A. J. Finn

 4 Sterne bei 237 Bewertungen
A. J. Finn

Lebenslauf von A. J. Finn

Verlagschef wechselt die Seiten und wird selbst zum kreativen Schöpfer: Der US-amerikanische Autor Daniel Mallory hat sich als Jahrgangsbester für ein Studium der englischen Philologie in Oxford entschieden und anschließend als Lektor bei Random House gearbeitet. Während seiner Laufbahn in der Verlagswelt betreute der Schriftsteller, der unter dem Pseudonym A.J. Finn publiziert, Bestsellerautoren wie Nicholas Sparks, Stephenie Meyer und J.K. Rowling. Seinen Debütroman „The Woman in the Window“ veröffentlichte der Verlagschef von William Morrow/HarperCollins 2018. Der Thriller um die depressive Protagonistin Anna Fox, der weltweit für Furore gesorgt hat, wurde mit Amy Adams in der Hauptrolle verfilmt und noch im Jahr seines Erscheinens in über 30 Sprachen übersetzt. Nachdem der Autor, der auch journalistisch für die Los Angeles Times, die Washington Post und das Times Literary Supplement tätig war, zehn Jahre seines Lebens in England verbrachte, kehrte er zurück in seine Heimatstadt New York, in der er bis heute lebt. Inspirieren lässt sich Daniel Mallory von klassischen Filmen und literarischen Werken, aber auch von autobiographischen Ereignissen wie beispielsweise seiner bipolaren Störung.

Alle Bücher von A. J. Finn

The Woman in the Window

The Woman in the Window

 (7)
Erschienen am 02.01.2018

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Rezension zu "The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?" von A. J. Finn

[Rezension] The woman in the window von A. J. Finn
HappySteffivor 19 Tagen

Broschiert: 544 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
Erscheinungstermin: 19. März 2018
ISBN-10: 3764506415

Klappentext
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert

Autor
A. J. Finn hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben – u.a. für die »Los Angeles Times«, »Washington Post« und das »Times Literary Supplement (UK)«. Er ist in New York geboren, hat aber zehn Jahre in England gelebt, bevor er nach New York zurückkehrte. Sein Debütroman »The Woman in the Window« sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wird in 38 Sprachen übersetzt und derzeit von Fox verfilmt.

Cover
Typisch Thriller ist das Cover schwarz. Abgebildet ist in knalligem rot und blau eine angedeutete Jalousie und natürlich der Buchtitel. Ich mag es, da es eine gewisse Stimmung vertritt aber an sich nichts verrät.

Meinung
Anna nimmt nach einem traumatischen Ereignis nicht mehr richtig am Leben teil. Sie verlässt das Haus nicht, leidet unter anderem unter Depressionen und sucht einen Teil der Normalität im Internet, wo sie anderen Menschen in ihrer früheren Tätigkeit als Kinderpsychologin hilft. Sie trinkt viel zu viel und erlebt die Außenwelt durch ihre Fenster, indem sie ihre Nachbarn beobachtet.

Als nebenan die Russels einziehen passiert wieder etwas vor Annas Fenster. Als sie bei ihren Beobachtungen eines Tages Zeugin eines gewalttätigen Überfalls wird überwältigen sie die Gefühle und sie wagt den Schritt nach draußen.
Kurz darauf wacht sie im Krankenhaus wieder auf.

Anna ist nun auch nicht die typische Protagonistin. Ihrem hohen Alkoholkonsum und der scheinbar wahllosen Einnahme von Medikamenten ist es wohl zum einen zu schulden, das ihr im Krankenhaus niemand glaubt. Zum anderen fing ich als Leser aber auch an zu zweifeln, ob das, was ich da lese nicht vielleicht doch nur ein Hirngespinst aus Alkohol und Medikamenten ist.
Letzteres macht die Geschichte allerdings recht spannend und interessant. Man denkt hin und her und versucht zwischen den Zeilen die passenden Hinweise zu finden.

Auch wenn ich finde, hier und da haben sich ein paar Längen eingeschlichen, welche den Spannungsbogen zu sehr gezogen haben, hat der Autor gute Arbeit geleistet. Mir hat gefallen, wie er eine fast schon unsympathische Protagonistin schafft, mit der man trotzdem irgendwie mitfiebert, die man verstehen kann und die trotz ihrer vielen Probleme menschlich wirkt.
Sie ist nicht wie aus dem Bilderbuch und auch nicht so, wie ich eine Hauptperson gerne hätte und hat mich doch fasziniert. Vielleicht weil sie eben genauso ist, wie sie ist.

