The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

von A. J. Finn 
4,1 Sterne bei192 Bewertungen
The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?
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Positiv (156):
M

Strange aber sehr gut geschrieben !

Kritisch (10):
EmilyTodds avatar

Leider war die Story von Anfang bis Ende vorhersehbar.

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Inhaltsangabe zu "The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?"

»Der fesselndste Thriller, den ich seit 'Gone Girl' gelesen habe. A.J. Finn ist ein kühner Debütautor – meisterhaft.« Tess Gerritsen
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764506414
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:543 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:19.03.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.03.2018 bei Random House Audio erschienen.

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    Martinchens avatar
    Martinchenvor 2 Monaten
    the woman in the window

    "Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ..." - soweit der Klappentext.

    Das Cover passt mit den Jalousien und dem roten Titel perfekt zum Inhalt.

    A. J. Finn, geboren in New York, wo er nach zehn Jahren England wieder lebt, hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben. Sein Debütroman »The Woman in the Window« sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wird in 38 Sprachen übersetzt und derzeit von Fox verfilmt. (Quelle: amazon)

    A. J. Finn schreibt einen sehr gut lesbaren Stil. Bereits mit den ersten Seiten hat er es geschafft, mich völlig zu fesseln. Etwa drei Wochen nehmen wir am täglichen Leben von Anna Fox ein. In Rückblenden erfährt der Leser nach und nach, welches traumatische Erlebnis zu ihrer Agoraphobie geführt hat. Der erfahrene Krimileser kann es nach wenigen Seiten ahnen, was jedoch der Spannung keinen Abbruch tut. Ebenso spannend ist auch die Frage, ob Anna Fox den Überfall tatsächlich gesehen hat oder ob Alkohol und Medikamente Halluzinationen hervorgerufen haben. Und dann nimmt doch alles eine eher unerwartete Wendung.

    Anna Fox wird sehr gut und detailliert beschrieben, sehr sympathisch ist sie nicht, da sie sich und das Haus absolut vernachlässigt. Die übrigen Charaktere bleiben eher an der Oberfläche, was sehr gut zum Krimi passt. Anna beobachtet, sie weiß wenig bis nichts von ihren Nachbarn. Ich finde es allerdings etwas widersprüchlich, dass Anna, die als Psychologin um die Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Medikamenten weiß, ihre Tabletten unregelmäßig und mit großen Alkohol nimmt und dann in der Lage ist, exzellent Schach zu spielen und andere Leidensgenossen zu beraten. 

    Trotz dieser Schwachpunkte ein echter Pageturner, dem ich gern vier Sterne gebe.

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    S
    Satansbratenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Anna Fox beobachtet einen Mord im Haus gegenüber. Hat sie das wirklich gesehen?
    Einsamkeit, Psychosen, heile Familien und zu viel Medikamente und Alkohol

    Anna Fox hat seit einem schweren Unfall das Haus nicht mehr verlassen. Aufmerksam beobachtet sie ihre Umgebung, im besonderen, als gegenüber eine Familie, Vater, Mutter und der halbwüchsige Ethan einziehen. Sie verfolgt deren leben mit der Kamera, als erst Ethan, dann seine Mutter sie besuchen, wächst ihr Interesse weiter. Ihre Familie lebt weit weg. Dann beobachtet sie im Haus der Familie einen Mord, Jane, die Mutter wird erstochen. Als sie versucht zu helfen, bricht sie auf dem Weg zusammen, als sie wieder erwacht, glaubt ihr keiner. Hat sie halluziniert? Die Kombination von Alkohol und strüarken Medikamenten? Spannend, detailreich, abgründig, hörenswert! (Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch)

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    Susi180s avatar
    Susi180vor 2 Monaten
    es lohnt sich dran zu bleiben

    Der internationale Bestseller: von 0 auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und von 0 auf Platz 2 der Sunday Times-Bestsellerliste in England!

    »Der fesselndste Thriller, den ich seit 'Gone Girl' gelesen habe. A.J. Finn ist ein kühner Debütautor – meisterhaft.« Tess Gerritsen

    Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...

