A. J. Cross Kalter Schlaf

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 8 Rezensionen
(2)
(5)
(7)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Kalter Schlaf“ von A. J. Cross

Kein Opfer ist je vergessen … In einem einsamen Waldstück in der Nähe der Autobahn werden Knochen einer menschlichen Leiche gefunden – alles deutet darauf hin, dass es sich um die Überreste von Molly James handelt, die vor fünf Jahren spurlos verschwand. Rechtspsychologin Dr. Kate Hanson wird zusammen mit der Unsolved Crime Unit der Birminghamer Polizei auf den Fall angesetzt. Schnell wird klar: Bei den polizeilichen Ermittlungen zum Verschwinden der jungen Frau wurde gepfuscht. Die damals Beteiligten scheinen von der Wiederaufnahme der Ermittlungen alles andere als begeistert, doch dann taucht eine weitere Frauenleiche auf …

Mein Fazit:ruhiger Anfang,die Spannung kommt am Schluss.Ein Krimi über die theoretische und psychologische Polizeiarbeit.

— emmi23
emmi23

Fazit: Ein eher ruhiger Krimi, welcher den Schwerpunkt auf die psychologische Ermittlungsarbeit legt und spannend bis zum Ende

— Bellexr
Bellexr

Alte Mordfälle, die nie aufgelöst wurden, liegen auf Eis. Dr. Kate Hanson, Dozentin und Psychologin hilft bei der Suche nach den Tätern.

— Katzenpersonal_Kleeblatt
Katzenpersonal_Kleeblatt

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Bestimmung des Bösen

ZU biologisch. Wer sich nicht insbesondere dafür interessiert, wird oft zähen Texten ausgesetzt, die sich eingehend damit befassen. Schade.

Jewego

Die Fährte des Wolfes

Das Autorenduo hat einen starken Thriller geschaffen, der durch seinen speziellen Protagonisten und die tiefgehende Thematik auflebt.

Haliax

Finster ist die Nacht

Ein kaltblütiger Mord in Montana - Nichts für schwache Nerven!

mannomania

Spectrum

Rasante Ereignisse, schonungslose Brutalität und ein Sonderling im Mittelpunkt. Faszinierend.

DonnaVivi

Und niemand soll dich finden

Eine Thriller-Legende und ihr neuer Roman...

KristinSchoellkopf

Lost in Fuseta

ein spannendes, schönes und ungewöhnliches Buch

thesmallnoble

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Kalter Schlaf

    Kalter Schlaf
    vormi

    vormi

    29. July 2013 um 21:08

    Der Anfang hat mir sehr gut gefallen. Es ging temporeich und spannend los. Der Schreibstil ist sehr gefällig und das Buch hat sich bis über die Hälfte gut lesen lassen. Aber zum Ende fällt es leider immer mehr ab. Zu Beginn erfährt man viel über das Team und über Kate, die Hauptprotagonistin. Etwas verunsichert wurde ich da durch diverse Hinweise auf die gemeinsame Vergangenheit des Teams und auf einige gemeinsam gelöste Fälle. Also habe ich mich nochmal informiert, ob ich da evt doch einen zweiten Teil erwischt habe. Aber da es der Debütroman von der Autorin ist, kann das ja nicht sein. Geärgert habe ich mich dann, daß die (fast schon zu) taffe Kate, die scheinbar alles weiß und ihre Tochter mit ihrer Übervorsicht erdrückt, sich in ihrem eigenen Umfeld nicht mal über zerstochene Refen an ihrem Auto wundert. Die Kate, die ihren Studentinnen (ja, sie unterrichtet im 2. Job an einer Universität) nahelegt, einem Mann, der zb einen Gipsarm hat, nicht zu helfen falls dem der Einkauf runtergefallen ist. Er könnte den Gipsarm nur vortäuschen und die Frau entführen wollen. Stimmt, gebe ich ihr Recht. Das ist nämlich die andere Seite an Kate. Sie hat ein unglaubliches Wissen als Psychologin und gibt das sehr gut an Leser, Studenten und Polzisten weiter. Sehr interessant und informativ. Kate arbeitet als unterstützende Psychologin in einem Team der Polizei mit, das sich mit nicht aufgeklärte Mordfällen beschäftigt. Und wir schauen ihr in diesem Buch über die Schulter, wie aus einem scheinbar alten Fall ein richtig brisanter Kriminalfall wird. Leider verliert das Buch ca an diesem Punkt seinen Schwung. Achtung Spoiler - Den Täter kann man, meiner Meinung nach, mangels Informationen nicht selber erraten. Er ist mehr als nur eine Nebenperson. Für den Leser nicht ersichtlich. Schade, dadurch ist das Debüt etwas missglückt. Fazit - die erste Hälfte ist sehr gut gelungen, gerade für Leser, die auf eine selbstbewusste Protagonistin stehen. Bei Büchern ist ja alles Geschmackssache. Es hat mich eine ganze Zeit sehr gut unterhalten. Aber eine ganz klare Empfehlung mag ich nicht aussprechen.

