A. J. Kazinski Die Auserwählten

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Inhaltsangabe zu „Die Auserwählten“ von A. J. Kazinski

Ein unwiderstehliches Ermittlerduo: Kommissar Niels Bentzon und die Physikerin Hannah Lund.

Ein Mönch in China, eine Ärztin in Kanada, ein Bürgerrechtler in Russland - rund um den Erdball werden Menschen ermordet. Menschen, zwischen denen ein geheimnisvoller Zusammenhang besteht: Die Opfer tragen ein blutiges Mal auf dem Rücken. In Kopenhagen laufen die Fälle zusammen, und Kommissar Niels Bentzon übernimmt die Ermittlungen. Unterstützung bekommt er von Hannah Lund, einer genialen Physikerin, die, begeistert von mathematischen Theorien, das Rätsel schließlich löst. Doch damit bringt sie sich und Bentzon in tödliche Gefahr.

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  • Rezension zu "Die Auserwählten" von A. J. Kazinski

    Die Auserwählten

    Belladonna

    05. March 2012 um 14:54

    Beschreibung Niels Bentzons ist als Vermittler bei der Kopenhagener Polizei tätig, in den vergangenen Monaten gab es immer wieder Schwierigkeiten in seinem Leben. Um sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen möchte Niels Urlaub nehmen nur noch eine Aufgabe hat er vor seinem Urlaub zu bearbeiten. Der italienische Kommisar Tommaso di Barbara ist eine Reihe von weltweiten Morden aufgefallen die immer eine Parallele aufwiesen - das Opfer ist ein "guter Mensch" und auf den Rücken der Opfer prangt ein mysteriöses Zeichen. Niels macht sich auf die Suche um die verschiedensten Wohltäter zu warnen, dabei lernt er die Astrophysikerin Hannah Lund kennen. Gemeinsam machen sie es sich zur Aufgabe einen Zusammenhang zwischen den Morden herzustellen und den/die Täter zu überführen. Meine Meinung Der Roman von A. J. Kazinski bietet facettenreiche Charaktere - die in der Hörbuchfassung von >>Die Auserwählten<< durch David Nathans sprecherisches Können besonders gut zur Geltung kommen. Ich habe nun schon einige Hörbücher mit David Nathan in der Sprecherrolle gehört und bin immer wieder begeistert von seiner Vielseitigkeit. Egal ob Physikerin, Ermittler oder Ehefrau - David Nathan glänzt in allen Rollen. Die Handlung an sich ist interessant und fesselnd, leider an manchen Stellen etwas langatmig und somit nicht ganz so spannend wie ich es mir gewünscht hätte. Da der Roman ziemlich umfangreich ist und durch detailreiche Beschreibungen eine wunderbare Kulisse schaft vergebe ich 4,5 von 5 Sterne. Mein Fazit Ein mitreisendes Hörerlebnis. Bewertung: Handlung:4 Sterne Charaktere: 4 Sterne Sprecher: 5 Sterne Hörspaß: 5 Sterne Gesamteindruck: 4,5 Sterne ------------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 05.03.2012

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  • Rezension zu "Die Auserwählten" von A. J. Kazinski

