A C Weisbecker Cosmic Banditos

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Inhaltsangabe zu „Cosmic Banditos“ von A C Weisbecker

Ein vorübergehend vom Glück verlassener amerikanischer Drogenschmuggler - nennen wir ihn Mr. Quark - versteckt sich zusammen mit High Pockets, seinem Hund, irgendwo im kolumbianischen Dschungel vor Polizei, Armee und verschiedenen Geheimdiensten. Die goldenen Schmugglerzeiten liegen nur ein paar Monate zurück. Kuriose Fehlschläge, im allgemeinen auf den etwas sehr freizügigen Umgang mit Tequila, Drogen und Handgranaten zurückzuführen, haben unseren Helden ins Exil gezwungen. Einzig über seinen treuen Banditofreund Jose hält Mr. Quark die Verbindung zur Außenwelt aufrecht. Der zunächst harmlos anmutende Raubüberfall Joses und seiner Kumpane auf einen amerikanischen Professor für Physik und dessen Familie löst eine Lawine unkontrollierbarer Ereignisse aus. Schuld sind die Bücher aus dem Urlaubsgepäck des Professors, die Mr. Quark und Jose Einblick in die Quantenmechanik und die Tiefere Wirklichkeit gewähren (die Bedeutung der nymphomanischen Tochter des Professors für alles bleibt hier wohlweislich außer Betracht). Das Studium der Bücher hinterläßt bei den zwei Amateurphysikern zahlreiche offene Fragen. Die Suche nach der absoluten Erkenntnis läßt sie zu einer nicht ungefährlichen Pilgerreise Richtung Norden - nach Kalifornien - aufbrechen, wo sie sich vom Eigentümer der Bücher Antworten und Zuspruch erhoffen. Der wahnwitzige Trip führt Mr. Quark und Jose von Abenteuer zu Abenteuer, läßt sie dabei unentwegt auf skurrile Gestalten treffen und schließlich fast den Verstand verlieren. Die ganze chaotische Welt der Drogenschmuggler in einem Roman. Reichlich abgedreht. Brüllend komisch.

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  • Rezension zu "Cosmic Banditos" von A C Weisbecker

    Cosmic Banditos
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    09. September 2009 um 16:20

