A. Lee Martinez Gott im Unglück

(30)

Lovelybooks Bewertung

  • 32 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 1 Leser
  • 5 Rezensionen
(9)
(10)
(10)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Gott im Unglück“ von A. Lee Martinez

Teri und Phil sind ein junges, modernes, erfolgreiches Paar. Sie waren bislang nie darauf angewiesen, sich einen persön lichen Gott zuzulegen, der ihnen Schutz gewährt. Doch jetzt, als Phil seine Beförderung versagt wird, ändert sich die Lage. Und so bestellt er einen Gott im Internet. Die meisten Götter aber verlangen Blut, Geld, Opfer und Keuschheitsgelübde als Gegenleistung. Nur Luka, der Waschbärengott des Wohlstands, ist bescheidener – er möchte lediglich ein paar Tage bei Teri und Phil auf der Couch liegen. Doch das ist nur der Anfang. Denn der Waschbärengott hat nicht vor, wieder zu verschwinden. Und er lädt alle seine Freunde zur Einweihungsparty ein. Gar nicht zu sprechen von seinen Fein den, die auf der Jagd nach Luka noch jeden Menschen aus dem Weg geräumt haben …

Klasse Geschichte!!! :D

— Solara300
Solara300

Nett, ganz witzig, ein wenig unausgegoren. Martinez hat schon besseres abgeliefert. Story Idee wurde bereits intelligenter &niveauvoller ...

— thursdaynext
thursdaynext

So ein Setting muss man natürlich mit "American Gods" von Gaiman, oder Pratchett vergleichen. Kurz und knapp, kommt nicht ran. Trotzdem nett

— Alric
Alric

Unterhaltsame Fantasy die genau das liefert was man erwartet.

— PoerpleOehring
PoerpleOehring

Witzige und unterhaltsame Story, die ich in einem Rutsch gelesen habe. Allerdings hätte ich mir ein ausgefeilteres Ende gewünscht.

— Deirdre
Deirdre

Stöbern in Fantasy

Vier Farben der Magie

WOW - Eine fantastische Reise

stellette_reads

Das wilde Herz des Meeres

Piratenfeeling pur gepaart mit Fantasy und Liebe. Ein toller Mix!

buechersindfreunde

Die Gabe der Könige

Wunderbar

fin_fish

Das Frostmädchen

Hat mich leider nicht überzeugen können.

fin_fish

Der Galgen von Tyburn

Dieser Band hat mir endlich mal wieder richtig Spaß gemacht und endlich erfährt man Wichtiges über den Gesichtslosen.

Ms_Violin

Der Drachenjäger - Die erste Reise ins Wolkenmeer

Ich mag die Welten die Bernd Perplies erschaffen kann, tolles Buch zum abtauchen und abschalten.

lisaA

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wenn Götter ihre eigenen Pläne haben...