    Die Auserwählten

    BuechermonsterBlog

    22. September 2011 um 21:11

    Zum Hörbuch: Niels Bentzon ist Vermittler bei der Kopenhagener Polizei. Er selbst hatte in den vergangenen Monaten immer wieder mit privaten Schwierigkeiten zu kämpfen und gilt daher als etwas instabil. Als er nach einer halbwegs erfolgreich gelösten Geiselnahme zurück auf die Polizeistation kommt, wird er von seinem Chef empfangen. Um Bentzon, der ohnehin kurz vor seinem Urlaub steht, nicht noch groß zu belasten, betraut er ihn mit einer Routineaufgabe. Denn die dänische Polizei hat von einem italienischen Kommissar aus Venedig namens Tommaso di Barbara eine Warnung erhalten. Diesem ist nämlich eine Reihe von weltweiten Morden aufgefallen, die sich alle durch ein unheimliches Detail ähneln. Alle Opfer weisen nach ihrem Tod ein mysteriöses Zeichen auf dem Rücken auf, dessen Bedeutung sich niemandem erschließt. Di Barbara scheint es, als würde ein wahnsinniger Mörder gezielt „gute Menschen“ hinrichten, denn alle ermordeten Personen fielen in ihrem Leben vor allem dadurch auf, besonders gute Taten vollbracht zu haben. Umweltschützer, Wohltäter, Barmherzige – doch wer könnte ein Interesse daran haben, solche Stützen der Gesellschaft auszuschalten? Da in Kopenhagen in wenigen Tagen die UN-Klimakonferenz stattfindet, könnte auch die dänische Hauptstadt im Visier des Killers stehen. Niels Bentzon muss sich also nun damit rumschlagen, „gute Menschen“ zu finden und sie auf eine mögliche Sicherheitsgefährdung hinweisen. Doch wie findet man solche Personen, und was macht einen Menschen zu einem guten Menschen? Als er schließlich mithilfe von Internetrecherchen eine Liste potenzieller Opfer zusammengestellt hat, macht er sich auf den Weg, um diese zu warnen. Dabei trifft er auf die Astrophysikerin Hannah Lund, deren Mann ebenfalls auf Bentzons Zettel steht. Lund lebt allerdings seit geraumer Zeit von ihm getrennt, entlockt dem Polizisten jedoch fasziniert die Gründe für dessen Besorgnis. Zudem kann sie Bentzon dabei helfen, einen Zusammenhang zwischen den Morden herzustellen. Im Talmud, einem der bedeutendsten Schriften des Judentums, gibt es nämlich die Legende der 36 Gerechten. Diese besagt, dass es auf der ganzen Welt 36 von Gott gewählte Personen gibt, die das Gute auf der Erde verkörpern. Sollten diese Menschen sterben, bedeute das auch den Untergang der gesamten Menschheit. Bei dem Mörder handelt es sich also offenbar um einen religiösen Fanatiker, der sich den Weltuntergang herbeisehnt. Zusammen mit der genialen Physikerin gelint es Bentzon schließlich, ein Muster in den Tötungen zu erkennen. Folgt man Hannah Lunds Berechnungen, sind noch zwei der 36 Gerechten am Leben – einer in Kopenhagen und einer in Venedig. Nun müssen die beiden unter Hochdruck die gefährdete Person finden, bevor dies der Mörder schafft. Stimmt Hannahs Theorie, bleiben ihnen nur noch wenige Tage… „Die Auserwählten“ ist das Roman-Debüt der beiden dänischen Autoren Anders Rønnow Klarlund und Jacob Weinreich, die sich unter dem Pseudonym „A.J. Kazinski“ zusammengetan haben. Und die Grundidee, die hinter der Geschichte steckt, ist zugegebenermaßen sehr faszinierend. Gibt es wirklich 36 in alle Ecken der Welt verteilte „gute“ Menschen, die den Fortbestand der Menschheit gewährleisten? Und was passiert, wenn diese Menschen tatsächlich alle auf einmal ausgelöscht werden? Natürlich muss man sich schon auf dieses Gedankenspiel einlassen und sich dieser Idee hingeben, denn sonst funktioniert der gesamte Roman nicht. Wer mit solchen Mythen nichts anfangen kann, ist hier definitiv falsch aufgehoben. Kann man sich jedoch von Verschwörungstheorien à la Dan Brown begeistern lassen, sollte man dem Hörbuch wirklich eine Chance geben, denn die Autoren bemühen sich wirklich, die Zusammenhänge plausibel zu erklären. Dies gelingt alleine schon durch das Einbinden einer Physikerin in die Handlung. Hannah Lund steht durch ihre überragenden Astronomie-Kenntnisse für das Gebiet der Wissenschaften, und sucht somit nach einer rationalen Erklärung für die mysteriösen Morde. Folglich geht sie mit den ihr bekannten Methoden an das Problem und berechnet auffällige