A. Lee Martinez Constance Verity

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Inhaltsangabe zu „Constance Verity“ von A. Lee Martinez

Constance »Connie« Verity rettet die Welt schon seit ihrem siebten Lebensjahr. Immer wieder. Doch nach 28 Jahren als intergalaktische Superheldin hat Connie echt keine Lust mehr auf den Job. Sie will endlich ein normales Leben – mit einem langweiligen Arbeitsplatz und einem netten Freund. Um das zu bekommen, gibt es dummerweise nur eine Möglichkeit: Connie muss die gute Fee töten, die ihr ihre besondere Gabe bei der Geburt verliehen hat. Das stellt sich natürlich als alles andere als einfach heraus, und nach und nach kommt Constance einer noch viel größeren Verschwörung auf die Spur, die anscheinend ihr ganzes bisheriges Leben beeinflusst hat. Der grandiose Auftakt zu einer wunderbar komischen Martinez-Trilogie!

Das Buch klingt wie ein irrer Trip - und genau das ist es auch!

— I_like_stories

Eine galaktische Superheldin, die eine Entscheidung treffen muss.

— laraelaina

Leider abgebrochen da es mich nur noch genervt hat ...

— Lieblingsleseplatz

Leider gar nicht mein Geschmack getroffen!

— charlottesbuecherwelt

Humorvoll, witzig und frech - einfach mal eine etwas andere Superheldengeschichte, die man allerdings nicht zu ernst nehmen sollte.

— MartinaSuhr

Perfekt für zwischendurch!

— MosquitoDiao

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  • Die Rettung der Welt war noch nie so irrwitzig

    Constance Verity

    I_like_stories

    21. September 2017 um 17:31

    Ich muss ja zugeben, dass dieses Buch der totale Spontankauf war. Will heißen: Bunte Farben + bissl Comicmäßig + sieht cool aus + Aufdruck "Intergalaktische Superheldin" = Kaufen!Das Buch klang wie ein irrer Trip. Und genauso liest es sich auch. Bunt, schrill und abgefahren.Da ich vorher kein Buch des Autors kannte (der wohl für seinen schrägen Humor bekannt ist) war dieses hier absolut überraschend für mich.Überraschend gut!Also, ich denke man muss auch selbst schon ziemlich schräg drauf sein, um es lustig und unterhaltsam zu finden, wenn zb unsere Heldin während einem stink normalen Bewerbungsgespräch, der lebenden Erde (die Erde ist im Prinzip kein Planet, sondern ein Monster, das schläft und auf dessen Haut sich halt so ne Kruste gesammelt hat auf der wir herum latschen. Ist doch klar, oder?!) geopfert werden soll. Das traf genau meinem Humor und hatte ein bisschen was von Buffy auf Speed.An manchen Stellen wird es dann zwar etwas zu viel des Guten, aber was soll's. Für Logik Fans ist das Buch eh nicht zu empfehlen. (wäre bei den ganzen Zeitreisen und Zeitsträngen und diversen Organisationen auch etwas zu viel verlangt)Wer sich herrlich darüber amüsieren kann, wenn zb Constance mit dem Bösewicht erstmal darüber diskutiert, ob die Einrichtung der geheimen Basis des Bösen auch dem neusten Trend der Bösewichte folgt oder nicht doch nen Tick "too much" ist (ich meine wer sollte es wissen, wenn nicht sie, so oft wie sie zum sterben entführt wird?!), der ist hiermit gut bedient.Der Schreibstil ist klasse und liest sich wunderbar runter.Und wem das jetzt alles nicht zu schrill klang, der sollte hier definitiv mal reinlesen!Viel Spaß!Also ich habe mich für meinen Teil beim Lesen vor Lachen gekringelt.

