A. J. Grayson

 3.9 Sterne bei 157 Bewertungen

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Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

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Erschienen am 01.08.2016
Boy in the Park: Wem kannst du trauen?

Boy in the Park: Wem kannst du trauen?

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Erschienen am 01.08.2016

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Sternenstaubfees avatar

Rezension zu "Boy in the Park – Wem kannst du trauen?" von A. J. Grayson

Der geheimnisvolle Junge im Park
Sternenstaubfeevor 2 Monaten

Dylan arbeitet in San Francisco in einem Laden für Nahrungsergänzungsmittel. Seine Mittagspausen verbringt er immer im Botanischen Garten auf einer Parkbank, von der aus er fast täglich einen kleinen Jungen beobachten kann, der an einem Teich spielt. Eines Tages sieht Dylan, wie der Junge fortgerissen wird und verschwindet. Eine Entführung? Bei der Polizei nimmt man Dylans Aussage nicht ernst, und so stellt er selbst Nachforschungen an...

Mein Leseeindruck:

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten können und mir gut gefallen. Auch hat mich die Geschichte überraschen können, denn nichts scheint so zu sein, wie es auf den ersten Blick erscheint. Es gibt viele Wendungen in dieser Geschichte.

Es gibt zwei verschiedene Handlungsstränge. Einmal erzählt uns Dylan die Geschichte aus seiner Sicht, und dann gibt es zwischendurch immer wieder Gespräche einer Psychologin mit einem Mann namens Joseph, der seine Frau umgebracht haben will. Zunächst scheinen beide Handlungsstränge nichts miteinander zu tun zu haben, doch mit der Zeit gibt es immer mehr Zusammenhänge.

Der Schreibstil ist dabei sehr leicht und flüssig, die Kapitel sind angenehm kurz und die Spannung bleibt immer hoch, da man einfach wissen möchte, was es mit der Entführung und dem kleinen Jungen auf sich hat.

Ich hatte viel Lesespaß mit diesem Buch und schöne Lesestunden!


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Amilyns avatar

Rezension zu "Boy in the Park – Wem kannst du trauen?" von A. J. Grayson

Andere Erwartungen
Amilynvor 5 Monaten

Seine Mittagspause verbringt Dylan jeden Tag auf derselben Bank in einem Park und beobachtet einen Jungen, der - ebenfalls täglich - am Teich spielt. Als dieser offenbar entführt wird und Dylan der Einzige ist, der das beobachtet hat, ist die Polizei nicht in der Lage, etwas zu unternehmen. Dylan beschließt, den Jungen selbst zu suchen.


Wer kein Problem damit hat, wenn Bücher eine komplett andere Richtung einschlagen, als Klappentext und sonstige Beschreibungen vermuten lassen, der sollte ein bis zwei Blicke auf Boy in the Park riskieren. 

Zu Anfang wird Dylans Alltag ausführlich beleuchtet. Der Protagonist erzählt seine Geschichte selbst, ist teils melancholisch-poetisch, teils ironisch-witzig, besonders, was seinen Job als Verkäufer in einem Bioladen angeht. So kam für mich auch keine Langeweile auf, besonders, weil ich den Schreibstil des Autors sehr genossen habe. Dylan schreibt in seiner Freizeit Gedichte, genau wie der Autor selbst, und das merkt man seinem Schreibstil an, der etwas anspruchsvoller und poetischer ist, als man es von einem Buch dieser Art (also dem Genre irgendwo zwischen Belletristik und Thriller angesiedelt) erwarten würde, ohne unlesbar zu sein. 

Bis der Protagonist beobachtet, wie der Junge von einem Unbekannten von seinem Spielplatz am Teich weggezogen wird, gehen einige Seiten ins Land, die ich sehr gerne gelesen habe.

Mit der Suche nach dem Jungen macht die Geschichte eine Wendung, mit deren Verlauf ich für den Rest des Romans zwar nicht 100%ig glücklich war, trotzdem habe ich gerne weiter gelesen. Ziemlich schnell bemerkt man, dass irgend etwas nicht stimmt, greifbar ist es allerdings zunächst noch nicht.

