A. G. Howard Dark Wonderland - Herzkönigin

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Inhaltsangabe zu „Dark Wonderland - Herzkönigin“ von A. G. Howard

Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?

Ein bisschen bizarr, aber sehr spannend und gut geschrieben!

— Olga_Fast

Toller Auftakt! Macht nochmal richtig Lust Alice im Wunderland zu lesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Solides Buch

— Chuckster

Einfach nur großartig.

— buecher_heldin

Fantasievoll, verrückt und fesselnd.

— Sanveen

Eine schöne Geschichte mit ein paar Spannungsschwankungen :)

— -Danni-

Die Atmosphäre von Alice im Wunderland wird ziemlich gut eingefangen, ansonsten konnte mich das Buch leider nicht überzeugen.

— Lrvtcb

Ich hatte definitiv mehr erwartet! Die Geschichte war mir trotz bekannter Alicemanier einfach zu abgedreht, wirr, skuril & oft unlogisch :(

— suggar

Ein bisschen verwirrend am Anfang wenn man das Original von Alice im Wunderland nicht kennt - aber lesenswert :)

— esprite_surveille

Ein langsamer Auftakt, der für mich etwa 100 Seiten kürzer hätte sein können. Dennoch finde ich die Geschichte interessant.

— jennymaria

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    Dark Wonderland - Herzkönigin

    Chuckster

    09. September 2017 um 13:48

    Ich liebe Alice im Wunderland. Es ist einfach so eine faszinierende Geschichte mit so viel Einfallsreichtum und Verrücktheit, dass ich dieses Buch einfach lesen musste.Alles in allem hat mich das Buch dann schließlich recht gut unterhalten, obwohl es nicht ganz das war, was ich erwartet habe. So richtig "Dark" wurde das Buch im ganzen verlauf nicht. Klar die Figuren wurden etwas abgewandelt und es ging um Verrat und dergleichen. Aber so richtig die Spannung, die ich mir erwartet, die ich mir gewünscht hatte, gab es nicht. Alles in allem tröpfelte die Geschichte so vor sich hin und es wurde eine Station nach der anderen abgearbeitet, man bekam erklärt, was nun anders war zu der Alice Geschichte und nun ja, wenn man Alice im Wunderland kennt, waren die Stationen ziemlich vorhersehbar.Nichtdestotrotz fand ich die Idee, die hinter dem Buch steckt interessant und es war auch sehr interessant, was aus den einzelnen Charakteren gemacht wurde, dass sie abgewandelt wurden, etwas düsteres und was ganz anderes versucht worden war. Ob das für mich 100% gelungen war, würde ich verneinen.Ich fand die Dreiecksbezieung etwas nervig, es ist ziemlich ermüdend, wenn man immer wieder liest, dass sich ein Mädchen nicht zwischen zwei Typen entscheiden kann. Ich bin einfach nicht der Typ für solche Lovestorys. Im Grunde ein solides Buch, welches leicht zu lesen war, mich aber nicht so gut fesseln konnte.

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  • Dark Wonderland

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 10:13

    Ich liebe Adaptionen von Alice im Wunderland. Dass ich diese auch mögen würde, war daher für mich ziemlich klar. Vor allem da es sich hierbei um eine düstere Version des Wunderlands handelt und genau das mein Fangirl-Herz höher schlagen lässt. Die Story hatte mich wirklich gefesselt und jede einzelne Seite hatte mir Spaß gemacht zu lesen. Die Charaktere sprachen mich auch alle an und besonders Morpheus hatte ich in mein Herz geschlossen, auch wenn er ein riesiges egoistisches Arschloch ist. In der Mitte des Buches schob ich allerdings einen ziemlichen Hass auf Jeb, dem eigentlichen Liebesobjekt der Protagonistin Alyssa. Seine ganze überfürsorgliche Art ging mir einfach nur auf den Keks. Normalerweise habe ich gegen so ein Verhalten von Charakteren nichts, aber irgendetwas an ihm war anders, so dass ich ihn am liebsten eine verpasst hätte, allerdings weiß ich nicht genau was. Vielleicht war es weil ich Morpheus lieber mochte und lieber ihn mit Alyssa zusammen gesehen hätte. Vielleicht aber auch nur weil er zu besitzergreifend wirkte. Oder vielleicht beides. Keine Ahnung. Zumindest war es zum Ende des Buches nicht mehr ganz so schlimm. Viele der Charaktere wurden meiner Meinung nach hier aber auch zu wenig behandelt und hatten zu wenig Zeit im Scheinwerferlicht. Da es sich hierbei aber nur um den ersten Band handelt und es noch drei weitere geben wird, hoffe ich, dass sich das noch ändern würde. Update nach dem dritten Buch: Endlich habe ich auch das letzte Buch der Trilogie lesen können nachdem es erschienen ist. Ich hoffe dass der extra Band auch noch auf Deutsch erscheinen wird und sich zu den anderen aufs Regal drängen kann. Noch immer finde ich die Reihe absolut toll. Aber leider fokussierte sich die Geschichte wirklich stark auf die Dreiecksliebe der Protagonisten und leider kamen mir einige Charaktere auch viel zu wenig vor, so dass man sie gar nicht richtig lieb gewinnen durfte. Trotzdem bleibt die Reihe einer meiner liebsten. Es steckt viel gutes darin und es hat Spaß gemacht es zu lesen.