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  • Die Rettung der Welt war noch nie so irrwitzig

    Constance Verity

    I_like_stories

    21. September 2017 um 17:30

    Ich muss ja zugeben, dass dieses Buch der totale Spontankauf war. Will heißen: Bunte Farben + bissl Comicmäßig + sieht cool aus + Aufdruck "Intergalaktische Superheldin" = Kaufen!Das Buch klang wie ein irrer Trip. Und genauso liest es sich auch. Bunt, schrill und abgefahren.Da ich vorher kein Buch des Autors kannte (der wohl für seinen schrägen Humor bekannt ist) war dieses hier absolut überraschend für mich.Überraschend gut!Also, ich denke man muss auch selbst schon ziemlich schräg drauf sein, um es lustig und unterhaltsam zu finden, wenn zb unsere Heldin während einem stink normalen Bewerbungsgespräch, der lebenden Erde (die Erde ist im Prinzip kein Planet, sondern ein Monster, das schläft und auf dessen Haut sich halt so ne Kruste gesammelt hat auf der wir herum latschen. Ist doch klar, oder?!) geopfert werden soll. Das traf genau meinem Humor und hatte ein bisschen was von Buffy auf Speed.An manchen Stellen wird es dann zwar etwas zu viel des Guten, aber was soll's. Für Logik Fans ist das Buch eh nicht zu empfehlen. (wäre bei den ganzen Zeitreisen und Zeitsträngen und diversen Organisationen auch etwas zu viel verlangt)Wer sich herrlich darüber amüsieren kann, wenn zb Constance mit dem Bösewicht erstmal darüber diskutiert, ob die Einrichtung der geheimen Basis des Bösen auch dem neusten Trend der Bösewichte folgt oder nicht doch nen Tick "too much" ist (ich meine wer sollte es wissen, wenn nicht sie, so oft wie sie zum sterben entführt wird?!), der ist hiermit gut bedient.Der Schreibstil ist klasse und liest sich wunderbar runter.Und wem das jetzt alles nicht zu schrill klang, der sollte hier definitiv mal reinlesen!Viel Spaß!Also ich habe mich für meinen Teil beim Lesen vor Lachen gekringelt.

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  • Eine galaktische Superheldin, die eine Entscheidung treffen muss.

    Constance Verity

    laraelaina

    05. September 2017 um 12:21

    Constance Verity kann sich offenbar nicht entscheiden, ob sie nun eine galaktische Superheldin sein will oder nicht. Das normale, langweilige Leben ist doch so verlockend, wenn man es nicht kennt. Auf 414 Seiten hat die Heldin Gelegenheit sich zu entscheiden. Was dabei herauskommt, müsst ihr selber lesen. Ich fand es witzig, unterhaltsam, schnell und leicht lesbar, etwas für ein Wochenende, an dem man nicht über schwierige Dinge nachdenken möchte. Ein bisschen fehlte mir ein echtes Abenteuer, die Heldin hetzt ein wenig zu schnell durch für meinen Geschmack, deshalb reichte es nicht ganz für 5 Sterne. Aber die nächsten Bände werde ich bestimmt lesen.