    Der Autor:

    A. J. Finn hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben – u.a. für die »Los Angeles Times«, »Washington Post« und das »Times Literary Supplement (UK)«. Er ist in New York geboren, hat aber zehn Jahre in England gelebt, bevor er nach New York zurückkehrte. Sein Debütroman »The Woman in the Window« sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wird in 38 Sprachen übersetzt und derzeit von Fox verfilmt.

    Meine Meinung:

    Ich muss ehrlich gestehen, das ich am Anfang große Schwierigkeiten hatte in das Buch zu finden. Der Stil der hier verwendet wird hat mich doch sehr irritiert. Nach den ersten 50 bis 100 Seiten jedoch war ich dann drin und es hat sich gelohnt es weiter zu lesen. Die Thematik, die sich der Autor hier ausgesucht hat, finde ich sehr interessant. Eine Frau die das Haus aus bestimmten Gründen nicht mehr verlassen kann. Das hat mich doch sehr an Panik- und Angstzustände erinnert. Und dann die Kombination mit dem Geschehen, finde ich grandios.

    Es war wirklich sehr spannend und wenn man erstmal an den Schreibstil und die Art des Aufbaus gewöhnt ist, macht es riesen Spaß die Geschichte zu verfolgen. Ich finde auch, das die Charaktere hier wirklich gut ausgearbeitet waren. Man hat die Angst und Panik vor der Welt ausserhalb der eigenen vier Wände richtig greifen können. Das hat mir super gefallen.

    Im Ganzen ein Buch was sicher nicht jedem gefallen könnte. Mir hat es aber gefallen und ich bin froh das ich dran geblieben bin mit dem lesen. Ich kann es empfehlen

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    Adoras avatar
    Adoravor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die Story war vorhersehbar aber trotzdem spannend
    spannend

    Ich habe das Buch sehr genossen. Das Cover ist zwar passend für die Geschichte, für mich jedoch kein Eyecatcher und im Buchladen hätte ich mich dafür wohl nicht interessiert. Für mich war es ein Pageturner durch und durch. Auch wenn die Story etwas vorhersehbar war , fand ich es dennoch spannend. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen und kann auf jeden Fall eine Leseempfehlung fürs nebenbeilesen aussprechen.

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    allabout_books_s avatar
    allabout_books_vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Super fesselnd und spannend.
    Glauben Sie ihr?

    Handlung & Charaktere:
    Dr. Anna Fox lebt alleine in einem riesigen Haus in New York City. Sie hat im Keller einen Untermieter, David,  der sie unterstützt, wenn beispielsweise etwas im Haus repariert werden muss.

    Die eigentliche Kinderpsychologin hat das Haus knapp 10 Monaten nicht verlassen, da sie seit einem tragischen Unfall unter Agoraphobie leidet. Man bekommt direkt zu Anfang Einblicke in ihr tägliches Leben. Der Alltag besteht hauptsächlich aus Alkohol, alten Filmklassikern, das Beobachten der Nachbarn und dem Internet. Ihr Mann hat sie vor etwa einem Jahr mit der gemeinsamen Tochter verlassen.

    In das Haus gegenüber zieht eine neue Familie, die Russelles, ein. Anna lernt ihren Sohn, Ethan und die Mutter, Jane, kennen. Die Russells sind sehr mysteriös und wecken Annas Interesse.
    Eines Abends beobachtet Anna wie Jane blutend vor dem Fenster zusammenbricht. Sie will ihr helfen, ruft die Polizei und versucht das Haus zu verlassen, doch sie fällt in Ohnmacht und wacht erst im Krankenhaus wieder auf. Als sie erwacht, soll der Mord nie geschehen sein und niemand will Anna glauben.
    Anna bleibt ein Rätsel, sie trinkt viel Alkohol und nimmt starke Medikamente. Man zweifelt so manchmal an ihrem Verstand. Denoch erfährt man im Laufe der Geschichte mehrere Details die einem zum Teil schocken aber auch ein wenig verwirren.