    Mehr
  • Mittelmaß mit kleinen Highlights

    Kalter Schlaf
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    27. July 2013 um 19:01

    Rechtspsychologin Dr. Kate Hanson ist Mitarbeiterin der KUF, der Kommission für ungelöste Fälle. Außerdem ist sie Dozentin an der Universität und Mutter einer 13-jährigen Tochter. Ihr Team ist durchwachsen: Gifteleien, Sticheleien, Streitereien - von allem etwas und irgendwie jeder gegen jeden. Das nervt ein wenig, muss ich sagen. Als die Knochen von Molly James, die vor fünf Jahren verschwunden war, gefunden werden, stellt sich schnell heraus, dass bei den Ermittlungen damals gepfuscht worden war. Kate fallen Aspekte auf, die andeuten, dass hier ein extrem brutaler Mensch am Werk ist und die Ausmaße schlimmer und dramatischer sind, als alle ahnen. Leider sind alle Protagonisten ein wenig blass geblieben. Nur Kate sticht ein ganz klein wenig hervor, aber nicht so viel, wie sie als Hauptperson sollte. Sympathien entwickeln fiel entsprechend schwer. Auch gab es Stellen, die so langweilig waren, dass wenig davon hängengeblieben ist und ich teils wieder nachlesen musste. Obwohl es eigentlich nur den einen Erzählstrang gibt (ein paar Flusen hängen daraus hervor, aber keine anderen Erzählstränge, die darum gewickelt wären), könnte einiges gekürzt werden und die Story somit interessanter und flotter werden. Schnell wird der Verdacht auf eine bestimmte Person gelenkt, aber wer aufmerksam liest, der merkt, dass das nicht so ganz stimmen kann. Die Lösung des Rätsels ist dann auch ein wenig an den Haaren herbeigezogen. In sich zwar schlüssig, aber mit ein paar Details, die einfach zu spät auftauchen, um nicht so zu wirken, als hätte der Schluss schnell noch passend gemacht werden müssen. Der Schluss ist auch eindeutig so gehalten, dass "Red" noch weitere Fälle lösen könnte, falls der erste Fall beim Leser ankommt. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, da wurden alle erfolgreichen Serien aus dem Genre zusammengewürfelt und noch ein paar kleine eigene Einfälle dazugebastelt. CSI, Law & Order, Crossing Jordan, Bones, Numbers, Criminal Minds und all die anderen Serien, sie haben alle eindeutig Spuren bei der Autorin hinterlassen. Dazu ihre Erfahrungen aus dem eigenen Beruf und schon hat man den Stoff für eine neue Autorin. "... Kein Mensch ist mehr an irgendwas schuld. Alle haben irgendeinen Ismus oder ein Syndrom oder haben im Holzschuppen etwas Unheimliches gesehen, als sie vier Jahre alt waren." Bernie hat mich damit ungewollt zum Lachen gebracht. Aber - ich muss ihm recht geben. So wird heute alles verharmlost und genau das gefällt mir auch nicht. "Kalter Schlaf" hat ein paar solcher Bonmonts, die den Genuß des Buches dann doch wieder ein wenig anheben. Mehr davon wäre einfach toll gewesen! A.J. Cross ist forensische Psychologin. Das merkt man dem Buch auch an. Ebenso, dass die Autorin Engländerin ist. Das typisch englische Unterkühlte, kaum große Emotionen, alles ein wenig flach. Der Plot der Story ist gut, teilweise ist das Buch auch wirklich spannend, aber in großen Teilen eben zu flach. Deshalb leider nur drei Sterne, auch wenn ich denke, dass Übung den Meister macht und A.J. Cross Potenzial hat.