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  • Zu viel des Guten

    Constance Verity

    bieberbruda

    08. August 2017 um 21:05

    Der Meister der schrägen Fantasy ist zurück und hat eine waschechte Superheldin im Gepäck. Aber lohnt sich der Sprung auf den aktuell omnipräsenten Superheldenzug?Inhalt:Connie aka Constance Danger Verity hat es nicht leicht: Sie sehnt sich nach einem stinknormalen und langweiligen Leben, aber stattdessen landet sie praktisch pausenlos in den merkwürdigsten Situationen und muss die Welt vor den gefährlichsten Monstern retten. Constance braucht eine dringende Pause von diesem rasanten Leben und begibt sich auf die Suche nach einer Fee. Da sie ihr Leben einer Fee bedankt kann die Fee sie vielleicht auch in eine ganz normale Frau verwandeln? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Tia macht sie sich auf eine abenteuerliche Reise...aber kann man das Schicksal eines Menschen wirklich ändern?Meine Meinung:Um Superhelden kommt man derzeit nicht herum: Sie dominieren die Kinos, es tauchen gefühlt täglich neue Serien über sie auf und die Merchandise-Industrie versorgt den Nachwuchs mit entsprechenden Spielfiguren. Nun präsentiert A. Lee Martinez eine Superheldin auf seine Art...und enttäuscht dabei.Der Einstieg in die Geschichte ist sehr gelungen und führt dem Leser den Alltag der Superheldin vor: Denn aus einem Vorstellungsgespräch für einen langweiligen Job wird schnell eine versuchte Opferung eines Geheimbundes an einen Monsterwurm. Der Autor beweist also wieder ein Gespür für die absurdesten Ideen und Situationen und man freut sich auf ein weiteres kurzweiliges Lesevergnügen. Und genau dieses Vergnügen vergeht schnell, da der Leser (ebenso wie die Heldin des Buches) von Kampf zu Kampf hetzt ohne Luft holen zu können. Genau wie Constance wünscht man sich eine Pause von den Kämpfen gegen unzählige Monster. Der Autor hatte sicherlich seinen Spaß möglichst viele Ideen/Monster/Kämpfe in möglichst wenig Seiten zu pressen, aber für mich war es einfach zu viel des Guten und ich verlor schnell den Spaß am Lesen. Schade!Fazit:Der Auftakt einer Superheldinnen-Trilogie gehört leider zu den schlechtesten Werken des Autors und ist einfach zu viel des Guten. Aufgrund der vielen aberwitzigen Ideen und der kurzweiligen Lektüre gebe ich dennoch 3 Sterne.

