A. J. Jacobs Die Bibel & ich

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Inhaltsangabe zu „Die Bibel & ich“ von A. J. Jacobs

Stellen Sie sich vor, Sie dürften ein Jahr lang nicht lügen, nicht Ihres Nachbarn iPhone begehren und nicht fluchen. Das geht nicht? Doch, das geht. A.J. Jacobs hat es tatsächlich geschafft, zwölf Monate hindurch die biblischen Gesetze zu befolgen - auch die eigenartigsten. Halleluja! Was ist dran am Buch der Bücher? A. J. Jacobs hat sich entschlossen, der Bibel in einem Selbstversuch auf den Grund zu gehen. Ein Jahr lang will er die biblischen Gesetze so getreu wie möglich befolgen. Er lässt sich einen Bart wachsen, begrüßt den Beginn eines neuen Monats mit einer Widderhorn-Fanfare und versucht, im Central Park Ehebrecher mit Kieseln zu steinigen. Seine Frau Julie ist keineswegs begeistert, aber Jacobs lässt sich nicht beirren. Er trifft fundamentalistische Christen, tanzt mit chassidischen Juden und reist nach Israel. Die letzten Monate sind dem Neuen Testament gewidmet. Trotz vieler merkwürdiger Begegnungen und scheinbar absurder Gesetze versteht A.J. Jacobs allmählich, welcher Sinn hinter dem Buch der Bücher steht. Am Ende des biblischen Jahres ist er zwar nicht gläubig, aber auf jeden Fall klüger: Er ist ein toleranterer Mensch geworden, der sich und anderen mehr Respekt entgegenbringt.

Insgesamt fand ich das Buch teilweise etwas wirr und schwer zu folgen. Aber interessant und erstaunlich war es allemal.

— ErleseneBuecher
ErleseneBuecher

Lustig beschreibt der Autor ein etwas ungewöhnliches Experiment. Dem Leser verlangt es Durchhaltevermögen ab.

— kathaeiapopeia
kathaeiapopeia

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    Die Bibel & ich
    ErleseneBuecher

    ErleseneBuecher

    18. February 2015 um 11:27

    Ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe, da ich den Klappentext schon super fand und vor allem die Idee mich echt überrascht und neugierig gemacht hat. Allerdings wird ziemlich schnell klar, dass der Autor nicht alle Gesetze befolgt hat, da dies natürlich nicht möglich ist, da es auch einfach zu viele sind. Er hat sich immer ein paar ausgesucht und denen eine bestimmte Zeit gewidmet, und sich dann wieder neuen zugewandt. Da er Jude ist und das Alte Testament nun einmal einen viel größeren Umfang hat sowie auch mehr Gesetze beinhaltet, hat er sich nur gegen Ende des Jahres dem Neuen Testament zugewandt. Es war wirklich sehr interessant und teilweise unglaublich, was für Gesetze in der Bibel zu finden sind, die man normalerweise überhaupt nicht mitbekommt. Viele werden ja auch von “normalen” Juden nicht mehr beachtet, aber A. J. Jacobs wollte sich gerade denen zuwenden. Natürlich (oder unglaublicherweise) traf er dann doch immer wieder auf extreme Gruppen, die sich noch immer an genau diese Gesetze hielten. Leider wird dadurch das Bild der Bibel in meinen Augen schief, da immer nur die Extreme angeschaut werden, nicht die gemäßigte Richtung. Obwohl sein Fazit nach einem Jahr durchaus positiv ausfällt, hat ihn das Ganze wohl nicht ganz überzeugt. Tja, schade, dass nicht auch die nicht so absurden Teile der Bibel mehr Gehör fanden. Insgesamt fand ich das Buch teilweise etwas wirr und schwer zu folgen. Aber interessant und erstaunlich war es allemal. Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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  • Ein spannendes und humorvolles Buch. Absolut lesenswert!!!