Dann aber leider viel zu plötzlich. Wenn man schon ein paar Bücher der Art gelesen hat, deren Verlauf die Geschichte nimmt, hat man sie ab einem gewissen Punkt sehr schnell durchschaut und Aha-Momente, die der Autor mit wieder aufgegriffenen Ereignissen aus dem ersten Teil des Buches, bleiben aus. 

Zusätzlich zu dem mir irgendwie unangenehm vorkommenden Verlauf hat mir das etwas die Laune an der Geschichte selbst verdorben, mir aber komischerweise nicht die Lesefreude genommen. Der Schreibstil ist und bleibt über das ganze Buch hinweg halt ein Träumchen.

Fazit: Der Klappentext suggeriert eine komplett andere Geschichte, als es bei Boy in the Park der Fall ist. Da mir "falsche" Erwartungen nichts ausmachen, bzw. ich ein Buch nicht nach meinen Erwartungen beurteile, sondern nach dem, wie es wirklich war, und ich den Schreibstil von A. J. Grayson einfach großartig finde, vergebe ich, trotz dem ich den Verlauf der Geschichte unangenehm fand, 4****.

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thiefladyXmysteriousKathas avatar

Rezension zu "Boy in the Park – Wem kannst du trauen?" von A. J. Grayson

besser als Girl on the Train
thiefladyXmysteriousKathavor 5 Monaten

Boy in the park

Diesen Thriller hatte ich schon lange ins Auge gefasst, da ich gehört hatte, dass Fans von „Girl on the Train“ auch „Boy in the Park“ mögen würden. Ich muss sagen, dass ich es fast sogar besser als „Girl on the train“ fand, da ich den Clous erst viel später erraten habe und dieses Buch wirklich sehr gut durchdacht ist. Ich habe mich auf keiner Seite gelangweilt und bin wirklich froh, dass ich diesem Thriller eine Chance gegeben habe.

 

Inhalt

A. J. Grayson legt mit seinem Debüt einen düsteren, komplexen Psycho-Thriller um eine Kindesentführung vor, der mit ganz besonderen Drehs aufwartet. Ein Roman um Alptraum und Realität, um dunkelste Erinnerungen und menschliche Abgründe.
Ein kleiner Junge verschwindet. Am helllichten Tag wird er aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschließt sich Dylan, auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland vordringt, je näher er dem Versteck zu kommen scheint, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Sie zwingen Dylan, sich seiner eigenen dunklen Vergangenheit zu stellen, die mit einem grausamen Doppelmord in Verbindung zu stehen scheint…

 

Meine Meinung

Diese Geschichte beginnt sehr ruhig mit einem Mann, der immer seine Mittagspause im botanischen Garten von San Franzisco verbringt und dort Gedichte verfasst. Er ist ein sehr angenehmer Protagonist, zu dem man als Leser allerdings immer etwas Distanz behält. Schnell entwickelt sich der Handlungsstrang rund um den Jungen im Park, dessen Geheimnis Dylan ergründen will. Ab dem Zeitpunkt, wo sich Dylan auf die Suche nach dem Zuhause des kleinen Jungen macht, nimmt die Geschichte auch Fahrt auf, das Erzähltempo steigert sich. Immer wieder gibt es Orts-, Perspektiven- und Zeitwechsel, was die Handlung abwechslungsreich macht und die Spannung steigert. Besonders spannend fand ich die Aufnahmen aus dem Verhör eines Mörders, der scheinbar zu glauben scheint etwas anderes getan zu haben, als das wofür er im Gefängnis sitzt. Nach und nach lösen sich dann die Verstrickungen und am Ende ergibt alles Sinn. Die Auflösung passt sehr gut zur Geschichte, allerdings war es für mich etwas enttäuschend, da ich diese „Erklärung“ schon aus einigen anderen Thrillern kannte (z.B. von Fitzek, Strobel oder Monika Feth). Doch ehrlich gesagt hat A.J. Grayson dieses Thema am besten umgesetzt, daher kann ich dafür nichts abziehen. Für fünf Sterne hätte ich mir noch etwas mehr Suchtfaktor gewünscht, sodass ich das Buch nicht aus der Hand hätte legen können. Da dies nicht der Fall war, gibt es von mir „nur“ 4 Sterne und trotzdem eine große Leseempfehlung.

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