A J Penn

 3.5 Sterne bei 14 Bewertungen

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The Tribe
The Tribe
 (13)
Erschienen am 25.11.2011

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berlincicis avatar

Rezension zu "The Tribe" von A J Penn

Jugendliebe
berlincicivor 2 Jahren

The Tribe, das war so lange meine "Jugendliebe", keine Folge habe ich verpasst und bis heute beeindruckt mich die Serie zutiefst. Alle Staffeln habe ich zuhause und ich habe sehnsüchtig auf Nachschub gewartet, lange nicht sicher, ob sie das Rätsel, was nach Serienende passiert ist, jemals lösen würden.

Und so sehr ich die Serie geliebt habe, so sehr funktioniert das ganze für mich als Buch einfach nicht. Ich bin glücklich zu wissen wie es weiter ging, aber an die Serie wird es niemals heran kommen.

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Svenjas_BookChallengess avatar

Rezension zu "The Tribe" von A J Penn

Story passt zur Serie - aber der Schreibstil lässt zu Wünschen übrig
Svenjas_BookChallengesvor 4 Jahren


Das Buch knüpft nahtlos an die Geschehnisse der 5. Staffel von "The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene" an und auch das Cover passt perfekt: Es zeigt eine einsame, tropische Insel in der Abenddämmerung und außerdem das Gesicht Brays, was für Fans der Serie wohl besonders wichtig ist, da in der TV-Serie nie geklärt wurde, ob Bray ermordet wurde oder noch lebt.


Die Geschichte ist aufgeteilt in zunächst zwei Handlungsstränge: Der eine beschreibt die Flucht der Mall Rats und ihren Schiffbruch, während parallel dazu geschildert wird, wie es Bray nach seiner Gefangennahme ergangen ist. Beide Storys sind sehr spannend erzählt und erscheinen plausibel. Eine besondere Spannung entsteht dadurch, dass man nicht weiß, ob Bray und Amber sich aufeinander zu bewegen oder ob sie sich immer weiter von dem jeweils anderen entfernen - es ist beinahe unerträglich, mitzuverfolgen, wie sie einander vermissen und dabei nicht wissen, ob ihre große Liebe noch lebt. Etwa ab der Mitte des Buches kommt ein weiterer Handlungsstrang dazu: Hier wird erzählt, wie die intrigante Ebony, die schon in der TV-Serie ein skrupelloser Charakter war, der die Mall Rats wann immer sie konnte hinterging, sich absetzt und in die Fänge des berüchtigten Blake gerät. Doch wie erwartet endet sie nicht als Gefangene, sondern schafft es, den brutalen Mann zu bezirzen und plant, an seiner Seite über "The Collective" zu herrschen. Diese Episoden finde ich teilweise ein wenig ermüdend und vorhersehbar - mir drängt sich das Gefühl auf, hier vergangene Eskapaden Ebonys aufgewärmt serviert zu bekommen. Sie ist zwar ohne Zweifel ein faszinierender und durchtriebener Charakter, den die Serie und so auch die Fortsetzung braucht, doch sie handelt einfach zu vorhersehbar. Da man weiß, dass ihr eigenes Wohl und ihre Macht für sie an erster Stelle stehen, ist kaum etwas, das sie tut, überraschend. Daher wäre es meiner Meinung nach nicht zwingend nötig gewesen, ihre Geschichte in einem separaten Handlungsstrang zu erzählen, allerdings kann ich auch verstehen, dass Penn immerhin eine Serien-Fortsetzung geschrieben hat und so vermutlich auch das Gefühl erzeugen wollte, man schaue eine Serie, während man liest. Daher wahrscheinlich die Orts- und Zeitwechsel sowie die verschiedenen Sichtweisen - eben auch Ebonys.

Die fortgesetzte Geschichte von "The Tribe" ist wie schon die Serie mit jeder Menge Dramatik, Action und Liebeskummer gespickt. Das sowie die Tatsache, dass der Autor sich offensichtlich intensiv mit der Vorlage beschäftigt hat, um die Charaktere und die Spannungen zwischen ihnen plausibel nachzuzeichnen, lassen den Roman durchaus authentisch wirken. Auch neue Gefahren dürfen nicht fehlen, zwar erscheinen diese mitunter etwas weit hergeholt und aufgesetzt, sind jedoch auch nötig, um die Spannung aufrechtzuerhalten.

