A. J. Jacobs Britannica & ich

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Inhaltsangabe zu „Britannica & ich“ von A. J. Jacobs

33 Tausend Seiten, 44 Millionen Wörter, 10 Milliarden Jahre Geschichte – und 1 Mann, besessen von dem Wunsch, das Wissen der Welt zu erobern. A.J. Jacobs macht sich auf, die Encyclopaedia Britannica von A bis Z zu lesen: Goethe und Pythagoras, die Auster und ein Pantoffeltier, alles wird angeschaut und mit geistreichen Kommentaren versehen. Britannica & ich ist die Geschichte eines tollkühnen Unternehmens.

Hat beim Lesen auf jeden Fall ordentlich viel Spaß gemacht, auch wenn ich es zwischenzeitlich etwas anstrengend fand.

— nscho-tschi
nscho-tschi

Herrlich witziges Buch. Hat echt Spass gemacht, es zu lesen.

— Maki7
Maki7

Ganz sicher eins der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich hab lauthals gelacht, hie und da gestaunt, Freude am Lesen gehabt!

— Briggs
Briggs

33 Tausend Seiten, 44 Millionen Wörter, 10 Milliarden Jahre Geschichte - und 1 Mann, besessen von dem Wunsch, das Wissen der Welt zu ...

— Splashbooks
Splashbooks

Was habe ich bei dem Buch gelacht...

— fantagiroh
fantagiroh

Nie war Klugscheißen so amüsant. Ich habe beim Lesen oft schallend gelacht - und sogar selbst was gelernt!

— Wortwanderin
Wortwanderin

Der typisch amerikanische Humor ist nicht mein Geschmack.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Britannica & ich
    Maki7

    Maki7

    14. July 2016 um 20:23

    A.J. macht sich langsam Sorgen, um seinen Abstieg in die Verblödung, schliesslich arbeitet er bei Entertainment Weekly und beschäftigt sich ausschliesslich mit der Popkultur, toupierten Stars und umoperierten Sternchen. Ausserdem hegt er seit jeher den Wunsch, der klügste Mensch der Welt zu werden und nebenbei will er seinen Vater übertrumpfen. Also beschliesst er, die Encyklopaedia Britannica, den Everest unter den Nachschlagewerken, zu lesen. Von A-ak bis Zywiec. Sind ja nur gerade mal 32 Bücher, 33'000 Seiten, 44 Millionen Wörter. Wort für Wort folgt man A.J. auf seinem Weg von A bis Z, gespickt mit skurrilen Informationen oder Anekdoten aus seinem Leben. Er will unbedingt in den Mensa-Club (für Intelligenzbestien), bei Jeopardy oder "Who Wants to Be a Millionaire" mitmachen und er und Julie versuchen ein Kind zu kriegen. Sein Umfeld belächelt zuerst sein Vorhaben, ist aber bald mal von seiner Klugscheisserei genervt. Seiner Frau Julie muss er jedesmal einen Dollar abdrücken, wenn er sie wieder mit unnötigem Wissen behelligt. Mir hat es sehr viel Spass gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist herrlich witzig, selbstironisch und sympathisch geschrieben. Hab oft lauthals gelacht und dazu immerhin noch was gelernt. Also auf jeden Fall zu empfehlen.

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  • Britannica & ich, rezensiert von Dominic Schlatter