    Gott im Unglück
    Solara300

    Solara300

    19. July 2015 um 08:14

    Kurzbeschreibung Teri und Phil könnten glücklicher nicht sein, sie haben ein kleines gemütliches Heim und sind glücklich verheiratet. Das einzige das Phil stört, ist das er nicht nur bei Beförderungen einfach übergangen wird, weil er keinem Gott huldigt und ihm Opfergaben darbringt. Das wäre ja an sich wie es wäre, aber dann muss er feststellen dass auch seine Nachbarin endlich einen grünen Rasen hat und ja fast alle bedienen sich der Hilfe eines Gottes. Somit versucht er seiner Frau Teri einen Gott schmackhaft zu machen und sie lehnt ab. Aber dann ändert Teri ihre Meinung und die Probleme nehmen ihren Lauf!!!   Cover Das Cover gefällt mir sehr gut und ist passend um Inhalt ausgewählt mit dem Waschbären vorne drauf und dem Hawaii Hemd, eindeutig zu gut. Aber Luka wie der Waschbär auf dem Cover heißt ist nicht nur Cool sondern kann auch Party machen. Einwandfrei und Klasse getroffen und für mich ein Hingucker... :D     Schreibstil Der Autor A. Lee Martinez hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil! Da ich ja schon mehr von ihm gelesen habe und bis jetzt jedes mal begeistert war hat er mich auch hier wieder zum Schmunzeln gebracht. Nicht nur die Situationen sondern auch die Protas sind Klasse beschrieben und es macht Lust die Geschichte in einem Rutsch zu lesen was ich dann auch getan habe!!! ;)   Meinung Wenn Götter ihre eigenen Pläne haben... Das müssen auch Teri und ihr Mann Phil feststellen. Denn beide haben sich entschieden einen Gott zu suchen. Aber erst einmal von vorne.  In Teri und Phils Zeit ist es üblich einen Gott zu haben oder auch mehrere und sich helfen zu lassen mit göttlicher Unterstützung. Sei es jetzt bei der Beförderung wegen oder bei einem Autoschaden, das die Versicherung niedrig bleibt. Phil hat an sich da nichts dagegen. Aber nachdem er wieder einmal von einer Beförderung übergangen wird beschließt er seine Frau daheim anzusprechen. Teri allerdings hält nichts von Göttern, da ihr eigener Vater damals von einem umgebracht wurde. Phil weiß dass seine Frau Recht hat, doch es nervt ihn auch zu sehen, das seine Nachbarin mittlerweile auch noch grünes Gras auf ihrem Rasen hat während sonst jeglicher Rasen verdörrt. Aber Teri hat ein Erlebniss das sie ihre Meinung überdenken lässt und so Beschließen die beiden sich einen Gott zu suchen auf dem digitalen Portal Phantheon.com dem zweitgrößten Gottheiten Vermittlungsportal im Internet. Nach langer Debatte und ziemlich genauem überprüfen werden die beiden auch fündig. Und zwar bei Luka dem Waschbärengott des Wohlstandes und Glücks. Denn der verlangt weder Blut, noch Geld noch irgendwelche Opfer. Nein er scheint ein sehr vernünftiger und netter Gott zu sein und möchte nur das man ihn willkommen heißt in seinem Zuhause. Da wäre nur ein Problem. Denn genau das scheint Teri und Phil nicht klar zu sein. denn ehe sie es sich versehen, steht Luka in Persona vor ihnen und möchte bei ihnen einziehen. Luka ist ein netter unkomplizierter Gott und es braucht etwas bis Teri und Phil verstehen, wenn sie ihn wegschicken, dann schicken sie auch ihr Glück weg. Denn genau das taten sie. Und die Unfälle häuften sich enorm. Und Luka zieht kurze Zeit später bei ihnen ein. Dann läuft es richtig gut für die beiden und ist auf ein paar seltsame Zwischenfälle könnten sie nicht glücklicher sein. Allerdings wussten sie da noch nichts von Gorgoz, einem Gott der auf Rache sinnt gegen Luka und die Menschen mit denen Luka zu tun hat. Denn er will alle um Luka herum zur Strecke bringen. Oder von Lukas Ex Göttin die einer Stalkerin gleicht und es nicht nur auf Luka sondern auch auf Teris beste Freundin Susan abgesehen hat denn eben diese ist mit Luka zusammen. Und dann steht  auch noch ein zweiter Untermieter in der Tür, denn Quetalcoatl braucht Hilfe, sein Spitzname ist Quick und er ist deprimiert und wohnt bei Luka und seinen neuen Familie Teri und Phil. Da geht es rund und Luka muss an allen Fronten sein... Für mich Klasse beschrieben wie zwei Menschen mit ihrer Entscheidung in ein Chaos stützen von denen sie niemals geahnt hätten das es so kommen könnte. Allerdings muss ich sagen Luka ist ein ganz lieber, der halt manches Mal etwas Unglück anzuziehen scheint. Aber er gibt sein bestes und hilft wo er kann, ein ganz lieber und das obwohl er ein Gott ist und denen sind die leiden eines Sterblichen im Normalfall eher gleichgültig und auch Quick ist zu gut! ;) Für mich ein Lesespaß und ich musste mehr als einmal grinsen. Fazit  Sehr empfehlenswert und eindeutig Klasse Gelungen! 5 von 5 Sternen