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  • Abgedrehtes Wunderland

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    Sanveen

    14. May 2017 um 18:09

    Auf der Suche nach einer etwas düsteren Alice im Wunderland-Story bin ich über dieses Buch gestolpert. Im Großen und Ganzen hat es mir sehr gut gefallen. Alyssa hört Blumen und Insekten flüstern und hat Angst genauso verrückt und in einer Irrenanstalt zu enden wie ihre Mutter. Doch schon bald erfährt sie, dass ihre Träume über Wunderland nicht einfach nur Träume sind, sondern viel mehr dahintersteckt...Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Gedankengänge und Motive der Protagonisten sind nachvollziehbar, wenn auch manchmal etwas verwirrend - aber das passt ja zum Wunderland ;)Mir gefällt die düstere Adaption von Wunderland, obwohl es für mich sogar noch einen Tick mehr hätte sein können. Die Entwicklung der Geschichte ist spannend und die Charaktere interessant zu entdecken, auch wenn manche weniger Tiefgang haben als andere. Dies entwickelt sich jedoch im Laufe der Reihe weiter. Im Großen und Ganzen: ein wirklich gelungenes Buch für alle, die auf die fantasievollen Verrücktheiten von Wunderland stehen, gerne verworrene Beziehungen enträtseln und ein Mädchen begleiten möchten, das versucht sich selbst und ihr zu Hause zu finden.

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  • Eine schöne Geschichte

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    -Danni-

    13. May 2017 um 17:36

    Titel: Dark Wonderland - Herzkönigin Reihe: Dark Wonderland; Band1 1 Herzkönigin 🌸 2 Herzbube 🌸 3 Herzkönig Autorin: A.G. Howard Verlag: cbt Verlag Preis: 17,99 € Hardcover Erscheinungsdatum: 24.11.2014 Seitenzahl: 462   Inhalt:    Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen? [Quelle: cbt Verlag/Verlagsgruppe Random House]    Über die Autorin:  A.G. Howard wurde durch ihre Arbeit in einer Schulbibliothek zu "Dark Wonderland" inspiriert. Sie hatte sich schon immer gefragt, was wohl passiert wäre, wenn die gruselige Stimmung in Alice im Wunderland deutlicher zutage getreten wäre. "Dark Wonderland" ist ihr Tribut an Lewis Carroll. Wenn A.G. Howard nicht schreibt, liest sie, fährt Rollerblades, gärtnert und macht Urlaub mit ihre Familie - inklusive Ausflügen zu uralten Friedhöfen und von Geistern heimgesuchten alten Schulen, die ihr als weitere Inspiration dienen. [Quelle: Verlagsgruppe Random House]   Erster Satz:    Seit meinem zehnten Lebensjahr sammle ich Insekten, nur so kann ich ihrem Geflüster ein Ende machen. Meine Meinung:    Cover: Das Cover finde ich einfach toll. Ich bin zwar nicht so der Fan von grün, aber das hier ist einfach wunderschön.   Schreibstil:   Die Geschichte ist in einem schön flüssigen und lebendigen Schreibstil aus der Sicht von Alyssa geschrieben. Alles ist schön bildlich beschrieben, wodurch ich mir Dark Wonderland super gut vorstellen konnte. Manchmal waren aber auch Dinge etwas zu detailreich beschrieben, wie zum Beispiel ein Kleid über eine ganze Seite lang beschrieben wurde, das hätte ich dann nun nicht wirklich so haarklein gebraucht.   Charaktere:   Charaktere gab es in der Geschichte sehr viele. Die meisten waren aber eher nur Randfiguren und hatten nicht so eine starke Präsenz. Die wichtigeren Figuren waren super detailreich ausgearbeitet und hatten absolut ihre Daseinsberechtigung. Die Protagonistin Alyssa habe ich auch sehr schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist zwar echt verrückt, aber auch echt liebenswürdig. Dann gab es da noch Jeb, der mir auch sofort sympathisch war und sich auch einen Platz in meinem Herzen verdient hat. Bei Morpheus war ich die ganze Zeit über skeptisch, ob er nun gut oder böse ist. Ich war mir nie wirklich sicher und meine Meinung hat sich jede Seite aufs Neue geändert. Alyssas Mutter, Alison, hat mir total leidgetan und ich habe so für sie gehofft, dass Alyssa ihr hilft. Auch Alyssas Vater fand ich total sympathisch.   Story:   Eine echt schöne Geschichte mit ein paar Spannungsschwankungen. Ich habe am Anfang eine Weile gebraucht um in die Geschichte zu finden. Ich fand zuerst alles ganz schön verwirrend und habe manche Zusammenhänge einfach nicht gleich verstanden. Nachdem dann aber nach und nach einige offene Fragen geklärt waren, wurde es richtig spannend und ich habe total mitgefiebert. Ich durfte mit Alyssa und Jeb gemeinsam Wunderland kennenlernen und einige Abenteuer erleben. Es gab so viele Geheimnisse und immer mehr offene Fragen, dass ich das Buch erstmal nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zudem entwickelte sich noch eine schöne Liebesgeschichte. Dann nach ungefähr der Hälfte des Buches nahm die Spannung irgendwie ab und die Geschichte konnte mich nicht mehr so richtig fesseln. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich dann wieder in die Geschichte gefunden habe und die Spannung wieder weiter oben war. Aber auch zwischendurch fand ich es immer mal wieder etwas verwirrend. Zum Schluss hat sich zwar alles zusammengefügt und ich konnte endlich einige Zusammenhänge verstehen, aber dennoch musste ich öfter mal eine Seite doppelt lesen. Ich hätte niemals damit gerechnet, was im Laufe des Buches alles raus kam. Ziemlich am Ende gab es noch eine schöne böse Überraschung, die mich echt schockiert hat. Das Ende an sich fand ich echt schön, aber auch irgendwie ziemlich abgeschlossen. Man könnte fast meinen es wäre ein Einzelband. Ich freue mich dennoch sehr auf Band 2.   Fazit:  Eine schöne Geschichte, die mich durch ein paar Spannungsschwankungen leider nicht vollends fesseln konnte. Hier vergebe ich 4 von 5 Sternen für ein tolles Dark Wonderland.