    Britannica & ich
    Splashbooks

    Splashbooks

    16. April 2015 um 08:33

    Die "Encyclopaedia Britannica" ist eines der renommiertesten und umfassendsten Nachschlagewerke des Planeten. Die Printausgabe bestand zuletzt aus 32 Bänden bevor sich der Verlag 2012 entschieden hat, vollständig auf eine digitale Veröffentlichung zu setzen. Man kann sich also ungefähr vorstellen, welche schier unmögliche Aufgabe es zu sein scheint, all dies Wissen aufzunehmen. Der Autor und Redakteur des "Esquire", A.J. Jacobs, hat genau das getan. Ganz so neu ist die Idee nicht, hatte doch Jacobs Vater schon zuvor versucht, sein Allgemeinwissen drastisch zu vermehren. Nachdem sich der Autor die Unterstützung seiner Frau und seiner Freunde geholt hat, ging es los. Aufeinander gestapelt lagen nun 1,25 m Wissen vor dem New Yorker. Jacobs beginnt natürlich mit dem ersten Band und dem Wort A-ak, der erste Verweis auf ein späteres Wort. Das restliche Buch ist nach demselben Prinzip aufgebaut. Zu einem bestimmten Stichwort aus der Britannica liefert der Autor neben einer kurzen Erklärung meistens auch persönliche Anekdoten aus seinem beruflichen oder privatem Umfeld. Bei weiteren Stichworten greift er auf seine Erinnerungen in der Kindheit und Jugend zurück. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21650/britannica__ich

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  • HUMOR AUF HÖCHSTEM NIVEAU

    Britannica & ich
    MamaBuecherschrank

    MamaBuecherschrank

    Wer ist schon so verrückt, ein komplettes Lexikon von A bis Z durchzulesen? A.J. Jakobs ist es leid, ständig von seinem besserwisserischem Schwager Vorträge gehalten zu bekommen. Insbesondere, weil er sich in seiner Kindheit immer für den klügsten Jungen der Welt gehalten hat und jetzt entsetzt feststellen muss, dass er eher durchschnittlich schlau ist. Aus einer Laune heraus beschließt er, die komplette Britannica (Zitat aus Wikipedia: Die Encyclopædia Britannica [ɪnˌsaɪkləˈpiːdiə bɹɪˈtænɪkə] ist eine englischsprachige Enzyklopädie; sie beansprucht für sich, das menschliche Wissen in möglichst großer Breite zusammenfassend darzustellen (The Sum of Human Knowledge).) zu lesen. Dummerweise lässt er sich während seiner Lektüre immer wieder zu Besserwissereien in seinem Umfeld hinreißen und macht sich damit nicht immer beliebt...  In diesem autobiographischen Roman beschreibt A.J. Jacobs auf humorvolle Art seinen total verrückten Selbstversuch. Hier bekommt der Lese jede Menge Humor auf höchstem Niveau geboten. Herrlich selbstironisch beschreibt der Autor, wie er selbst immer wieder dabei entlarvt wird, sein frisch errungenes Halbwissen zu präsentieren. Man fiebert regelrecht mit, ob er es doch noch in seine heiß ersehnte Quizshow schafft. Zusätzlich eignet man sich hier jede Menge Wissen an, wenn auch manches nicht wirklich lebenswichtig ist. So erfahren wir zum Beispiel etwas über die Verdauung einer Abalone oder dass ein arabisches Vollblut einen Wirbel weniger hat als alle anderen Pferderassen...  Selten habe ich bei einem Buch mit Bildungsfaktor so gelacht! Und dazu gelernt habe ich auch gleich: Brüste dich nie mit deinem "erlesenen" wissen, wenn du erst beim Buchstaben B angekommen bist...  Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung von mir an alle kleinen Klugsch... und solche, die es werden wollen!

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    • 9
  • Britannica und ich

