A. Lee Martinez Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen!

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Inhaltsangabe zu „Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen!“ von A. Lee Martinez

Never Dead Ned hat eine äußerst lästige Angewohnheit – er kann nicht sterben! Dies bringt ihm einen unerwünschten Job ein: Er soll die Oger-Kompanie befehligen, den am meisten verwahrlosten Haufen der Welt. Zur Truppe gehören nicht nur der schüchterne Ork Gabel, sondern auch Baumwesen, Totengräber und ein blindes Orakel, das die Zukunft vorherriechen kann. Und während sich Amazonen und Sirenen einen unerbittlichen Kampf um Neds Zuneigung liefern, ist diesem ein Dämonenkönig auf den Fersen, um den Weltuntergang einzuläuten.

Ein klassisches A. Lee Werk, welches einen schmunzelnd durch den Tag bringt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Klischeebeladene Fantasy, bei der ich nicht so sicher bin, wie ernst sie sich selber nimmt.

— Romanfresser

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    Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen!

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2015 um 22:01

    Erneut begebe ich mich in die gruselige Gedankenwelt von Autor A. Lee Martinez, der einen eigenen Sinn für Humor besitzt und gerne gewillt ist, damit um sich zu werfen wie andere mit fertig gekauten Kaugummis. In „Die Kompanie der Oger – Sterben und sterben lassen“ bewegen wir uns eindeutig im Fantasymillieu, in dem es vor Klischees nur so wimmelt. Stetig geht es darum die bösen Horden zu vernichten und einen Ring, ein Amulett, den Sohn des Königs oder irgendein anderes wichtiges Artefakt zu finden, zu bergen, zu zerstören oder herzustellen, um damit die Welt, das Land, das Geschlecht oder das ganze Universum vor dem Untergang zu bewahren. Doch irgendwo müssen die Horden und die Feinde für unsere tapferen Recken ausgebildet werden, um dann durch die Schwerter der Helden zu sterben wie die Fliegen. Dafür begeben wir uns in die Buchhaltung der Unmenschlichen Legion und finden dort „Never dead“ Ned, ein kleines Rad im Getriebe, der vom Krieg eifrigen Produktionskette des Krieges. Ein Zahlenschubser, der die sagenumwobene Fähigkeit nicht zu sterben bzw. doch zu sterben, aber irgendwie immer wieder aufzustehen, besitzt. Das kann er manchmal nach Stunden oder manchmal nach Monaten, insgesamt alles sehr seltsam. Aber wer wäre, wenn nicht der unsterbliche Ned, besser geeignet die wohl ranzigste und unfähigste Kompanie anzuführen? Die Kompanie der Oger natürlich, wie das Cover schon drauf verweist. Dieser unfähige Haufen voll mit stinkenden Ogern, sterbefreudigen Kobolden, einer Amazone, – seien wir mal ehrlich eine Amazone darf nie fehlen – ein sprechender Baum, ein Gastaltwandler und ein Zwillingsogerpaar und viele, viele weitere warten darauf sich einem bösen Zauberer und einem noch böseren Dämonenimperator mit Napoleonkomplex zu stellen. Der Dämenimperator will ausgerechnet Ned das Leben schwer machen und das natürlich just in der Minute als Ned den roten Zauberern begegnet, die sich mit Belok, einem anderen Zauberer, in Luft auflösen und ihm nicht mehr zur Seite stehen können. Was tut ein „Never dead“ Ned in so einer Situation? Natürlich wie jeder andere gute Kommandant schließt er sich ins Zimmer ein und sucht unter seinem Schreibtisch nach einer Lösung. Ein klassisches A. Lee Werk, welches einen schmunzelnd durch den Tag bringt.

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  • Hm. Klischeefanatsy. Nicht schlecht, aber auch nicht so toll

    Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen!

