A. J. Finn

 4 Sterne bei 225 Bewertungen

Lebenslauf von A. J. Finn

Verlagschef wechselt die Seiten und wird selbst zum kreativen Schöpfer: Der US-amerikanische Autor Daniel Mallory hat sich als Jahrgangsbester für ein Studium der englischen Philologie in Oxford entschieden und anschließend als Lektor bei Random House gearbeitet. Während seiner Laufbahn in der Verlagswelt betreute der Schriftsteller, der unter dem Pseudonym A.J. Finn publiziert, Bestsellerautoren wie Nicholas Sparks, Stephenie Meyer und J.K. Rowling. Seinen Debütroman „The Woman in the Window“ veröffentlichte der Verlagschef von William Morrow/HarperCollins 2018. Der Thriller um die depressive Protagonistin Anna Fox, der weltweit für Furore gesorgt hat, wurde mit Amy Adams in der Hauptrolle verfilmt und noch im Jahr seines Erscheinens in über 30 Sprachen übersetzt. Nachdem der Autor, der auch journalistisch für die Los Angeles Times, die Washington Post und das Times Literary Supplement tätig war, zehn Jahre seines Lebens in England verbrachte, kehrte er zurück in seine Heimatstadt New York, in der er bis heute lebt. Inspirieren lässt sich Daniel Mallory von klassischen Filmen und literarischen Werken, aber auch von autobiographischen Ereignissen wie beispielsweise seiner bipolaren Störung.

Alle Bücher von A. J. Finn

A. J. FinnThe Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?
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The Woman in the Window
The Woman in the Window
 (7)
Erschienen am 02.01.2018

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Neue Rezensionen zu A. J. Finn

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Booklove91s avatar

Rezension zu "The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?" von A. J. Finn

Sinnestäuschung?
Booklove91vor einem Monat

Inhalt
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...

Meine Meinung
Dieses Hörbuch verspricht Hochspannung!

Die Sprechstimme im Hörbuch war sehr angenehm und verständlich.

Erzählt wird aus der Sichtweise von Anna Fox.
Gleich zu Beginn des Hörbuches hatte ich mir sofort ein (teilweise oberflächliches) Bild von ihr gebildet - kein wirklich gutes, da ich mich nur schwer in die Protagonistin hineinversetzen konnte.
Dies hat sich aber teilweise im Laufe der Geschichte geändert hat, nachdem man mehr von ihrer Vergangenheit erfährt und dem Grund ihrer Angst das Haus zu verlassen.

Das Buch kann ich mir wirklich gut als Film vorstellen und umso mehr freut es mich, dass "The Woman in the Window"  anscheinend momentan verfilmt wird.

Im Gesamten konnte mich der Thriller unglaublich gut unterhalten, war wendungsreich (vor allem am Ende), sehr spannend, mitreisend und überraschend. Ein Debütroman der es in sich hat und absolut lesenswert ist.

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SalanderLisbeths avatar

Rezension zu "The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?" von A. J. Finn

Das Fenster zum Hof
SalanderLisbethvor 2 Monaten

Agoraphobie ist die übertriebene Angst, die durch bestimmte Orte oder Situationen, wie das Überqueren eines Marktplatzes ausgelöst wird. Im Extremfall können die Betroffenen die eigene Wohnung nicht mehr verlassen. Tatsächlich ist diese grundlose, unrealistisch starke Furcht die am häufigsten vorkommende Angststörung. Das Wort bildet sich aus dem Altgriechischen: Agora = der Marktplatz und Phobie = die Furcht. Die in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommene Platzangst meint ganz etwas anderes und beschreibt eher das Gegenteil.