    Eingereicht von Wortmay: Jose ist erleuchtet worden. Ich habe ihn dazu gebracht, eine Woche lang seinem Bandito-Dasein zu entsagen. Meine Hütte war die Mönchsklause, ich war der Lehrer. Nachdem Jose mein Weltbild vollkommen aufgenommen hat, ist er ein neuer Mensch. Durch Meditation, Elementarteilchen-Theorie und heimlich mit Peyote versetztem Tequila erkennt er jetzt die Torheit seines Bandito-Lebens. Drogen-Desperados und Quantenmechanik. Wie passt das zusammen? Weisbeckers Cosmic Banditos können keine klare Antwort auf diese Frage geben. Dafür sind die Figuren dieses Buches viel zu benebelt. Durchgängig. Auf allen 206 Seiten. Doch wie die Kombination aus wild um sich feuernden Marihuanaschmugglern und der Heisenbergschen Unschärferelation zustande kommt, darf an dieser Stelle verraten werden. Denn es ist der Beginn der Geschichte: ein banaler Überfall am Flughafen von Santa Marta, an der Karibikküste Kolumbiens. Jose und zwei seiner Bandito-Kumpanen berauben dort eine amerikanische Urlauberfamilie. Sie ergattern neben einer Kamera und mehreren persönlichen Postkarten eine kleine Sammlung von Büchern über Quantenmechanik. Die seltsame Beute lässt sich leicht erklären: Der beraubte Familienvater ist Professor für Physik an der Universität im kalifornischen Berkeley. Über Jose gelangen die Bücher in die Hände eines weiteren Banditen, in die Hände von Weisbeckers Protagonist. Nennen wir ihn »Mr. Quarks«. Diesen Namen legt er sich im Laufe des Buches zu. Ihn machen die geklauten wissenschaftlichen Werke neugierig, und aus seiner Sicht wird die ganze Geschichte erzählt. Dabei schaut er einerseits auf die vergangenen Monate seines chaotischen Bandito-Lebens zurück. Andererseits fängt er nach den ersten vermeintlichen Erkenntnissen über die Gesetze der subatomaren Physik damit an, in all seinem bisherigen und zukünftigen Handeln einen tieferen Sinn zu sehen - und eine Bestimmung. Mit fortschreitendem Studium versucht »Mr. Quarks« auch sein anarchistisches Umfeld davon zu überzeugen, dass zwischen allen geglückten und gescheiterten Drogentransporten, den Hektolitern Tequila und meterlangen Linien Koks, den wilden Schießereien und unkontrollierten Explosionen (und davon gibt es in dem Buch wirklich sehr viele) tiefere Zusammenhänge existieren. In einer Leserkritik zu Cosmic Banditos heißt es, das Buch sei wie Pulp Fiction. Völlig unzutreffend ist der Vergleich nicht. Denn die von »Mr. Quarks« geplante Bandito-Schule für Physik und Kosmologie in Costa Rica erscheint einem auf den ersten Blick irgendwie nicht weniger widersprüchlich als die kaffeetantig plaudernden Killer in Quentin Tarantinos Kultfilm. Allerdings fliegt in Cosmic Banditos viel mehr durch die Luft. Nur wo das alles hinführen soll, erschließt sich einem lange Zeit nicht so richtig. Nach zwei Dritteln des Buches ist man immer noch auf der Suche nach dem Plot, fahndet danach wie »Mr. Quarks« nach der finalen Erkenntnis. Weisbecker scheint das geahnt zu haben und kramt an passender Stelle ein Heisenberg-Zitat hervor: Das Universum ist nicht nur fremdartiger, als wir denken, es ist auch fremdartiger, als wir denken können. Glücklicherweise lenkt er die Geschichte schließlich in Bahnen, denen man nicht nur folgen kann, sondern auch folgen will. Denn es wird spannend und äußerst unterhaltsam, und für alle löst sich die Story auf wunderbare Weise auf. Wer bis zu diesem Zeitpunkt gedacht hatte, noch mehr Schießereien und Explosionen als auf den Seiten zuvor könne Weisbecker in dem Buch nicht mehr unterbringen, wird ebenso überrascht sein wie der wissenschaftlich weniger bewanderte Leser, der geglaubt hatte, er würde nur diese 206 Seiten benötigen, um die Quantenphysik zu begreifen. Und wer nicht nach dem Sinn des Lebens gesucht hat, sondern lediglich nach dem Sinn dieses Buches, wird es befriedigt zuschlagen.1 1 Wer keine Fußnoten mag, wird Cosmic Banditos gleich wieder zur Seite legen. Denn sie kommen in diesem Buch noch häufiger vor als Explosionen und Schießereien.

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  • Rezension zu "Cosmic Banditos" von A C Weisbecker

    Cosmic Banditos
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2009 um 11:13