    Fazit:
    A. J. Finn hat mit diesem Thriller ein großartiges Buch geschaffen. Auch wenn der Anfang nicht viel mit einem Thriller gemein hat, bzw. man eher die Personen kennenlernt, bevor etwas passiert, finde ich, dass es ein gelungenes Buch ist!
    Der Autor spielt mit dem Leser, der glaubt, er hat den Täter schnell entlarvt. Zum Ende gibt es noch einmal eine große Überraschung. Das Thema ‚Agoraphobie‘ wurde sehr gut recherchiert und dem Leser nähergebracht. Für mich, eine klare Leseempfehlung!

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    StephaniePs avatar
    StephaniePvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich ein Lesehighlight, das durch unerwartete Wendungen überzeugen kann
    Woman in the window

    Die ehemalige Kinderpsychologin Anna leidet an einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Sie ist nicht mehr in der Lage ihr Haus in New York zu verlassen. Da ihr Mann und ihre gemeinsame Tochter nicht mehr bei ihr leben und sie kaum soziale Kontakte hat, beginnt Anna zunehmend mehr Alkohol zu trinken und ihre Medikamente zu missbrauchen. Anna beobachtet ihre Nachbarn und malt sich deren Leben aus. Doch eines Tages beobachtet sie im Nachbarhaus einen Mord. Doch die Polizei scheint ihr nicht zu glauben, es spricht auch einiges gegen Annas Aussage. Hatte Anna wirklich nur eine Halluzination oder ist tatsächlich etwas Grausames im Nachbarhaus geschehen.

     

    A.J. Finns Schreibstil konnte mich mit der ersten Seite fesselnd. Der Autor schafft es sofort Spannung aufzubauen und diese durch unerwartete Wendungen bis zum Ende immer mehr zu steigern. Die letzten Kapitel war die Spannung zum Nerven zerreißen und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Durch die spannende und mitreißende Handlung fliegt das Buch nur so dahin und erscheint äußerst kurzweilig. Selten, dass ich ein Buch lesen konnte, das mich derart in seinen Bann gezogen hat! Besonders gut gefiel mir, dass im Buch auf blutige Szenen verzichtet wird.

     

    Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und vielschichtig.  Als Leser denkt man einiges über sie zu wissen, doch das ändert sich im Laufe des Buches immer wieder. Ich hatte viele Momente, in denen ich aus dem Staunen kaum noch herauskam, da ich mit diesen Offenbarungen absolut nicht gerechnet hätte.

     

    „Woman in the window“ konnte mich mehr als begeistern.  Ich denke, dass Fans von „Gone girl“ oder „the wife between us“ auch von diesem Buch restlos begeistert sind. Meiner Meinung nach war es absolut zu Recht auf der New York Times Bestsellerliste auf Platz 1.

     

    FAZIT:
    „Woman in the window“ ist ein absolutes Meisterwerk. Ich konnte es nicht mehr zur Seite legen und hatte tatsächlich eine schlaflose Nacht, da ich unbedingt zu Ende lesen wollte. Ich freue mcih schon riesig auf eine Verfilmung und hoffe auf weitere Bücher des Autors. Ich vergebe 5 Sterne und empfehle jedem Thriller Fan (der es unblutig mag) dieses Buch zu lesen!

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    happytannys avatar
    happytannyvor 3 Monaten
    Kurzweilig und fesselnd

    Habe das Buch in drei Tagen durchgelesen, das spricht schon mal dafür :) 
    Die Erzählweise ist wirklich sehr spannend und ich war direkt in der Geschichte drin. Sofort fühlt man mit Anna mit und wandert mit ihr durchs Haus. Die Geschichte hat einige Wendungen drin, sodass man immer mal wieder das zweifeln anfängt, wobei sich mein anfänglicher Verdacht nun doch bestätigt hat. Auch die Rückblicke sind gut eingebaut und zerstören den Handlungsablauf nicht.
    Einen Stern ziehe ich aber trotzdem ab, da es zwischenzeitlich doch ein kleines bisschen langatmig war und man das Buch doch etwas straffen könnte.