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  • Düster und abgedreht

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    Jisbon

    05. May 2017 um 00:57

    "Dark Wonderland: Herzkönigin" hat mir sehr gefallen. Von Beginn an ist die Stimmung der Geschichte eher düster und das 'Wunderland' an sich ist ziemlich unheimlich, aber gerade das macht den Reiz des Buches aus. Es ist eine ganz andere, schrecklichere Interpretation von "Alice im Wunderland", die von Anfang an fesseln kann. Das World Building ist sehr gelungen; ich mochte, wie die Autorin Lewis Carrolls Klassiker in ihre Handlung und Welt integriert und die Geschichte verändert hat. Es gibt einige überraschende Wendungen, durch die man nicht sicher sein kann, was nun wirklich vor sich geht und dadurch bleibt "Herzkönigin" bis zuletzt spannend.Die Atmosphäre ist eine gelungene Mischung aus düster/morbide und abgedreht/verrückt. Von dem Fluch, unter dem die Protagonistin betroffen ist und den sie brechen möchte bis hin zu den schrecklichen Dingen, denen sie im Wunderland begegnet, gibt es einiges, was unheimlich ist, doch zugleich gibt es schöne, leichte Momente. Alyssa ist eine tolle Protagonistin; sie ist stark und bereit, für ihre Lieben Opfer zu bringen, zugleich jedoch verletzlich und ziemlich leicht zu beeinflussen. Mir hat gefallen, dass sie nie aufgegeben hat, egal, wie aussichtslos es zu sein schien. Außerdem war es schön zu sehen, wie sie immer mehr zu sich selbst gefunden hat, obwohl sich dadurch natürlich Komplikationen ergeben haben.Die fast schon obligatorische Dreiecksbeziehung hat mich nicht gestört. Sowohl Jeb als auch Morpheus sind interessante Charaktere, die auf ihre Weise gut zu Alyssa passen würden. Natürlich habe ich einen 'Favoriten', aber vom jetzigen Standpunkt aus könnte die Autorin die Geschichte in viele Richtungen weiterentwickeln und mich damit zufriedenstellen. Mal sehen, wie es in Band zwei weitergehen wird. "Herzkönigin" ist in sich recht geschlossen, aber es gibt noch viel Potential und gerade die Zukunft ist ungewiss. Ich freue mich auf die Fortsetzung. 

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  • Dark Wonderland

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    _Buecherkiste_

    06. April 2017 um 15:51

    KlapptextAlyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?Meine MeinungIch liebe Märchen, auch wenn sie in abgewandelter Form oder wie hier in einer Weiterführung der Geschichte ist.Alyssa ist die Nachfahrin von Alice Liddell oder besser gesagt von Alice aus dem Wunderland. Doch leider ist diese Verwandtschaft alles andere als angenehm. In der Schule wird sie dafür gehänselt und sie kann mit Blumen und Insekten reden. Sie findet heraus, dass dies ein Fluch ist, den Alice ausgelöst hat, als sie im Wunderland war und versucht ihn zu brechen um sich und ihrer Mutter davon zu befreien. Um dies zu schaffen gelangt sie ins Wunderland und trifft auf einen alten Kindesfreund, Morpheus. Dort muss sie viele Hindernisse überwältigen, um den Fluch zu brechen. Doch bringt sie nicht nur sich in Gefahr sondern auch ihren besten Freund Jeb, indem sie auch heimlich verliebt ist. Doch wird sie es schaffen den Fluch zu brechen? Und kann sie Morpheus wirklich vertrauen?Es ist ein wundervolles Buch, dass einen regelrecht verzaubert. Alles ist anders, als man es sich vorgestellt hat und die düstere, magische Stimmung lässt einen nicht mehr los!Der Schreibstil von A.G. Howard ist angenehm zu lesen und lässt einen sofort in die Welt des Wunderlandes abtauchen.Insgesamt ein absolut geniales Buch, das einem eine ganz neue Sicht auf das magische Wunderland gibt. Ich kann dieses Buch jedem weiterempfehlen, die sich nicht mit dem Märchen zufrieden geben und ein ganz neues Wunderland erfahren wollen!

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  • Ein Traum!