Was mich wirklich massiv stört, ist nicht die teilweise übertriebene Geschichte, sondern es ist der Schreibstil. Sehr häufig sind mir beim Lesen Formulierungen aufgefallen, die ich unpassend fand, beziehungsweise die einfach grammatikalisch falsch waren. Auch zahlreiche Rechtschreibfehler und Fehler in der Zeichensetzung haben den Lesefluss gestört. Das sind einfach Merkmale, die die Qualität des Buches herabsetzen, was ich persönlich sehr schade finde.


Insgesamt hat mir The Tribe - Eine neue Welt von der Geschichte her und in der Darstellung der Charaktere sehr gut gefallen. Die zahlreichen Fehler sowie störende Formulierungen schmälern allerdings meinen Eindruck und ich muss all jenen, die die Fortsetzung der TV-Serie interessiert oder die einfach mal eine etwas andere Dystopie lesen wollen, empfehlen, den Roman, wenn möglich, auf Englisch zu lesen. Eigentlich hat Penn eine sehr gut und fesselnde Art zu schreiben, was in der Übersetzung leider verloren geht. Daher kann ich das Buch nicht so gut bewerten, wie ich es eigentlich gerne würde. Aber - überzeugt euch selbst ;)


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Rezension zu "The Tribe" von A J Penn

Das war wohl nichts...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

***enthält einige Spoiler zur Serie (bis Staffel 5) und einige Spoiler zum Buch***

Cover:

Das Cover sieht sehr selfpublishingmäßig aus und gefällt mir nicht wirklich. Zumal mir Brays Blick schon wieder komplett auf die Nerven geht. So wie es schon immer gewesen ist.

Meinung:
Ich habe diese Serie so oft in meinem Leben gesehen, dass man es nicht mehr zählen kann. Ich hab sie vom ersten Tag an geschaut, als sie noch im KIKA lief und seitdem immer und immer wieder, im Fernsehen, auf DVD, auf Youtube, ich liebe sie einfach. Natürlich war es ein Schock, als es ganz plötzlich hieß, dass es keine weiteren Staffeln mehr geben wird, obwohl alles darauf ausgerichtet war.

Jetzt, nach 10 Jahren, gibt es die sechste Staffel in Buchform. Und ja, was soll ich sagen? Wenn es das gewesen wäre, was wirklich für Staffel 6 geplant gewesen war, wundert es mich nicht, dass die Sponsoren davongelaufen sind. 

Ich hatte große Erwartungen an das Buch, was verständlich ist, wenn man seine Jugend mit dieser Serie verbindet. Ich wusste, dass nicht alles passieren würde, was ich mir gewünscht habe (schließlich war das in der Serie hier und da ebenfalls so), aber dass das Buch doch so schlecht ist, hätte ich nicht gedacht und kann sagen, dass ich enorm enttäuscht bin.

Gut gefallen haben mir lediglich ein paar Charakterdarstellungen und dass man sehr viel über die Charaktere erfährt, vor allem was sie vor dem Virus gemacht haben und wie es ihnen ergangen ist, als ihre Eltern gestorben sind. Das fand ich gut gemacht. 

Aber fangen wir mal mit der Handlung an: eine Handlung auf knapp 400 Seiten dürfte relativ komplex sein, so denkt man zumindest. Ist sie aber nicht. Die Handlung ist in vier Sätzen zusammengefasst und schnell erzählt: die Mall Rats fliehen, finden ein Schiff, das geht unter und sie stranden auf einer Insel. Bray taucht auf. Auf der Insel gibt es Probleme, seltsame Dinge passieren. Einige neue Tribes tauchen auf, „Konflikte“, Schluss. Das ist alles. Spannend. Mitreißend. Ich hatte nach beinahe jeder Folge bei The Tribe das Gefühl, nicht mehr warten zu können, bis der nächste Tag war, 16.25 Uhr und eine neue Folge ausgestrahlt wurde, damit ich endlich wusste, wie es weitergehen würde. Dieses Gefühl kam hier NICHT EIN MAL auf. 

