A. J. Betts Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

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Inhaltsangabe zu „Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ von A. J. Betts

Liebe ist stärker als jede StatistikKopf an Kopf liegen Zac und Mia in ihren Krankenhausbetten, nur durch eine dünne Wand getrennt. Diagnose: Krebs. Gefühlszustand: isoliert und allein. Im normalen Leben hätten sie wahrscheinlich nichts miteinander zu tun. Aber im Krankenhaus gelten andere Regeln. Man braucht Kraft, um die Zeit dort durchzustehen. Und noch mehr Kraft, um in die normale Welt zurückzukehren. In einer dieser Welten braucht Zac Mia. Und in der anderen braucht Mia Zac. Oder vielleicht brauchen sie sich gegenseitig. Jetzt und für immer.»Authentisch und emotional, aber niemals kitschig.« Australian Book Review

Berührendes Buch, was mich aber nicht vom Hocker gehauen hat..

— JosBuecherblog
JosBuecherblog

Das Buch hat mich tief berührt. Etwas, was einen zum Nachdenken bringt...

— Stinsome
Stinsome

Ein Jugendbuch über das Leben, die Liebe und den Krebs - sensible und berührend geschrieben - authentisch, tiefgründig und intensiv.

— BLINDI
BLINDI

Hat mir gut gefallen und mich berührt. :) Und ja. Krebs ist ein verdammtes Arschloch. :(

— Madlenchen
Madlenchen

Eine schöne Geschichte, aber leider nicht ganz so berührend wie erwartet

— somnialee
somnialee

Schöne Geschichte

— -bookparadise
-bookparadise

Leider sehr enttäuschend. Hatte mir von der Geschichte sehr viel mehr erwartet!

— selinasbuecherwelt
selinasbuecherwelt

Für mich eine der berührendsten Geschichten, in denen ein Schicksalsschlag die Leben der Protagonisten zusammenführt!

— jessiiixoxo
jessiiixoxo

Eine schöne Geschichte, die es schafft einen zu berühren, ohne dabei erdrückend traurig zu sein.

— igbuchblueten
igbuchblueten

Wundervolle sehr ergreifende Story über zwei kranke Jugendliche, toll geschrieben, mit dramatischer Wende. Eins meiner Lieblingsbücher! <3

— Phantastica
Phantastica

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  • Schwierige Thematik, schöne Umsetzung

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    JosBuecherblog

    JosBuecherblog

    29. June 2017 um 13:31

    Dieses Buch habe ich mir vor etwas längerer Zeit mal gekauft, aber ich bin nie wirklich dazu gekommen, es zu lesen. Allerdings hatte ich mal Lust auf eine etwas andere Liebesgeschichte und so griff ich zu diesem Buch. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz getroffen.Krebs ist ein schwieriges Thema für ein Buch, ganz klar. Allerdings wurde es hier schön verarbeitet durch Zac und Mia. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher mit ihrer Krankheit umgehen. Zac liest Statistiken und geht an die ganze Problematik mit Logik heran. Mia hingegen entscheidet und tritt sehr gefühlsbestimmt auf. Sie hört auf ihr Gefühl und sieht alles nicht ganz so objektiv.Ich konnte beide verstehen, obwohl mir Zac am Anfang eindeutig sympathischer war. Im Laufe des Buches wurde Mia dann aber auch vernünftiger und wuchs mir genauso wie Zac ans Herz.Die Beziehung zwischen ihnen habe ich nicht so richtig verstanden. Sie haben viel übereinander nachgedacht und sich auch Sorgen gemacht, allerdings sind diesen Gedanken nicht so viele Taten gefolgt, was ich etwas schade fand und so auch die Liebesgeschichte für mich zu kurz kam.Den Schreibstil fand ich gut und ich kam auch gut voran, allerdings war ich nie so richtig in der Geschichte drin und konnte alles mitfühlen. Es hat mich einfach nicht so richtig gepackt und so fand ich das ganze Buch zwar gut, aber nicht absolut klasse.

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  • Etwas zum Nachdenken...