    Mehr
  • Kalter Schlaf

    Kalter Schlaf
    mamenu

    mamenu

    21. July 2013 um 22:35

    Zum Buch In einem einsamen Waldstück in der Nähe der Autobahn werden Knochen einer menschlichen Leiche gefunden-alles deutet darauf hin,dass es sich um die Überreste von Molly James handelt,die vor fünf Jahren spurlos verschwand.Rechtspsychologin Dr.Kate Hanson wird zusammen mit der Unsolved Crime Unit der Birminghamer Polizei auf den Fall angesetzt.Schnell wird klar:Bei den polizeilichen Ermittlungen zum Verschwinden der Jungen Frau wurde gepfuscht.Die damals Beteiligten scheinen von der Wiederaufnahme der Ermittlungen alles andere als begeistert,doch dann taucht eine weitere Frauenleiche auf. Kate ahnt.Sie hat es mit einem Wiederholungstäter zu tun.Und der hat dazugelernt:Er passt sich den neuen Ermittlungsmöglichkeiten an,und er wird brutaler. Meine Meinung Die ersten Seiten zogen sich doch etwas langatmig dahin, da eher das Privatleben von Dr.Kate Hanson im Fordergrund stand.Was ich ersteinmal sehr Schade finde, denn somit wird hier die Spannung beim Lesen etwas rausgenommen. Leider sind mir die Figuren im Buch auch nicht sehr sympathisch rüber gekommen, da sie mir irgendwie sehr Oberflächlich und auch ein wenig zu unglaubwürdig erschienen. Da sehr viel über das Privatleben von Kate geschrieben worden ist, schleppen sich die Ermittlungarbeiten doch sehr dahin, sodass sehr wenig Spannung in der Geschichte aufkommt. Zwar ist der Schreibstil flüssig und leicht, doch irgendwie bin ich nicht so richtig mit der ganzen Geschichte warm geworden. Ich muss sagen, auch das Ende hätte ich mir doch dann ein bisschen anders gewünscht. Da es sich aber um ein Erstlingswerk von A.J.Cross handelt, würde ich trotzdem nochmal ein anderes Buch von ihr lesen. Schon alleine, um nur zu sehen, wie sich die Autorin weiterentwickelt. Mich konnte dieses Buch nicht ganz überzeugen.