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    Melie99

    28. March 2017 um 12:32

    Das Cover ist einfach ein Traum. Es ist eines der schönsten Cover die ich jemals gesehen habe. „Dark Wonderland – Herzkönigin“ ist der erste Teil einer Trilogie von A.G. Howard. Das Buch ist einfach unglaublich gut. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist so leicht und gleichzeitig schwer geschrieben. Dies stört aber überhaupt nicht. Ich habe ein gewöhnliches Jugendbuch erwartet, welches mich zum Abschalten bringen kann, aber nicht zum Mitfiebern. Die Geschichte hat mich überrascht. In diesem Buch ist nichts, sowie es scheint. Die Idee der Geschichte ist für mich persönlich etwas Einzigartiges. Ich finde, dass der Schreibstil von der Autorin sehr außergewöhnlich ist. Die Charaktere sind wirklich total unterschiedlich und nicht alle gehören zu meinen Lieblingen. Alyssa ist einer der Hauptpersonen in dieser Geschichte. Ihre Mutter ist in einer Irrenanstalt, seit sie Alyssa vor Jahren angegriffen hat. Was es damit auf sich hat, erfährt man recht spät, doch die Erklärung ist einzigartig. Alyssa ist ein sehr mutiger Charakter, doch mir ist es manchmal so vorgekommen, als ob sie sich leicht übernommen hat in bestimmten Situationen. Sie durchlebt nämlich viele verschiedene Abenteuer und ihr wird sozusagen befohlen, die Fehler auszubügeln die Alice vor Jahren begangen hat. Meiner Meinung nach benimmt Alyssa sich sehr reif für ihr Alter. Man merkt schnell, dass sie eigentlich alles für die Personen tun würde, die sie liebt. Sie ist überhaupt kein geiziger oder selbstsüchtiger Mensch, was ich sehr schön finde. Die Charaktere, die im "Dark Wonderland" vorkommen, stammen alle aus dem Buch "Alice im Wunderland". Allerdings wurden diese stark verändert, sodass man nicht alle gleich am Anfang erkennt. Ich persönlich bin ein großer Fan der Alice im Wunderland Geschichte. Da ich es liebe in diese fantastische und magische Welt einzutauchen. Für mich war dieses Buch einfach ein Muss. Ich bin sicher, dass die Leute, die die Alice im Wunderland Geschichte mögen, auch dieses Buch lieben werden. Morpheus ist mein Lieblingscharakter. Er ist zwar nicht immer nett und eher geheimnisvoll, doch ich finde, dass sein Charakter perfekt in diese Geschichte passt. Es bahnt sich langsam aber sicher eine kleine Dreiecksbeziehung an. Zwischen wem genau will ich an dieser Stelle allerdings noch nicht verraten. Alyssas bester Freund wird auch unerwartet in Alyssas Leben hineingezogen. Er besucht sie in einem sehr unpassenden Moment und auf einmal ist nichts mehr, wie es sein sollte. Wir lernen in dieser Geschichte ein „Dark Wonderland“ kennen, was das genaue Gegenteil vom Wunderland sein soll. Alyssa ist einer der größten Fans von „Alice im Wunderland“ und kennt diese Geschichte schon auswendig. Sie wundert sich immer wider, da sie bald bemerkt, dass das, was in dem kleinen Buch steht, nicht wirklich alles der Wahrheit entspricht. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne, da ich es einfach einzigartig finde und ich kann es kaum noch erwarten, den zweiten Band zu lesen.

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  • Ganz okay für Zwischendurch

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    Shimi

    02. February 2017 um 15:45

    An sich finde ich die Idee der Autorin sehr gut und auch vielversprechend. Doch die Umsetzung ist nicht so gut gelungen, wie es hätte sein können. Die Charaktere und ihre Handlungen gehen mir doch sehr oft auf die Nerven und ich kann mich so auch nicht mit ihnen Identifizieren. Auch hier gibt es die ständig vorkommende Dreiecksbeziehung, von der ich mittlerweile einfach nur noch genervt bin. Ständig dieses hin und her... Bah Außerdem ist das verhalten von Al oft sehr egoistisch und narzistisch. Und das über drei Bände hinweg ist einfach nervig und Anstrengend 

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  • alice im wunderland reloaded

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    cupcakeprincess

    17. January 2017 um 14:34

    Alyssa Gardner leidet sehr darunter, dass ihre Mutter im Krankenhaus liegt. Diese ist angeblich verrückt geworden, doch später stellt sich heraus, dass sie und Alyssa die selbe Gabe miteinander teilen: Beide hören die Stimmen von Insekten. Niemand weiß von dieser Gabe, da Alyssa Angst hat, dass man sie für verrückt erklärt. Die einzige Möglichkeit um ihre Mutter retten zu können und die Familie somit wieder zu vereinen, ist es den Fluch zu brechen, den Alice, Alyssas Großmutter der Familie bescherrt hat. Komischweise wird Alyssa das Gefühl nicht los, dass das Wunderland ihr sehr vertraut erscheint. War sie schon mal da gewesen? Und was hat es mit Morpheus, ihrem vergessenen Freund aus Kindertagen auf sich? Ist er wirklich so nett, wie er wirkt oder verfolgt er seine ganz eigenen Ziele? Die Protagonistin befindet sich bald in einer Welt voller Abenteuer, wundersamer Wesen und ganz viel Herzklopfen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und ich mag die Neuinterpretation der Geschichte sehr. Außerdem fand ich es toll, die altbekannten Charaktere des Wunderlandes wieder zu treffen :D Ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil :D

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  • Es war einmal im dunklen Wunderland...