Mord am Fenster

Unter dieser Angststörung leidet Anna Fox, die nach einem traumatischen Erlebnis ihr großes Haus in Harlem in New York seit circa zehn Monaten nicht mehr verlassen hat. Sie lebt von ihrer Familie getrennt und ist mit ihrem Mann Ed und Tochter Olivia nur telefonisch in Kontakt. Die Souterrain-Wohnung hat sie an den gutaussehenden David untervermietet, der ihr mit handwerklichem Geschick zur Seite steht. Die ehemalige Kinderpsychologin hat nicht viele soziale Kontakte und verbringt ihre Zeit mit Online-Schach, alten Schwarz-Weiß-Filmen und dem Beobachten ihrer Nachbarn, vorzugsweise durch ihre Nikon. Außerdem chattet sie mit Gleichgesinnten in einem Online-Forum, in dem sie psychologische Ratschläge gibt und mit ihrem Fachwissen zur Verfügung steht. Anna selbst ist in ärztlicher Behandlung und bekommt regelmäßig Besuch von ihrem Psychiater Dr. Fielding und ihrer Physiotherapeutin Bina.


Eines Tages beobachtet sie, wie gegenüber eine neue Familie einzieht. Jane und Alistair Russel mit ihrem schlaksigen Teenagersohn Ethan, die sie auch alle nacheinander kennenlernt. Mutter und Sohn sind ihr sofort sympathisch und das bringt ein bisschen Abwechslung in das Leben der einsamen Frau.


Kurz darauf wird Anna Zeuge, wie ihre Nachbarin Jane überfallen wird und blutend vor dem Fenster zusammen bricht. Sie ruft die Polizei und versucht zu helfen. Als sie sich tatsächlich überwindet, das Haus zu verlassen, bricht sie zusammen und wacht im Krankenhaus wieder auf. Niemand glaubt ihr, da keine Leiche gefunden wird. Und man präsentiert ihr eine Jane Russel, die sie aber nicht kennt. Anna ist auch keine besonders glaubwürdige Zeugin, da sie aufgrund ihre Erkrankung täglich Unmengen an Psychopharmaka nimmt, die sie mit literweisem Rotwein runterspült. Auch Anna selbst zweifelt und weiß nicht, ob sie sich nicht alles nur eingebildet hat.


Im letzten Drittel des Romans stellt eine überraschende Enthüllung, die ich als pfiffiger Krimileser schon auf dem Plan hatte, noch mal Annas Glaubwürdigkeit total auf den Kopf.


Das Fenster zum Hof

Man denkt natürlich sofort an „Das Fenster zum Hof“, den Hitchcock-Klassiker mit James Stewart von 1954, in dem ein Fotograf wegen eines gebrochenen Beines ans Haus gefesselt ist und aus Langeweile seine Nachbarn beobachtet. Oder die Jüngeren unter uns vielleicht an Disturbia, dem US-amerikanischen Remake von 2007 mit Shia LaBeouf. Auch wenn man zugeben muss, dass es sämtliche Storykomponenten schon mal so oder ähnlich gab, finde ich nicht, dass A.J. Finn hier phantasielos abkupfert. Mit seiner Schilderung von Annas großer Liebe zu den Filmklassikern sehe ich es eher als eine Art Verbeugung. Finn erfindet das Genre nicht neu, er spielt mit den einzelnen bekannten Formen wie der unzuverlässigen Erzählerin, falschen Wahrnehmungen, dem gutmütigen Polizisten und einigen anderen zwielichtigen Figuren.

Mädchen und Frauen kommen ja zur Zeit inflationär in Buchtiteln vor und in dieser Tradition der Girl/Women –Thriller setzt der Autor die Protagonistin Anna perfekt in Szene. A.J. Finn nimmt sich in seinem Debüt viel Zeit, um den Tagesablauf der psychisch Kranken minutiös zu beschreiben. Man schlüpft in Annas Haut, da aus ihrer Perspektive erzählt wird und begleitet sie durch das große Haus. Zum Schluss zieht die Spannungskurve noch mal an und es kommt zu einem dramatischen Showdown mit überraschender Auflösung.


Trotz ausführlicher Darstellungen und detaillierter Beschreibungen hatte ich nie ein Gefühl von Langeweile. Das kann aber auch daran liegen, dass es sich bei dem Hörbuch um eine gekürzte Version handelt, wobei auch der hervorragende Vortrag der Schauspielerin Nina Kunzendorf maßgeblich ihren Anteil hat.