    Mehr
  • Psychopaten ändern sich nie

    Kalter Schlaf
    antjemue

    antjemue

    19. July 2013 um 09:19

    Obwohl ich in den letzten Monaten Thriller nicht mehr am Stück gelesen habe, gehören Sie immer noch zu den Genres, die ich gern konsumiere. So war es nur eine Frage der Zeit, dass ich mir eins der angebotenen Rezensionsexemplare von „Kalter Schlaf“ aus dem Amazon Vine Programm orderte. Dabei handelt es sich um das Debüt der englischen Autorin A. J. Cross. Diese lebt mit ihrem Mann in West Midlands, studierte und promovierte an der Universität in Birmingham, ist forensische Psychologin, häufig vor Gericht als Gutachterin tätig und arbeitete u. a. mit Bewährungshelfern der Abteilung für Sexualstraftäter zusammen. (Verlagsinfo) Kalter Schlaf Dr. Kate Hansen ist eine sehr viel beschäftigte alleinerziehende Mutter. Neben Vorlesungen in forensischer Psychologie und Gerichtsgutachten, steht sie auch dem Team der KUF, der Abteilung für ungelöste Fälle der Polizei in Birmingham, beratend zur Seite. Als in einem Waldstück ein Skelett gefunden wird, weisen forensische Spuren schnell darauf hin, dass die vor 5 Jahren als vermisst gemeldete junge Frau Opfer eines Serientäters wurde. Tatsächlich werden bei gezielter Suche in der Nähe des ersten Fundortes, die Überreste einer weiteren vermissten jungen Frau sowie ein zusätzlicher menschlicher Oberschenkelknochen entdeckt. Zusammen mit Ihren Kollegen Joe und Bernie rollt sie die Fälle auf und versucht den Serienmörder zu finden. Der Vorgesetzte Inspector Furman, der damals mit den Vermisstenfällen der jungen Frauen betreut war, ist dabei allerdings keine große Hilfe. Noch während die KUF ermittelt wird eine weitere junge Frau vermisst und kurze Zeit später tot aufgefunden… Solide Ermittlungen, Spannung und überraschende Wendungen Der kurze, geheimnisvolle Prolog bescherte mir gleich eine Gänsehaut. Obwohl ich nicht genau wusste, wer dort in unmittelbarer Gefahr schwebt, war ich sofort dran und wollte unbedingt wissen, was hier passiert. Allerdings ließ mich die Autorin mit diesen Fragen dann noch eine ganze Weile schmoren. Denn zuerst führt sie ihre Charaktere ein. Allen voran die Hauptprotagonistin Kate. Obwohl ihr Leben, ihre Arbeit und auch die anderen Figuren interessant sind, hatte ich im ersten Drittel irgendwie das Gefühl, dass sich die Einführungsphase gewaltig zieht. Auflockerungen brachten mir da lediglich eingearbeitete kurze Szenen von Kate im Zusammenleben mit ihrer 12-jährigen Tochter und dem komplizierten Verhältnis zu ihrem Exmann. Vielleicht konnte ich diese so sehr nachempfinden, weil ich adaptierbare Situationen in der Vergangenheit hautnah selbst erlebte. Auf der anderen Seite waren natürlich die gleichzeitig vermittelten Theorien und Grundlagen der Zusammenarbeit der Ermittler mit der Psychologin, die Einblicke in ihr Fachgebiet und die Gespräche mit den Verdächtigen in den damaligen Vermisstenfällen sehr wichtig, um später dem Handlungsverlauf weiter folgen und selbst Zusammenhänge aufdecken zu können. Irgendwann aber, ganz schleichend, wurde die Geschichte rund und immer spannender. Obwohl immer noch nichts Greifbares passierte, wurde mir als Leserin bewusst, dass nicht „nur“ den Opfern, die schon so lange auf Gerechtigkeit warteten, Tribut gezollt werden muss, sondern dass die Gefahr für junge Frauen definitiv nicht vorbei ist. Die erneut eingebauten kurzen Szenarien, die eigentlich ganz harmlos sein können, ließen den Gänsehautfaktor wieder aufkommen und mich plötzlich regelrecht an der Geschichte kleben. Dabei legte die Autorin geschickt falsche Spuren, auf die ich selbst auch das eine oder andere Mal hereinfiel. Alles gipfelte in einem fesselnden Showdown. Allerdings hatte ich den Täter auch schon vor der definitiven Bekanntgabe mit im Visir. Trotz meiner Schwierigkeiten in der Einlesephase und diverser Klischees – Kompetenzgerangel und eine gewisse Anziehungskraft zwischen zwei der Hauptfiguren – hat mir dieser Thriller einige sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Wer den Gänsehautfaktor mag, und dass neben den Ermittlungen auch das Privatleben der Protagonisten eine Rolle spielt, dem kann ich „Kalter Schlaf“ bedenkenlos empfehlen.