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    Stinsome

    Stinsome

    12. June 2017 um 02:40

    Worum geht es? Liebe ist stärker als jede Statistik. Kopf an Kopf liegen Zac und Mia in ihren Krankenhausbetten, nur durch eine dünne Wand getrennt. Diagnose: Krebs. Gefühlszustand: isoliert und allein. Im normalen Leben hätten sie wahrscheinlich nichts miteinander zu tun. Aber im Krankenhaus gelten andere Regeln. Man braucht Kraft, um die Zeit dort durchzustehen. Und noch mehr Kraft, um in die normale Welt zurückzukehren. In einer dieser Welten braucht Zac Mia. Und in der anderen braucht Mia Zac. Oder vielleicht brauchen sie sich gegenseitig. Jetzt und für immer. Meine Meinung Wow. Dieses Buch hat mich tief berührt. Aber mal langsam… Durch den Klappentext hatte ich schon gewisse Erwartungen an das Buch, die sich teilweise erfüllt und teilweise zerschlagen haben. Ich bin davon ausgegangen, dass das gesamte Buch im Krankenhaus spielt, was nicht der Fall war. Zudem bin ich von einer tragischen Liebesgeschichte ausgegangen, die hier und da von Humor begleitet wird … in diesem Punkt zumindest habe ich mich nicht völlig getäuscht. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven - aber nicht abwechselnd, wie man das sonst gewohnt ist. Das Buch ist in drei Teile unterteilt. Der erste ist vollständig aus Zacs Sicht, der mittlere ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten und der dritte ist aus Mias Sicht – und das ist so unglaublich durchdacht, dass ich hier wirklich meinen Respekt aussprechen muss. Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm, sodass die Seiten nur so dahinfliegen, und die Gefühle werden unglaublich gut transportiert. Zac war mein absoluter Liebling in diesem Buch, weil er genau so war, wie ich mir das eigentlich erhofft hatte. Ein Charakter, der schon viel mitgemacht hat und unter dieser schweren Krankheit leidet, aber trotzdem den Kopf nicht hängen lässt und das Buch mit seinem ganz eigenen Humor belebt. Hier war es mal wirklich glaubwürdig, dass er sich in das Herz der weiblichen Protagonisten schleicht und dort einnistet, weil er eine liebenswürdige, lockere Art an sich hat, die man nur sympathisch finden kann. Selbst, wenn sich Mia mal wieder unmöglich verhalten und fürchterliche Dinge von sich gegeben hat, die mich teilweise wirklich schockiert haben, war er immer noch lieb und zuvorkommend. Immer darauf bedacht, Mia aufzumuntern und zu beschützen, ohne dabei irgendwie seine eigene Würde einzubüßen. Was Mia dagegen angeht, bin ich etwas zwiegespalten. Gegen Ende des Buches – oder vielleicht schon in der Mitte – hat sie sich gebessert, nachdem es einen kleinen Zeitsprung gegeben und sie sich etwas mehr mit ihrer Situation arrangiert hat. Aber zu Anfang war sie wirklich unausstehlich und ich konnte teilweise keine Sympathie für sie aufbringen. Ich habe auch nicht verstanden, warum Zac sich überhaupt die Mühe gemacht hat – bis Mia eben diese Persönlichkeitsentwicklung hingelegt hat… Ich bin teilweise immer noch sehr geplättet von dem Buch. Auch, wenn es nicht so bedrückend wie andere Bücher über dieses Themas ist, hat es mir doch die eine oder andere Träne entlockt und mir zwischenzeitlich auch ein echt ungutes Gefühl gegeben. Es mag zwar durch angenehmen und guten Humor sowie wunderbaren Charakteren wie Zac aufgelockert sein, aber es bringt einen dennoch immer wieder zum Nachdenken. An einer Stelle des Buches, die ich zwar erahnt, aber doch nicht wahrhaben wollte, war ich dann doch schon etwas bedrückt... Eine der besten Stellen dieses Buches. Das einzige, was ich an dem Buch auszusetzen habe, ist die Tatsache, dass mir bezüglich der Liebesgeschichte etwas gefehlt hat. Das war für mich einfach zu wenig! Auf emotionaler Ebene bin ich vollkommen zufriedengestellt, weil man verstehen kann, warum sich die beiden überhaupt so wichtig sind, aber hinsichtlich der Taten… da bin ich etwas unzufrieden. Deshalb diesen einen Punkt Abzug. (Außerdem fand ich es manchmal komisch, dass Mia hin und wieder etwas geplant hatte und dass aus Zacs Sicht dann auf einmal geschildert wurde, dass sie es doch nicht getan hat. Es hat mich total verwirrt, dass das dann nicht einmal begründet wurde...) Fazit Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der mal zum Nachdenken, zum Weinen und zum Lachen gebracht werden möchte. Dieses Buch leistet diesbezüglich gute Arbeit, finde ich. Absolute Leseempfehlung. 4 Sterne.

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  • Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe von A. J. Betts

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    -bookparadise

    -bookparadise

    23. April 2017 um 11:18

    Meine Meinung:Kommen wir zunächst einmal zu den positiven Dingen:Das Buch hatte einen wirklich leicht zu lesenden und flüssigen Schreibstil.Die Charaktere waren auch auf unterschiedliche Weise glaubwürdig und gut ausgearbeitet,sodass die Geschichte auch realistisch war.Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt:Der erste Teil ist aus Zacs Sicht,den fand ich sehr gut,der zweite Teil ist aus der Sicht von Zac und Mia,der Teil war solala und der dritte Teil ist aus Mias Sicht,der Teil war wieder ganz gut.Daraus erschließt sich auch meine Bewertung : 3,75/5 Sterne

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  • Liebe, Freundschaft und Familie

