A. C. Gaughen Scarlet

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Inhaltsangabe zu „Scarlet“ von A. C. Gaughen

Maid Marian goes Danny Ocean. Wer Robin Hood mag, wird dieses Buch voll Abenteuer für Romantiker und Geschichtefans lieben!

— Nicks

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    Scarlet

    books_and_senses

    10. March 2015 um 12:03

    Das erste was an Scarlet auffällt, ist der sehr, sehr gewöhnungsbedürftige Schreibstil. In der Schule bekommt man das "He, She, It, das "S" muss mit" immer und immer wieder eingeprägt, aber in Scarlet ist davon nichts zu sehen. Überall wo eigentlich was stehen müsste steht ein were und das berühmt berüchtigte "S" findet man kaum. Ebenso findet man Sätze, in denen Wörter zu fehlen scheinen oder der Satzbau etwas komisch anmutet. Doch all das ist gewollt, um den "Bildungsstand" der Protagonistin Scarlet, die dieses Buch aus der Ich-Perspektive erzählt, nach außen hin zu verdeutlichen. Es liest sich wahrlich nicht einfach und braucht etwas Eingewöhnungszeit, aber irgendwann hat man den Dreh raus. Nichtsdestotrotz haben mich diese ganzen weres etwas gestört. Aber ich habe gelernt, darüber hinwegzulesen.  Der Plot von Scarlet ist wirklich spannend und abwechslungsreich, allerdings hatte ich etwas anderes erwartet, als ich letzten Endes bekommen habe. Ein großer Teil des Buches dreht sich um die Dreiecksgeschichte zwischen Scarlet, John und Robin, die durchaus amüsant und gefühlvoll ist, aber doch immer wieder das gleiche Muster aufweist. Scarlet redet mit John, Scarlet redet mit Rob, etwas spannendes passiert. Scarlet redet mit John, Scarlet redet mit Rob, etwas Spannendes passiert usw. Das war doch immer etwas vorhersehbar. So wie der erste Band endet kann man allerdings davon ausgehen, dass es in den kommenden Bänden nicht so weitergehen wird und das Augenmerk woanders liegt.  Was ich leider nicht ganz so gut gemacht fand, sind die Beschreibungen der Umgebung und der Handlung. Da wurde für meinen Geschmacl viel zu wenig geschrieben. Scarlet will beispielsweile jemanden aus dem Schloss retten, irgendwo aus einem Zimmer und das einzige was sie dazu sagt ist: Ich klettere an der Wand endlang, bis ich das richtige Fenster finde und gehe hinein. Ich rede mit ihr, und gehe wieder hinaus. Das war mir einfach zu trocken. Ich hätte da gerne noch ein bisschen mehr gelesen. Auch in anderen Situationen sagt Scarlet, dass sie sich irgendso hineinschleichen will und das nächste was man erfährt ist, dass sie wieder zurück ist und den anderen mitteilt, was sie in Erfahrung gebracht hat. Diese Lücken fand ich einfach nicht so toll. Insgesamt hat mir Scarlet ganz gut gefallen, vor allem die Protagonistin mochte ich sehr. Ich würde gerne erfahren, wie es mit ihr weitergeht und hoffe, dass sie im zweiten Band vielleicht etwas besser erzählt. Laut einiger Rezensionen soll im zweiten Teil angeblich alles, was man im ersten Teil zu bemängeln hatte, besser sein. Ich werde es herausfinden. 3 Pancakes gehen an Scarlet und ich empfehle dieses Buch nur geübten Englischlesern, damit die anderen sich nicht diese falsche Grammatik und den eher abgehackten Stil angewöhnen. ;)

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