    Mehr
  • Spannender Thriller mit Überraschungseffekt

    Kalter Schlaf
    sabatayn76

    sabatayn76

    04. July 2013 um 18:33

    Inhalt: Dr. Kate Hanson ist Dozentin für Forensische Psychologie an der Universität Birmingham, arbeitet zudem als Gerichtsgutachterin und kümmert sich zusammen mit der Birminghamer Polizei um ungelöste Fälle. Menschliche Überreste wurden in der Nähe einer Umgehungsstraße gefunden. Bald steht fest: es handelt sich um eine junge Frau, die vor Jahren spurlos verschwunden ist. Die Ermittlungen werden wieder aufgenommen, und dann werden weitere Leichen entdeckt - und schließlich verschwindet wieder eine Frau. Mein Eindruck: 'Kalter Schlaf' lässt sich sehr flüssig lesen, die Protagonisten wirkten auf mich jedoch sehr stereotyp und sind zudem eher unsympathisch. Der Thriller ist in einfacher Sprache geschrieben, so dass man sich von der spannenden Geschichte gut fesseln lassen und dann den Roman schnell lesen kann. Die Suche nach dem Täter hat mir gefallen und ist unterhaltsam. Neben den wenig komplexen Figuren empfand ich auch die Auflösung des Falles als zu stereotyp und etwas zu simpel erklärt, doch wer der Täter war, war für mich tatsächlich sehr überraschend. Mein Resümee: Ein unterhaltsamer Thriller zum Abschalten und Entspannen.

    Mehr
  • Für Freunde detaillierter Ermittlungsarbeit

    Kalter Schlaf
    AnnaChi

    AnnaChi

    21. June 2013 um 19:25

    Ein durchschnittlich spannender Krimi um eine Rechtspsychologin, die mit der Birminghamer Polizei zusammenarbeitet, um eine Mordserie an spurlos verschwundenen jungen Frauen aufzuklären. Nachdem die Leiche einer dieser Frauen in einem Waldstück gefunden wird, kommt der Stein ins Rollen. Es stellt sich die Frage, wer dafür verantwortlich ist, dass die Ermittlungen anlässlich des Verschwindens der jungen Frauen vor einigen Jahren so unprofessionell und schlampig durchgeführt werden und ob ein Polizist in die Ereignisse verwickelt ist ... Wer viel "Thrill" erwartet, dürfte enttäuscht werden - dieses Buch ist eher für Freunde des Krimis mit sich systematisch entwickelnden Ermittlungen. Stilistisch ist das Buch ebenfalls keine Offenbarung, aber flüssig geschrieben und leicht zu lesen.