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    jessiiixoxo

    jessiiixoxo

    19. March 2017 um 10:08

    www.jessiiixoxo.blogspot.de  I N H A L T  Liebe ist stärker als jede Statistik.  Kopf an Kopf liegen Zac und Mia in ihren Krankenhausbetten, nur durch eine dünne Wand getrennt. Diagnose: Krebs. Gefühlszustand: isoliert und allein. Im normalen Leben hätten sie wahrscheinlich nichts miteinander zu tun. Aber im Krankenhaus gelten andere Regeln. Man braucht Kraft, um die Zeit dort durchzustehen. Und noch mehr Kraft, um in die normale Welt zurückzukehren. In einer dieser Welten braucht Zac Mia. Und in der anderen braucht Mia Zac. Oder vielleicht brauchen sie sich gegenseitig. Jetzt und für immer. (www.lovelybooks.de) Z I T A T  “So wenig Held wie ich ist sonst niemand. Ich bin nicht freiwillig in diesen Krieg gezogen. Die Leukämie, diese blöde Sau, hat mich zwangsrekrutiert.” ( Zitat aus 'Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe')  C O V E R  Ich finde das Cover super schön, trotz, dass es so schlicht gehalten ist. Die Blume hat in dem Buch auch eine tolle Bedeutung, was ich allerdings nicht verraten möchte, da ich sonst spoilern würde und das mache ich auf meinem Blog nicht! :D Was mir auch besonders gut gefällt sind die dezenten Verschnörkelungen im Hintergrund, die einem erst beim genauen Hinsehen auffallen. T I T E L  Der Titel ist meiner Meinung nach super ausgewählt, da ich ihn direkt damit verbinden würde, dass die Protagonisten denken, es sei nicht möglich Liebe zu spüren, wenn man sterbenskrank ist. Diese Widersprüchlichkeit des Titels löst sich im Buch allerdings im Laufe der Geschichte auf, was ich sehr schön finde. A U T O R I N  Die Autorin, australischer Herkunft, unterrichtet in Krankenhäusern, wozu sie auf die Geschichte ihres Buches gekommen ist. A.J. Betts lebt in Perth und gewann den Prize for Young Adult and Children's Writing. E I G E N E   M E I N U N G  Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Viele vergeichen es mit 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter', was ich allerdings nur als Film geschaut habe. Von der Story her würde ich eher zu 'Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe' tendieren, da es mich mehr erreicht hat - trotz dass die Hauptdarstellerin von Das Schicksal... eine meiner Lieblinge ist. Ich habe bewundert, wie Betts es geschafft hat, dass Zac & Mia von Fremden zu sich Liebenden wurden, trotz, dass beide Todkrank sind und völlig verschiedene Persönlichkeiten sind, die es fast unmöglich machen. Doch, da sie das gleiche Schicksal tragen, lernen sich die Beiden auf einer ganz anderen Ebene kennen, wie es 'normale' Menschen tun. Sie können sich quasi ohne Worte verstehen und nachempfinden, was für Ängste sein Gegenüber hat. Ich habe schon einige Bücher gelesen, in denen es um unheilbar kranke Jugendliche oder Kinder geht und diese reißen mich immer besonders stark mit, da ich es unglaublich schrecklich finde, dass man sterben muss, ohne dass man sein Leben wirklich leben konnte. Allerdings ist das Buch nicht nur traurig, sondern an einigen Stellen sehr humorvoll - sodass der Leser auch mal etwas zu lachen hat - natürlich alles der Situation angepasst und nichts unangebrachtes. Ganz besonders hat mir die Stelle im Buch gefallen, in der beide Jugendliche aus dem Krankenhaus entlassen wurden und sie sich ein Leben außerhalb aufbauen müssen. Das besondere in diesem Buch ist, dass der Krebserkrankung nicht die Überhand gegeben wird, sondern die unvergleichliche Freundschaft bzw. Liebe zwischen Mia und Zac in den Vordergrund rückt, sodass man machmal denkt, dass die beiden eigentlich ganz normale Teenager mit alltäglichen Problemen sind.

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  • 1. Highlight 2017

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    ExLibris87

    ExLibris87

    12. February 2017 um 23:22

    Der leukämiekranke Zac liegt allein und isoliert in seinem Krankenzimmer. Alles ist sauber und isoliert. Er arrangiert sich mit seinem Schicksal und blickt nach seiner Knochenmarkstransplantation optimistisch in die Zukunft. Im Nebenzimmer liegt Mia, ebenfalls krebskrank. Mia ist das genaue Gegenteil, ist wütend und rebelliert gegen alles und jeden. Kopf an Kopf und doch allein kämpfen sie gegen den gleichen Feind aber auf unterschiedliche Art und Weise. ...und dann irgendwie doch, denn sie sind Verbündete in diesem Krieg. In dieser Geschichte wird nichts beschönigt und es ist auch keine großartige Liebesgeschichte aber trotzdem ist es mein 1. Highlight in diesem Lesejahr. ,  Zwei Menschen ,so unterschiedlch und doch brauchen sie einander um zu überleben.  A. J. Betts verpackt hier zwei Schicksale in eine Geschichte,  die flüssig zu lesen ist und packt. Es ist kein reiner Krankenhausroman und auch nicht übertrieben. Sie scheint mitten aus dem Leben zu kommen und ist sehr realistisch. Sie zeigt, wie wichtig Freundschaft, Liebe und vorallem Familie ist. Von mir eine absolute Empfehlung. 

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  • REZENSION: Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    igbuchblueten