Der Autor A.J. Finn ist tatsächlich ein Mann, womit ich nicht gerechnet hatte. Als der in New York lebende Journalist 2015 erfuhr, dass er an einer bipolaren Störung leidet, fing er mit dem Schreiben an dieser Story an. Er verarbeitet mit diesem Debüt seine eigenen Depressionen. Dabei gelingt es ihm sehr glaubwürdig und präzise, die inneren Ängste zu beschreiben. Die Panik vor der Welt außerhalb der eigenen vier Wänden ist jederzeit greifbar und ich konnte sie regelrecht nachempfinden. Er schreibt flüssig, in kurzen Kapiteln und mit trockenen Humoreinschüben.


Ich bin sicher, dass die Verfilmung nicht lange auf sich warten lässt.

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Martinchens avatar

Rezension zu "The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?" von A. J. Finn

the woman in the window
Martinchenvor 2 Monaten

"Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ..." - soweit der Klappentext.

Das Cover passt mit den Jalousien und dem roten Titel perfekt zum Inhalt.

A. J. Finn, geboren in New York, wo er nach zehn Jahren England wieder lebt, hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben. Sein Debütroman »The Woman in the Window« sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wird in 38 Sprachen übersetzt und derzeit von Fox verfilmt. (Quelle: amazon)

A. J. Finn schreibt einen sehr gut lesbaren Stil. Bereits mit den ersten Seiten hat er es geschafft, mich völlig zu fesseln. Etwa drei Wochen nehmen wir am täglichen Leben von Anna Fox ein. In Rückblenden erfährt der Leser nach und nach, welches traumatische Erlebnis zu ihrer Agoraphobie geführt hat. Der erfahrene Krimileser kann es nach wenigen Seiten ahnen, was jedoch der Spannung keinen Abbruch tut. Ebenso spannend ist auch die Frage, ob Anna Fox den Überfall tatsächlich gesehen hat oder ob Alkohol und Medikamente Halluzinationen hervorgerufen haben. Und dann nimmt doch alles eine eher unerwartete Wendung.

Anna Fox wird sehr gut und detailliert beschrieben, sehr sympathisch ist sie nicht, da sie sich und das Haus absolut vernachlässigt. Die übrigen Charaktere bleiben eher an der Oberfläche, was sehr gut zum Krimi passt. Anna beobachtet, sie weiß wenig bis nichts von ihren Nachbarn. Ich finde es allerdings etwas widersprüchlich, dass Anna, die als Psychologin um die Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Medikamenten weiß, ihre Tabletten unregelmäßig und mit großen Alkohol nimmt und dann in der Lage ist, exzellent Schach zu spielen und andere Leidensgenossen zu beraten. 

Trotz dieser Schwachpunkte ein echter Pageturner, dem ich gern vier Sterne gebe.

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Gespräche aus der Community

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Marina_Nordbrezes avatar

Was habt ihr wirklich gesehen?

Kennt ihr das, wenn ihr durch eure Straße lauft und euch fragt, was hinter den Vorhängen passiert? Wie das Leben eurer Nachbarn aussieht?
Für Anna Fox gehören diese Gedankenspielereien zum Alltag. Sie lebt allein und lenkt sich dadurch von den dunklen Gedanken ab, die sie seit einem traumatischen Erlebnis heimsuchen.
Doch eines Tages wird aus den harmlosen Beobachtungen bitterer Ernst ...

Ihr möchtet eure eigene Neugier befriedigen und mehr zu A. J. Finns Debütthriller erfahren? Dann beweist uns, wie aufmerksam ihr seid und löst das Quiz auf unserer Aktionsseite

Denn zu "The Woman in the Window" veranstalten wir ein Lesewochenende vom 23.03. bis 25.03.2018 und suchen dafür 50 interessierte Leser.

Über das Buch     
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...

>> Hier gibt es die Leseprobe für den ersten Eindruck

Gemeinsam mit Blanvalet vergeben wir für unser Lesewochenende vom 23.03.2018 bis 25.03.2018 50 Exemplare von "The Woman in the Window" inklusive Überraschung.

Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 18.03.2018über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und löst anschließend unser kniffliges Quiz auf der Aktionsseite!

Ich bin schon gespannt, ob ihr aufmerksam genug seid und freue mich sehr auf das gemeinsame Lesewochende!

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