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  • Constance Verity

    Constance Verity

    charlottesbuecherwelt

    06. August 2017 um 19:59

    Originaltitel: Last Adventure of Constance Verity (USA)Autor: A. Lee MartinezReihe: Constance Verity, Band 1Genre: FantasySeiten: 416 SeitenVerlag: Piper VerlagKaufen? Taschenbuch: 9,99€ / Ebook: 8,99€Klapptentext:Constance »Connie« Verity rettet die Welt schon seit ihrem siebten Lebensjahr. Immer wieder. Doch nach 28 Jahren als intergalaktische Superheldin hat Connie echt keine Lust mehr auf den Job. Sie will endlich ein normales Leben – mit einem langweiligen Arbeitsplatz und einem netten Freund. Um das zu bekommen, gibt es dummerweise nur eine Möglichkeit: Connie muss die gute Fee töten, die ihr ihre besondere Gabe bei der Geburt verliehen hat. Das stellt sich natürlich als alles andere als einfach heraus, und nach und nach kommt Constance einer noch viel größeren Verschwörung auf die Spur, die anscheinend ihr ganzes bisheriges Leben beeinflusst hat. Der grandiose Auftakt zu einer wunderbar komischen Martinez-Trilogie! (Quelle: Piper Verlag)Meine Meinung:Heute kommt die Rezension zu einer völlig ausgeflippten Geschichtemit viel Fantasie Einschlag, dass aber eindeutig überhandgenommen hat.Erst mal zum Cover, das Constance "Connie" Verity zeigt. Sie wirkt einerseits cool mit der trashigen Klamotte und den Waffen. Doch der tiefe Ausschnitt ist für mein Empfinden ein bisschen zu viel des Guten. Doch allgemein der Titel mit den eingerahmten Namen und der grüne Hintergrund hat mir dann als Kontrast wieder gut gefallen. Die 35-Jährige Constance Verity hat in ihrem Leben schon viel erreicht. Hat dutzende Male die Welt gerettet und wünscht sich nun nach so vielen Jahren ein normales Leben. Unterstützt wird sie von ihrer Freundin Tia, die dem ganzen zwar kritisch gegenüber steht, aber trotzdem Connie auf ihren Abenteuern hilft. Um ihre Kraft loszuwerden, muss sie einige Welten überwinden und sich selbst hinterfragen...Das Buch folgt Connie in der Es-Perspektive von Herausforderung zu Herausforderung und bleibt auch zu 90% bei ihr, was ganz gelungen war.Das Buch fängt interessant an, vor allem, weil man bei einem Jobgespräch gleich zu Anfang erst mal die Handlung hinterfragt, aber dann eines besseren belehrt wird. Allerdings ging danach nicht mehr wirklich viel. Das Buch verläuft unglaublich schleppend und ich kam voran. Außerdem folgt der Buchverlauf weder Logik, noch wirklichen Spannungsaufbau.Die Voraussetzung, dass Connie ihre Gabe loswerden will, fand ich als Grundidee gut, doch leider wiederspricht sie sich selber und nachdem ihr Wunsch Wirklichkeit wird, ist es trotzdem als hätte sich nicht geändert. Auch die Masse an Wesen, die im Laufe der Geschichte auftauchen, sind zwar einerseits cool und haben den gewissen Charme, doch viel zu überlaufen, als wollte Martinez so viele wie möglich einfließen lassen, was auf Dauer aber einfach nicht funktioniert hat. Zwischenzeitlich ließ sich einfach querbeet lesen, weil alle 5 Seiten einer neuer Kampf zwischen Connie und Tia und einem Drachen oder Kobold oder Alien oder Vampir ausgebrochen ist. Leider konnte das Buch nur sehr wenig überzeugen und Martinez sollte es eher ruhiger und übersichtlicher angehen lassen.Constance "Connie" Verity ist tough und hat auch ein großen Maß an Selbstbewusstsein. Ich als Leser erfahre viel über ihr Leben und wie sie über das eine oder andere reich denkt, vor allem, da sie ja schon kreuz und quer durch die Zeit gereist ist, aber wie schon erwähnt, ist zu viel, einfach wirklich zu viel!A. Lee Martinez versucht sein Glück mit einem trashigen und abenteuerlustigen Superhelden-Roman, muss aber eindeutig an einem flüssigeren Schreibstil arbeiten und bei der Planung einer Reihe, den Leser nach und nach mit Informationen über Land und Leute füttern.Fazit:Eine lustige und schöne Grundidee, die aber leider ein Buch geworden ist, bei dem man nur sehr langsam voran kommt und überladen ist von Ideen, die versucht haben, dem Leser alle auf einmal beizubringen. "Constance Verity" konnte mich nicht wirklich überzeugen.Note: 4+

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  • Ein wirklich außergewöhnlicher Lesespaß

    Constance Verity

    MartinaSuhr

    31. July 2017 um 11:08

    Gesamteindruck:Normalerweise sind Superheldengeschichten nicht so mein Fall, doch dieses Buch wurde mir sehr ans Herz gelegt.Neugierig habe ich mich drangemacht und musste feststellen, dass mir die Geschichte sehr viel Freude bereitete.Der Schreibstil ist frech und humorvoll. Man kommt dank der flüssigen Sprache sehr leicht in die Story rein und wird auch direkt mit den außergewöhnlichen Abenteuern konfrontiert, die irgendwie scheinbar an jeder Ecke auf Connie warten. Constance Verity hat keine Lust mehr auf ihr Superhelden-Dasein und wünscht sich ein normales Leben, dumm nur, wenn das Schicksal das anders sieht.Die Handlung ist sehr rasant und ich hatte beim Lesen das Gefühl, in einer Achterbahn zu sitzen. Man rast regelrecht durch ein buntes Sammelsurium von Wesen, Bösewichten und skurrilen Abenteuern. Es geht alles so schnell und ich hatte kaum Verschnaufpausen zwischen all den Erlebnissen. Ich mochte den krassen Kontrast zwischen den ungewöhnlichen Heldengeschichten und ihrem Versuch, in der Realität ohne Superkräfte Fuß zu fassen.Leider bin ich kein typischer Leser dieses Genres, weswegen ich wahrscheinlich auch keine klassische und genretypische Meinung abgeben kann. Dennoch hatte ich Spaß und es war extrem kurzweilig.Das Tempo hätte hier und da ein wenig langsamer sein können, ein paar kleine Verschnaufpausen wären sicher auch ganz nett gewesen, aber alles in allem hatte ich wirklich viel Freude beim Lesen.Mein Fazit:Frech und sehr humorvoll entführt der Autor seine Leser in eine wirklich außergewöhnliche Geschichte, die zwar nicht sehr viel Tiefgang hat, aber das habe ich in diesem Fall auch nicht erwartet. Ich wollte unterhalten werden und Spaß haben und genau das hat dieses Buch geschafft. Ich versteh die Kritik, die einige Leser anbringen, aber ich denke, dass dieser Roman keine klassische Superhelden-Fiktion darstellt und mit einem Augenzwinkern gelesen werden sollte. Versucht es selbst, denn es ist mal etwas anderes und für mich ein gelungenes Lese-Experiment gewesen, das ich mit Sicherheit wiederholen werde.

