A. G. Riddle

 3.7 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von Departure, Das Atlantis-Gen und weiteren Büchern.

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Pandemie - Die Extinction-Serie 1

Erscheint am 11.02.2019 als Taschenbuch bei Heyne.

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Departure

Departure

 (19)
Erschienen am 09.05.2016
Das Atlantis-Gen

Das Atlantis-Gen

 (15)
Erschienen am 15.06.2015
Der Atlantis-Virus

Der Atlantis-Virus

 (4)
Erschienen am 10.08.2015
Die Atlantis-Vernichtung

Die Atlantis-Vernichtung

 (2)
Erschienen am 14.12.2015
Pandemie - Die Extinction-Serie 1

Pandemie - Die Extinction-Serie 1

 (0)
Erschienen am 11.02.2019

Neue Rezensionen zu A. G. Riddle

Neu

Rezension zu "Departure" von A. G. Riddle

Zukunft meets Vergangenheit
Shunyavor 2 Monaten

Nach längerer Zeit habe ich mal wieder ein SciFi Buch gelesen. Departure war nun mein erster Roman von A.G. Riddle (seine Atlantis-Trilogie werde ich beizeiten auch noch mal lesen). Der Anfang gefiel mir äußerst gut und war spannend umgesetzt, hat aber doch irgendwie unweigerlich starke Paralleln zu der Serie Lost aufgezeigt. Ob der Autor sich davon hat inspirieren lassen, sei mal außen vorgestellt. Ich fand die Idee dennoch gut umgesetzt und hab die Rettungsaktion nach dem Flugzeugabsturz der Protagonisten gerne mitverfolgt.
Man erlebt ein wenig Survival-Abenteuer der Figuren, die gestrandet sind und sich irgendwie arrangieren müssen und vor allem überleben müssen.
Ab hier beginnt dann auch nach etwa 100 Seiten der SciFi-Teil der Geschichte, denn der Autor hat sich auf das Thema Zeitreise konzentriert und ich fand es auch relativ gut umgesetzt, aber nach den ersten 100 Seiten hat sich der Mittelteil leider total in die Länge gezogen, weil kaum etwas passiert ist und es nur Dialoge mit extrem langen Erklärungen gab. Mehr Show, don't tell wäre hier angebrachter gewesen.
Das Ende wiederum wurde etwas spannender und gefiel mir soweit ganz gut. Alles in allem war es ein solider Einzelband, der etwas mehr Action vertragen hätte und weniger erklärende Dialoge.
Die Figuren fand ich waren eine interessante Konstellation. Man konnte sie gut auseinander halten und ich fand ihre einzelnen Geschichten auch interessant, vor allem die von Harper und ihrem Traum ihre eigenen Romane zu veröffentlichen und auch der Vergleich zwischen Zukunft und Vergangenheit gefiel mir. A.G. Riddle hat hier toll umgesetzt wie die Figuren ihre Gegenwart vor der Zukunft retten mussten und was sie dafür bereit waren zu tun.
Der Schreibstil gefiel mir und ließ sich locker und flüssig lesen. Die Geschichte rund um die Titanen war auch verständlich umgesetzt und interessant.

Wer weniger Spannung und fremde Kulturen braucht ist bei diesem SciFi-Roman bestens bedient. Der Autor spinnt hier eine fesselnde Geschichte um die Rettung der Zukunft und dem was hätte vermieden werden können.

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Rezension zu "Das Atlantis-Gen" von A. G. Riddle

für Erstleser dieses Genres sehr gut geeignet
ban-aislingeachvor einem Jahr

Bei dem Roman „Das Atlantis-Gen“ von A. G. Riddle, handelt es sich um einen Science Fiction Roman, welcher als Thriller anfängt und sich erst dann in ein Science Fiction Buch entwickelt. Das Buch ist am 15.06.2015 beim Heyne Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Heyne/30000.rhd) erschienen und umfasst 640 Seiten. Zudem ist es der erste Roman der Atlantis-Trilogie.

