep – also: Vorkochen – angeeignet. Die Idee ist simpel: Statt für zwei Personen habe ich gleich für vier oder sechs gekocht. Das bedeutete vielleicht etwas mehr Aufwand beim Gemüseschneiden, aber die Koch- oder Backzeit blieb gleich. Und den Rest habe ich portionsweise eingefroren.
Irgendwann bin ich auf Instagram über den Account von Marc Berger (@marc.mealprep) gestolpert – und fand ihn klasse! Er zeigt Gerichte, die sich meist 2–3 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder auch einfrieren lassen. Dabei legt er besonderen Wert auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Durch die gute Planung deckt man mit seinen Ideen (fast) alle Mahlzeiten für mehrere Tage ab – vom Frühstück über Mittag- bis zum Abendessen.
In seinem Buch Easy Meal Prep hat er viele dieser Rezepte samt ausführlicher Anleitungen und einer kompakten Einführung ins Thema gesammelt: inklusive Infos zu geeigneten Vorratsdosen, Haltbarkeit und Lebensmitteln. Besonders hilfreich finde ich, dass bei jedem Gericht steht, ob es eingefroren werden kann und wie lange es im Kühlschrank haltbar ist.
Ob One-Pot-Gerichte, Suppen und Salate oder süßes Frühstück (ich sag nur: Maulwurfkuchen-Bowl!) – hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Und als Extra gibt’s am Ende sogar einen Plan für 3 Wochen mit Kalorienangaben pro Tag und Gericht. Das erleichtert den Einstieg in die Planung sehr.
Tolles Buch, toller Account, leckeres Essen – wer sich die Fragen zu Beginn schon mal gestellt hat, sollte dem Meal Prep und Marc eine Chance geben!




