A. K. Benedict

 3,2 Sterne bei 48 Bewertungen

Lebenslauf von A. K. Benedict

A. K. Benedict studierte Englische Literatur in Cambridge. Sie veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten und arbeitet außerdem als Musikerin und Komponistin für Film und Fernsehen. Ihrem ersten Roman, "Die Eleganz des Tötens", bescheinigte die Presse, "eines der interessantesten Debüts des Jahres" zu sein. "Die Seelen von London" ist ihr zweiter phantastischer Kriminalroman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von A. K. Benedict

Cover des Buches Die Seelen von London (ISBN: 9783426520550)

Die Seelen von London

 (37)
Erschienen am 01.06.2017
Cover des Buches Die Eleganz des Tötens (ISBN: 9783426513200)

Die Eleganz des Tötens

 (11)
Erschienen am 02.05.2014

Neue Rezensionen zu A. K. Benedict

Cover des Buches Die Eleganz des Tötens (ISBN: 9783426513200)L

Rezension zu "Die Eleganz des Tötens" von A. K. Benedict

Reise in die Vergangenheit
Literatur-Universumvor 4 Jahren

Die noch so junge Autorin A.K. Benedict hat sich in diesem Buch mit dem Mythos Cambridge befasst. Eine der ältesten Universitäten der Welt. Sie lässt die Urwesen zum Leben erwachen.

Killigan ist neuerdings als Dozent angeheuert worden. Er unterrichtet Philosophie und beginnt sich ekstatisch in seiner neuen Aufgabe zu integrieren. Sein bester Freund ist ebenfalls Dozent an der Universität. Die neue Tragweite dieses Lebens offenbart Killigan die wahre Schönheit. Als er noch dazu eine äußerst hübsche Bibliothekarin kennenlernt, ist der Pegel der Freude ganz oben angekommen.
In dieser Hochstimmung der Gefühle befindend, entdeckt er eine Leiche. Auf ihrem Handgelenk ist ein S eingraviert und die Worte prangen hervor: Du bist schuld.
Als er die Polizei verständigt und sie zum Ort der Leiche hinführt, ist die Leiche bereits weg. Schlimmer noch: Alle Überwachungskameras können weder die Leiche noch eine Person entdecken, die die Leiche hätte hinbringen können?
Was für ein Spiel wird hier gespielt? KIlligan ist verzweifelt, doch er ist sich sicher, dass er nicht halluziniert. Mit der Zeit entpuppt sich die Wahrheit als so unvorstellbar, dass jede Möglichkeit es den Leuten zu erklären schwindet. Der Mörder der Menschen ist nicht von hier. Er reist durch die Zeit.

Ein gewagtes und sehr aussichtsreiches Thema. Jedoch hat es die Autorin nicht geschafft einen linearen Handlungsstrang zu kreieren. Sie verläuft sich zu sehr in die Irrwege des Erzählens. Erläutert oft Geschehnisse, die keine Rolle spielen und den Leser langweilen. Viel Potenzial steckt jedoch in ihr. Sie schafft es sehr gut die Gefühle und Gedanken von den Protagonisten an der richtigen Stelle zu positionieren, sodass eine Stimmung zwischen Leser und den Figuren entsteht.
Sie hat auch einen durchaus prägnanten Schreibstil. Hier ein kurzer Ausschnitt, der dies untermauert: "Die Menschen nehmen immer an, dass Ärger im Dunklen lauere; sie vergessen, dass es die kleine Lichtquelle ist, welche Schatten erzeugt."
Manche Dinge sind zu sehr an den Haaren herbeigezogen und werden auch viel zu schnell aufgebaut. Z.B.: Die Möglichkeit der Beziehung des Hauptprotagonisten und der Bibliothekarin. Das wirkt einfach viel zu plastisch.
Ich bin gespannt, ob die Autorin noch weitere Bücher herausbringen wird und wenn ja, ob sie ihr Potenzial dann vollständig entfalten wird.

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Cover des Buches Die Seelen von London (ISBN: 9783426520550)_

Rezension zu "Die Seelen von London" von A. K. Benedict

Konnte mich leider nicht so überzeugen, wie erhofft
_Vanessa_vor 4 Jahren

Maria King ist blind und sucht als Schlammgründlerin am Ufer der Themse nach verborgenen Schätzen. Eines Tages kommt ihr dabei eine rechteckige Schachtel zwischen die Finger, eine Schmuckschachtel mit einem Ring, gebettet auf einem Polster.. Nein, ein Polster ist es nicht, ein Polster wäre nicht so kalt und hart und hätte vor allem keinen Fingernagel.. Im Deckel der Schachtel steht in Braille "Heirate mich, Maria."
Detective Inspector Jonathan Dark ist beunruhigt. Schon einmal wurde eine junge Frau mit ähnlichen Botschaften beglückt, bevor sie von ihrem Stalker ermordet wurde. Die Suche nach dem Täter scheint aussichtslos, doch dann bekommt Jonathan Dark unerwartete Unterstützung übernatürlicher Art..


Meine Meinung:
"Die Seelen von London" klang nach einem spannenden und unterhaltsamen Thriller/Krimi mit übernatürlichen Elementen. Die Inhaltsangabe hat mich direkt angesprochen und ich war gleich neugierig auf die Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin las sich flüssig und angenehm. Sie schreibt die Geschichte aus der Sicht eines außenstehenden Erzählers in mehreren Perspektiven, was gut zum Buch passte und mir gefiel.