    Britannica & ich
    Impa

    Impa

    Alles beginnt damit, dass A.J. Jacobs das Gefühl hat noch nichts in seinem Leben erreicht zu haben und da fällt ihm ein dass sein Vater, ein sehr gebildeter Mann mit mehreren abgeschlossenen Studien, irgendwann einmal den Versuch unternahm die gesamte Encyclopaedia zu lesen. Er schaffte es allerdings nur bis zum Buchstaben B. Also nimmt sich A.J. vor zu vollenden was sein Vater begonnen hat und bestellt sich einen ganzen Band. Er braucht ein Jahr um jeden einzelnen Eintrag zu lesen. In dieser Zeit sind die Bücher seine ständigen Begleiter: Auf dem Weg zur Arbeit, bei der Arbeit, auf der Toilette usw. Wo immer er hin geht hat er eines der Bücher dabei. Seine Frau ist schon genervt weil er auch zuhause nichts anderes mehr tut als lesen und auch in fast jedem Gespräch irgendetwas aus seinem gesammelten Wissen einfließen lassen muss. Das schöne am lesen dieses Buches ist, dass man selber ausgesprochen viel lernt. Aber auf eine interessante Art und Weise: Das Buch ist ebenfalls alphabetisch aufgebaut und zu jedem Eintrag bekommen wir erzählt was passierte während der Autor den betreffenden Eintrag las oder in welcher Situation er sein gesammeltes Wissen einbringen konnte und die Reaktionen darauf. So wird im Laufe des Buches das ganze Jahr das es dauerte alles zu lesen dokumentiert. Wie seine Frau anfangs noch skeptisch aber wohlwollend auf das Projekt blickte, im Laufe der Geschichte aber doch hin und wieder von Wut gepackt wurde weil ihr Mann nur noch am lesen war. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm. Witzig und macht neugierig. Allerdings gab es hin und wieder Stellen an denen ich etwas hin und er gerissen war. In einer Passage wird Goethe als "Penner" bezeichnet. Einerseits finde ich es vollkommen in Ordnung, dass der Autor hier seine persönliche Meinung zum Besten gibt ohne lange drum herum zu reden. Andererseits denke ich dass gerade für jüngere Leser die Goethe nur von Namen her kennen, ein kurzer, neutraler Kommentar gut tun würde damit keine vorgefertigte Meinung verbreitet wird. Für mich zählt das Buch zu den unterhaltsamsten die ich gelesen habe.

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  • Rezension zu "Britannica & ich" von A. J. Jacobs

    Britannica & ich
    wollsoeckchen88

    wollsoeckchen88

    24. March 2012 um 18:35

    Man sollte meinen, dass ein Buch, in dem man dem Autor bei dem ehrgeizigen Projekt beiwohnt, die 32 Bände der Encyclopaedia Britannica innerhalb eines Jahres komplett zu lesen, um der klügste Mensch der Welt zu werden, zuweilen langweilig sei. Aber weit gefehlt. Mr. Jacobs versteht es, so lebendig und sympathisch zu schreiben, dass man seine Mühen und Erlebnisse gerne liest. Die Britannica-Lektüre liefert den Rahmen und er füllt ihn gekonnt mit Wissenswertem und Kuriosem aus dem Lexikon, Anekdoten aus seinem Leben und Interviews mit hoch intelligenten Leuten. Das ganze wird in eine lockere, witzige Art verpackt, die ich sehr schätze. Ein sehr unterhaltsames Buch und ein Autor, den ich mir merken werde.

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  • Rezension zu "Britannica & ich" von A. J. Jacobs