Auch sprachlich muss sich Finn nicht verstecken. „The woman in the window“ liest sich gut und flüssig und macht bis auf die Längen an einigen Stellen wirklich Spaß.

Fazit
A.J. Finn hat ein ordentliches Debüt geschrieben, das mit einer vielschichtigen Protagonistin und einer guten Geschichte überzeugen konnte. Freunde von spannenden Romanen können hier definitiv schöne Lesestunden finden. 

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Lesemaus85s avatar

Rezension zu "The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?" von A. J. Finn

Ich bin eingeschlossen. Ich bin ausgeschlossen.
Lesemaus85vor einem Monat

Und so stehe ich Dunkeln: frierend und von allen verlassen, erfüllt mit Angst und etwas anderem, das sich beinahe wie Sehnsucht anfühlt.

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Anna kann das Haus nicht verlassen. Sie fürchtet sich vor offenen Plätzen. Sie nimmt Medikamente. Sie trinkt zu viel. Als ihre Nachbarin angegriffen wir, will sie helfen. Doch als sie das Haus verlässt, überkommt sie Panik und sie verliert das Bewusstsein. Niemand glaubt ihr, als sie später die Polizei ruft. Und niemand kennt ihre Nachbarin. Was hat Anna tatsächlich gesehen? Oder ist alles Einbildung?

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Ein unglaublich spannender Thriller aus der Sicht einer Protagonistin, die irgendwie nicht besonders vertrauenswürdig ist. Nie weiß der Leser, ob wirklich stimmt was sie berichtet, was sie erzählt, was sie sieht.

Die Geschichte baut sich langsam, aber stetig spannender, auf. Über die kleinen Längen kann man gut hinwegsehen.

Man steht selbst auf jeder Seite weiter vor dem Rätsel, was denn nun passiert ist bzw. ob überhaupt etwas passiert ist. Man baut selber Theorien, verdächtigt Anna, verdächtigt den Ehemann, verdächtigt den Nachbar... Jede Seite ändert die Meinung des Lesers.


Absolute Leseempfehlung. Vor Allem, weil am Ende doch alles ganz anders ist als gedacht.


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NessaReadss avatar

Rezension zu "The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?" von A. J. Finn

Spannender Plot mit einer Hommage an schwarz-weiß FIlme
NessaReadsvor einem Monat

Anna Fox ist eine Kinderpschologin, die nach einem Trauma ihr Haus nicht verlassen kann. Ich hörte von einigen, dass dieses Buch ähnlich wie Girl on the Train ist. Meiner Meinung nach trifft es mehr auf die Charakterisierung der Hauptfigur zu, da sich beide ähnlich sind.
Anna ertränkt ihren Schmerz in Alkohol und Tabletten, was sie zu einer unzuverlässlichen Erzählerin macht - aber auch zur Spannung beiträgt. Es ist manchmal schwer Realität von Anna's Vorstellung zu trennen, aber am Schluß macht alles einen Sinn und wird zum Ende gebracht.
Den Täter am Ende habe ich nicht vorgesehen, aber das Ende als Ganzes war für mich nur ok.

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Gespräche aus der Community

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Marina_Nordbrezes avatar

Was habt ihr wirklich gesehen?

Kennt ihr das, wenn ihr durch eure Straße lauft und euch fragt, was hinter den Vorhängen passiert? Wie das Leben eurer Nachbarn aussieht?
Für Anna Fox gehören diese Gedankenspielereien zum Alltag. Sie lebt allein und lenkt sich dadurch von den dunklen Gedanken ab, die sie seit einem traumatischen Erlebnis heimsuchen.
Doch eines Tages wird aus den harmlosen Beobachtungen bitterer Ernst ...

Ihr möchtet eure eigene Neugier befriedigen und mehr zu A. J. Finns Debütthriller erfahren? Dann beweist uns, wie aufmerksam ihr seid und löst das Quiz auf unserer Aktionsseite

Denn zu "The Woman in the Window" veranstalten wir ein Lesewochenende vom 23.03. bis 25.03.2018 und suchen dafür 50 interessierte Leser.

Über das Buch     
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...

>> Hier gibt es die Leseprobe für den ersten Eindruck

Gemeinsam mit Blanvalet vergeben wir für unser Lesewochenende vom 23.03.2018 bis 25.03.2018 50 Exemplare von "The Woman in the Window" inklusive Überraschung.

Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 18.03.2018über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und löst anschließend unser kniffliges Quiz auf der Aktionsseite!

Ich bin schon gespannt, ob ihr aufmerksam genug seid und freue mich sehr auf das gemeinsame Lesewochende!

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