    igbuchblueten

    07. February 2017 um 12:46

    Zac ist krank. Nach einer Knochenmarkstransplantation liegt er auf der Isolierstation des Krankenhauses. Jeder Keim könnte ihn töten, für ihn heißt es 28 Tage lang aushalten, bis man weiß, ob sein Körper den Fremdkörper akzeptiert. Als eines Tages Mia in das Zimmer nebenan einzieht und ihn mit ihrem grauenhaften Musikgeschmack fast zur Weißglut treibt entscheidet sich Zac dazu, den Klopf-Krieg an Mias Wand zu eröffnen. Aus diesen Klopfzeichen entsteht eine herzzerreißende Liebe, die keinen Menschen kaltlässt. Bevor ich anfange, können wir bitte einmal über dieses wunderschöne Cover reden? Das Vintage Papier, die leicht hervorgestanzte Schrift und die schlichte Eleganz der Blume haben mich damals auf das Buch aufmerksam gemacht. Das Cover und der Titel passen besser zum Inhalt, als man im ersten Augenblick vermuten würde. Man lernt Zac an einem für ihn guten Tag kennen. Er ist ein sympathischer und charismatischer junger Mann, den man mit seiner offenen Art schnell ins Herz schließt. Er beschönigt die Dinge nicht, macht aber auch kein riesen Drama daraus. Er akzeptiert seine Krankheit und denkt nicht im Traum daran, sie über sein Leben bestimmen zu lassen, auch wenn sie das momentan ganz schön tut. Mia ist das komplette Gegenteil von ihm. Sie verleugnet, dass sie totkrank ist und versucht krampfhaft an ihrem alten Leben festzuhalten. Die Ratschläge anderer Menschen braucht sie nicht, sie ist lieber auf die ganze Welt sauer, dass sie krank ist und ein Bein verlieren wird. Dass ihre Chancen auf Heilung danach für einen Krebspatienten fast utopisch hoch sind, will sie nicht wissen, sie bleibt stur und erbaut sich langsam ihre Scheinwelt, in der alles in Ordnung ist. Die Aufteilung des Buches finde ich wirklich interessant. Den ersten Teil erfährt man komplett aus der Sicht von Zac, es gibt einen gemeinsamen Mittelteil und im letzten Drittel sitzt man als Leser im Kopf von Mia. Es fällt mir unheimlich schwer über dieses Buch zu sprechen und ich habe bei jedem Satz das Gefühl, dass er der Magie der Geschichte nicht gerecht wird, aber ich gebe mein Bestes. Zacs Besessenheit von Statistiken wird gut in die Handlung eingebaut. Man erfährt interessante Fakten und manche Zahlen würde man am liebsten sofort wieder aus dem Gedächtnis löschen, da sie einen dasitzen lassen und einem die nicht vorhandene Fairness auf dieser Welt wieder vor Augen führen. Die beiden Teenager geben sich in ihrer gemeinsamen Zeit unglaublich viel Kraft und ich habe Zac jedes Mal aufs neue für seinen Optimismus bewundert. Auch in Krisenzeiten halten sie zueinander und sind nicht nur Liebende, sondern vor allem Freunde, was unheimlich schön zu lesen war. Am liebsten würde ich das Buch jedem in die Hand drücken, weil es unglaublich lebensbejahend ist, ohne die Dinge dabei zu beschönigen. Krebs ist scheiße, ja, aber das gibt dir nicht das Recht aufzugeben.

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    • 3
  • Eine sehr gelungene Geschichte

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    Lesemietze

    Lesemietze

    14. January 2017 um 17:51

    Zac hat Krebs und sein Leben ist gerade sehr eintönig, da er in Quarantäne ist. Da die Wände sehr dünn sind bekommt er mit ab wann er einen neuen Zimmer Nachbarn bekommt. Dieser entpuppt sich als die 17 Jährige Mia. Zac ist neugierig auf sie und versucht durch Zettel sich mit ihr zu verständigen. Unter normalen Umständen hätten sich die beiden nicht kennen gelernt doch in der isolierten Welt des Krankenhauses gelten andere Regeln.beide wissen bis zu diesen Zeitpunkt nicht dass sie sich einander brauchen um zu sehen was es heißt zu Leben. Das Leben zu genießen und nicht aufzugeben.Eine sehr schöne und authentische Geschichte. Da die Autorin selber schon auf solche einer Station gearbeitet find ich vermittelt sie das Thema sehr gut, auch was in den Patienten vorgeht. Es ist keine typische Liebesgeschichte was ich sehr toll fand. Hier wird vieles schonungslos und ehrlich geschrieben. Mir gefällt das es hier keine Klischees gibt. Das Ende hat mich sehr positiv überrascht.

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  • ♡ Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe ♡ :

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    sonja1998

    sonja1998

    03. December 2016 um 10:37

    Dieses Buch habe ich ziemlich ungeplant mit einer Freundin zusammen gekauft. Ich habe es zwar schon ein paarmal gesehen, aber irgendwie ist es in der letzten Zeit aus meinem Gedächtnis verschwunden. Ich bin jetzt aber sehr glücklich, über meine spontane Kaufaktion, denn es handelt sich um ein sehr gelungenes Buch.Das Cover ist sehr schlicht gehalten, was ich persönlich sehr ansprechend finde. Das Motiv der Blume taucht im Buch immer mal wieder auf, was mir ebenfalls sehr gut gefällt.Sicherlich habt ihr alle schon die eine oder andere Krebsgeschichte gelesen & man könnte meinen, dass diese nichts neues mehr zu bieten haben. Ich persönlich lese sie immer noch gerne, weil sie emotional sehr viel in mir bewegen können.Die Handlung in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen, weil beide Protagonisten sehr unterschiedlich mit ihrer Situation umgehen.Während Mia laut, impulsiv & launisch ist, geht Zac sehr ironisch mit seiner Situation um. Die anderen Charaktere im Buch finde ich ebenfalls sehr gut gewählt. Zacs fürsorgliche Mutter steht im Kontrast zu Mias anscheinend eher desinteressierten Mutter.Die Geschichte hat mich emotional berührt, ohne mich dabei runterzuziehen.Der Schreibstil ist modern (durch Anspielungen auf Musik ...), außerdem konnte mich die Autorin emotional berühren (wenn auch nicht zu Tränen rühren) & das Buch lässt sich schnell lesen.

