Onkel Stan und Dan und das fast ganz ungeplante Abenteuer

von A. L. Kennedy 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Onkel Stan und Dan und das fast ganz ungeplante Abenteuer
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Eine witzige, spannende, skurrile, abenteuerliche Geschichte bei der kein Auge trocken bleibt

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Inhaltsangabe zu "Onkel Stan und Dan und das fast ganz ungeplante Abenteuer"

Dan, der Dachs muss gerettet werden.
Er ist von zwei fiesen, riesigen Schwestern entführt worden, die ihn zu einem Boxkampf gegen drei noch fiesere Hunde zwingen wollen. Die vier depressivsten Lamas aller Zeiten brauchen ebenfalls dringend Hilfe, denn sie sollen zu Lamapastete verarbeitet werden.
Doch keine Bange: Onkel Stan ist zur Stelle! Oder jedenfalls ganz in der
Nähe. Das Retten ist seine Lieblingsbeschäftigung. Er hat einen Rettungsplan, zu dem Tanzen, ein Maulwurf und ein Elektrozaun gehören. Was soll da noch schiefgehen?
Eine skurrile, sehr wortwitzige, fantastische Geschichte rund um ver(w)irrte, entführte, etwas traurige aber durchaus lebenswillige Figuren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783280035757
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Orell Füssli Verlag
Erscheinungsdatum:20.07.2018

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Eine witzige, spannende, skurrile, abenteuerliche Geschichte bei der kein Auge trocken bleibt
    Eine witzige, spannende, skurrile, abenteuerliche Geschichte bei der kein Auge trocken bleibt

    Vorab, in dieser Buchbesprechung kommt erst das Kind und dann der Vater zu Wort!

    Ich habe das Buch ausgewählt weil ich das Cover so witzig fand.

    Als ich es das erste Mal in die Hand genommen habe, habe ich es einfach durchgeblättert.  Dabei ist mir aufgefallen, dass die Schrift angenehm groß ist und der Abstand zwischen den Zeilen noch größer. Da ich nicht so gut lesen kann wenn die Zeilen so eng sind ist das genau das richtige Buch für mich. Dazu die vielen witzigen Bilder, das ist perfekt. Was mir auch gut gefallen hat ist das das Buch in viele kleine Kapitel unterteilt ist. Insgesamt sind es 18 Stück und jedes Kapitel wird mit einer kleinen Zusammenfassung über das was geschehen wird eingeführt. Das macht neugierig und man kann sich schon so richtig auf etwas freuen. 

    In der sehr abenteuerlichen und spannenden Geschichte geht es um einen Dachs , Lamas und einen Mann, der am liebsten etwas oder irgendjemanden rettet. Er heißt Onkel Stan und sieht nicht nur witzig aus sondern ist es auch. Dazu ist er furchtbar klug, was man vielleicht nicht vermutet wenn man ihn anschaut. Seine Hose ist zerrissen und in einer seiner Hosentaschen wohnt ein kleine Maulwurfsmama. In seiner Jackentasche trägt er immer Käsestangen. Seine wuscheligen Haare erinnern an einen zerstreuten Professor doch das ist er nicht. Onkel Stan liebt Tiere. Man könnte sagen er ist ihr Beschützer und Retter in der Not. Als er eines Tages auf den Waldboden schaut entdeckt er seltsame Spuren, die ihn sehr sorgen. Spuren eines kleinen Dachses und Menschen Füße. Das verheißt nichts gutes, das ahnt er sofort und gleich darauf wird sein Retterinstinkt geweckt. und so beginnt eine ganz abenteuerliche, spannende und sehr witzige Geschichte.

    Neben der tollen Handlung haben mir die witzigen schwarz.-weiß Zeichnungen und die lustige Sprache gefallen. Die Geschichte ist ganz anders erzählt wie in Büchern, die ich sonst so gelesen habe. 

    Rahel hat schon viel erzählt, als Papa habe ich es oft mit ihr gelesen und zugegeben auch heimlich weiter gelesen. Ich habe mich lange nicht mehr so gut amüsiert, was zeigt, das Erwachsene auch an Kinderbüchern Spaß haben können. 

    A.L. Kennedy hat einen ganz besonderen Schreibstil, das ist ja auch meiner Tochter schon aufgefallen.  Sie schafft wunderbar skurrile Figuren und beschreibt sie so herrlich, das man im Grunde keine Bilder mehr braucht um sie sich vorzustellen. Die Bilder verstärken dann noch den Eindruck, den man schon über das Erzählte gewonnen hat. Aber auch die aberwitzigen, seltsamen , manchmal etwas perfiden Handlungselemente machen diese Geschichte so besonders. Mag sein, das der typisch schottische Humor hier doch viel Einfluss gefunden hat, was es auch für Erwachsene so amüsant macht. Dabei orientiert sich die Autorin trotz allem sprachlich an ihrer Zielgruppe, die mit dieser Art von  Humor, Quatsch und Skurrilität bestimmt viel Lesefreude haben. Die Art wie A.L. Kennedy erzählt empfinde ich, trotz einiger Wortwiederholungen, als große sprachliche Bereicherung.Die dazu gehörenden Bilder sind nicht nur genial sondern machen das Buch zu etwas ganz besonderem.

    Nachdem Rahel und ich es gelesen hatten  waren wir so begeistert von Dachs, Lamas und Onkel Stan, dass ich das Buch auch unseren jüngeren Kindern vorgelesen habe. Sie sind 4, 6 und 7 Jahre alt und saßen immer mit großen Augen, die sich oft mit Tränen vor Lachen füllten und hörten zu. Selten haben wir beim Vorlesen soviel zusammen gelacht wie mit diesem Buch.






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