A. A. Reichelt

 4.8 Sterne bei 38 Bewertungen
Autor von Haderlump, Saisonabschluss und weiteren Büchern.

Alle Bücher von A. A. Reichelt

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Haderlump

Haderlump

 (8)
Erschienen am 27.06.2016
Saisonabschluss

Saisonabschluss

 (8)
Erschienen am 01.04.2016
Übelst

Übelst

 (7)
Erschienen am 01.10.2018
Brezensalzer. Eine Bayernkomödie

Brezensalzer. Eine Bayernkomödie

 (4)
Erschienen am 01.02.2018
Rockabilly Wedding

Rockabilly Wedding

 (4)
Erschienen am 11.06.2018
Die Flutnovelle

Die Flutnovelle

 (2)
Erschienen am 16.11.2017
JoJo & Jules - Die Schatzsuche

JoJo & Jules - Die Schatzsuche

 (1)
Erschienen am 19.12.2016

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Rezension zu "Übelst" von A. A. Reichelt

Ideenfeuerwerk
Christine_Kellervor 24 Tagen

 

Luitpolt von Scharffenlow, der sich  als Poldi durch diese  wahrhaft schräge Komödie schlängelt, dieser Name ist bereits ein Haupttreffer. Es folgen weitere Treffer  bzw. Höhepunkte in Situationskomik, wie ich sie selten in solcher Häufung antraf.  Ich habe mich jedenfalls bestens unterhalten! Mühelos verbindet der Autor  Zeitreisen via Baustellenklo  mit der  Verschönerung und Integration Poldis in die sogenannte Arbeitswelt. Denn von dieser versteht  der  Pizza essende Serienjunkie  und  adelige Ewigstudent am Anfang dieser Comedy noch nicht viel…Reichelt lässt sein Ideenfeuerwerk vom „Es“ und „Überich“  Poldis begleiten –  ein raffiniertes Bindemittel,  denn manchmal scheint es an einem seidenen Faden zu hängen, dass die Geschichte auseinanderfällt. Aber das tut sie eben nicht, denn der Autor beherrscht sein rhetorisches Werkzeug :  Feine Töne wechseln  ab mit  dramaturgischen Paukenschläge.   Nicht nur die Szenerien wechseln, auch die Protagonisten  entwickeln sich zum Teil  in erstaunlicher, wenn nicht „übelster“ Geschwindigkeit. Wird  die Gestalt von Nadine  noch schrittchenweise aufgebaut,  so  macht  Poldis Freund Hansi eine schlagartige Verwandlung durch.   Der Pennerfreund  präsentiert sich im zweiten Buchteil als Cabrio fahrender Johann Glück vom Glück Marketing. Damit  hat Reichelt für mich eindeutig ein modernes Märchen geschrieben –  Märchen, wie sie unsere   „stinkende“ Welt braucht… Reichelt  legt dieses Statement  der „stinkenden Welt“ Nadine Seite 134 ausdrücklich  nochmals in den Mund: „Ich hab schon öfter gesagt, dass die Welt stinkt, und diese Eigenschaft der Welt geht viel tiefer als nur die Nase.“ – Fazit: Lest dieses Buch nicht auf dem Klo, sondern zu einem feinen Austerngericht mit  Landwein…

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Rezension zu "Übelst" von A. A. Reichelt

Witzige und schräge Komödie
natalie7vor 3 Monaten

Meine Meinung:

Vorerst möchte ich mich beim Autor Andreas A. Reichelt und dem Franzius Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.
Beim Cover stechen auf den ersten Blick die menschliche Figur und der gelbe Kreis, vielleicht eine Sonne, ins Auge. Der Titel „Übelst“ kommt durch die schwarze Schrift auf dem gelben Hintergrund sehr gut zur Geltung. Wenn man genauer hinsieht, sieht man Regentropfen auf einer Scheibe und dahinter verbirgt sich ein Bahngleis.
Der Autor schafft es in einem einfachen und flüssigen Schreibstil, die Leser abzuholen und mitten in die Geschichte zu befördern. Das Buch ist durchwegs sehr humorvoll geschrieben und das Lachen kommt auf keinen Fall zu kurz.
Der Einstieg gefiel mir sehr gut. Luitpold, besser Poldi genannt, wird die gesamte Geschichte über von seinem Über-Ich und Es begleitet, was das Ganze noch umso lustiger und amüsanter macht. Man kann sich das wie das sitzende Engelchen und Teufelchen auf den Schultern vorstellen.
Als Pädagogin konnte ich mir ein kurzes Augenrollen nicht verkneifen, da mir dieses Instanzenmodell von Sigmund Freud quasi eingetrichtert wurde (;
Kurzzeitig war ich ein wenig verwirrt, da im Buch neben der Realität auch einmal ein Traum vorkommt und ich irgendwie die Kurve dazu verpasst hab. Ich war der Meinung, dass es sich hier um die Realität handelt, jedoch klärte es sich bald auf.
Der Protagonist Poldi, genaugenommen Luitpold von Schaffenlow, steht mitten im Leben und hat bis jetzt so gut wie nichts auf die Reihe bekommen. Unter diesem Nachnamen stellt man sich etwas komplett anderes vor als uns der Autor präsentiert.
Hansi ist seit Kindheitstagen sein bester Freund und hilft ihm sein Leben in die Hand zu nehmen und nicht bis in alle Ewigkeiten zu versumpern.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen und hätt ich mir in dieser Komödie so nicht erwartet.
Leseempfehlung:
Alle die gerne durch Lachen ihre Bauchmuskeln trainieren, kann ich dieses Buch empfehlen. Die Komödie heitert den düsteren Alltag auf und lässt sich gut zwischendurch lesen.

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M

Rezension zu "Übelst" von A. A. Reichelt

Buchbesprechung: "Übelst - Eine schräge Komödie"
Matthias_Schneider_Domincovor 3 Monaten

Visionär und kühn ließ H. G. Wells seinen Protagonisten auf einer fahrradähnlichen Maschine eine andere Welt erkunden. Sein 1895 erschienener Roman „Die Zeitmaschine“ war wie eine Initialzündung. Seitdem surfen seine Nachfolger auf ganz unterschiedlichen Konstruktionen auf der Zeitachse vor und zurück. Dafür auf eine blaue Telefonzelle zurückzugreifen, ist schon ziemlich kurios. Auf die Idee allerdings, Zeitportale mittels einer Baustellentoilette zu durchschreiten, kam wohl noch niemand. Man kann das an dieser Stelle albern nennen. Doch schon durch den Untertitel wird der Leser in Andreas Reichelts jüngstem Buch „Übelst“ auf die humoristische Brechung vorbereitet.
Im Zentrum der kurzweiligen Erzählung steht etwas anderes. Sein Held, Luitpold von Scharffenlow, ein abgehalfterter Adliger, verdaddelt seinen Alltag als ewiger Bummelstudent. Bis ihm König Zufall ebenjene mobile Bedürfnisanstalt den Weg zu ganz anderen Erfahrungswelten weist. Was nicht ohne Folgen bleibt. Der Auftakt ist gemacht zu einer dann einsetzenden Figurenentwicklung, die sich locker und leicht herunterlesen lässt. Vielleicht, weil man Muster wiedererkennt. Das Aschenbrödel-Motiv. Oder sollte man eher sagen, dass „Pretty-Women“-Elemente hier mal auf maskuline Art aufbereitet werden? Ritt in dem Hollywood-Streifen Ritter Richard als perfekt gestylter Platinfuchs durch die Luxusmodeboutiquen, um Bordsteinschwalbe Roberts über das Äußere in seine Märchenprinzessin zu verwandeln, so erlebt hier von Scharffenlow eine vergleichbare Entwicklung, in dem Bemühen, seine Herzensdame zu erobern. Ob das reicht? Man wird sehen…

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