    Britannica & ich
    HowardJ

    HowardJ

    26. February 2012 um 08:28

    A. J. Jacobs ist amerikanischer Autor und Redakteur des Esquire-Magazins. Da er nach eigener Aussage in seinem Leben endlich mal was schaffen möchte, beschließt er, die Encyclopaedia Britannica zu lesen. Dieses Nachschlagewerk beansprucht für sich, das Wissen der Menschheit möglichst vollständig zu vereinen. Folglich ist Jacobs' hehres Ziel, der klügste Mann der Welt zu werden. Doch insgeheim wollte er nur seinem Vater eins auswischen. Der kam beim selben Vorhaben nämlich nur bis Borneo. Die Encyclopaedia Britannica , oder kurz die Britannica, das sind schlappe 33.000 Seiten, 65.000 Artikel und 24.000 Abbildungen verteilt auf 32 Bände. Und Jacobs beschreibt den Weg dadurch von A bis Z. Oder besser gesagt von A'ak bis Zywiec. Und 521 Begriffen dazwischen. Verteilt auf 400 Seiten. Und das auch noch durchaus witzig. A'ak ist übrigens die Klassische Musik Ostasiens Das ist gut zu wissen. Für den Small-Talk auf der nächsten Party zum Beispiel: Haydns Wiener Klassik ist mir ein wenig zu populär, da hat A'ak schon einen ganz anderen Anspruch. Und so geht es weiter. Stichwort für Stichwort. Jacobs pickt bestimmte Begriffe aus der Britannica heraus, zu denen entweder skurrile Informationen und Kommentare gegeben werden oder die ihn Anekdoten aus seinem Leben erzählen lassen. Alles mit einem sehr feinen, hintergründigen und augenzwinkernden Humor gewürzt. Das Buch bewegt sich auf diese formale Weise mehr oder weniger schnell alphabetisch nach vorne. Drei Handlungsstränge bilden sich dabei nach kurzer Zeit heraus. 1. Jacobs möchte unbedingt in den Mensa-Club (Verein aller Menschen, deren IQ über dem von 98% der Bevölkerung liegt) aufgenommen werden. 2. Jacobs möchte unbedingt bei den Fernseh-Shows Jeopardy und Millionaire (bei uns: Wer wird Millionär) auftreten. 3. Jacobs und seine Frau Julie möchten unbedingt ein Kind. Bis er alle Ziele erreicht, gibt es jede Menge zum Schmunzeln. Die Aufnahme in den Mensa-Club gelingt ihm nur über den Umweg eines Gutachtens aus dem Gymnasium (Die wörtliche Übersetzung lautet „Anstalt für Leibesübungen mit nacktem Körper“. Jacobs fügt trocken hinzu: Weshalb es sich empfiehlt, den Hometrainer vor Gebrauch gründlich abzuwischen.) Bei Jeopardy darf er zwar nicht teilnehmen. (Im Rahmen seiner Redakteurs-Tätigkeit interviewt er nämlich den Moderator der Sendung und die Spielregeln schließen Kandidaten aus, die diesem persönlich bekannt sind.) Aber seine Zähigkeit verhilft ihm immerhin nach einer langwierigen Castingprozedur auf den heißen Stuhl bei Millionaire. Als Höhepunkt muss er im Kapitel Vital Fluid (Körperflüssigkeit) allerdings sein Scheitern an der 32.000$-Frage (Gewinnstufe) beschreiben. Welcher Bestandteil des Blutes wird auch Erythrozyt genannt? Rote und weiße Blutkörperchen stehen neben Blutplättchen und Serum zur Wahl. Seinen Telefon-Joker bringt er durch umständliches Buchstabieren aus dem Konzept und verbockt es dann schließlich selbst, als er sich nach dem Fifty-fifty-Joker für Serum entscheidet und auf 1.000$ zurückfällt. Macht alles nix, denn mit dem dritten Ziel klappt es auf ganzer Linie. Wird in den ersten zwei Dritteln des Buches beschrieben, wie sich der Freundeskreis rundherum vermehrt während bei den Jacobs der Frust ob der vergeblichen Zeugungsbemühungen wächst (Stichwort: Mammals (Säugetiere): Beim Elefanten dauert der Geschlechtsakt nur zwanzig Sekunden. Das dürften viele Männer als Erleichterung empfinden.), so heißt es schließlich unter Sharks (Haie): Während der Menstruation erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Haiangriffs. Noch ein Grund mehr, sich über Julies Schwangerschaft zu freuen. Glückwunsch! Das Buch hat mir Spaß bereitet. Schon es in die Hand zu nehmen, ist eine kleine Freude, hat es doch den Britannica-typischen Goldschnitt am oberen Seitenrand sowie die Britannica-Distel als Reliefdruck auf der Vorderseite. Ein durchaus haptisches Vergnügen. Auf den ersten Seiten stand ich dem Buch zwar noch skeptisch gegenüber, aber alsbald hat sich auch hier die Freude durchgesetzt. Freude über witzig kommentierte Lexikoneinträge und feine Geschichten zwischen Erfolg und Scheitern im Alltag und wie sich beides die Waage hält bzw. schließlich doch zum Guten neigt. Irgendwie.