Eines Tages passieren in Jakarta zwei Vorgänge, welche scheinbar nicht zusammengehören. Eine Niederlassung von Clocktower wird überfallen und langsam geht diese Geheimorganisation, welche zu keinem Land gehört, unter. Doch ein Agent David überlebt und ist sich sicher dass der Angriff mit dem mysteriösen Großkonzern Iummari zusammenhängt. Zugleich wird in der Stadt aus einem Labor zwei Kinder entführt und eine Ärztin, welche für die Kinder zuständig war, landet im Gefängnis. Kate, die Ärztin, wird von David gerettet und zusammen mit ihr möchte er die Kinder retten und zugleich den Großkonzern zerstörten, weil dieser am Tod seiner Verlobten schuld ist. Doch nie hätte er gedacht, dass dieser eine Seuche auslösen will um einen neuen Typus Mensch zu erschaffen, welcher gegen die Atlanter kämpfen soll. Wer wird diesen Kampf gewinnen? Können David und Kate überhaupt etwas ausrichten?

Ich liebe Bücher in denen es keinen Hauptcharakter gibt, sondern es mehrere wichtige Charas gibt und in manchen Momenten Charaktere wichtig sind, auf welche man bisher nicht geachtet hat. Doch einige wenige Charas will ich beschreiben, genauer gesagt drei. Da ist die Ärztin Kate, welche nach einem schrecklichen Erlebnis die USA verlassen wollte und von ihrem Stiefvater nach Jakarta geschickt wurde, wo sie Autistischen Kindern helfen soll ein möglichst normales Leben zu leben. Doch in ihr steckt viel mehr und sie selbst weiß nur sehr wenig über ihre Herkunft. Dann gibt es David, meinen absoluten Lieblingscharakter, auch wenn ich Kate sehr mag. Er ist ein mutiger Soldat, vor 11.09 wollte er ein normales Leben führen und studierte, aber seine Verlobte starb an jenem Tag in den Türmen und so ging er zu der CIA, weil er wollte Rache. Dann jedoch passierte etwas, weshalb er seinen Namen ändern musste und zu Clocktower wechselte und mehr ein Soldat wurde als ein Geheimagent. Kate und David sind beide kluge, sympathische, loyale und sehr mutige Charaktere. Mit diesen Beiden kann mehr sehr gut mitfühlen, auch wenn es mich immer wieder gewundert hat was sie alles überlebt haben. Und natürlich darf in solch einem Buch ein Bösewicht nicht fehlen. In diesem Buch heißt er Dorian Sloane ist eiskalt, arrogant und besessen davon seinen Vater zu finden. Auch wenn ich manches im Laufe des Buches verstanden habe, konnte ich ihn doch nie verstehen, denn ihm hat die Menschlichkeit einfach gefehlt.

Auch die vielen Nebencharaktere die im Buch auftauchen sind faszinierend. Vor allem hat mir sehr gut gefallen, dass ich bei vielen Charakteren nicht wusste ob ich sie nun in die Schublade der Bösen oder der Guten stehen sollte. Am Ende kommen dann noch weitere faszinierende Menschen dazu und vor allem hat mir die Täuschung sehr gefallen. Eine tolle, fantastische Idee.

Das Buch eignet sich wohl am meisten für Leser die noch nie ein Science Fiction Buch gelesen haben. Ich habe es bisher noch nie geschafft ein Buch aus diesem Genre zu Ende zu lesen. Mit diesem Buch ist es mir gelungen und dies liegt wohl vor allem daran, dass es wie ein Thriller anfängt und erst im Laufe des Buches einige fantastische Sachen passieren. Erst ganz am Ende des Buches, ungefähr in den letzten 100 Seiten wird es ganz zum Science Fiction Roman. Dies hat es mir sehr leicht gemacht das Buch zu lesen. Dennoch muss ich dem Buch einen Stern abziehen, denn es gab Längen im Buch wo ich einfach mit Lesen aufhören wollte, aber ich habe glücklicherweise durchgehalten und bin nun auch bereit die nächsten zwei Bände zu lesen. Doch manches hätte der Autor nicht erzählen brauchen und wenn doch dann nicht so ausführlich.