    Mehr
  • Gott im Unglück

    Gott im Unglück
    swantjesbuecher

    swantjesbuecher

    07. December 2013 um 12:30

    „Er ist ein Waschbär. Er trägt Hawaiihemden. Er feiert Partys. Er ist ein Gott. Und er raubt der Menschheit den letzten Nerv. Teri und Phil sind ein junges, modernes, erfolgreiches Paar. Sie waren bislang nie darauf angewiesen, sich einen persönlichen Gott zuzulegen, der ihnen Schutz gewährt. Doch jetzt, als Phil seine Beförderung versagt wird, ändert sich die Lage. Und so bestellt er einen Gott im Internet. Die meisten Götter aber verlangen Blut, Geld, Opfer und Keuschheitsgelübde als Gegenleistung. Nur Luka, der Waschbärengott des Wohlstands, ist bescheidener – er möchte lediglich ein paar Tage bei Teri und Phil auf der Couch liegen. Doch das ist nur der Anfang. Denn der Waschbärengott hat nicht vor, wieder zu verschwinden. Und er lädt alle seine Freunde zur Einweihungsparty ein. Gar nicht zu sprechen von seinen Feinden, die auf der Jagd nach Luka noch jeden Menschen aus dem Weg geräumt haben …“ Stellt euch vor, ihr würdet in einer Welt leben, in der es vollkommen normal ist, sich seinen Gott im Internet zu bestellen. Je nach Größe der Wünsche, die er erfüllen soll, opfert man einfach das ein oder andere und schon bekommt man was man will! Euer Vorgarten könnte einen grüneren Daumen vertragen?!? Die Nachbarn schauen schon ganz mitleidig auf eure vertrockneten Petunien?! Kein Problem! Verpflichte dich doch einfach Priapos, dem griechischem Gott der Fruchtbarkeit! Ein kleines Blutopfer am Tag und schwupps… eure Petunien sehen aus wie neu! Den grünen Daumen habt ihr selber, aber ihr könntet etwas Nachhilfe in Sachen Liebe gebrauchen?!? Hier ist die Auswahl an Göttern natürlich besonders groß! Doch Achtung: Je mächtiger der Gott, umso größer sind die Opfer die er fordert. Einen kleinen Altar in der Ecke stört sicherlich keinen, aber es muss ja nicht gleich eine überdimensionale Statue im Garten sein, der jeden Tag eine Kuh geopfert werden muss… Um solchen Überraschungen vorzubeugen, schaue dir doch einfach die „Bewerbungsvideos“ der einzelnen Götter im Internet an!!! Hier erklären sie dir genau, was du von ihnen bekommst und was sie dafür von die verlangen! Naja, vielleicht nicht immer ganz so genau… Teri und Phil haben bei „ich möchte nur ein bisschen in euer Haus einziehen“ mit Sicherheit nicht damit gerechnet, dass am nächsten Tag der tatsächliche Waschbär-Gott Luka mit Sack und Pack und Sonnenhut bei ihnen vor der Tür steht… Sie hatten eher an ein paar kleine Gedenkstätten in der Wohnung gedacht… jetzt ist er aber nun mal da und er mag es gar nicht, wenn man ihn nicht willkommen heißt (wo man ihn doch gerade erst gerufen hat…) So ein Gott des Glücks kann auch ganz schnell dafür sorgen, dass man eine Pechsträhne nach der anderen hat… Ein verschütteter Kaffee auf der Bluse hier, ein zerstochener Fahrradreifen da… Nach ein paar Stunden reinen Pechs sieht die Aussicht einen kleinen süßen Waschbären in seiner Wohnung zu beherbergen doch gar nicht mehr so übel aus! Ehe sie sich versehen haben sie auch noch den gefiederten Schlangengott Quetzalcoatl am Hals. Als Kumpel von Luka taucht er einfach irgendwann bei ihnen auf und quartiert sich bei ihnen auf dem Sofa ein. Bei seinen Gläubigern in Ungnade gefallen, ist Quick (wie er sich nun rufen lässt) auf dem Tiefpunkt seiner Götterkarriere angekommen und leidet still (naja…) vor sich hin. Mir persönlich ist diese jammernde Göttlichkeit tatsächlich am sympathischste gewesen! Über seine vergangenen Taten nachdenkend und auf der Suche nach dem neuen Sinn seines Daseins, ist er irgendwie richtig nett! Also ich muss schon sagen, die Idee mit den Göttern aus dem Internet hat mir richtig gut gefallen! Auch die Wahl des Waschbär-Gottes war mit Sicherheit nicht dumm: Er ist witzig, er ist eigentlich ganz nett und vor allem ist er ja sooo süß! Alles in allem eine tolle Idee! Kommen wir jetzt einer Sache, die mir etwas auf die Nerven gegangen ist und dadurch fast alles kaputt gemacht hat: Zu viel Witz. Zu wenig inhaltliche Tiefe. Ich hatte das Gefühl Martinez hat versucht einen mega-lustigen Roman zu schreiben, bei dem alle vor Lachen auf dem Boden liegen. Leider ist er etwas übers Ziel hinaus geschossen oder besser gesagt, hat das eigentliche Ziel des Buches, die Geschichte an sich, aus den Augen verloren. Indem er zwanghaft versucht jedes kleinste Detail so witzig wie möglich zu gestalten, hat er genau das Gegenteil erreicht. Ich hatte keine Lust mehr weiterzulesen (hab ich natürlich trotzdem). Witzig fand ich irgendwann kaum mehr etwas, es war einfach das Gleiche wie drei Seiten vorher auch schon. Das war wirklich schade, denn dem Ganzen lag eine tolle Idee zu Grunde. Ich werde dem Autor bestimmt nochmal eine Chance geben, denn die Hoffnung, dass er es auch besser kann, habe ich definitiv noch nicht aufgegeben. Es war ja auch kein schlechtes Buch, nur wurde es mit der Zeit ziemlich nervig. Trotzdem war es in diesem Moment genau das richtige Buch für mich, denn ich war gerade erst in mein „Harry-Potter-Loch**“ gefallen und brauchte etwas locker-leichtes, das mich da wieder herausholte. Seinen Zweck hat das Buch also trotzdem erfüllt! Abschließend noch eine Unrichtigkeit, die ich hier und jetzt aus der Welt (zumindest aus meiner kleinen Blogger-Welt!) räumen möchte: Auf verschiedenen Seiten wird mit dem folgenden Zitat geworben:   »A. Lee Martinez ist der amerikanische Terry Pratchett.« graspingforthewind.com Diese Behaupten aufzustellen und dann auch noch zu verbreiten ist eine bodenlose Frechheit. A. Lee Martinez kommt nicht annähernd, nicht auch nur ein klitzekleines bisschen an Terry Pratchett, dem Meister der parodistischen Fantasy-Romane, heran. Dieser Vergleich ist eine Beleidigung, eine Anmaßung sondergleichen. A. Lee Martinez mag witzig schreiben und neue Ideen mit ins Spiel bringen, doch war mir bei ihm alles zu viel des Guten und ich war froh, als es vorbei war. Es reichte einfach irgendwann. Und hier kommt der größte Unterschied: Dieser Moment tritt bei Terry Pratchett nie ein. Er hat absolutes Suchtpotential und ich kann einfach nie genug davon bekommen! So! Das musste mal gesagt werden!   ** „Harry-Potter-Loch“: Ich liebe diese Bücher einfach über alles, doch haben sie auch einen Nachteil: Jedes Mal, wenn ich sie ausgelesen habe, falle ich in ein tiefes Loch und trauere ihrer Welt nach. Ich kann direkt danach kaum etwas anderes lesen. Für eine andere geniale Fantasy-Geschichte bin ich in diesen Momenten einfach nicht bereit. Also brauche ich ein Buch, das mich da wieder herauszieht. Oft lese ich ein Kinderbuch, oder eben, wie in diesem Fall, etwas Lustiges.

