A. Beatrice DiSclafani

 3.7 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf von A. Beatrice DiSclafani

Von Freundschaft und ihren Auswirkungen: Mit ihrem zweiten Roman, „Nach der Party“ wurde A. Beatrice DiSclafani auch im deutschsprachigen Raum bekannt. Er spielt in Texas Mitte des 20. Jahrhunderts und handelt von den beiden Freundinnen Joan und Cece. Während Joan eine beeindruckende Frau ist, von der sich alle angezogen fühlen, die jedoch mit ihren Eskapaden aus der Reihe tanzt, fügt sich Cece in perfekt in die Rolle der Frauen zu jener Zeit. Doch Joan nähert sich immer weiter dem Abgrund der Selbstzerstörung und droht auch Cece mit sich zu ziehen, die schließlich eine schwerwiegende Entscheidung treffen muss. DiSclafani selbst wuchs in Florida auf und lehrt heute an der Washington University, wo sie selbst ihren Master abgeschlossen hat, Kreatives Schreiben. Zuvor studierte sie an der Emory University. 2012 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, „The Yonalossee Riding Camp for Girls“, der jedoch nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Mit ihren weiteren Büchern fand sie aber auch international großen Anklang und wird heute unter anderem in Deutschland für ihre einzigartigen Erzählungen gefeiert.

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Das Jahr des Erwachens
Neu erschienen am 03.09.2018 als Hardcover bei C. Bertelsmann.

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A. Beatrice DiSclafaniNach der Party
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Nach der Party
Nach der Party
 (12)
Erschienen am 25.04.2017
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Das Jahr des Erwachens
Das Jahr des Erwachens
 (0)
Erschienen am 03.09.2018

Neue Rezensionen zu A. Beatrice DiSclafani

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readingmias avatar

Rezension zu "Nach der Party" von A. Beatrice DiSclafani

Nach der Party, A. Beatrice DiSclafani
readingmiavor 2 Monaten

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da es um die Zeit um 1950 geht und ich dies sehr interessant finde. Zudem war ich sehr gespannt darauf wie es wohl ist hinter die Fassade der Glamourwelt zu blicken.

Der Schreibstil...
... war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Die Autorin schreibt nicht sehr gefühlvoll dadurch fühlt man sich den Charakteren manchmal sehr distanziert und kann mit ihnen keine Bindung aufbauen. Das ist sehr schade gewesen, da es in dem Buch auch sehr um persönliche Entwicklung geht.

Die Charaktere...
... sind sehr authentisch. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Cece erzählt. Cece war mir eigentlich immer sehr sympathisch. Sie kümmert und "bemüttert" die Menschen die sie liebt, allerdings hatte ich manchmal das Gefühl das sie regelrecht besessen von Joan ist. Sehr viel der Geschichte geht um ihre Gedanken (alle über Joan) das war manchmal sehr nervig. Joan ist das komplette Gegenteil von Cece, sie ist sehr lebhaft und unabhängig. Auch sie mochte ich.

Meine Meinung...
... in dem Buch geht es um das Erwachsen werden von Cece und Joan. Die Geschichte wird von Cece erzählt und es wird oft in der Zeit gesprungen. Manchmal verliefen dabei aber die Übergänge nicht so gut, sodass ich manchmal etwas verwirrt war. Die Geschichte war aber sehr spannend, da sie nicht vorhersehbar war und vom Ende des Buches war ich sehr überrascht. Die Autorin schreibt sehr detailliert, da durch kann man sich gut vorstellen wie es zu damaligen Zeiten war.


Fazit:


Ein tolles Thema für ein Buch, allerdings hat mir persönlich die Umsetzung nicht gefallen. 

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SophieNdms avatar

Rezension zu "Nach der Party" von A. Beatrice DiSclafani

The afterparty
SophieNdmvor 10 Monaten

Inhalt:
Texas in den 1950er Jahren:
Joan Fortier ist das Epizentrum der Welt der Schönen und Reichen von Houston.

Groß, blond, atemberaubend schön und unabhängig, zieht sie alle Blicke auf sich.
Jeder Mann scheint sich nach ihr zu verzehren, jede Frau ihr nachzueifern.

Texas ist in diesen Tagen eine starr geordnete Welt.
Das Geld sprudelt hier wie das Öl aus den Fördertürmen, aber Freiheit, Macht und Einfluss haben nur die Männer.

Was aber, wenn eine Frau sich aus der Norm bewegt?
Und wie wirkt sich das auf ihre beste Freundin aus?

Cece Buchanan ist Joans Freundin seit Kindertagen. Sie hat sich der glamourösen Freundin verschrieben, mit Haut und Haaren.
Früh verwaist, sehnt Cece sich nach Zuneigung und Anerkennung und lebt als Ehefrau und Mutter die Rolle, die Frauen in dieser Welt zugestanden wird.

Doch in ihrer Verschworenheit mit Joan wird sie deren Komplizin und Zeugin ihrer Eskapaden, die bis an den Rand der Selbstzerstörung gehen.

