Neue Rezensionen zu A. G. Marshall

Eine ganz besondere Perspektive, die sich durch das gesamte Buch hätte ziehen sollen

Auch dieses Buch war wieder eine weitere Kurzgeschichte, die hier durch die wirklich interessant gewählte Perspektive heraussticht. Hanna ist nämlich nur ein unscheinbares Bauernmädchen und irgendwie kommt man gar nicht gross darauf, was das nun mit Dornröschen zusammenhängt, aber es wurde mehr als schlau gelöst und die Idee war definitiv sehr schlau.

Der Rest ab der Spindel hat sich dann aber etwas verloren. Es ist immer noch das typische Märchen, aber ich hätte in diesem Falle gerne auch den Rest aus Hannas Perspektive gesehen, denn das hätte wirklich einmal einen komplett neuen Einblick gegeben.

Alles in allem, also auch hier wieder eine nette Kurzgeschichte und sicherlich etwas für jeden Märchenfan, der schnell einmal einfach abschalten muss. Natürlich ist in einer Kurzgeschichte nicht zu viel Tiefe, aber es wurde gut dargestellt und das Nötige bekommt man hier auch mit, weshalb ich dem Buch auch vier Sterne gebe.

Einfach und kurz, mit einer ebenso simplen Grundidee, welche aber für eine solide Kurzgeschichte sorgt

Das Buch ist ebenfalls wieder eines aus dieser Märchensammlung, mit den mehr als nur kurzen Büchern. Die Adaptionen sind somit wohl kaum länger als auch die eigentlichen Märchen und trotz der knappen Seitenzahl wurde das Potential auch gut genutzt.

Die Idee hier ist simpel, ganz nach der Frage, was wäre wenn die Grossmutter der Wolf wäre. Der Wolf nimmt ja zwar auch im Original die Rolle der Grossmutter, hier ist sie es jedoch von Anfang an, wie man auch schnell mitbekommt.

Viel Tiefe bekommt man durch die mehr als knappe Länge natürlich nicht, aber die kurze Geschichte ist trotzdem auch so schon solide aufgebaut und bildet eine tolle Geschichte für Zwischendurch, weshalb ich auch vier Sterne dafür gebe.

Kurzweilig und auch mehr etwas, für ein schnelles Abschalten

Das Buch ist eine weitere Kurzgeschichte, die ebenfalls gratis war und eine Märchenadaption sein sollte.

Das Buch erzählt eigentlich auf eine sehr kurze Weise das Märchen der Prinzessin auf der Erbse, fügt dabei aber nicht wirklich neue Elemente hinzu (ich glaube der Vater ist eines und natürlich die Verwundungen, aber hier kenne ich das Original nicht so gut). Das Buch ist eigentlich wirklich nur das Märchen selbst, auf etwas andere Art erzählt, also wirklich mehr ein Retelling, als eine Neuinterpretation oder Adaption, was etwas schade ist, denn die Verletzungen und alles hätten Potential.

Für den Preis (gratis) und die Länge ist es aber eine schöne Geschichte für Zwischendurch, die auch anders, als andere Märchenkurzgeschichten ("The Poisoned Apple", welches ich gerade auch gelesen habe ist so ein Fall), hat es auch einen stabilen Aufbau und eine gute Geschichte, die sicher für einen guten Lesemoment zum Abschalten sorgen kann, weshalb ich dafür vier Sterne gebe.

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