    Mehr
  • Gott im Unglück

    Gott im Unglück
    burnedeyez

    burnedeyez

    29. July 2013 um 07:00

    [...]Dabei ist die Geschichte an sich eigentlich gar nicht so neu, recht schnell findet sich der Leser in einer Story um verschmähte Liebschaften und Rachepläne wieder, die es eigentlich schon recht oft gegeben hat. In dieser Form jedoch war es für mich doch etwas ganz neues, weswegen ich schon sagen würde, dass der Autor mit seinem Werk schon ein halbwegs innovatives Stück Urban Fantasy geschaffen hat. Das “Gott im Unglück” dabei nicht auf einen Spannungsbogen abzielt, der sich steil nach oben entwickelt sollte dem Leser von vornherein klar sein. Martinez baut eher auf eine Grundspannung, die vom Beginn der Geschichte an da ist und sich ohne große Ausschläge nach oben oder unten auch bis zum Ende des Romans fortsetzt. Hier hätte man die eine oder andere Spitze gut vertragen können. Langweilig wird das Buch aber trotzdem nicht, denn zunächst ist da eben jene Grundspannung, die sich schon auf einem passablen Niveau bewegt, auf der anderen Seite kommt dazu noch eine recht nette und vor allem witzige Atmosphäre, die gut zur Geschichte passt und sie lesenswert macht. Es soll an dieser Stelle noch vermerkt werden, dass der Autor zu Beginn noch drei Handlungsfäden verfolgt, welche aber gut miteinander verwoben werden und zum Schluss im relativ actionreichen Finale aufeinanderprallen.[...] Die komplette Rezi gibt's wie immer auf Review-Corner.de

    Mehr
  • Rezension zu "Gott im Unglück" von A. Lee Martinez

    Gott im Unglück
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. March 2013 um 17:58

    So herrlich lustig! Martinez bestes Buch, bisher. Man muß den Lucky echt lieben! Und den Schlangengott! *_*