Leider muss ich sagen, dass dies auch schon das Einzige ist, was mir wirklich gut gefiel. Versteht mich jetzt aber bitte nicht falsch, schlecht fand ich das Buch definitiv nicht, sonst hätte ich es nicht beendet.

Mit der Geschichte wurde ich leider an keiner Stelle so wirklich warm. Sie konnte mich nicht fesseln, nicht mitreißen, ich konnte nicht richtig in sie eintauchen. Der Handlungsverlauf war eher ruhig, wie ich finde, nicht so unterhaltsam, wie ich es mir vorgestellt hatte und auch nicht so spannend wie gedacht. Gelangweilt habe ich mich trotzdem nie und die Geschichte war an sich schlüssig und okay zu lesen. In gewisser Weise wollte ich auch wissen, wie es weitergeht (auch hier wieder, wenn es nicht so gewesen wäre, hätte ich es nicht beendet), war neugierig, was als Nächstes passiert, was noch ans Licht kommt und ob der Stalker geschnappt wird.

Mit den Charakteren ging es mir ähnlich, auch mit ihnen wurde ich nicht warm, sie konnten mich nicht berühren/mitreißen und absolut nicht abholen. Ich fand sie blass, sie konnten mich nicht überzeugen, allerdings fand ich sie auch nicht komplett unüberzeugend, falls das Sinn ergibt.

Fazit:
Ich weiß nicht, ob es am Buch oder an mir lag, ich die falschen Erwartungen hatte, es der falsche Zeitpunkt für die Geschichte war, aber "Die Seelen von London" und ich wurden leider keine wirklichen Freunde.



Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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Cover des Buches Die Seelen von London (ISBN: 9783426520550)T

Rezension zu "Die Seelen von London" von A. K. Benedict

Kein typischer Krimi!
TillyJonesbloggtvor 4 Jahren

Inhalt/Meinung
Bei dem Buch „Die Seelen von London“ sprach mich auf den ersten Blick das Cover an, auf den Zweiten der Klappentext. Ich dachte, ich habe vielleicht einen Jugendkrimi in der Hand, aber weit gefehlt. Die ganze Geschichte hatte ganz viele Überraschungen für mich parat und … vielleicht greife ich etwas vor. Fangen wir am Anfang an.

Klischee Detektiv? Am Anfang ja, dann Nein! Das war die erste Überraschung! Detective Inspektor Jonathan Dark ist der typische Klischeedetektiv. Abgehalftert, von der Frau verlassen, stellenweise ungepflegt und natürlich kommt ein alter Fall, der ungelöst ist und ihn nie losgelassen hat. Nach den ersten Seiten dachte ich wirklich, ich habe einen typischen 0815-Roman erwischt. Aber Jonathan Dark belehrte mich schnell eines Besseren, denn er zeigte mir einige Seiten von sich, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Er ist vielschichtig, hat tatsächlich noch Lust an seiner Arbeit und die familiären Probleme drängen sich auch nicht in den Vordergrund. Ich weiß nicht, ob ein glücklicher Detektive ohne Probleme nicht auch mal funktionieren würde, aber man sollte hier in der Geschichte über die Sorgen von Dark hinwegsehen, denn sie sind zwar ein wichtiger Bestandteil, aber ziehen Dark nicht so weit runter, dass er im Alkohol versinkt.

Die Geschichte als solche, der Fall den es zu lösen gilt, war für mich noch nicht mal das Interessanteste. Am Besten fand ich die ganzen Figuren, die neben Jonathan Dark die Geschichte zu der machen, die sie ist. Vielschichtig und voller Überraschungen. Da wäre der Bestatter, der viel mehr ist als einfach jemand der die Toten zu Grabe trägt. Da wäre das vermeintliche Opfer, eine junge blinde Frau, die viel mehr sieht, als jeder andere in der Geschichte. Jede Figur, die ich während des Lesens traf, hatte ihre eigene Geschichte, die mir nach und nach erzählt wurde. Dafür, dass die Figuren so interessant sind, hatten einige von ihnen fast schon zu wenig Zeit, um ihre eigene Stimme finden zu können. Gerade der Bestatter hätte ruhig öfter zu Wort kommen dürfen.

Was mir noch sehr gefallen hat waren die Beschreibungen, die immer wieder auftauchten (siehe Zitate!). Sie waren zwischen Geistern, Krimifällen und dem nebligen London das, was die Geschichte zum Leben erweckte und ihr zeitgleich eine interessante Einzigartigkeit verlieh. Ich habe hier nur ein paar Zitate rausgesucht, aber diese wunderbaren Beschreibungen ziehen sich durch das ganze Buch.
Die Schreibweise allgemein ist sehr angenehm und die Geschichte dadurch sehr flüssig zu lesen. Ich hatte immer Bilder von London vor Augen, auch wenn ich selbst noch nie dort war.

Was mich auch sehr angesprochen hat, waren die Geisterdarstellungen. Ohne viel Spoilern zu wollen, ist diese Welt, die neben der unseren existiert, derart genial, dass sie mich hin und wieder mehr interessiert hat, als die Realität. Der Autor hebt sie nicht in den Vordergrund, aber dennoch schwebt die Geisterwelt doch immer über den Figuren und lässt sie nicht los.

Fazit
Für Krimiliebhaber ist dieses Buch sicherlich ein kleines Leckerchen für zwischendurch, allerdings sollte beachtet werden, dass hier eindeutig fantastische Elemente mit einschlagen und es kein normaler Krimi ist. Wen das nicht stört, wird an „Die Seelen von London“ seine Freude haben!

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