Außerdem werden hier Dinge angesprochen, die mit Inhalten hantieren, die aus der Serie bekannt sind und die ich so nicht vereinbaren konnte. Das ganze Geheimnis, was Ram um einen Tribe macht, fand ich dermaßen weit hergeholt, dass es einfach nur absurd war. Das hätte man sich sparen können. Wenn es die Fortsetzung einer Serie ist, dann sollte man bei einigen Dingen auch darauf achten, dass diese schlüssig sind. (Es wurde zB eindeutig gesagt, dass Ruby nicht schwanger ist, in diesem Buch ist sie es aber doch)

Der Schreibstil ist grausam. Er ist wirr und langweilig. Ständig werden Dinge wiederholt, die klar sind. Phrasen wie „Der Virus, der von Mega freigelassen wurde“, „Zoot, der Brays Bruder Martin war“. Auch auf Seite 350 sind diese Dinge, die ja durch einen Nebensatz erklärt wurden, dem Autor / der Autorin (wer ist diese Person überhaupt?) noch nicht klar, sodass sie immerwährend erklärt werden. Als eingefleischter Fan eine Tortur. Niemand wird dieses Buch lesen, der die Serie nicht kennt, er würde kein bisschen davon verstehen, was soll das also?

Dazu kommt, dass ständig Wörter falsch geschrieben waren (tying statt trying, Elli statt Ellie, Chloe statt Cloe), das fällt sogar mir auf, obwohl ich nicht mal Muttersprachler bin. Das ist schade und unnötig.

Kommen wir nun mal auf das Inhaltliche zu sprechen, vor allem aber auf die Charaktere.

Wer erwartet, dass es sich hier um eine Fortsetzung der Mall Rats handelt, liegt falsch. Wenn man es genau nimmt, dreht es sich nur um Amber und Bray, die sich am Ende wiederfinden, aber dann nicht mal zusammenkommen. Gibt es etwas Blöderes als diese Idee? Ich denke nicht.

Ich habe schon in der Serie nicht verstanden, weswegen ausnahmslos jedes Mädel auf Bray stand, in meinen Augen ist er ein schlimmerer, selbstverliebterer Macho als Lex es je sein könnte. Die Kapitel mit ihm waren mir egal, denn ich war froh, dass er in Staffel 4 und 5 nicht mehr auftauchte. Und ich hab auch gleich das Argument, weswegen ich ihn nicht mag: er wird gefangen gehalten und einer von seinen Gegnern hilft ihm, unter Einsatz seines eigenen Lebens (!) zu fliehen. Was macht Super-Bray? Haut ab und schert sich einen Dreck um seinen Retter, der dann erschossen wird. Das erklärt seinen Charakter am besten.

Amber mit ihrem Weltverbesserungsgerede fand ich immer schon anstrengend und das hat sich leider auch nicht geändert, weswegen ich es schade fand, dass das Buch sich auf genau die beiden Personen konzentriert, die ich am wenigsten mag. Man hätte sie auch mal gut als Mutter darstellen können, aber Baby Bray war eher nur eine sehr am Rande stehende Figur…

Trudy wird durchweg als hysterische, depressive Kuh beschrieben, was man nach Staffel 1 hätte tun können. In meinen Augen hat sie sich aber enorm weiter entwickelt, was man vor allem in Staffel 4 und 5 merkt. Dass sie Amber verzeiht und über ihren Schatten springt, zeigt doch, dass sie sich geändert hat. Das fand ich schade und unnötig. 

Ellie und Jack tauchen kurz auf, Jack verschwindet aber. 200 Seiten lang kommt keiner der Mall Rats auf die Idee, ihn zu suchen. Nur mal so: Ellie wollte Ebony töten, weil sie dafür verantwortlich war, dass Jack von den Technos gefangen wurde. Dass sie nichts tut, entspricht absolut nicht ihrem Charakter!