    Die Bibel & ich
    Eglfinger

    Eglfinger

    08. September 2013 um 11:10

    Inhalt: A. J. Jacobs nimmt sich vor, zwölf Monate nach den Geboten und Gesetzen der Bibel zu leben. Er lässt sich einen Bart wachsen und kleidet sich gemäß den Vorschriften der Bibel. Er steinigt Ehebrecher mit Kieselsteinen und trifft orthodoxe Juden und fundamentale Christen. Er setzt sich mit den teils widersprüchlichen Gesetzen auseinander und ist am Ende des Jahres nicht religiöser als zuvor, doch er versteht das Buch der Bücher besser und ist am Ende seines biblischen Jahres auf jeden Fall klüger und ein toleranterer Mensch geworden. Meine Meinung: Ich habe mich für dieses Buch interessiert, weil ich mir erhofft hatte, dass dieses Buch voll ist, von humoristischen Geschichten. Und ich muss zugeben, dass ich mir auch nicht mehr erwartet hatte. Doch ich bin positiv überrascht worden. Es geht in diesem Buch nicht allein um merkwürdige Begegnungen. Vielmehr geht es auch oftmals um den Sinn, der hinter den biblischen Gesetzen und Geboten steht. Natürlich sind die meisten Geschichten lustig und humorvoll. Als er zum Beispiel am Sabbat am AVIS-Schalter vorbeikommt und den Mitarbeiter dafür steinigen will, weil er am Sabbat nicht ruht, lässt er ihm einen Kieselstein auf den Schuh fallen. Gleichzeitig erzählt er aber auch seine Erfahrungen, wie schwer es ist, selber zu ruhen und nicht an die Arbeit zu denken. Mit der Zeit gelingt es ihm besser und erfährt selbst, wie angenehm es sein kann, sich auch wieder auf andere Dinge zu konzentrieren. Es gibt aber auch herzzerreißende Geschichten, zum Beispiel, als er seinen Sohn dafür bestraft, dass er seine Eltern nicht ehrt, als dieser seinem Vater einen Plastikkegel ins Gesicht schlägt. Jede seiner Geschichten beginnt mit einem passenden Zitat aus der Bibel. Und diese Zitate sind nicht willkürlich gewählt. Er beschäftigt sich mit diesen eingehend. Er nutzt dazu nicht nur die vielen Begleitbücher zur Bibel, die er sich gekauft hat, sondern trifft sich auch mit Experten, wie chassidischen Juden und ultrakonservativen Christen. Sein eigentliches Ziel ist es, zu zeigen, dass wenn man alle Gesetze und Gebote der Bibel einhalten will, sich wie ein Trottel aufführen muss. Es zeigt sich, dass dem auch so wäre, wenn man buchstäblich die Gesetze befolgt, aber ihm wird auch klar, dass hinter diesen Gesetzen ein Sinn steht, den es zu ergründen gibt und so führt es ihn dazu, dass er zwar nach dem Jahr immer noch ein Agnostiker ist, der aber nun toleranter ist und mehr Respekt anderen gegenüber aufbringt. Auch mir selbst, hat dieses Buch die Religion näher gebracht. Das soll nicht heißen, dass ich jetzt ein religiöser Mensch geworden bin, aber ich kann mich an meinen katholischen Religionsunterricht nur leider allzu gut erinnern. Hätten mir meine Lehrer anhand dieses Buchs versucht, die Religion näher zu bringen, hätte ich nicht jedes Mal am Ende des Schuljahres auf einen gnädigen Lehrkörper hoffen müssen, der mich von der Note fünf verschont. Selber habe ich vor zwei Jahren begonnen, die Bibel zu lesen, nicht weil nach ihr Leben möchte, sondern einfach nur um der Geschichte wegen. Ich bin in diesen zwei Jahren nicht weit gekommen, genau genommen bin ich jetzt beim fünften Buch Mose. A. J. Jacobs hat mir mit seinem Buch einige Stellen, die ich bisher ohne zu hinterfragen gelesen habe, besser verdeutlicht und mir damit gezeigt, wie man die Bibel lesen und deuten muss. Mein Fazit: Ein spannendes und humorvolles Buch. Ein absolutes Muss, sowohl für religiöse Menschen, als auch für die, die die Religion auf ganzer Linie ablehnen. Von mir gibt es hierfür volle ♥♥♥♥♥.

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  • Rezension zu "Die Bibel & ich" von A. J. Jacobs

    Die Bibel & ich
    awogfli

    awogfli

    08. March 2012 um 18:10

    Ein irrwitziges Buch von einem der auszog, ein Jahr komplett nach dem Wort der Bibel zu leben. Zwanghaft, komisch und befremdlich, aber von so einem herzerfrischenden Irrsinn, dass es genial ist. Jacobs teilt sich auch die Zeit noch in 2/3 Altes Testament und 1/3 Neues Testament ein. Da gibt es alles - von verpflichtenden Steinigungen von Gläubigen, die den Sabbat nicht ehren, über kleine Sabotageakte seiner Ehefrau bis zum Besuch einiger besonders ausgefallener Gläubigengruppen wie Amish, Creationisten... Eigentlich würde ich noch einen halben Stern abziehen, da der Autor dieses Projekt fast zu ernst nimmt und ich noch viel mehr Selbstironie erwartet hätte. Aber da liegt vielleicht der Unterschied zwischen der Einstellung zur Religion von mir persönlich.