Bis Cece eine Entscheidung treffen muss mit Folgen für sie beide.

Meine Meinung:
Der Roman hat ein wunderschönes Cover welches, meiner Meinung nach, genauso wie der Titel perfekt zum Inhalt des Buches passt!

Die Story plätschert anfangs so dahin.
Man wird ausführlich in das Leben und die Vergangenheit von Joan und Cece eingeweiht, was damals als beide noch Teenager waren passierte und wie dies die Beiden geprägt hat.

Die Atmosphäre in Texas wird sehr bildlich und anschaulich beschrieben. Auch die Ansichten der Menschen in der damaligen Zeit waren sehr präzise und authentisch gestaltet.
Dadurch kann man sich gut in die Story hineinversetzen.

Joan ist ziemlich egoistisch, rechthaberisch und dickköpfig.
Cece würde alles tun um Joans Anerkennung und Liebe zu spüren zu bekommen.
Sie ist extrem auf Joan angewiesen, verhält sich unterwürfig und hält Joan für eine Heilige.

Dass das auf Dauer keine gute Kombination sein kann, wird im Verlauf der Geschichte immer deutlicher und Cece muss sich schließlich eingestehen, dass ihre Beziehung zu Joan ihrem eigenen Leben erheblichen Schaden zufügt.

Die Entwicklung der Geschichte waren zwar ziemlich vorhersehbar aber trotzdem nicht langweilig.
Ceces "Besessenheit" von Joan hat mich allerdings zeitweise schon genervt.

Das Ende fand ich ziemlich unspektakulär, ich hätte irgendwie mehr erwartet.
Auch Rays Entscheidung am Schluss fand ich langweilig und unrealistisch.

Der Schreibstil von A. Beatrice DiSclafani ist angenehm und einfach gehalten, man kommt beim Lesen schnell voran.
Die Kapitel sind kurz gehalten und werden aus Cece's Sicht in einem Wechsel aus Vergangenheit und Gegenwart erzählt.

Fazit:
Eine dramatische Geschichte über die Freundschaft zweier Frauen.
Wenig Spannung, dafür aber viele Gefühle und Emotionen.
Ein Buch das man durchaus lesen kann, aber kein muss. War okay :)

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Rezension zu "Nach der Party" von A. Beatrice DiSclafani

Dramatische Geschichte über die Freundschaft zweier Frauen.
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Plot:
Der Leser begleitet Joan und Cece beim Erwachsenwerden. Die beiden haben zwar denselben sozialen Hintergrund, sind aber das genaue Gegenteil voneinander, Cece ist eine Art Schattenfreundin und macht alles, was Joan will, doch irgendwann geschieht etwas und Cece muss das Ruder in die Hand nehmen.
Die Geschichte aus Cece's Sicht erzählt, wechselnd zwischen den verschiedenen Jahren der jeweiligen Handlungen, beziehend auf die Jahre 1950-1958. Die Zeitprünge haben mir beim Lesen keine Probleme bereitet, ich konnte der Geschichte jederzeit gut folgen. Ich mag Geschichten sehr, die nicht voraussehbar sind und sich erst nach und nach aufklären. Dadurch war der Spannungsbogen konstant hoch, was mir sehr gut gefallen hat. Am Schluss gibt es einen Plottwist, mit dem ich nicht gerechnet habe, und der mich deswegen sehr überrascht hat.

Figuren:
Cece ist diejenige, die die Geschichte erzählt. Sie verhält sich Joan gegenüber sehr behutsam, umsorgt sie und liebt sie scheinbar bedingungslos. Ich habe sie zwar als sehr sympathisch empfunden, jedoch hat mich ihre Besessenheit manchmal etwas genervt, teilweise hatte ich das Gefühl, das Joan für Cece so wichtig ist, wie die Luft zum Atmen.
Joan hingegen ist sehr lebhaft, unabhängig und oft grenzt ihr Verhalten an Selbstzerstörung und ist alles andere als gesund. Trotzdem mochte ich auch sie gerne leiden, teilweise konnte ich sogar auch sie verstehen.
In beide Figuren konnte ich mich gut hineinversetzen, da sie beide sehr detailliert ausgearbeitet sind, das habe ich in der Geschichte sehr geschätzt.

Schreibstil:
An den Schreibstil musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, da ich mich den beiden Frauen oft nicht nahe gefühlt habe. Die Sätze wirken teilweise ein wenig distanziert, was ich sehr schade fand, zumal die Geschichte aus Sicht einer der Protagonistinnen erzählt wird. Hier hätte ich mir mehr Einfühlsamkeit gewünscht, gerade weil es ja um persönliche Entwicklung geht. Meiner Meinung nach wurde hier das meiste Potenzial verschenkt.

Fazit:
Für Leser geeignet, die keinen gefühlsorientierten Schreibstil brauchen und die Geschichten mögen, in denen klar wird, das Geld und Wohlstand nicht alles sind im Leben.

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