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    Brixia

    08. January 2017 um 21:47

    Hinweis! Dies ist der erste Teil einer Reihe. Darum geht es... Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen? Meine Meinung Früher als Kind habe ich gerne Märchen gelesen, heute hat sich daran nur in der Hinsicht etwas geändert das die Märchen in anderen Adaptionen auf den Markt kommen - also in abgewandelter Form. Dennoch bin ich von diesen Märchen immer noch begeistert ich liebe diese Ungezwungenheit und Fantasie die diese immer noch beherbergen. Bei "Herzkönigin" von A.G. Howard habe ich genau diese "Freiheit" gespürt, mit Verbindungen zur Geschichte um "Alice Liddell und ihrem Wunderland". Und enttäuscht wurde ich nicht, denn dieses Buch konnte mich sehr gut Unterhalten - ich habe jede Seite genossen. A. G. Howard bringt den Leser mit einem sehr flüssig gestalteten Schreibstil in das Wunderland. Die Charaktere und "Netherlinge" werden mit viel Liebe zum Detail von der Autorin gestaltet. Sie werden förmlich "lebendig" damit bringt sie sehr viel Farbe in die Handlung und lässt auch die kleinste Fee in der Geschichte glänzen und Interessant wirken. Als Leser erhält man zudem genug Zeit sich mit den Charakteren vertraut zu machen, gerade lang genug um die Entwicklung nachzuvollziehen die jeder einzelne der Protagonisten durchlebt. A. G. Howard vermag durch die interessanten und abwechslungsreichen Dialoge sowie hinterhältige Intrigen, im Verlauf der Handlung die Spannung aufrecht zu erhalten so das eine wahre Sogwirkung entsteht die mich beim Lesen einfach mitgerissen hat. Der Einstieg in das Buch war für mich unbeschwert, sehr schnell hatte ich die ersten Seiten überwunden und brannte darauf das Kaninchenloch zu finden. Denn Alyssa will ihre Mutter aus der Nervenanstalt befreien und erfährt wie durch einen Zufall von dem Fluch den Alice durch ihren Besuch im Wunderland auf die Familie gebracht hat. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Jeb macht sie sich auf die Suche nach dem Kaninchenloch und damit auch auf die Suche danach den Fluch zu brechen. Doch auf der anderen Seite wartet bereits ein alter Freund auf Alyssa, doch sie weiß nicht mehr genau wem sie trauen kann... Gerade Alyssa hat mir als Hauptprotagonistin sehr gut gefallen, sie war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und verstehen was sie aus bestimmten Gründen getan hat. Bei Jeb hingegen war ich eher geteilter Meinung, zwischendurch dachte ich mir das der Besuch im Wunderland ohne ihn vielleicht besser gewesen wäre. Teilweise fühlte es sich für mich so an als würde er ein Stein sein der Alyssa runterzieht und von ihrem Vorhaben abbringt. Fazit Die Autorin ist sehr gut darin die Geschichte und die wichtigsten Elemente um Alice im Wunderland mit einer spannenden und aufreibenden Geschichte zu verknüpfen. Daher kann ich allen raten die bereits Alice im Wunderland kennen sich auf diese Reise einzulassen, denn zwischen den Seiten gibt es mehr zu entdecken als auf den ersten Blick erahnen lässt. - Dark Wonderland - Herzkönigin - Dark Wonderland - Herzbube - Dark Wonderland - Herzkönig

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  • Don't follow your dreams...