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  • Rezension zu "Britannica & ich" von A. J. Jacobs

    Britannica & ich
    Nmaye

    Nmaye

    14. October 2011 um 23:06

    A.J. Jacobs arbeitet als Journalist und möchte das gescheiterte Projekt seines Vaters die komplette Britannica zu lesen, fortsetzen. Anfangs wird sein Vorhaben belächelt und schnell fühlen sich die Menschen in seiner Umwelt genervt von seinen angeeigneten und teils unnützem Wissen. Doch Jacobs gibt nicht auf und ist fest überzeugt nicht vor Z schlapp zu machen. Ich habe sehr oft herzhaft gelacht, ungläubig geguckt, gelächelt oder einfach nur den Kopf geschüttelt. Doch in einem Punkt war ich mir bei jeder Seite sicher, das A.J. Jacobs aus einer wirklich tollen Idee ein wirklich tolles, teilweise lehrreiches und sehr humorvolles Buch geschaffen hat!

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  • Rezension zu "Britannica & ich" von A. J. Jacobs

    Britannica & ich
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    08. April 2011 um 23:30

    Ein ungemein erheiterndes Buch. Ein Mann geht hin und ließt die gesamte Birtannica Enzyklopädie von A bis Z. Was ihm dabei alles unter die Augen kommt, welche Leute er kennen lernt und was ihm dabei so alles passiert, beschreibt Jacobs in diesem Erfahrungsbericht. Man darf nur nicht den Fehler begehen, zu glauben, dass man hier wirklich nützliches Wissen anhäuft. Aber für alle, wie mich, die Fans von vollkommen unnützem Wissens sind, für die ist das Buch genau das Richtige. Oder wann sagt man schon mal: „Ach, wussten Sie, dass René Decarte auf schielende Frauen stand?“ Der Autor selbst nimmt sich selbst auch gerne mal unter die Lupe. Und er geizt auch nicht mit seinen Schwächen. So besucht er zum Beispiel den Unterricht einer sechsten Klasse und merkt erst mal, wie viel Wissen einem mit der Zeit abhanden kommt. Es ist einerseits, wie gesagt, sehr unterhaltsam, andererseits aber auch durchaus ernst gemeint. Jacobs führt sehr trefflich vor Augen, wie schnell man Informationen im Hirn überschreibt, wie schnell man Details vergisst, oder dass man sich das, was einen interessiert deutlich besser merken kann. Wie auch schon in „Die Bibel und Ich“ ist auch in diesem Buch, seine Frau Julie mein absoluter Geheimtipp. Es ist großartig zu sehen, wie sie mit den Marotten ihres Mannes umgeht, wie sie ihn ohne Zorn das Wasser bieten kann. Meine heimliche Heldin des Buches. So viel Geduld und Gelassenheit möchte ich auch gerne an den Tag bringen können. Mit einem Augenzwinkern beschreibt Jacobs auch seine Mitmenschen, (vor allem seine Verwandten und angeheirateten Verwanden) jeder von ihnen bekommt sein eigenes Gesicht und seinen eigenen Charme. Unvergesslich. Auch sein Besuch in einer Quiz Show ist wirklich lesenswert. Ebenso seine Versuche zu der IQ Elite seines Landes zu gehören und wie er sich letztendlich dort einschmuggelt. Vor allem zeigt das Buch, dass man es als intelligenter Mensch nicht immer einfacher hat, (Wunderbar dargelegt an den Erzählungen seiner Kindheit) und dass auch intelligente Menschen wirkliche Arschlöcher sein können. Als ich kann das Buch nur empfehlen, wenn man gerne mal schmunzelt, wenn man gern mit unnützem Wissen prahlt und wenn man sich kurzweilig unterhalten lassen möchte.

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  • Rezension zu "Britannica & ich" von A. J. Jacobs

    Britannica & ich
    beowulf

    beowulf

    19. February 2011 um 21:54

    Von einem der auszog die Weisheit zu lernen Diesen Untertitel hätte das Buch vielleicht gebraucht, damit es nicht so vernichtende Kritiken bekommen hätte, da dann die Erwartungen vielleicht nicht fehlgeleitet worden wären. Das Buch hatte die beste Ehefrau von allen schon gelesen, also hatte ich keine falschen Erwartungen, daher fand ich das Buch gut. Es ist ein humorvoller Erfahrungsbericht eines leicht irren Selbstversuches. Ein Lexikon von 32 Bänden hintereinander durchzulesen, von A-Z, dazu die Begegnungen mit "Wer wird Millionär", mehrere Treffen mit Geistesgrößen und der Weg zur Selbsterkenntnis, dass das alles keinen schlaueren, vor allem keinen besseren Menschen aus dem Leser macht. Aber für den Leser dieses Buches ein amüsantes Leseerlebnis - wenn er nicht glaubt ernsthaft etwas an Informationen über die Brittanica zu erhalten.