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  • Süße Geschichte, süßes Buch

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    sarahs_buecher_universum

    sarahs_buecher_universum

    26. November 2016 um 21:05

    Inhalt: Kopf an Kopf liegen Zac und Mia in ihren Krankenhausbetten, nur durch eine dünne Wand getrennt. Diagnose: Krebs. Gefühlszustand: isoliert und allein. Im normalen Leben hätten sie wahrscheinlich nichts miteinander zu tun. Aber im Krankenhaus gelten andere Regeln. Man braucht Kraft, um die Zeit dort durchzustehen. Und noch mehr Kraft, um in die normale Welt zurückzukehren. In einer dieser Welten braucht Zac Mia. Und in der anderen braucht Mia Zac. Oder vielleicht brauchen sie sich gegenseitig. Jetzt und für immer. Cover: Das Cover finde ich sehr süß und schlicht. Durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und habe es mir schlussendlich gekauft. Ich finde es gut, dass die Blume auf dem Cover auch im Buch zu sehen ist Schreibstil: Der Schreibstil von A.J.Betts in diesem Buch finde ich sehr angenehm und ich war selbst überrascht wie schnell ich das Buch gelesen habe. Man konnte der Geschichte gut folgen und ich fand auch, dass die Kapitel nicht übermäßig lang waren. Protagonisten: Zac gefiel mir als einer der Protagonisten sehr gut und er war mir direkt von Anfang an sehr sympathisch. Man konnte sich gut in Zac hineinversetzen und ich war von seiner Stärke echt beeindruckt. Deshalb hat es mich so überrascht, als er am Ende des Buches zuerst mit sich und seinem Leben aufgeben hat. Jedoch hat er seine Kraft durch Mia wiedergefunden und ist stark geblieben. Mia erinnerte mich am Anfang des Buch sehr an Tessa aus "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham und fand sie daher am Anfang überhaupt nicht sympathisch. Sie hat jeden, der ihr zu nahe kam, vor den Kopf gestoßen und ist geflüchtet. Jedoch hat sie sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und hat sich Zac immer mehr geöffnet. Am Ende des Buches gefiel mir Mia besonders gut, da sie sich ernsthaft Sorgen um Zac machte und ihn dabei unterstützte den Kampf gegen den Krebs nochmal anzugehen. Zusammengefasst finde ich die beiden als Paar sehr süß und bin zufrieden mit dem Ende, auch wenn ich wissen möchte wie es mit den beiden weitergeht. Nebencharaktere: Erwähnenswert finde ich keinen der Nebencharaktere, aber ich kann trotzdem dazu sagen, dass wenn es sie nicht gegeben hätte, es einfach nicht das Gleiche gewesen wäre und deshalb bin ich froh, dass es sie gab. Fazit: Ich fand die Geschichte von Zac und Mia süß, aber sie hat mich nicht mitgerissen. Ich habe das Buch gerne gelesen und es ist auch sehr schön geschrieben. Aber mir ging es ehrlich gesagt zu wenig um die Liebe. Durch den Klappentext habe ich mehr Liebe erwartet. Trotzdem gefiel mir das Ende des Buches sehr gut und ich würde mir auch den zweiten Teil kaufen, wenn es weitergehen würde. Deshalb bekommt das Buch 3 von 5 Sternen von mir.

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  • ein Junge, ein Mädchen, eine Krankheit...

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    Carlosia

    Carlosia

    30. September 2016 um 10:32

    Klappentext: Liebe ist stärker als jede Statistik Kopf an Kopf liegen Zac und Mia in ihren Krankenhausbetten, nur durch eine dünne Wand getrennt. Diagnose: Krebs. Gefühlszustand: isoliert und allein. Im normalen Leben hätten sie wahrscheinlich nichts miteinander zu tun. Aber im Krankenhaus gelten andere Regeln. Man braucht Kraft, um die Zeit dort durchzustehen. Und noch mehr Kraft, um in die normale Welt zurückzukehren. In einer dieser Welten braucht Zac Mia. Und in der anderen braucht Mia Zac. Oder vielleicht brauchen sie sich gegenseitig. Jetzt und für immer. »Authentisch und emotional, aber niemals kitschig.« Australian Book Review   Über den Autorin: (Amazon) A. J. Betts ist Englischlehrerin und Dozentin in Perth, Australien. Sie unterrichtet seit vielen Jahren in einem Krankenhaus. Die Jugendlichen, die sie dort kennengelernt hat, haben sie zu diesem Roman inspiriert. ›Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe‹ wurde 2012 mit dem renommierten Text Prize for Young Adult and Children’s Writing ausgezeichnet. Erster Satz: Nebenan zieht ein Neuling ein. Gestaltung: Die Gestaltung hier finde ich wirklich sehr interessant da ich einfach nicht sagen kann ob sie gut oder schlecht ist :) Einerseits ist sie sehr neutral und dadurch etwas langweilig, jedoch finde ich gerade das auch etwas interessant :D Inhalt: Zac verbringt seine letzten Tage im Krankenhaus und lernt an einem Tag auf einmal Mia kennen. Mia ist für Zac ein kleines Rätsel und das in vieler leih hin sicht… Meine Meinung: Es ist ein Buch in dem man sich denkt ach entweder geht es so aus oder so, aber da kann ich euch beruhigen es geht irgendwie dazwischen aus :D Also für die mich nicht verstehen, die müssen jetzt weiterlesen oder aber selber lesen den die Rezension wird wie immer Spoilerfrei :D Also jetzt mal ruhig und von vorne! Das Buch ist in zwei Perspektiven geschrieben; es beginnt in Zacs Perspektive, dann werden beide Perspektive abwechselnd benutzt und enden in Mias Perspektive. Diese ist finde ich ein wichtiger Aufbau der Geschichte, obwohl ich in Zacs Perspektive mich viel wohler gefühlt habe :) Die Autorin schafft es auf jeden Fall den Leser zu fesseln und besonders kann man sich die beiden sehr gut vorstellen; es gibt in dem Buch nichts was unnötig lang gezogen wurde oder etwas das in meiner Sicht hätte mehr ausgebaut werden müssen. Die beiden Jugendlichen sind vor allem sehr authentisch und man kann sich in beide Perspektive sehr gut reinversetzen, obwohl sie wirklich sehr unterschiedlich sind. Was mir besonders gut gefallen hat, ist das auf das Thema Krebs stark eingegangen wurde, es wir vieles Erklärt, es wurde einige Statistiken und vor allem wurde die Gefühlswelt gut beschrieben und wie dünn der Faden zwischen Hoffnung und Angst liegt. Bewertung: ∞∞∞∞∞