Der Schriftsteller hat einen wunderbaren Schreibstil, welcher sich eigentlich bis auf die oben genannten Längen flüssig lesen lässt. Im Buch sind mehrere Mythen, Verschwörungen, etc. eingewebt, aber mich stört dies nicht weiter. Bei einem solchen Buch habe ich schon fast damit gerechnet. Die Sci Fiction Elemente am Ende haben mich dann überzeugt die nächsten Bände zu lesen. Mir hat die Fantasie des Autors sehr gefallen und ich bin gespannt wie es weitergeht. Außerdem fand ich es klasse, dass die Kapitel eher kurz waren und man das Buch somit zwischendurch auf die Seite legen konnte. Auch die Orte, welche im Buch vorkommen, fand ich sehr passend ausgewählt und diese wurden sehr gut beschrieben.

Ich empfehle das Buch gerne weiter. Jedoch glaube ich, dass eher Erstleser dieses Genres mit diesem Buch glücklich werden können.

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Rezension zu "Departure" von A. G. Riddle

Ein Roman um Zeitreisen und ungeahnten Konsequenzen
Kagalivor 2 Jahren

> Die Ganze Rezension, mit zusätzlichem Deutsch/Originalen Coververgleich findet hier auf Miss PageTurner:
http://miss-page-turner.blogspot.de/2016/11/rezension-departure.html

Die Inhaltsangabe findet ihr beim Buch, daher wiederhole ich sie hier nicht.

Meine Meinung:

Mal ein überraschender Ausflug in das Science-Fiction Genre für mich. Aber wie ich immer wieder feststelle, lohnt es sich öfters mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Departure war in der Hinsicht ein Volltreffer.

Der Klapptext hatte mich sofort angesprochen. Ein tragischer Flugzeugabsturz, Überlebende die sich in einer Extremsituation wiederfinden und noch eine Zeitreise. Ich mag ja auch Katastrophen und Postapokalyptische Romane, da muss noch nicht mal was Übernatürliches oder Mystisches wie Zeitreisen, Zombies oder Ähnliches dabei sein. Die Zeitreise war also für mich noch das Sahnehäubchen.
Das Buch ist in drei Teile unterteilt. Im ersten Teil dreht sich alles um den Flugzeugabsturz und dem Kampf der Überlebenden um Schutz, Wärme, Nahrung und vor allem Orientierung. Zunächst wird vermutet, dass man in einer äußerst abgelegenen Gegend von England gestrandet ist, doch als die Rettungskräfte nicht auftauchen und sämtliche Handys kein Netz haben, wird schnell klar: Hier stimmt was nicht.
Durch Erkundungen kommen sie dem Unglaublichen auf die Spur: Sie sind in die Zukunft katapultiert worden. Ab da beginnt der zweite Teil und es geht rasant weiter. Das Buch ist sehr spannend, durch die immer neuen Fragen die aufkommen : Warum sind sie in der Zukunft? Was ist der Menschheit Schreckliches passiert? Und und und.

Getragen wird das Buch von 5 Hauptcharakteren. Zwei von Ihnen, nämlich die mutige, aber unschlüssige Biografin Harper Lane und der führungsstarke Nick Stone erzählen in wechselnden Perspektiven die Geschichte. Beide waren mir auf Anhieb sympathisch. besonders Harper hat einen trockenen Humor, was das Ganze bei all der Dramatik und der Action wieder aufgelockert hat. Auch die sich anbahnende Liebesstory fand ich gut gesetzt und nicht zu übertrieben.

Was Einige wahrscheinlich als langweilig empfinden könnten, sind die mitunter schon sehr fachspezifischen und tiefer in die Quantenphysik gehenden Erklärungen. Mich störten sie nicht und ich hab auch alles gut verstanden (an dieser Stelle ein Dank an meinen klasse Physiklehrer). Mir ist so was lieber, als fadenscheinige Ansätze in Zeitreisen bei denen einem von den ganzen Paradoxa schwindelig wird.

Am Besten fand ich die Art, wie das Buch endet. Endlich mal wieder ein Buch, dass ein für sich perfektes Ende findet. Das ist selten. Das Ende ist ausgewogen, befriedigend, ohne kitschig zu sein. Es lässt einen das Buch mit einem zufriedenen Gefühl zuklappen.

Fazit:

Departure ist ein rundum zufrieden stellendes Buch das spannend und ab den zweiten Teil auch recht achtiongeladen ist. In der mMitte hängt es durch den Erklärpart minimal, aber das stört kaum.

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