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  • Perfekt für zwischendurch!

    Constance Verity

    MosquitoDiao

    13. July 2017 um 11:25

    „Sie wollen mir also sagen, Sie hätten gerade die Welt gerettet. Schon wieder.“ „Um genau zu sein habe ich uns vor der Welt gerettet.“ Vorletztes Jahr habe ich A. Lee Martinez für mich entdeckt. Mit seinem humorvollen und kurzweiligen Schreibstil ist es einfach die perfekte Lektüre für Zwischendurch, auch wenn sie sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft – aber wo ist das schon so? An dieser Stelle einen riesen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Nachdem mich Miss Minotaurus, Zu viele Flüche und Monsterkontrolle schon sehr unterhalten konnten, war ich wirklich gespannt, was dem Autoren nun schon wieder für skurrile Ideen eingefallen sind! An der Seite von Connie aka Constance Danger Verity stürzt man sich nun gleich in neue Abenteuer – eine Heldin, wie sie wohl im Buche steht, allerdings ist es genau das, was sie stört. Mit unglaublich viel Witz und Humor erfährt man, was sie sich für Herausforderungen stellen muss, ob nun Cyborgs, Klonen oder auch gefährlichen Drachen in ihrem Kleiderschrank. Doch auch wenn sie viele Bewunderer hat, so ist die Liste ihrer Feinde mindestens genauso lang. Völlig entnervt von dem ganzen Stress muss ein Plan her, um diesen endlosen Kreis zu entgehen. Welche Idee wäre da besser, als sich seine beste Freundin zu schnappen, um sich dann auf den Weg zu machen und seine gute Fee zu töten? „Sie glauben doch wohl nicht, dass das mein erstes Mal auf dem Opferaltar ist, oder? Ich wurde schon öfter dunklen Göttern und kosmischen Schrecknissen geopfert, als ich beim Zahnarzt war. Und Dentalhygiene ist mir sehr wichtig.“ Martinez Geschichten bieten in meinen Augen nicht sonderlich viel Tiefe, doch sind sie darauf auch gar nicht ausgelegt. Es geht hier lediglich um Unterhaltung und genau dabei kann ich mich nicht beschweren. Die Charaktere sind einerseits total klischeebeladen und andererseits absolut skurril und einzigartig – und alle wachsen sie einem ans Herz. Die Story ist mal wieder abgedreht ohne Ende – aber auf eine sehr verständliche Art und Weise. Klingt komisch? Ist aber so. Das erste Mal habe ich ein Buch mit zum Sport genommen und konnte auch wirklich, neben körperlicher Anstrengung, dem Verlauf der Geschichte folgen. Der einfache und leichte Schreibstil machen genau das einfach möglich. Doch hinter all der Leichtigkeit verstecken sich natürlich auch viele Metaphern. Der eigentliche Sinn des Lebens und wie wir unseren Weg in der Welt finden. So kann man natürlich nicht immer jegliche Verantwortung anderen zuschieben, sondern muss irgendwann anfangen, den Verlauf selbst in die Hand zu nehmen. Und so geht es nicht nur um altbekannte Fragen zum Sinn des Lebens, sondern auch um Freundschaften, Liebschaften und Familie. „…Geschmiedet durch Magie, den Willen des Universums und – am wichtigsten – durch deine eigene Natur. Du wurdest geschaffen, und die Person, die dich geschaffen hat…bist du. Den Zauber zu brechen, wird daran nichts ändern.“ „Du willst mich doch nur nerven.“ FAZIT Zwar gehört der Auftakt dieser Reihe nicht zu meinen Highlights, aber Connie und ihre Freunde haben es mir auf jeden Fall angetan. Somit warte ich spannend auf die Fortsetzungen der Trilogie und lass mich gerne weiterhin überraschen und unterhalten! Für alle, die gerade etwas Leichtes suchen, um dem Alltag zu entfliehen und zeitgleich auf ein Schmunzeln warten, um in all dem Unsinn das eigene Umfeld wiederzuerkennen – oder auch genau andersherum 😉