    Romanfresser

    02. July 2014 um 21:13

    Wir treffen auf Never Dead Ned. Die arme Sau kann nicht sterben. Immer, wenn er stirbt, wird er wiedererweckt. Eigentlich will er gar nicht mehr sterben – oder zumindest für immer tot bleiben. Doch dann kommt seine Versetzung zur Oger-Kompanie und da geht das Sterben erst richtig los. So ungefähr lautet der Klappentext, das war ungefähr der Eindruck, mit dem ich an das Buch heranging. Ich hab es erst im Buchhandel gesehen, dann mal die Leseprobe gelesen und irgendwie gefiel es mir ganz gut. Also mal den Verlag angeschrieben und das Rezensionsexemplar bekommen – dafür vielen Dank an den Piper Verlag. Und was ich dann gelesen habe, war das: Never Dead Ned wird zur Oger-Kompanie versetzt, einem unorganisierten Haufen voller wildem Armeeausschluss. Alle möglichen Rassen sind hier vertreten. Bei der Ankunft macht Ned einen gemischten Eindruck, zwei Frauen verschiedener Rassen reißen sich um ihn, er stirbt mehrmals und irgendwie schafft er es, der Armee ein bisschen auf die Beine zu helfen – das schafft er mit seinem kooperativen Führungsstil, der diejenigen, die sonst die Anführer töten und sich gegen diesen verschwören, einfach mit einbezieht, weil er genau weiß, dass diese Offiziere mehr leisten können als er. Dann bekommt er irgendwann Besuch im Tod und man redet ihm ein, dass er das Produkt einer „Irren Leere“ sei, übermenschliche Kräfte auslösen kann, aber dafür da ist, dass diese vernichtenden Kräfte nicht ausbrechen, deshalb ist er am Leben. Bald wird er dann von den bösen Dämonen entführt, die nach seiner Macht hungern – und das ist der Auslöser für Kompanie der Oger, endlich mal in den Krieg zu ziehen und etwas aus sich zu machen. Um es vorweg zu nehmen: Das Buch hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich hatte mir eigentlich eine schlüssige, aber witzige Geschichte gewünscht und nach dem ersten Kapitel auch irgendwie erwartet. Was ich dann letzten Endes bekommen habe, weiß ich leider gar nicht so genau. Aber fangen wir mal an. Die Welt wirkt irgendwie etwas unmotiviert zusammengestellt. So ganz schlüssig wird da nichts erklärt oder näher ausgeführt, warum Sachen passieren, wird oft nicht erklärt und man weiß eigentlich gar nicht, wie die Welt so wirklich funktioniert. Das ist an sich noch nichts schlimmes, das ist oftmals bei Hohlbeins Büchern nicht viel besser, aber Hohlbein entfaltet zumindest eine Form von Spannung, denn: Wirklich spannend ist das Buch nicht. In der ersten Hälfte geht es eigentlich nur um den sterbenden Ned und seine Probleme mit den beiden ihn anhimmelnden Frauen, im zweiten Teil passiert dann schon deutlich mehr, aber wirklich so spannend wird es eigentlich nie. Es gibt ein paar ganz nette Szenen mit der roten Frau und auch die Gefangenschaft in der schwarzen Burg hat einige nette Stellen, aber insgesamt werden die Spannungsbögen immer sehr schnell aufgelöst. Martinez hat einige spannende Ideen, die Kompanie selbst als „Resteverwertung“ ist gut erdacht und ist mit einigen starken Charakteren besetzt und gerade Ned selber ist ein interessanter Charakter, einer, der scheinbar gar nicht selbst handelt, sondern nur passiv durch seine Umstände agiert, aber dennoch eine eigene gestärkte Persönlichkeit hat und dem auch aktives Handeln nicht unbekannt ist. Das fand ich ziemlich gut und eigentlich war es nur Ned selbst, der mich an dem Buch gehalten hat. Die Liebesgeschichte, in der sich zwei Frauen um Ned geprügelt haben, fand ich leider gar nicht witzig, sondern einfach nur nervig – auch wenn es genau so wirken sollte, war es doch etwas zu viel des Guten. Kommen wir zum Humor: Der war leider nicht unbedingt mein Geschmack. Gerade am Anfang gibt es einige nette Seitenhiebe, die so ansatzweise die gesellschaftlichen Probleme aufgreifen und das in ihrer Form schon ganz lustig machen, aber im zweiten Teil geht mir der Humor mitunter völlig verloren. Mein großes Problem ist, dass ich nicht weiß, wie ernst sich das Buch nimmt. Der zweite Teil könnte entweder eine nicht so ganz gelungene Parodie auf alle High-Fantasy Bände sein oder ein nicht so ganz gelungener High-Fantasy Roman – ich will damit sagen, dass das Buch auf dem schmalen Grad zwischen Parodie und echter Fantasy wandert, ein Punkt, der mir nicht so wirklich geschmeckt hat, weil ich nie wusste, wie ich eine Stelle lesen sollte und mir keiner meiner beiden Interpretationsansätze so gut gefiel. Die epische Schlacht zwischen Gut und Böse am Ende beispielsweise ist so klischeehaft, dass sie durchaus parodistisch gemeint sein könnte, aber auch Martinez völliger Ernst sein könnte – ich weiß es nicht, aber für eine Parodie finde ich sie nicht überzeichnet genug und um Ernst zu sein, ist es leider einfach zu un-episch geschrieben. Alles in Allem war das nicht so wirklich mein Buch. Aber es hat durchaus seine Zielgruppe. Für Fantasy-Einsteiger oder solche, die glauben, Fantasy nimmt sich selbst zu ernst, mag das durchaus ein witziges oder sogar spannendes Buch sein, mein Fall ist es leider nicht so wirklich. Daher gebe ich immerhin noch 3/5 Sternen. Wer mag, kann sich ja nochmal reinlesen.