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  • Rezension zu "Die Bibel & ich" von A. J. Jacobs

    Die Bibel & ich
    palegreeneyes

    palegreeneyes

    26. February 2012 um 21:03

    Super! Leider zu lang....aber das liegt ja an der Vorlage ;-)

  • Rezension zu "Die Bibel & ich" von A. J. Jacobs

    Die Bibel & ich
    Reina

    Reina

    "187. Tag. Am Monatsersten habe ich in mein Widderhorn gestoßen, und ich glaube, allmählich habe ich den Bogen raus." Ein New Yorker, "so jüdisch, wie McDonald's ein Gourmettempel ist" und der sich in seiner Kindheit an Christbäumen mit Davidsstern als Spitze freuen konnte, startet ein lebensumkrempelndes Experiment: Ein Jahr lang will er sich an ALLE Gebote halten, die in der Bibel stehen. Zum Schluss werden ihm an jedem Flughafen viele Fragen gestellt, weil sein langer Bart Assoziationen weckt. Als das Experiment beendet und der Bart abrasiert ist, hat A.J. Jabos sich verändert. Eine lustige, bewegende, irritierende Leseerfahrung.

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  • Rezension zu "Die Bibel & ich" von A. J. Jacobs

    Die Bibel & ich
    stephanie_bauerfeind

    stephanie_bauerfeind

    24. June 2011 um 16:31

    Was passieren kann, wenn ein New Yorker Agnostiker für ein Jahr die Bibel wörtlich zu nehmen beschließt. Ein wirklich unterhaltsames Buch, welches einlädt zu einer Reise durch das Buch der Bücher, welches jeder zu kennen glaubt und welches doch immer wieder neue Rätsel beschert. A.J. Jacobs beschließt die Bibel, im Anfang speziell das Alte Testament für 1 Jahr wörtlich zu nehmen und über den Erfahrungsgewinn während dieses Jahres ein Buch zu schreiben. Seine Umgebung, allen voran seine Frau Julie, betrachtet das Projekt eher skeptisch. Immer wieder wird der Leser mit Zitaten aus der Bibel überrascht, von denen er noch nie gehört hat oder mit welchen er sich noch nie befasst hat. Als erstes kauft der Autor tütenweise Bibeln um möglichst viele verschiedene Übersetzungen für die Gebote, Gesetze und Regeln zu haben. Vieles ist schwierig wörtlich zu nehmen. A.J. versucht auch den wahren Sinn der merkwürdigsten "Verhaltensregeln" zu extrahieren. Dazu trifft er Vertreter des jüdischen Glaubens ebenso wie solche des Christentums, Anhänger der Zeugen Jehovas ... und ... und ... und ... sowie seinen Ex-Onkel Gil welcher wohl jeder einzelnen Religion dieser Erde schon anhängig gewesen zu sein scheint. Gil könnte einzelnen Lesern auch als der "Central Park Guru" und Autor des Buches "Coming Back to Earth" bereits über den Weg gelaufen sein. Die wesentliche Erkenntnis aus diesen Gesprächen, jede Glaubensgemeinschaft, jeder Gläubige entscheidet selbst, welche der unzähligen Regeln und Gesetze der Bibel er "wortwörtlich" befolgt und welche Interpretation er für die anderen "gelten" lässt, welche er ganz stiefmütterlich behandelt, welche ignoriert werden. Das Buch enthält sehr viele kuriose Situationen Eine Frau gilt 7 Tage als unberührbar, wenn sie "unrein" ist. Erklären Sie doch mal der Dame, die Ihnen auf der nächsten Party vorgestellt wird, warum Sie ihr nicht die Hand geben können! Nun sollte man meinen, mit der eigenen Frau sei es einfacher. Weit gefehlt, vor allem, wenn diese sowieso nicht so ganz einverstanden ist mit dem "bibelgetreuen" Leben. Der Autor wurde zum Besitzer eines tragbaren Falthockers, den er fortan mit sich herum trug, da sich seine Frau während der Periode auf ALLE! Sessel, Hocker etc. in der Wohnung gesetzt hatte und diese dadurch ebenfalls "unrein" geworden waren. Er baute eine Laubhütte im Wohnzimmer, nähte Quasten an seine Kleidung (die vorher natürlich auf Mischgewebe untersucht wurde), blies zu dem Monatsanfang das Widderhorn, steinigte einen Ehebrecher im Central Park, hielt sich einen Sklaven, drängte dem Kindermädchen den Lohn noch am selben Tag auf, änderte seine Essgewohnheiten und nicht zuletzt "mehrte" er sich. Ein außerordentlich angenehm zu lesendes Buch, welches weder den Autoren noch mich zu einem religiöseren Menschen gemacht hat. Aber vielleicht bin ich wie A.J. Jacobs ein klein wenig toleranter und netter geworden während der Lektüre..