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    Wuestentraums avatar
    Wuestentraumvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach super Thriller mit tollem Schreibstil, fesselnd und begeisternd
    The Woman in the Window

    Dr. Anna Fox ist nach einem schweren Trauma an ihr Haus gefesselt. Sie leidet unter Agoraphobie und bekommt Panikattacken, sobald sie nur einen Schritt aus ihrem Haus machen soll. Sie verbringt die Tage damit, ihre Nachbarn zu beobachten und manchmal auch zu fotografieren, mit Leuten in Foren im Internet chatten und zu viel zu trinken und viele Medikamente einzunehmen. Sie ist in psychiatrischer Behandlung, Dr. Fielding kommt zu ihr nach Hause. Weiterhin hat sie in ihrem großen Haus die Souterrainwohnung an David, einen jungen Mann, seit 2 Monaten vermietet. Dann zieht in ihrem Nachbarhaus eine neue Familie ein, die Russels, Mutter, Vater und der jugendliche Sohn Ethan. Ethan besucht Anna kurz nach deren Einzug und auch Jane Russel lernt sie kurz darauf kennen, als Anna vor ihrer Haustür zusammengebrochen war und Jane ihr wieder ins Haus geholfen hatte. Dann beobachtet Anna, wie Jane am Fenster im Haus der Russels niedergestochen wird. Niemand glaubt Anna, da sie zu viel trinkt und viele harte Medikamente nimmt, was auch die Polizei durch den Psychiater erfährt, schenkt ihr niemand Gehör und tut alles als Halluzinationen ab. Anna verzweifelt an ihrem eigenen Verstand, sie war sich so sicher, diesen Vorfall wirklich beobachtet zu haben, doch aufgrund der plausiblen Zweifel der anderen weiß sie selbst nicht mehr, was real ist oder nicht.

    Meinung:

    Dieser Thriller umfasst über 500 Seiten. Da ich immer sehr skeptisch bei so dicken Büchern bin und Angst habe, es wird zu langatmig, langweilig und ausschweifend erzählt, machte ich mich an diesen Thriller. Und war von der ersten Seite an gefangen und begeistert.

    Der Schreibstil von A. J. Finn hat ist einfach großartig und hat somit von Anfang an mein Interesse geweckt und mich sofort in die Geschichte gezogen.  Während des ganzen Buches hatte ich niemals das Gefühl von Langatmigkeit oder Langeweile. Es wurde anfangs zwar sehr detailliert berichtet und einzelne Aktionen ausführlich beschrieben, aber es passte genau ins Bild und den Aufbau der Geschichte. Stetig wurde die Spannung aufgebaut und somit wurde der Sog immer größer, endlich zu erfahren, welches Trauma Anna Fox durchlebt hat, was mit ihrer Familie ist, und was sie unternimmt, nachdem  sie diesen ominösen Vorfall beobachtete. Auch die Charaktere waren realistisch dargestellt, die unerwarteten Wendungen taten ihr übriges Positives was Spannung und Aktion betraf.

    Fazit:

    Ein super Thriller, mitreißend, fesselnd und spannend mit tollem Schreibstil und einer interessanten Hauptprotagonistin. Ich war einfach nur begeistert. Ich hoffe sehr  auf weitere Bücher dieses Autors. Absolute Leseempfehlung.

    Kommentare: 2
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    Carmen_Deusters avatar
    Carmen_Deustervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gute detailreiche Story mit schnell voraussehbarem Ende
    Spannung ohne Blutrausch

    Fr. Dr könnte auch mit mir in einer WG Leben.

    So gut kenne ich sie jetzt.  Liebenswerte Person. 
    Spannung war im 2.  Teil des Buches vorhanden.
    Ein Buch für alle die Spannung möchten aber nicht auf das große Gemetzel stehen.

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    EmanuelvanWeimars avatar
    EmanuelvanWeimarvor 3 Monaten
    Was hat sie wirklich gesehen?

    In „The Woman in the Window“ geht es um die zurückgezogene Dr. Anna Fox, die sich nach einem einschneidenden Erlebnis in ihr Haus verschanzt. Eines Tages wird sie Zeugin eines brutalen Vorfalls und obwohl sie sich sicher ist, ihren Augen trauen zu können, will ihr sonst niemand Glauben schenken. Lohnt es sich, einen Blick in dieses Buch zu wagen oder wäre es bedeutend unterhaltsamer, aus dem eigenen Fenster zu spitzeln?