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  • Ein außergewöhnliches Leben

    Constance Verity

    Aniday

    12. July 2017 um 17:36

    Constance Verity ist außergewöhnlich - ihr Leben besteht aus Abenteuern und noch mehr Abenteuern, das normale Leben bleibt dabei auf der Strecke. Dabei stellt sich Connie nichts spannender vor, als normal zu sein und das zu erleben, was für uns Alltag ist. Um das zu erreichen will sie ihre gute Fee umbringen, die für dieses Leben verantwortlich ist. Leichter gesagt als getan...Constance Verity ist erst das zweite Buch des Autors, welches ich gelesen habe, dennoch hatte ich eine gewisse Erwartung: Humor, der genau meinen Geschmack trifft. Das ist gar nicht so einfach, denn ich mag zwar humorvolle (Fantasy)Bücher, oft ist es mir dann aber zu flach, meist zu gewollt oder auch nicht lustig genug. A. Lee Martinez hat mich nicht enttäuscht. Er hat ein sehr gutes Gespür für Situationskomik und macht sich gerne mal über alltägliche Schrullen oder Gewohnheiten lustig. Das Constances Leben außergewöhnlich ist führt er mit den schrägsten Erzählungen ihrer Erlebnisse aus, trotzdem ist ihre Außergewöhnlichkeit nichts, was in dem Buch infrage gestellt wird. Sowas gibt es halt! Zumindest in dieser Geschichte - diese Beiläufigkeit lässt einen Spaß haben ohne wie bei ernsteren Romanen zu viel darüber nachzudenken.Connie selbst ist ein bisschen die Heldin, die wohl jede von uns  manchmal gerne wäre. Abenteuerlustig, stark, unabhängig. Aber nicht nur sie hat mir gefallen, auch die Nebencharaktere hatten ihren Charme. Allen voran Tia, Connies beste Freundin, die ihr in allen möglichen und unmöglichen Situationen zur Seite steht. Leider kann ich nicht ganz auf den Inhalt des Buches eingehen, da ich damit zu viel verraten würde, doch wer sich denkt, dass die Inhaltsbeschreibung etwas mau ist: Das war noch lange nicht alles, lediglich der Auftakt! Das Buch hat noch mehr zu bieten und ich habe jede Seite davon gern gelesen.Es handelt sich hier um eine Trilogie, trotzdem ist das Buch in sich abgeschlossen und man kann es gut so stehen lassen. Will man aber wahrscheinlich nicht. Ich jedenfalls freue mich schon auf das nächste Abenteuer und werde mir die Zwischenzeit wohl mit anderen Büchern von Martinez versüßen!

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