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  • Rezension zu "Britannica & ich" von A. J. Jacobs

    Britannica & ich
    Mendelssohn

    Mendelssohn

    21. April 2010 um 13:20

    Das Buch für zwischendurch...absolut nichts, was man wie einen Roman runterliest und nach drei Tagen fertig hat. Bei mir fungiert es als Straßenbahn-Fahrzeit-Überbrücker. Wieder fünf Minuten lang was gelernt ;-)

  • Rezension zu "Britannica & ich" von A. J. Jacobs

    Britannica & ich
    Asfaloth

    Asfaloth

    16. December 2009 um 21:37

    A. J. Jacobs verschrieb sich einem gewaltigen Vorhaben: Er las das riesige Werk der Encyclopaedia Britannica von A wie „A-Ak“ bis Z wie „Zywiec“. Das ist bei 32 Bänden eine erstaunliche Leistung. Die Idee hat er eigentlich von seinem Vater, der allerdings „nur“ bis zum Eintrag über Borneo kam, bevor er aufgab. Seine Erlebnisse hat A. J. Jacobs in diesem Buch zusammengefasst. Gegliedert nach einzelnen, ausgewählten Artikeln erfährt man so einiges Wissenswertes, Kurioses und Erstaunliches. Gewürzt sind die Ausführungen mit Einsprengseln aus dem Privatleben des Autors, beispielsweise wie seine Umwelt auf das Vorhaben reagiert hat und wie ihn die Lektüre verändert hat. Ausserdem liest man einiges über Wissen und Intelligenz. Und natürlich erfährt man auch Hintergründe zur Encyclopaedia Britannica. Da Buch selber ist ein Schmuckstück, in edles Schwarz gebunden und mit Goldschnitt an den oberen Seitenrändern. Dank seinen kurzen Artikeln kann man es sich auch in kleinen Häppchen zu Gemüte führen, was aus meiner Sicht mehr Spass macht als es wie einen Roman zu lesen.

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  • Rezension zu "Britannica & ich" von A. J. Jacobs

    Britannica & ich
    landsby

    landsby

    30. April 2009 um 16:42

    Offensichtlich ist der Redakteursalltag von A.J. Jacobs sterbenslangweilig. Schließlich hat er Zeit, nebenbei Bücher zu schreiben. Er muss uns in diesem Band unbedingt mitteilen, dass er die Britannica durchgelesen hat und nicht alle Wörter und ihre Bedeutungen kennt. Ganz amüsant zu lesen, der gleiche Unterhaltungswert stellt sich sicherlich auch ein, wenn man selbst den "Brockhaus" liest. Im Übrigen ist das der gleiche Typ, der für sein zweites Buch nach den Vorgaben der Bibel lebt. Insgesamt wohl eine Art "Jackass" für Schreiberlinge. Tja, ich sach´ma: 3 points.

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  • Rezension zu "Britannica & ich" von A. J. Jacobs

    Britannica & ich
    hari-tirol

    hari-tirol

    08. March 2009 um 19:33

    an dem buch lese ich jetzt schon ziemlich lange rum. ist aber immer wieder witzig

  • Rezension zu "Britannica & ich" von A. J. Jacobs

    Britannica & ich
    tazredakteur

    tazredakteur

    25. January 2009 um 15:11

    Eine sehr passable Toilettenlektüre!

  • Rezension zu "Britannica & ich" von A. J. Jacobs

    Britannica & ich
    damiAB22

    damiAB22

    04. December 2008 um 22:59

    super lustig zu lesen

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