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  • Rezension zu "Die Bibel & ich" von A. J. Jacobs

    Die Bibel & ich
    Izzylie

    Izzylie

    20. June 2009 um 10:21

    Nachdem A.J. Jacobs die Brittanica gelesen hat und uns erklärt hat, wie es so ist, wenn man so vieles weiß, hatte er einen neuen Plan: Ein Jahr so leben, wie es in der Bibel steht und all die Regeln und Gebote befolgen, die dort beschrieben sind. Gesagt getan, doch selbst die Vorbereitung darauf dauern lange und ein Beraterstab wird dazugeholt, da einige Passagen doch eher widersprüchlich sind und er sie nicht alleine deuten möchte. A.J. Jacobs ist ein Werk gelungen, dass sich mitreißend liest. Er beschreibt die kleinen und großen Hürden des täglichen Lebens, wenn man sich an die Bibel halten möchte. Sich nicht mehr zu rasieren ist ja doch wesentlich einfacher als Ehebrecher zu steinigen ohne dafür ins Gefängnis zu kommne. Er befolgt Gebote, betet und trifft sich mit Gläubigen - auf der Suche nach Gott und dem Weg zu ihm. Amüsant und doch auch mit sehr viel Ernst geschrieben und definitiv jedem zu empfehlen, der sich doch das ein oder andere Mal Gedanken über die Bibel macht. Ein tyischer Jacobs eben...

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  • Rezension zu "Die Bibel & ich" von A. J. Jacobs

    Die Bibel & ich
    bücherelfe

    bücherelfe

    22. May 2009 um 15:22

    A.J. Jacobs, seines Zeichens Redakteur beim Esquire, jüdischer Agnostiker, Familienvater und Autor des Bestsellers „Brittanica & ich“ wagt erneut einen Selbstversuch. Ein ganzes Jahr lang will er, der bisher um die Bibel einen grossen Bogen machte, bibeltreu leben. Meterweise schleppt er Bibeln aller Ausrichtungen an und lässt sich bei deren Auslegung von Geistlichen der verschiedensten Richtungen beraten, Jacobs trifft Kreationisten, chassidische Juden, fundamentalistische Christen, Zeugen Jehovas und viele mehr. Er lässt sich einen Bart wachsen, kleidet sich in weisse Gewänder, teilt seinen Zehnten mit Bedürftigen und sozialen Institutionen und vermeidet während und bis sieben Tage nach ihrer Menstruation jeglichen Körperkontakt mit seiner Frau Julie. Was sogleich die Einhaltung des Gebots „liebet und vermehret euch“ erschwert; eine der vielen Herausforderungen, denen sich Jacobs in diesem Jahr stellt. Er begrüsst jeden neuen Monat mit einem Fanfarenstoss in ein Widderhorn und bepinselt beim Pessachfest die Türpfosten mit Bratensaft. Ein Glück, ist der Verkauf von Lammblut in den USA verboten, meint Julie. Ansonsten würde wohl der Hund der Nachbarin durchdrehen…. Was er in diesem Jahr erlebt und wie sein Umfeld, allen voran Julie, darauf reagiert, ist in diesem Buch nachzulesen. Und wenn er am Ende seines biblischen Jahres auch nicht gläubig , so ist er doch um einiges klüger und toleranter gegenüber seinen Mitmenschen geworden. Das Buch strotzt nur so vor Situationskomik und Herzenswärme. Ein Mix, dem ich bisher nur selten in Büchern begegnen durfte. Ich kann es allen empfehlen, Gläubigen und Ungläubigen

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