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  • Mia und Zac...

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    La_Lunalala

    La_Lunalala

    18. August 2016 um 15:08

    Die Unwahrscheinlickeit von Liebe thematisiert das Leben , das unvermeidbare Scheitern des Körpers bei Krebs , die Liebe zwischen zwei Teenagern , das wachsen an Krebs und den weg dazu bis man gewachsen ist . Zu diesem Buch bin ich gekommen als ich in der Mayerschen Buchhandlung mein Schülerpraktikum absolvierte. Ich habe es immer in der Pause gelesen aber habe es nicht geschafft es während meines Praktikums zu Ende zu lesen also kaufte ich es mir an meinem letzten „Arbeitstag“. Also im Buch geht es um Zac und Mia die sich kennenlernen während beide in Behandlung sind . Mia hat einen Tumor im Fuß und Zac hat Leukämie (wenn ich es richtig im Gedächtnis habe) , die beiden haben Zimmer nebeneinander. Erst kommunizieren die beiden durch Klopfzeichen bis Mia ,Zac auf Facebook schreibt . Mia ist temperamentvoll und muss erst noch die Diagnose verarbeiten während Zac diese Phase schon überstanden hat . Er versucht ihr zu helfen macht es leider nur noch schlimmer...werden die beiden wirklich mit einander auskommen? A.J.Betts Schreibstil ist bewegend und humorvoll zugleich . Außerdem fühlt man wirklich mit den Personen im Buch mit auch die Wechsel zwischen den Ansichten und Gedankengängen hat mir sehr gut gefallen ,am Besten fand ich das Wissen was sich Zac in der Zeit seiner Behandlung angeeignet hatte ,die ganzen Zahlen und Fakten ,das fand ich beeindruckend und ich glaube das ich genauso Handeln würde um mich abzulenken von allem . Mein erste Eindruck oder eher Gedanken waren , warum ist ein Vergissmeinnicht auf dem Cover zu sehen ? Wird etwas vergessen ? Oder soll etwas vergessen werden ? Am Ende des Buches habe ich mich an diese Frage erinnert und wusste wie ich sie beantworten konnte : Das Vergissmeinnicht steht einerseits für das Vergessen des Krebses und gegen das Vergessen des Krebses . Denn wenn man ihn vergisst oder vergessen will könnte das den Tod bedeuten aber wenn es sich nur noch um den Krebs geht wird die Zeit die die Person hat nicht genutzt. Mann muss also die Balance dafür finden ,wie für so vieles. Mein Fazit zu dem Buch ist eindeutig: Ich kann es nur weiterempfehlen . Denn noch nie konnte ich so viel aus einem Buch lernen (außer aus Tote Mädchen lügen nicht ) und ich selber habe auch viel umgekrämpelt und das finde ich zeigt einfach die Wirkung von Büchern oder sogar ihre Macht wenn man es so nennen will. Luna