  • Rezension zu "Gott im Unglück" von A. Lee Martinez

    Gott im Unglück
    affler

    affler

    21. November 2012 um 10:47

    Inhalt: Teri und Phil sind ein Paar und erleben die normalen Höhen und Tiefen einer Partnerschaft. Doch in letzter Zeit läuft es für die beiden nicht gerade rosig. Phil wird mal wieder auf der Karriereleiter übersprungen und bei Teri läuft es auf Arbeit auch nicht gerade besser. Dazu kommt noch, dass sich bei beiden, nicht nur beruflich sondern auch privat, eine Pechsträhne eingenistet hat. ... Die beiden hatten, im Gegensatz zu ihren Freunden und Arbeitskollegen, noch keine Erfahrung mit Göttern, beziehungsweise nicht die Muße sich einem Gott anzuschließen. Doch aufgrund des häufigen Pechs in letzter Zeit beschließen die beiden sich im Internet einen Gott auszusuchen und hoffen dadurch ihre Pechsträhne beenden zu können ... Der einzige Gott, der ihnen zusagt, ist der Gott des Glücks und des Wohlstandes. Er ist ein Waschbär und trägt gerne Hawaihemden als auch eine Sonnenbrille. Er ist der einzige Gott der keine Blutopfer oder sonstige Extreme von seinen Anhängern fordert. Und naja, Glück können die beiden wohl im Moment gut vertragen, daher akzeptieren sie nur widerwillig, dass Lucky "nur" bei ihnen einziehen will. ... Doch wenn sie vorher gewusst hätten auf was sie sich da eingelassen haben, wären sie bestimmt gottlos geblieben. Denn ab sofort steht ihr Leben sprichwörtlich auf dem Kopf und die beiden finden sich in einer göttlichen Vendetta wieder ... Fazit: Lange hat man auf ein Neues Buch von A. Lee Martinez warten müssen. Doch wer seine anderen Werke wie z.B. "Diner des Grauens" oder "Eine Hexe mit Geschmack" kennt, dem kann ich hiermit versichern, dass sich das warten sehr wohl gelohnt hat. ;-) Die Idee die hinter "Gott im Unglück" steckt ist sehr witzig. Stellen Sie sich unsere heutige Welt wie einen Kochtopf vor, werfen Sie die Götter der verschiedensten bereits bestehenden Religionen hinzu und würzen es mit unzähligen alten, neuen, hohen und niederen Gottheiten und schon haben Sie die Welt vor Augen, in der das Buch spielt. Da wir natürlich im Zeitalter des Internets leben, müssen wir nun auch nicht mehr in die Sonntagsmesse gehen, sondern suchen uns unseren Gott, dem wir huldigen wollen und dessen Gunst wir erlangen will, einfach online via Web-Formular aus. Soweit so gut, doch kommen dadurch auch unvorhergesehene Probleme auf einen zu, die der Autor gekonnt in alter "Martinez-Manier" wiedergeben kann. Ich finde den Schreibstil des Autors und die bildhafte Darstellung der Charaktere sehr gelungen. Es wäre jedoch schön gewesen, hätte Martinez das eine oder andere Thema etwas tiefgehender behandeln können. Als Beispiel sei hier die Beziehung der Götter untereinander aufgeführt. Da die "vier Hauptgötter in dem Buch" eine gemeinsame Vergangenheit haben und für den Leser sehr sympatisch und interessant rüberkommen, wäre es hier und da schön gewesen mehr über den einzelnen Charakter als auch die (gemeinsame) Vergangenheit zu erfahren. Zwar wird das notwendige Wissen um der Geschichte folgen zu können, vermittelt, aber das ist lediglich die Spitze des Eisberges. Vielleicht spart Martinez aber auch an Informationen für einen zweiten Teil? Der Lesefluss leidet jedoch kein bisschen darunter und gewinnt eher sogar noch an Fahrt, und unter uns, das eigene Kopfkino ist doch viel besser als wenn direkt alles vorgegeben wird ;-) Zu den Charakteren kann ich sagen, dass ich mich als Leser sehr gut mit ihnen identifizieren konnte. Ich fand es sehr leicht mich in Phil oder Teri hineinzuversetzen, hatte ich doch hier und da einige Parallelen zum eigenen Tagesablauf entdeckt ;-) Die einzelnen Charaktere hätten aber definitiv noch besser ausgearbeitet werden können. Das Buch ist mir an einem Abend nur so durch die Hände geglitten und hat sich zu einem wahren "Pageturner" entwickelt. Dies liegt unter anderem an dem einfachen und prägnanten Schreibstil des Autors. Mich hat das Buch auf jeden Fall positiv überrascht und ich freue mich schon auf nachfolgende Werke des Autors.

    Mehr