Jack ist so gewesen wie immer, was mich sehr erfreut hat, immerhin. Genau wie Lex. Wobei er auch nur einseitig gezeichnet wurde: als flirtender Macho. Dank Tai San und Siva haben wir aber gelernt, dass er auch anders kann. Wäre schön gewesen, wenn man das auch mal gemerkt hätte.

Ram wird als das irre Computergenie beschrieben, was ich sehr gut fand. An seiner Darstellung habe ich absolut nichts auszusetzen, die war wirklich gelungen.

Jay wird total von Amber kontrolliert und hat kaum einen eigenen Willen. Das fand ich schade. Von dem Jay, den wir in Staffel 4 kennenlernen durften, ist nichts mehr übrig. Aber er tritt ja leider auch nur wenig auf, schließlich ist er nicht Super-Bray.

Ebony ist das strippende Luder, was sich an jeden Kerl ranmacht. Aha. Dass sie andere Qualitäten und Charakterzüge hat, haben vor allem Staffel 4 und 5 bewiesen bekommen, aber wozu sag ich das noch, das ist das Hauptproblem dieses Buches: dem Autor / der Autorin gelingt es nicht, alle Mall Rats gleichbedeutend berichten zu lassen. So, wie man es immer gewohnt war, weswegen man die Serie mochte. 

Über Salene, May, Derryl (der eigentlich Darryl geschrieben wird…) erfährt man auch so gut wie Nichts. 

Man hat doch gesehen, dass Alice und KC leben, wieso traten die nicht ein einziges Mal in diesem Buch auf? Damit hatte ich eigentlich gerechnet. Was ist mit Tai San? Patsy, Cloe? Mir hätte es tausend Mal besser gefallen, wenn jede Person ein Kapitel mit einer Erzählperspektive bekommen hätte, so wie in Game of Thrones zum Beispiel. Dann hätte man von jedem Charakter etwas gehabt, aber so hab ich das Gefühl, nichts erfahren zu haben.

Jetzt kommt noch ein Witz: Die Tribals, die jeder Tribe hat, bzw jeder Person, waren in der Serie Schminke. Hier im Buch sind es Tattoos. Ich musste sehr laut lachen, als ich das gelesen habe. Ich wusste gar nicht, dass es für alle so einfach war, ständig ihre Tattoos zu ändern, ohne Hautprobleme zu bekommen, ich wüsste gern mal wie das geht. Leider folgte hierzu keine Erklärung. Schade. Das wäre interessant geworden. 

Dazu kommt das, was ich am wenigsten verstehe: wieso gibt es verdammt nochmal ein offenes Ende?! Hatten wir das Theater nicht schon nach der fünften Staffel? Muss das jetzt wieder losgehen? Vertröstungen, dass weitere Bände folgen werden und letztendlich eh nichts passiert? Genau dasselbe Spiel, als es um die Veröffentlichung der DVDs ins Deutsche ging. Um den Kinofilm. Hmh. Da kommt doch sowieso nichts mehr. Und wenn, bin ich definitiv nicht mit dabei, ich möchte mir meine Serie nicht durch so einen Schwachsinn vermiesen lassen. 

Zum Schwierigkeitsgrad des Englischen kann ich sagen, dass ich sehr schnell reingekommen bin. Hier und da kannte ich einige Wörter nicht, aber man versteht trotzdem immer, worum es geht. Dennoch würde ich das Buch nur erfahrenen Englischlesern empfehlen. 

Fazit: 
The Tribe: A new world sollte heißen: The Tribe: The Reunion of Amber and Bray. Dann ist Name Programm und man weiß als Leser sofort Bescheid, ansonsten ist der Titel ein falscher Hinweis.
Als Fan der Serie kann man von diesem inhaltslosen Buch nur enttäuscht sein: die Charaktere sind durchweg einseitig, die Handlung langweilig und null spannungsgeladen, geliebte Charaktere tauchen außer dem ach so tollen Bray nicht auf und der Schreibstil ist furchtbar wiederholend und von Fehlern durchsetzt. Man sollte lieber bei der Serie bleiben und sich das nicht antun, es lohnt sich einfach nicht. Es ist echt sehr schade, man hätte wirklich so viel draus machen können.

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