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    stefanie_sky

    01. January 2017 um 20:12

    INHALT: Alyssa Gardner ist die Nachfahrin der berühmten Alice Liddell aus Lewis Carrolls' Wunderland. Doch keiner glaubt, dass diese Geschichte keiner Fantasie entspringt, sondern viel mehr ein Erlebnis-Bericht ist. Alice hat bei ihrer Reise ins Wunderland für jede Menge Chaos gesorgt, denn seither liegt ein Fluch auf der Familie. Alyssa selbst muss ins Wunderland reisen, um alles wieder gerade zu biegen und ihre Mutter Alisson vor einer gefährlichen Lobotomie in einer psychatrischen Anstalt zu bewahren. Bei ihrem gefährlichen Unterfangen steht ihr ihr langjähriger bester Freund Jeb bei, doch im Wunderland selbst plant der finstere Morpheus ganz andere Spiele mit Alyssa. MEINUNG: Ich kam anfangs sehr gut in die Geschichte rein. Alyssa war mir durch ihre zwar morbide, aber doch liebenswerte Art und Weise von Anfang an sympathisch. Mir gefiel es, dass sie nicht wie in vielen Jugendbüchern das typische Mauerblümchen ist, sondern auch ihre Ecken und Kanten hat. Ihr Hobby Insekten zu töten, um sie schließlich in ihrer Kunst zu Mosaiken zu verarbeiten klingt zwar schräg und ist auch schräg, aber war mal etwas anderes zu lesen. Protagonisten, die ein Autor so positiv und "perfekt" wie möglich darstellen will, hat man schließlich zu genüge. Daher mochte ich die verrückte Alyssa und konnte mich auch in ihre Sorgen und Probleme größtenteils hineinversetzen. Nur im Verlauf der Geschichte wurde sie mir immer fremder, da ich manche ihrer Taten und Gedankengänge nicht nachvollziehen konnte. Ich muss mich als Leser keineswegs mit dem Protagonisten identifizieren können, aber die Handlungen usw. sollten schon in sich logisch für die Person sein. Das driftete hier leider manchmal ein wenig zu sehr auseinander. Beispiel: Sie hat seit Jahren Gefühle für ihren besten Freund. Im Wunderland kommen sie sich endlich näher und sie ist sich auch sicher, dass er der Richtige ist... lässt sich aber gleichzeitig von Morpheus den Kopf verdrehen. Zwar wird die Verbindung zu Morpheus sinnig und nachvollziehbar erklärt, aber dafür waren mir gleichzeitig die Gefühle für Jeb zu stark beschrieben, als das es gepasst hätte, dass sie sich von ihm auch noch angezogen fühlt. Auch sonst gibt sie vor viel über die originale Wunderland-Geschichte zu wissen, überlegt aber bei ihrem kleinen Abenteuer an diesem Ort oft zu lange um logische Schlüsse zu ziehen, sodass dies unglaubwürdig erscheint. Jeb ist indes etwas seltsam. Dafür, dass er der kreative Künstler schlechthin sein soll, wirkt er viel zu rational denkend. So will er zum Beispiel nicht wahrhaben im Wunderland zu sein, als sie bereits mitten durch den Kaninchenbau gefallen sind. Was natürlich auch eine normale, menschliche Reaktion ist, aber er wirkt dabei viel zu statisch. Auch weitere Handlungen lassen ihn eher rational, statt fantasievoll wirken. Zudem hat er eine Beziehung zu einem anderen Mädchen, nur weil er Alyssa angeblich nicht haben kann. Die Beweggründe dafür sind schleierhaft erklärt. Ich empfand ihn daher als sehr widersprüchlich bzw. schlecht durchdacht. Es wirkte so als wollte die Autorin ihn zwanghaft zum Künstler machen, damit er auch gut zu ihrer Protagonistin passt. Morpheus hingegen ist wieder recht gut durchdacht, soweit ich das bisher beurteilen kann. Er hat die Gabe Menschen in Träumen zu besuchen oder in Spiegeln in Erscheinung zu treten. Damit lockt er Alyssa ins Wunderland, die davon ausgeht dort den Fluch zu brechen, der ihre Mum in die Psychatrie brachte. Allerdings drückt Morpheus sich sehr rätselhaft aus und führt sie immer wieder an der Nase herum, um seine eigenen Ziele zu erreichen. Größtenteils wirkt er dabei sehr egoistisch und ich bin mir unsicher, ob seine Gefühle für Alyssa echt sind oder auch nur gespielt. Er ist ein Meister der Maskerade und dreht sich alles wie es gerade für ihn am besten passt. Kein sehr sympathischer, aber spannender Charakter, der auch in weiteren Teilen noch interessant werden kann. Man kann ihn nämlich weder als gut, noch böse einordnen. Er hat von allem etwas. Die Storyline hingegen war mir wiederum teilweise zu wirsch. Alyssa muss einige Aufgaben im Wunderland lösen, doch ihr Weg durch dieses Reich wirkt teilweise so hektisch und chaotisch, sodass man manchmal das Gefühl hat den Faden zu verlieren. Trotzdem waren hier einige kreative und interessante Ideen-Ansätze. Die actionreiche Schnelle hat allerdings einigen Szenen die Zeit genommen wirklich zu wirken oder sich näher zu entfalten. Zu schnell war man am nächsten Schauplatz. Ich hoffe, dass die Autorin da im nächsten Band ein ruhigeren Grundton fährt und den Geschehnissen ihre Zeit gibt mehr Tiefe zu entwickeln. Zusammenfassend war Dark Wonderland - Herzkönigin somit ein solider erster Teil mit vielen Hochs und Tiefs. PRO & CONTRA: + kreative Ideen-Ansätze + überwiegend schöner Schreibstil + größtenteils interessante Charaktere - zu schnelles "Gerase" durch das Wunderland und dadurch zu wenig Story und Tiefe - zum Ende hin werden die Charaktere immer seltsamer und manche bekommen einfach zu wenig Bühnenpräsenz DRAMARTUGIE: (Die Dramaturgie wird nur bedingt in die endgültige Wertung aufgenommen. Sie soll euch Lesern nur als Hilfe dienen damit ihr wisst, was ihr (nicht) zu erwarten habt. Fehlende Romance oder Action muss also nichts Schlechtes sein ;) ) Spannung: 3/5 Schattenfedern Action: 4/5 Schattenfedern Drama: 3/5 Schattenfedern Romance: 3/5 Schattenfedern Humor: 3/5 Schattenfedern Anspruch: 3/5 Schattenfedern WERTUNG: Cover/Gestaltung: 5/5 Schattenfedern Charaktere: 3/5 Schattenfedern Schreibstil: 3/5 Schattenfedern Handlung:  3/5 Schattenfedern Lesespaß: 3/5 Schattenfedern FAZIT: Ein schneller Sprint durchs Wunderland, der einem kaum Zeit lässt nach Luft zu schnappen. Es passiert zu viel auf einmal und darunter muss leider die Wirkung der Story etwas leiden. Trotzdem bin ich auf die Fortsetzung gespannt und hoffe, dass diese besser ist.

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  • Eine interessante Umsetzung eines Klassikers