    »Jose ist erleuchtet worden. Ich habe ihn dazu gebracht, eine Woche lang seinem Bandito-Dasein zu entsagen. Meine Hütte war die Mönchsklause, ich war der Lehrer. Nachdem Jose mein Weltbild vollkommen aufgenommen hat, ist er ein neuer Mensch. Durch Meditation, Elementarteilchen-Theorie und heimlich mit Peyote versetztem Tequila erkennt er jetzt die Torheit seines Bandito-Lebens.« Drogen-Desperados und Quantenmechanik. Wie passt das denn zusammen? Weisbeckers »Cosmic Banditos« können keine klare Antwort auf diese Frage geben. Dafür sind die Figuren dieses Buches viel zu benebelt. Durchgängig. Auf allen 206 Seiten. Doch wie die Kombination aus wild um sich feuernden Marihuanaschmugglern und der Heisenbergschen Unschärferelation zustande kommt, darf an dieser Stelle verraten werden. Denn es ist der Beginn der Geschichte: ein banaler Überfall am Flughafen von Santa Marta, an der Karibikküste Kolumbiens. Jose und zwei seiner Bandito-Kumpanen berauben dort eine amerikanische Urlauberfamilie. Sie ergattern neben einer Kamera und mehreren persönlichen Postkarten eine kleine Sammlung von Büchern über Quantenmechanik. Die seltsame Beute lässt sich leicht erklären: Der beraubte Familienvater ist Professor für Physik an der Universität im kalifornischen Berkeley. Über Jose gelangen die Bücher in die Hände eines weiteren Banditen, in die Hände von Weisbeckers Protagonisten. Nennen wir ihn »Mr. Quarks«. Diesen Namen legt er sich im Laufe des Buches zu. Ihn machen die geklauten wissenschaftlichen Werke neugierig, und aus seiner Sicht wird die ganze Geschichte erzählt. Dabei schaut er einerseits auf die vergangenen Monate seines chaotischen Bandito-Lebens zurück. Andererseits fängt er nach den ersten vermeintlichen Erkenntnissen über die Gesetze der subatomaren Physik damit an, in all seinem bisherigen und zukünftigen Handeln einen tieferen Sinn zu sehen - und eine Bestimmung. Mit fortschreitendem Studium versucht »Mr. Quarks« auch sein anarchistisches Umfeld davon zu überzeugen, dass zwischen allen geglückten und gescheiterten Drogentransporten, den Hektolitern Tequila und meterlangen Linien Koks, den wilden Schießereien und unkontrollierten Explosionen (und davon gibt es in dem Buch wirklich sehr viele) tiefere Zusammenhänge existieren. In einer Leserkritik zu »Cosmic Banditos« heißt es, das Buch sei wie »Pulp Fiction«. Völlig unzutreffend ist der Vergleich nicht. Denn die von »Mr. Quarks« geplante Bandito-Schule für Physik und Kosmologie in Costa Rica erscheint einem auf den ersten Blick irgendwie nicht weniger konträr als die kaffeetantig plaudernden Killer in Quentin Tarantinos Kultfilm. Allerdings fliegt in »Cosmic Banditos« viel mehr durch die Luft. Nur wo das alles hinführen soll, erschließt sich einem lange Zeit nicht so richtig. Nach zwei Dritteln des Buches ist man immer noch auf der Suche nach dem Plot, fahndet danach wie »Mr. Quarks« nach der finalen Erkenntnis. Weisbecker scheint das geahnt zu haben und kramt an passender Stelle ein Heisenberg-Zitat hervor: Das Universum ist nicht nur fremdartiger, als wir denken, es ist auch fremdartiger, als wir denken können. Glücklicherweise lenkt er die Geschichte danach in Bahnen, denen man nicht nur folgen kann, sondern auch folgen will. Denn es wird spannend und äußerst unterhaltsam, und für alle löst sich die Story auf wunderbare Weise auf. Wer bis zu diesem Zeitpunkt gedacht hatte, noch mehr Schießereien und Explosionen als auf den Seiten zuvor könne Weisbecker in dem Buch nicht mehr unterbringen, wird ebenso überrascht sein wie der wissenschaftlich weniger bewanderte Leser, der geglaubt hatte, er würde nur diese 206 Seiten benötigen, um die Quantenphysik zu begreifen. Und wer nicht nach dem Sinn des Lebens gesucht hat, sondern lediglich nach dem Sinn dieses Buches, wird es befriedigt zuschlagen. (Wer keine Fußnoten mag, wird »Cosmic Banditos« gleich wieder zur Seite legen. Denn sie kommen in diesem Buch noch häufiger vor als Explosionen und Schießereien.)

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