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  • Ein wahrer Goldschatz

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    Maybeangle

    Maybeangle

    13. July 2016 um 00:47

    Autor : A.J.Betts Genre : Roman Veröffentlicht im September 2014 Seiten: 336   Ich habe den Roman durch Zufall in die Hand bekommen. Eigentlich wollte ich an dem Tag gar kein Buch kaufen (allerdings nehme ich mir das jedes Mal vor - und schaffe es doch nie). In der Buchhandlung in meiner kleinen Stadt bin ich immer wieder gerne und schaue mich um - an diesem Tag war ich mit meiner Mutter dort und ohne wirklich etwas zu suchen, fand ich auf anhieb zwei, drei Bücher, die ich in Zukunft gerne lesen wollte. Dieses war jedoch nicht darunter. Ich hatte mich gerade dazu entschieden, noch keines der Bücher mitzunehmen, weil ich noch viele ungelesene im Schrank stehen hatte, als mir das Buch einen Strich durch die Rechnung machte. Es kam in einer Sitzecke zu mir, dort lag es verlassen und einsam. Ich nahm es in die Hand und las die ersten zwei Seiten - und wusste, dass ich es kaufen musste.    Es geht um einen Jungen und ein Mädchen. Zwei Teenager, die beide viel durchmachen und sich gegenseitig dabei helfen, das Leben und dabei auch die Liebe kennen und schätzen zu lernen. Die sich immer wieder neu finden und doch nie wirklich trennen. Es geht um zwei Familien und die Art und Weise, wie jede auf seine Art mit der schweren Krankheit umgeht. Es geht um Krebs, den beide verbindet und durch die sie sich überhaupt erst kennen gelernt haben.   Das Buch hat mich auf eine Reise sowohl aus Zacs als auch aus Mias sicht mitgenommen. Die Autorin schreibt aus der Ich-Perspektive, wodruch Zacs und auch Mias Gefühlswelt, ihre Probleme und Empfindungen realistisch und nachvollziehbar (so nachvollziehbar Teenager eben sein können) dargestellt werden.    Zac ist mir schon nach den ersten zwei Seiten ans Herz gewachsen und seine zwischenzeitlich abgeklärten aber auch sarkastisch wirkenden Gedankengänge sind erfrischend und liebenswert. Ich habe wenig Mitleid mit ihm Empfunden, denn er scheint es auch nicht nötig zu haben. Natürlich hat Zac schlechte Tage, aber es wirkt eher so, als wäre dies der normale Gang einer Pupertät, nur eben im sterilen Krankenhaus anstelle zu Hause oder in der Schule.    Mit Mia habe ich mich am Anfang schwerer getan. Zac möchte ich einfach lieber, er wirkte positiv und optimistisch, wo hingegen Mia in einer ganz anderen Welt zu sein scheint. Jedoch legte sich meine anfängliche Abneigung gegen Mia nach einer Weile, was allerdings auch sehr stark an Zacs Gefühlen für sie liegt und weniger an Mias verhalten selber.    An sich sind die beiden sehr unterschiedlich und gerade das macht die Geschichte fesselnd.    Für mich war "Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe" wie ein verschollener Schatz, der nur darauf gewartet hat, von mir entdeckt zu werden. Es ist eines meiner Lieblingsbücher und ich kann nur jedem Empfehlen, sich selber eine Meinung darüber zu bilden. Emotional hat mich das Buch so mitgenommen, dass ich zwischenzeitlich zum Taschentuch greifen musste - vorallem am Ende, weil ich gerne noch mehr von den beiden gelesen hätte.    Fazit: Unbedingt kaufen! Zac und Mia sind es wert. Einziger Nachteil - es ist viel zu schnell durchgelesen. Hunger nach mehr!

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  • Mir hat noch etwas gefehlt ...

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    Mysterylama

    Mysterylama

    10. July 2016 um 14:03

    Zac und Mia lernen sich im Krankenhaus kennen - als Zimmernachbarn, getrennt durch eine sechs Zentimeter dicke Wand, die nicht wirklich Platz für Privatsphäre lässt, sodass sich die beiden ziemlich konträren Charaktere schnell beginnen, kennenzulernen; durch Zettel, Klopfzeichen, Missverständnisse und Lady Gaga. Schon bald ist Zac der einzige, der Mia noch Halt geben kann - vor allem dann, als zwischen ihnen nicht mehr die sechs Zentimeterdicke Wand ist, sondern das Leben und all seine Rückschläge und Widrigkeiten.Zac selbst ist ein ruhiger, positiver Charakter mit einer Vorliebe für Zahlen, die einen durch das ganze Buch hindurch begleitet. Er hat ein sehr liebevolles Verhältnis zu seiner warmherzigen und sympathischen Familie, außerdem ist er sehr stark, lässt sich nicht unterkriegen.Mia hingegen ist eine zornige junge Frau, die nichts außer ihren Frust und ihre Wut so richtig an sich heranlässt. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist angespannt, ihren alten Freunden verrät sie nichts von ihrer Erkrankung. Sie ist ziemlich verbittert und rennt weg. Vor allem. In der widersinnigen Hoffnung, dass wenn sie nur weit genug wegrennt, sie auch alles endlich zurücklassen kann. Die Geschichte ist in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen jeweils aus der Perspektive von Zac und aus der von Mia geschrieben, was gut war, da die beiden sehr unterschiedliche Arten der Wahrnehmung und des Denkens haben und ihre Kommunikation dadurch häufig nicht ganz glatt läuft.Die Chemie zwischen den beiden merkt man ganz deutlich, wobei Zac mir an einigen Stellen schon fast zu gut vorkam; Mia verhält sich ihm gegenüber wirklich häufig ziemlich unausstehlich und es ist nicht immer ganz nachvollziehbar, dass er trotzdem so viel für sie tut und ihr nie Gegenwind gibt. Das ist auch etwas, was mich stört; Zac bleibt einen Großteil des Buches für meinen Geschmack viel zu glatt, zu fest in den Bahnen des freundlichen, emphatischen Jungens verankert. Ich mag es, wenn Charaktere Ecken und Kanten haben, und die haben mir bei ihm an manchen Stellen leider gefehlt.Auch Mia bleibt die meiste Zeit in dieser vorgegebenen Spur - bissig, kratzbürstig, verbittert. Sie badet in ihrem Selbstmitleid, bis sie fast daran ertrinkt. Dadurch, dass die Charaktere so stereotyp waren, konnte man sich nicht zu 100% mit ihnen identifizieren, sie blieben eben leider immer etwas blass, da war immer noch eine Distanz, die einen daran erinnert hat, dass Zac und Mia fiktive Charaktere sind. Zum Ende des Buches kommt dann bei beiden Charakteren eine Art Umschwung, dieser erschien mir allerdings nicht ganz glaubhaft, vor allem bei Mia - hier fehlte mir einfach ein Ereignis, was das ganze rechtfertigte. Bei Zac hätte ich zum Ende hin einfach gerne mehr aus seiner Perspektive gelesen, um auch noch einmal einen Einblick in seine Gedanken zu bekommen. Das Ende an sich kam mir dann viel zu plötzlich und früh - ich hätte gerne gewusst, wie es weiter geht oder das ganze zumindest etwas länger gehabt, damit es sich runder und abschlossen anfühlt und man das Buch nicht mit dem Gedanken "Wie jetzt, das war`s?" aus der Hand legt und kontrolliert, ob irgendein Spaßvogel die letzten Seiten rausgerissen hat (hat er nicht). Der Roman ist ganz sicher nicht schlecht - er ist gut und fesselnd geschrieben. Gerade die Stimmung hat mir häufig gut gefallen und auch Zacs Familie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Aber mir hat eben immer das gewisse Etwas gefehlt, etwas Lebendiges, Echtes. Es war mir letzten Endes dann für die Thematik eben doch zu kurzweilig. Natürlich geht einem das Buch ans Herz und fesselt einen - aber von diesen Momenten, bei denen einem dann die Tränen in die Augen steigen, hätte ich mir gerne mehr gewünscht. Abschließend lässt sich sagen, dass es in diesem Genre meiner Meinung nach bessere Bücher gibt, "Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe" aber durchaus lesenswert ist.