    „The Woman in the Window“ hat mich auf eine literarische Achterbahn mitgenommen, bei der am Anfang alles langsam und gemächlich Schwung nimmt, aber doch irgendwie nie zu schnell ist, nur um am Ende mit voller Geschwindigkeit alles aus dem Roman zu holen und den Leser dabei aus der sicher geglaubten Bahn zu werfen. Das Buch ist eines der Bücher, bei denen es schwer ist, etwas zu verraten ohne zu viel preiszugeben. Eines der Bücher, bei der man am Anfang nicht sicher ist, ob es den Titel „Internationaler Bestseller“ wirklich verdient, weil „The Woman in the Window“ berechenbar wirkt. Vorhersehbar. Langweilig. Nur um dann den Schleier zu lüften, das Potenzial vollkommen auszuschöpfen und den Leser beinahe spürbar am „Katz und Maus“-Spiel teilhaben zu lassen. Ein Thriller, wie er im Buche steht und tatsächlich das hält, was der Klappentext zu versprechen mag: Eine spannungsgeladene Geschichte bei der man sich tatsächlich immer wieder dabei ertappt, „Was hat sie wirklich gesehen?“ zu fragen. 


    A.J. Finn Schreibstil ist flüssig, sehr bildhaft und dadurch wirkt er simpel. Genau aus diesem Grund ist es einfach, Zugang in die Welt von Anna zu finden und in ihre Gedanken zu tauchen. Er macht Situationen greifbar, es entstehen Bilder im Kopf, die einen dazu verleiten, dieses Buch als perfekten Stoff für eine Verfilmung zu empfinden - und tatsächlich: „The Woman in the window“ wird verfilmt und man darf nur darauf hoffen, dass es die Langatmigkeit der Vorlage ausmerzt und die großartige Entfaltung zum Ende hin beibehält. Denn hier zeigt sich die deutliche Schwäche des Romans: Er hätte definitiv kürzer ausfallen können. Viele Beschreibungen sind zu detailliert, haben keinen bemerkenswerten Mehrwert und lassen Langeweile aufkommen, die aber glücklicherweise letztendlich nicht die Spannung zur Seite drängt.  


    Wie auch immer die Verfilmung werden mag, "The Woman in the window" ist eine Lektüre für spannende Sommerabende und schlaflose Nächte. Man darf gespannt sein, welche Bücher in Zukunft von A.J. Finn aus dem Autorenhut gezaubert werden, nachdem sein Debütroman große Fußstapfen hinterlässt, in die es zu treten gilt.  


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Was habt ihr wirklich gesehen?

    Kennt ihr das, wenn ihr durch eure Straße lauft und euch fragt, was hinter den Vorhängen passiert? Wie das Leben eurer Nachbarn aussieht?
    Für Anna Fox gehören diese Gedankenspielereien zum Alltag. Sie lebt allein und lenkt sich dadurch von den dunklen Gedanken ab, die sie seit einem traumatischen Erlebnis heimsuchen.
    Doch eines Tages wird aus den harmlosen Beobachtungen bitterer Ernst ...

    Ihr möchtet eure eigene Neugier befriedigen und mehr zu A. J. Finns Debütthriller erfahren? Dann beweist uns, wie aufmerksam ihr seid und löst das Quiz auf unserer Aktionsseite

    Denn zu "The Woman in the Window" veranstalten wir ein Lesewochenende vom 23.03. bis 25.03.2018 und suchen dafür 50 interessierte Leser.

    Über das Buch     
    Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...

    >> Hier gibt es die Leseprobe für den ersten Eindruck

    Gemeinsam mit Blanvalet vergeben wir für unser Lesewochenende vom 23.03.2018 bis 25.03.2018 50 Exemplare von "The Woman in the Window" inklusive Überraschung.

    Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 18.03.2018über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und löst anschließend unser kniffliges Quiz auf der Aktionsseite!

    Ich bin schon gespannt, ob ihr aufmerksam genug seid und freue mich sehr auf das gemeinsame Lesewochende!

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