    Mehr
  • Er beobachtet. Er wartet. Er tötet

    Kalter Schlaf
    Bellexr

    Bellexr

    20. May 2013 um 08:47

    Nahe Birmingham werden in einem Waldstück durch Zufall die sterblichen Überreste einer jungen Frau gefunden. Die KUF, Abteilung für ungelöste Fälle, der auch die Rechtspsychologin Dr. Kate Hanson angehört, wird mit dem alten Mordfall betraut. Schnell ist Kate klar, dass die junge Molly James vor Jahren Opfer eines Serienmörders wurde, kurz darauf werden in diesem Waldstück ein weiteres Skelett sowie ein menschlicher Oberschenkelknochen gefunden. Zusammen mit ihren Kollegen Joe und Bernie setzt Kate alles daran, auf die Fährte des Serienmörders zu kommen. Allerdings bekommen die Ermittler Schwierigkeiten mit ihrem Vorgesetzten Inspector Furman, der damals mit dem Vermisstenfall James betraut war und somit alles andere als begeistert von der Wiederaufnahme ist. Noch während die Ermittler vom KUF nach Zusammenhängen zwischen den drei Fällen suchen, taucht eine weitere Frauenleiche auf.  A.J. Cross beginnt ihren Krimi mit einem kurzen, etwas rätselhaften Prolog, um ihren Lesern dann sofort ihre Protagonistin Dr. Kate Hanson vorzustellen. Die alleinerziehende Mutter einer 12-jährigen Tochter und Rechtspsychologin arbeitet hauptberuflich als Dozentin an der Universität von Birmingham, nebenbei unterstützt Kate regelmäßig die Abteilung für ungelöste Fälle der Polizei als Rechtspsychologin. Somit ist Kate auch von Anfang in die Ermittlungen um den ungelösten Mordfall an Molly James involviert.  Diese gestalten sich von Anfang an recht schwierig und verzwickt, zumal das Team immer wieder Steine von ihrem Chef Furman in den Weg gelegt bekommt. Dieser fürchtet um seinen guten Ruf, da er damals den Vermisstenfall von Molly James nicht aufklären konnte, zudem ist Furman äußerst machthungrig. Als Kate dann auch noch offenlegt, dass der Fall damals ziemlich nachlässig bearbeitet wurde, setzt dieser alles daran, die Rechtspsychologin von dem Fall abzuziehen. Der Krimi lebt von der akribischen Ermittlungsarbeit sowie den psychologischen Ansätzen von Kate und hierbei merkt man deutlich, dass die Autorin vom Fach ist. A.J. Cross ist forensische Psychologin und ihr Fachwissen bringt sie verstärkt in den Krimi ein und dies gestaltet sich äußerst interessant. So liegt auch das Hauptaugenmerk der Ermittlungen eindeutig auf der psychologischen Seite und gebannt folgt man Kates Gedankengängen, ist erstaunt über ihre Kombinationsfähigkeit, welche A.J. Cross sehr verständlich und auf fesselnd vermittelt. Während des Krimis ist man immer auf dem gleichen Wissensstand wie das Ermittlerteam der KUF. Somit rätselt man über die Identität des Serienmörders wie auch über dessen Motiv, macht einen Verdächtigen aus und verwirft ihn wieder, genauso wie Kate und ihre Kollegen. Und obwohl der Schreibstil von A.J. Cross eher ruhig ist, so versteht es die Autorin dennoch sehr gut, die Spannung geschickt über ihren ganzen Krimi auf einem hohen Niveau zu halten. Und das Ende  gestaltet sich zudem extrem fesselnd, binnen 10 Seiten verwirft man mehrmals seine Meinung ob der Identität des Mörders und die schlussendliche Auflösung ist absolut überraschend wie auch schlüssig umgesetzt. Den Krimi erlebt man zumeist aus der Perspektive von Kate und hierdurch lernt man die sympathische, ehrgeizige, geradlinige Rechtspsychologin sehr gut kennen, da A.J. Cross auch das Privatleben ihrer Protagonistin nicht außen vor lässt.  Und so erlebt man auch eine alleinerziehende Mutter, die ständig den Spagat zwischen Arbeit und genug Zeit für ihre Tochter Maisie hinbekommen muss. Dies vermittelt die Autorin einfühlsam und vor allem, sehr nachvollziehbar. Fazit: Ein Krimi der eher ruhigen Art, welcher den Schwerpunkt auf die psychologische Ermittlungsarbeit legt, spannend bis zum fulminanten Ende umgesetzt ist und mit ausgereiften Charakteren überzeugen kann.

    Mehr
  • Kein Opfer wird vergessen

    Kalter Schlaf
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    14. May 2013 um 08:13