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    lilstar88

    16. December 2016 um 19:30

    Alyssa Gardner scheint ein normales Skatergirl mit einem schrägen Kleidungsstil zu sein. Dem ist nicht so. Mit einer Mutter im Irrenhaus, ihrer berühmten Vorfahrin Alice Liddell und ihrem morbiden Hobby, Insekten zu sammeln und daraus Mosaik-Kunstwerke anzufertigen ist es nicht getan. Denn mit genau diese Insekten, wie auch Blumen kann sie sprechen. Doch mit ihrem Liddell-Erbe kommt auch ein Fluch. Die Welt, die A.G. Howard beschreibt, basiert auf Lewis Carrol „Alice im Wunderland“ - der auch Teil ihrer Geschichte ist. So könnten einige Szenen dem ein oder anderen bekannt vorkommen, andere wieder völlig neu sein. Die Autorin entwirft mit ihrem Netherland ein düsteres und gefährlicheres Wunderland. Sie spinnt ihre Welt so bildlich und detailreich, dass man sich, dank ihres Schreibstils in der Ich-Perspektive, schnell selbst in Alyssas morbiden Albtraum wiederfindet. Es ist eine Geschichte voller Lügen und Intrigen. Mit einer typischen Dreiecksbeziehung, einem Badboy- und Beschützertyp, sowie einer Freundschaft aus Kindheitstagen, aus der vielleicht mehr werden kann. In „Dark Wonderland - Herzkönigin“ hat Lewis Carrol, die Abenteuer von Alyssas Vorfahrin im weltweit bekannten Buch „Alice im Wunderland“ zusammengetragen. Jedoch hat er sich nicht genau an die Realität, welche im Wunderland herrscht, gehalten. So ist das verrückte, flauschige weiße Kaninchen, eigentlich ein skelettartiges Wesen mit Geweih, welches auf den Namen „Rabid Weiß“ hört. Alyssa beschießt nach einem Zwischenfall mit ihrer Mutter, ihrem Erbe auf den Grund zu gehen und jenen Fluch, den ihre Vorfahrin damals verschuldet hat, zu brechen. Begleitet wird sie dabei von ihrem besten Freund, Beschützer und heimlichen Liebe, Jebediah Holt - auch Jeb genannt. Im Netherland trifft sie auf Morpheus eine Motte, die mit Alyssa reden kann, aber auf der anderen Seite auch menschlich ist. Dieser Badboy stellt mehr Schaden an, als jedem lieb ist, dennoch fühlt Alyssa sich immer mehr zu ihm und seiner bösen Seite hingezogen. Und gewinnt letztendlich auch den einen oder anderen im Verlauf der Geschichte für sich. Das Buch ist voll von Geheimnissen und Verzweigungen. Manchmal auch etwas zu viel für meinen Geschmack. Man kann selbst kaum unterscheiden, wie viel Wahrheit in Morpheus’ Erzählungen und der anderen Netherlingen steckt. Mir gefällt die düstere Interpretation des verrückten Wunderlandes vor allem Morpheus ist ein interessanter Charakter. Ein Wesen, welches als Mensch oder als faszinierende blaue Motte in Erscheinung treten kann. Er ist der charmante Gegenspieler von Alyssas charakterstarken Figur und wenn man so will, Teil ihrer dunklen Seite und im gruseligen und skurrilen Netherling zu Hause. Jeb übernimmt den anderen Part. Der Menschenjunge und wie schon erwähnt, mit Beschützerinstinkt, sodass für ihn feststeht - er würde alles für sie tun. Jebediah ist Alyssas bester Freund und teilt ihre Leidenschaft für Kunst und Skateboarden, wobei seine Kunst nicht so morbide ist. Er erscheint mir recht hilflos und im Vergleich zu den anderen Beiden, ein nicht so starker Charakter zu sein. „Herzkönigin“ ist der erste Teil der „Dark Wonderland“-Reihe und hat mich bis zum Schluss mitgerissen. Ich habe dieses herrlich groteske Buch nur so verschlungen, auch wenn es mich teilweise verwirrte. Es hat mich dazu angeregt „Alice im Wunderland“ erneut zu lesen und ich kann es somit nur all zu gern an alle Leser, die in andere Welten eintauchen wollen, weiterempfehlen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil „Herzbube“ um zu erfahren wie es mit Alyssa & Co weiter geht.

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  • Ein bißchen weniger verrückt dafür umso düsterer hätte mir besser gefallen.

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    Inkedbooknerd

    21. November 2016 um 17:14

    Ein bißchen weniger verrückt, dafür umso düsterer hätte mir besser gefallen.   Alyssa kann Insekten hören...nicht grundlos.Ist sie doch eine Urnachfahrin unserer wohlbekannten Alice im Wunderland.Ihre Mutter wird als verrückt erklärt und ist in der Psychatrie.Aber hat sie wirklich den Verstand verloren? Mit Ihrem Freund Jeb macht sie sich durch einen getarnten Weg auf die Suche ins Wunderland....doch das ist nicht so wie wir es kennen.   Als großer Kindheitsfan von Alice im Wunderland durfte Dark Wonderland natürlich in meiner Bibliothek nicht fehlen.Dazu muss ich direkt sagen , daß mir die Handlungsstränge in der "normalen Welt" von Alyssa mir wesentlich besser gefallen haben und somit für mich auch spannender und lesenswerter waren.Sei es wie daß Familienverhältniss zwischen ihrer Mutter und ihrem Vater geschildert wird,ihre Freundschaft zu Jeb für den sie Gefühle weit mehr als freundschaftliche empfindet und ihre Freizeit im Skaterpark. Das Wunderland war mir nicht düster genug.Die Zeit die Jeb mit Alyssa dort verbringt war mir nicht spannend und bezaubernd genug.Morpheus erschien mir irgendwie sehr skurill und pervers und hat für mich nichts mit dem Hutmacher gemeinsam oder der blauen Raupe.Er ist ein eigenes Wesen aber das lesen mit ihm , um ihn und um die Geschehnisse im Wunderland selber haben mich sehr angestrengt und gelangweilt.Es war ein sehr schleppendes Leseerlebnis das ich das Buch zeitweise weglegen musste um ein anderes vorzuziehen.Dennoch gebe ich der Reihe eine Chance und möchte wissen wie es weitergeht. Deswegen vergebe ich : Bewertung: 4 von 5 Sterne    

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  • „Dark Wonderland - Herzkönigin“ von A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    JayLaFleur