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  • Ich hatte mir mehr erhofft...

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    alina_2212_

    alina_2212_

    07. July 2016 um 17:13

    Zac liegt mit Leukämie im Krankenhaus und dies schon seit einer ganzen Weile. Eines Tages bezieht ein Mädchen namens Mia, welches in Zacs Alter ist, das Zimmer neben seinem. Da die Wand zwischen den beiden nur sehr dünn ist, wird er gleich erstmal mit extrem lauter Musik beschallt. Zac darf sein Zimmer nicht verlassen und so hämmert er gegen die Wand. Die beiden fangen über dieses klopfen an zu kommunizieren und werden bald darauf Freunde. A.J. Betts hat sich ein schwieriges Thema für ihren Roman vorgenommen - nämlich Krebs. Den männlichen Protagonisten hat sie wundervoll dargestellt und ich konnte mich super in ihn hineinversetzen. Zac ist total sympathisch und ich denke es würde niemanden geben, der ihn nicht mögen würde.Mia ist das komplette Gegenteil. Sie ist widerspenstig und auf alles und jeden wütend. Meistens konnte ich die Dinge, die sie tat, nicht nachvollziehen, selbst wenn dabei aus ihrer Perspektive erzählt wurde und auch auf ihre Vergangenheit eingegangen wurde.Außerdem hat mich das Ende ziemlich gestört und ich muss sagen, dass ich nicht wirklich viel von der Liebe zwischen Zac und Mia mitbekommen habe. Für mich kam es eher so rüber, als ob sie eine tiefe Freundschaft entwickelt haben und nicht mehr.Trotzdem muss ich sagen, dass Betts einen tollen Schreibstil hat und man die Geschichte gut verfolgen kann. Jedoch denke ich, es wäre besser gewesen, hätte sie den Roman nur aus Zacs Sichtweise geschrieben.Alles in einem ist "Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe" ein schönes Buch, welches man zwar nicht unbedingt gelesen haben muss - aber trotzdem schön zu lesen ist.

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  • Lebe jeden Tag so als ob es dein letzer wäre

    Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    ___Bookstagram__

    ___Bookstagram__

    26. June 2016 um 14:29

    Ich finde dieses Zitat passt sehr gut zum Buch. Normalerweise bin ich kein Fan von Krebsgeschichten, aber dieses Buch versucht die Wahrheit nicht zu verschönern und macht jeden, der dieses Buch liest klar, was es wirklich heißt auf der Welt zu sein. Die Autorin möchte damit eine klare Nachricht übermitteln- gleich mehrere.Mit Mia beweist sie, was im Leben wirklich wichtig ist. Es geht nicht darum wie andere dich finden, oder ob du dünn oder dick bist. Es geht darum, dass du die Chance hast, überhaupt zu leben und gesund zu sein. Man merkt erst was man hat, wenn man denkt, es bald nicht mehr zu haben.Bei beiden Protagonisten musste man merken, dass man das Leben nicht planen kann. Es kommt immer anders und deswegen sollte man von einem Tag auf den anderen leben. Auch zeigt dieses Buch, dass man zufrieden schätzen sollte mit den kleinen Dingen.Ich verstehe auch nicht wirklich warum viele Mia nicht leiden können. In meinen Augen ist es völlig verständlich wie sie sich benommen hat, da schließlich jeder anders reagiert. Außerdem finde ich, dass Mia sich im Laufe des Buches weiterentwickelt hat. Das Buch ist wirklich weiter zu empfehlen, aber ich mochte den Anfang nicht besonders. Dennoch kam man schnell in das Buch hinein und es lies sich gut und schnell lesen. Wirklich empfehlenswert!

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