    Als in einem Waldstück in der Nähe von Birmingham eine Frauenleiche gefunden wird, ist anhand einer gefundenen Kette bald klar, dass es sich um die sterblichen Überreste von Molly James handelt, die seit 5 Jahren vermisst wird. Kurz darauf wird eine weitere Leiche gefunden sowie ein Oberschenkel, was nahelegt, dass er zu einer weiteren Toten gehört. Die Morde sollen von der KUF, einer Abteilung für ungelöste Kriminalfälle, gelöst werden. Ihr gehört auch die geschiedene und alleinerziehende Dr. Kate Hanson an, die neben ihrer Tätigkeit als Dozentin an der Universität auch bei der KUF arbeitet. Die Auflösung der Fälle gestaltet sich recht problematisch, zumal ihr Vorgesetzter Inspektor Furman, der seinerzeit das Verschwinden von Molly James bearbeitete, seine damalige schlampige Ermittlungen weitestgehend zu vertuschen versucht. Bald ist klar, dass die Ermittler es mit einem Serienmörder zu tun haben und so, wie es aussieht, ist er wieder aktiv, denn es gibt eine weitere Frauenleiche ... Die Autorin A. J. Cross hat ihre Protagonistin Kate genau da angesiedelt, wo sie selbst sich bestens auskennt, in der forensischen Psychologie. Dr. Kate Hanson ist Dozentin an der Universität und hilft nebenbei noch bei der KUF bei der Ermittlung ungelöster Fälle. So erhalten sie den Auftrag, die Umstände, die zum Tod von Molly James führten, aufzuklären. Durch Kenntnis der menschlischen Psycho und forensischer Sachkenntnis gelingt es dem Team der KUF mit Hilfe von Kate, auf die Spur eines Serienmörders zu kommen. Immer weitere Fragen tun sich auf, wie auch die Frage, warum vor 5 Jahren, als Molly verschwand, so schlampig ermittelt wurde. Das Team ermittelt in alle Richtungen und tritt dem damaligen Ermittler und ihrem heutigen Chef Inspektor Furham, auf die Füße. Dieser versucht, die Ermittlungen aus Kostengründen flach zu halten und zu bremsen, schon allein dafür, um von seinem Versagen abzulenken. Aber auch andere Unzulänglichkeiten tun sich auf, wie eine katastrophale Aktenlage und verschwundenen Unterlagen oder Aussagen aus der damaligen Zeit. Es fällt nicht leicht, die Ermittlungen nach 5 Jahren wieder aufzunehmen und die Lügen aufzudecken, die ihnen auch heute noch nach so langer Zeit aufgetischt werden. Akribisch gehen sie jeder Spur nach und vertiefen ihre Kenntnisse.  Neben den Ermittlungen hat der Leser auch Einblicke in das Privatleben von Kate. Sie ist eine allein erziehende Mutter eines 12-jährigen Mädchens, mit der sie so ihre Probleme hat. Als Mutter will sie natürlich ihre Tochter beschützen, zumal sie ja selbst im Metier der Verbrechensbekämpfung steht. Sie versucht, ihrer Tochter Verbote aufzudrücken oder sie zu kontrollieren, die dazu führen, dass diese versucht auszubrechen. Die Kommunikation zwischen Mutter und Tochter ist an einigen Stellen ziemlich gestört, zumal sich die in der Pupertät befindliche Tochter entfalten will und nicht darf. Die beruflichen Verpflichtungen und die häuslichen Probleme bringen Kate oft an ihre Grenzen, der für sie zum Drahtseilakt wird.     Der Roman beginnt mit einem Kapitel, in dem auf ein Ereignis in der Vergangenheit hingewiesen wird. Die Bedeutung dieses Kapitels wird dem Leser erst viel später offenbart. Der Plot ist gut durchdacht und sehr gut umgesetzt. An der fachlichen Kompetenz wagt man nicht zu zweifeln, denn auch für den unkundigen Leser erscheint die Geschichte logisch aufgebaut. Die Psychologin Kate verblüfft nicht nur ihre Kollegen mit ihrer Sachkenntnis und ihrem Wissen, auch mich als Leser hat sie beeindruckt. Spannung wird gleich zu Beginn aufgebaut, die sich steigert, um letztendlich mit einem rasanten Tempo zu Ende zu kommen. Lange Zeit bleibt man außen vor und ist auf Vermutungen angewiesen, wer denn der Mörder sein könnte. Die Auflösung ist überraschend und war nicht vorhersehbar. Mit diesem Buch hat man einen Krimi in den Händen, der logisch aufgebaut ist und der den Leser mit herausfordert, mitzuermitteln. Mich hat das Erstlingswerk der Autorin überzeugt und trotz ein paar Längen am Anfang kann ich das Buch gern weiter empfehlen.

    Mehr