    20. November 2016 um 17:17

    InhaltAlyssa Gardner ist eine Nachfahrin von Alice Liddell - besser bekannt als Alice im Wunderland. Durch die Verwandtschaft mit Alice hört Alyssa Blumen und Insekten flüstern und reden. Diese Gabe brachte bereits ihre Mutter um den Verstand. Eines Tages kann Alyssa es nicht mehr leugnen, dass auf ihrer Familie ein Fluch liegt, den nur sie zu brechen vermag. Durch einen Riss in einem Spiegel gelangt sie in das düstere Wunderland, doch sie ist nicht alleine: ihr bester Freund Jeb steht immer an ihrer Seite. Wird Alyssa den Fluch brechen können? Wird sie sich und ihren Freund und zugleich auch große Liebe sicher und wohlbehalten aus dem Wunderland befreien können? MeinungDieser Fantasy-Roman erzählt Alice im Wunderland völlig neu, denn die Protagonistin ist die Urururenkelin von Alice Liddell. So bekommt der Leser einen neuen Blick auf die Werke von Lewis Carroll. Um ehrlich zu sein war ich schwer enttäuscht von „Dark Wonderland“. Lewis Carroll’s Geschichte ist ein wunderbares Stück (Kinder-)Literatur und durch die neue Geschichte von A. G. Howard wurde mir Alice im Wunderland leider ein bisschen schlecht gemacht… Jeder von uns kennt wahrscheinlich das Weiße Kaninchen mit der Uhr, das Alice durch ein Kaninchenbau ins Wunderland bringt. Tja, in „Dark Wonderland“ ist es kein Kaninchen, sondern ein hässliches Wesen mit einem Geweih. Schon hier dachte ich: Wo soll das Buch nur hinführen? Im Verlauf der Geschichte wurde es nicht besser… Alyssa Gardner ist eine anstrengende und nervige Protagonistin. Ich konnte ihre merkwürdigen Gedankengänge absolut nicht nachvollziehen und auch manche ihrer Entscheidungen nicht. Außerdem war sie mir viel zu naiv. Der Romantik-Anteil des Romans hat mir überhaupt nicht gefallen. Es war zu viel durcheinander zwischen den beiden Männern - der eine ihr bester Freund und der andere eine riesige Motte in menschlicher Form aus dem Wunderland. Das war einfach zu viel Hin und Her und überhaupt nicht schön zu lesen. Der Schreibstil war ebenso anstrengend wie die Protagonistin. Mir waren zu viele unsinnige Vergleiche beschrieben. Außerdem verstehe ich immer noch nicht, wie man ein wunderbares Buch wie Alice im Wunderland so dermaßen versauen kann…? Tut mir leid, aber ich komme nicht darüber hinweg, wie schlecht dieses Buch ist…. Einziger Pluspunkt: durch „Dark Wonderland“ wurde ich dazu inspiriert, Alice im Wunderland mal wieder zu lesen. FazitLeider war „Dark Wonderland“ eine pure Enttäuschung für mich: nervige Figuren, zu viel durcheinander, an manchen Stellen zu gekünstelt, anstrengender Schreibstil. Ich vergebe einen von fünf Sternen. Weitere InformationenOriginaltitel: Splintered Verlag: cbt (www.cbt-buecher.de) Seiten: 464Erscheinungsdatum: November 2014Preis: 17,99€Gebundene Ausgabe ISBN: 978-3-570-16319-1

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    • 3
  • Well my name's not Alice but I know how she felt

    Dark Wonderland - Herzkönigin

    Keksisbaby

    01. November 2016 um 14:29

    Ihre Mutter ist Patientin einer Nervenheilanstalt und mit allen Mitteln versucht Alyssa zu verbergen, das auch sie seit einiger Zeit Blumen und Insekten sprechen hört. Die Geschichte ihrer Großmutter soll die Vorlage zu Alice im Wunderland gewesen sein und seither scheint ein Fluch auf der weiblichen Familienlinie zu lasten. Aber vielleicht ist ja mehr an der Sache dran, als sie wahrhaben möchte. Denn als ihre Mutter auf sie losgeht und ihr Vater danach zustimmt Elektroschocks als Behandlungsmethode einzusetzen, ist Eile geboten. Alyssa sucht einen Weg ins Wunderland, um den Familienfluch zu brechen. Dummerweise folgt ihr dabei ihr bester Freund Jeb durch den Spiegel und findet sich in den eifersüchtigen Fingern des verführerischen Morpheus wieder, der Alyssa nur allzu gern für sich hätte und mit dem sie so viel zu verbinden scheint.  Gemeinsam kämpfen sie sich durch die Tücken, des doch recht gruseligen Wunderlands, in der Hoffnung Alices Fehler zu beheben und Alyssas Mutter vor schlimmeren zu bewahren.   Das Buch trägt zu Recht den Namen „Dark Wonderland“, denn es hat nichts mit der bezaubernden verrückten Welt von Alice im Wunderland zu tun. Vielmehr scheint es eine Welt aus Albträumen gemacht, wo blutrünstige Blumen die Verfolgung aufnehmen, wo die Kartenwachen nach Alyssas Kopf trachten und die Grinsekatze zur Hälfte im Bauch eines Untiers gefangen ist. Am Anfang gefiel mir die etwas düstere Geschichte, insbesondere die unangepasste Alyssa, war ganz nach meinem Geschmack. Ich habe etwas übrig für Unbequeme Protagonisten. Zudem habe ich einen Faible für die Gothicszene und da passt Alyssa zu Beginn der Story vom Kleidungsstil perfekt rein. Doch je tiefer ich ins Wunderland abdriftete desto unheimlicher wurde mir die Geschichte, zumal ich nicht wirklich immer Zusammenhänge erklärt bekam. Und da ja jedwede Naturgesetze und Logik im Wunderland nicht gelten und diese Welt ihre eigenen Gesetze hat, kam ich auch immer wieder mit der Plotlogik in Konflikt. Manchmal war ich schier überfordert von der überbordenden Phantasie der Autorin, auch wenn ich Schreibstil noch so deskriptiv war. Für mich einfach zu vollgepfropft, um mich wirklich zu begeistern. Dennoch ist die Idee eines dunklen, gruseligen Wunderlands recht innovativ und beleuchtet die Story mal von einer ganz anderen Seite.   Positiv möchte ich bemerken, dass das Buch nicht wie sonst üblich bei ersten Teilen mit einem Cliffhanger endet, sondern vielmehr einen Abschluss hat mit dem ich ganz gut leben kann. So dass sollte ich mich dazu entschließen nie wieder ins Albtraumwunderland zurückzukehren ich nicht das Gefühl habe etwas unvollendet zurückzulassen.

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