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  • Lustig und liebevoll

    Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen!

    kekz

    07. February 2014 um 12:53

    Ich habe schon länger keine humoristische Fantasy gelesen. Aufmerksam auf diese Buch wurde ich durch das Cover. Die alte Auflage mit dem anderen Cover wäre mir bestimmt nicht wirklich ins Auge gefallen. Die Geschichte war einfach zu lesen und nicht wirklich komplex. Die Charaktere waren allesamt sehr liebenswürdig und auf ihre ganz persönliche Art und Weise lustig. Besonders die Ogerzwillinge Lewis und Martin haben mir sehr gut gefallen. Die Handlungsstränge hatten eine angenehme Kürze und wurden auch nicht großartig ausformuliert bzw. beschrieben. Dieses Buch bzw. die Geschichte lebt von den witzigen Dialogen und Handlungen der Charaktere, jedoch nicht von der Umgebung wo diese stattfinden. Die Geschichte will auch gar nicht den Anspruch von High-Fantasy Elementen erfüllen. Dieses Buch bzw. der Autor wird sehr oft mit Terry Pratchett verglichen. Ein sehr schwieriger und gewagter Vergleich wie ich finde. Man kann den Humor der beiden Autoren nicht wirklich vergleichen: Beide sind auf ihre Weise sehr komisch. Wobei ich sagen muss, dass es mir leichter gefallen ist dieses Buch zu lesen, als die meisten Bücher von Terry Pratchett. Wie oben schon erwähnt, haben mir die Charaktere besonders gut gefallen. Trotz der Kürze dieses Buches haben alle Charaktere eine wunderbare Entwicklung vollzogen. Gegen Ende wurde es sogar emotional: Die undisziplinierte Ogerkompanie rüttelt sich auf um ihren vorher noch so verhassten Kommandeur Never Dead Ned zu befreien.  Besonders zur Geltung kommt Never Dead Ned's Persönlichkeit: Er ist einfach gestrickt, zurückhaltend, feige und eigentlich ziemlich unfähig und dumm. Dies machte ihn jedoch im Laufe der Zeit bei der Ogerkompanie sehr beliebt und bei mir als Leser selbstverständlich auch. Gegen Ende hin, wird er ein mächtiger Held mit Ecken und Kanten - mit eigentlich nur einer Stärke und vielen hundert Schwächen. Großartig! Die Plots und der größte Teil der Handlung wirkte auf mich etwas sehr weit hergeholt und an den Haaren herbeigezogen. Die Handlungsstränge trafen teilweise sehr hart aufeinander, sodass ich manchmal kurz zurück blättern musste um ein genaueres Verständnis zu bekommen. Die Kämpfe wurden flach, aber dennoch gut beschrieben. Das Finale war, wie für humoristische Fantasy üblich, nicht episch aber dennoch spannend. Fazit: Mit Sicherheit kein Terry Pratchett - aber verdammt nah dran ohne zu kopieren! © kekz http://cloud-connected.blogspot.de

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