Muster. Trotz ihres umfassenden Wissens, wodurch sie an manchen Stellen etwas belehrend wirkt, kommt Lund überaus sympathisch rüber. Denn so gut sie auf ihrem Wissensgebiet auch ist, so unbeholfen ist Hannah im zwischenmenschlichen Bereich, was teilweise schon etwas ans Asperger-Syndrom erinnert, wenngleich dieser Gedanke wohl doch etwas übertrieben ist. Zusammen mit dem Polizisten Niels Bentzon, der selbst ein bisschen eigenwillig ist, ergibt das ein sehr unterhaltsames Duo, das stellenweise etwas unbeholfen untereinander kommuniziert. Denn auch Bentzon gilt unter Kollegen als Eigenbrötler mit manchmal eigenwilligen Theorien, weshalb er auch unter Beobachtung seines Vorgesetzten steht. Durch diese Zutaten entsteht eine wirklich sehr gelungene erste Romanhälfte: mysteriös, geheimnisvoll, unheimlich und spannend. Faszinierend folgt man den Nachforschungen der beiden Protagonisten, die dem Rätsel immer näher kommen, bis die Zusammenhänge schließlich offenliegen und das potenzielle Opfer identifiziert und gefunden werden muss. Dann entwickelt sich die Geschichte zum Thriller, denn das Duo Lund/Bentzon begibt sich in einen Wettlauf gegen die Zeit. Der Killer wird zu einem bestimmten Zeitpunkt zuschlagen und es bleiben nur wenige Stunden, um einen weiteren Mord zu verhindern. Dabei steht nicht nur ein Menschenleben, sondern (wenn man der Legende der 36 Gerechten glaubt) das Schicksal der gesamten Menschheit auf dem Spiel. Geschickt wechseln die Autoren dabei immer zwischen den Schauplätzen Kopenhagen und Venedig hin und her, denn der italienische Polizist Tommaso di Barbara steht vor dem gleichen Problem wie die beiden Dänen. Auch er muss einen der beiden letzten verbliebenen „Gerechten“ finden, bevor es zu spät ist. Anschließend nimmt das Hörbuch eine weitere Wendung und stellt immer mehr philosophische Fragen in den Mittelpunkt. Was macht einen guten Menschen aus? Darf man etwas Böses tun, um sich selbst zu schützen? Ist das eigene Schicksal von einer höheren Macht vorbestimmt und kann man diesem vorgezeichneten Weg entfliehen? Für meinen persönlichen Geschmack wird es in diesem Teil des Buches etwas zu esoterisch und stellenweise zu abgehoben. Hier bleibt auch die Logik an der ein oder anderen Stelle etwas auf der Strecke. Die Auflösung ist dann ebenfalls nur teilweise gelungen. So ist das Finale durchaus überraschend, aber wichtige Fragen bleiben unbeantwortet. Es bleibt zum Beispiel immer noch offen, warum denn die auserwählten Menschen letztlich sterben mussten. Zum Sprecher: Gelesen wird das Hörbuch von einem wieder einmal fantastischen David Nathan. Dessen Stimme passt perfekt zum Mysteriösen und Unheimlichen, das die Handlung umgibt. Einen winzig kleinen Kritikpunkt gibt es jedoch in meinen Augen. So gibt es im Buch viele Passagen in englischer Sprache, welche die Kommunikation zwischen Kopenhagen und Venedig betreffen. Zwar spricht Nathan diese Stellen weitestgehend fehlerfrei, allerdings wirkt sein Englisch etwas (und wirklich nur etwas) hölzern. Man kann allerdings auch sagen, dass dies zu den Protagonisten passt, die nicht gerade die großen Fremdsprachler sind… Ansonsten gibt es an der Leistung Nathans aber absolut nichts auszusetzen. Mein Fazit: „Die Auserwählten“ ist ein größtenteils gelungener Mystery-Thriller mit einer sehr interessanten Ausgangsidee. Allerdings muss man sich auf diesen Grundgedanken auch einlassen können, denn sonst wird man an dem Buch nicht viel Freude haben. Macht man dies jedoch, erhält man eine spannende und geheimnisvolle Geschichte mit ein paar überraschenden Wendungen. Lediglich im letzten Drittel ist mir die Story etwas zu abgehoben und zu spirituell. Zudem ist das Ende nicht hundertprozentig befriedigend, da entscheidende Fragen nicht beantwortet werden. Ohne diese Schwächen wäre „Die Auserwählten“ wirklich ein hervorragender Mystery-Knaller, so bleibt aber immer noch ein gutes Hörbuch mit einem wie immer famosen Sprecher. Für Leser bzw. Hörer, die auf Religions- und Wissenschaftsmixe im Stile von Dan Brown stehen, sei hier aber auf alle Fälle eine Empfehlung ausgesprochen! Meine Wertung: 7/10

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