A. Lee Martinez Terror der Tentakel

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Inhaltsangabe zu „Terror der Tentakel“ von A. Lee Martinez

Die neue skurrile Science-Fiction-Komödie des Kultautors A. Lee Martinez: Nach jahrelanger Schreckensherrschaft hat sich der tentakulöse Eroberer Mollusk in den Ruhestand begeben. Doch der wird empfindlich durch einen Anschlag auf sein Leben gestört ...§Genie, Superschurke und Alleinherrscher über das Sonnensystem: Mollusk hat es geschafft, dass alle Völker bei seinem Namen erzittern. Doch was soll man tun, wenn man im Leben alles erreicht hat? Wenn es keinen Planeten mehr zu unterwerfen und kein Volk mehr zu versklaven gibt? Das Einzige, was Mollusk tun kann, damit seine grauen Zellen nicht völlig einrosten, ist, sie für das Gute einzusetzen und dafür die Verehrung idiotischer Erdlinge einzuheimsen. Doch die Midlife-Crisis des gelangweilten Ex-Despoten endet jäh, als Finsterling Brain auftaucht. Und plötzlich befindet er sich mit der Venuskriegerin Zala auf einer abenteuerlichen Mission durch Raum und Zeit um die Erde zu retten?

Witzig, unterhaltsam, total überdreht.

— ioreth
ioreth

Mollusk war schon alles: Eroberer, Erfinder, Superschurke. Nichts kommt ihm an Genialität gleich. So kommt es, dass es durchaus ein ...

— Splashbooks
Splashbooks

gutes Buch, aber nicht der beste Martinez!

— fuxli
fuxli

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  • Terror der Tentakel, besprochen von Sarah Fechler

    Terror der Tentakel
    Splashbooks

    Splashbooks

    26. November 2014 um 09:48

    In einem Sonnensystem, das den unseren bis auf die Planeten gleicht, lebt Mollusk, Eroberer des Planeten Terra. Doch das Erobern ferner Welten hat er nun bereits erreicht und auch sonst scheint es in der Welt der Wissenschaft nicht mehr so viel zu geben, was er noch nicht erforscht hätte. Gerade als es scheint langweilig zu werden, wird ein Mordversuch an ihm verübt. Zu seinem Schutz wird zudem auch noch ein Kriegertrupp des Planten Venus geschickt, eine Garde aus Echsenkriegern. Ein Planet den er auch bereits versuchte zu erobern. Der Feind deines Feindes ist dein Freund? Und wer könnte es sein, der ihn versucht aus dem Weg zu räumen? Gemeinsam mit einer Kriegerin von der Venus versucht er diesen Fragen auf den Grund zu gehen! Die parallele Welt von "Terror der Tentakel" ist ein Spiegelbild unseres Sonnensystems, nur dass jeder einzelne Planet von einem anderen sonderbaren Volk bewohnt wird. Die Erde von den Terranern, die Venus von den Venusianern, der Jupiter von den Jupiterianern... Schnell wird einem klar, dass sich dieses Werk nicht immer ganz ernst nimmt. Schrill und bunt werden die Ereignisse beschrieben. Und "schrill und bunt" passt auch perfekt auf die Hauptcharaktere. Da wäre zunächst natürlich Mollusk: Der Superschurke, ein Genie das seinesgleichen sucht, und einst der größte aller Eroberer. Allerdings hat er es mit dem Erobern in letzter Zeit nicht mehr so wie einst. Es ist so viel Arbeit, nicht das Einnehmen der Welten, aber das anschließende sich darum kümmern. Als einstiger Bewohner des Planeten Neptun, die für ihre Genialität bekannt sind, ist seine Erscheinungsform jedoch weniger beeindruckend: Er gleicht einem Kraken, mit Tentakeln als Arme und Beine und ohne jegliche Knochen. Wie also ohne Schwierigkeiten durch die Welt kommen? Man baut sich einfach sehr eindrucksvolle Exoskelette. Wirklich, das mit dem Erfinden nimmt der, mehr als nur sehr von sich überzeugte, Mollusk sehr ernst. Dass er hierbei den einen oder anderen Fehltritt machte merkt man schnell, denn einige seiner Fehlschläge laufen einen im Laufe der Geschichte über den Weg. Wortwörtlich. Zudem fragt man sich, ob er wirklich so böse ist, wie behauptet wird... Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/20998/terror_der_tentakel

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  • Ein wunderbarer Eroberer Namens Mollusek!!! :D

    Terror der Tentakel
    Solara300

    Solara300

    16. September 2014 um 12:54

    Beschreibung Der geniale Neptuner Mollusek ist alles andere als begeistert, denn er hat keine Ziele mehr. Er hat alles unterjocht und versklavt und stellt sich schon bald die Frage was es für neue Möglichkeiten gäbe. Aber er hatte nicht mit einer Bedrohung gerechnet die ihm gefährlich werden könnte in Form eines genialen Gegenspielers.... Cover Das Cover ist wie alle Bücher der Reihe einfach Genial gestaltet. Hier gefällt mir nicht nur das Farbzusammenspiel sondern der Superschurke Tentakel oder Neptuner Mollusek vorne drauf. Der Titel ist genau wie das Coverbild sehr passend zum Inhalt und rundet das Gesamtbild sehr gut ab. Charaktere Der Neptuner Mollusek ist sehr schlau und gerissen. Aber eine Midlife Crisis stürzt ihn in ungeahnte Konflikte. Die Venuskriegerin  Zala ist eine Kriegerin wie man sie sich vorstellt. Sie ist Pflichtbewusst und einfach ein Charakter der einen schnell in seinen Bann zieht! :D Schreibstil Der Autor A. Lee Martinez hat hier einen Klasse Schreibstil an den Tag gelegt und mit Witz, Humor und Sarkasmus eine Story erschaffen die mich restlos begeistert hat. Ich musste mehrmals schmunzeln und freue mich schon auf mehr des Autors der einen mit seinen Geschichten und den Charakteren sehr schnell in den Bann zieht. Meinung Was passiert mit einem Eroberer, wenn er einen Feind bekommt mit dem er nicht gerechnet hatte und das ausgerechnet in seiner Midlife Crisis??? Dann sind wir richtig, bei dem Eroberer Mollusek, der sein Leben lang alles unterjocht oder erobert hat was ihm in den Sinn kam. Dann aber wird er zum gejagten und die venusianischen Krieger wollen ihn schützen, aber nicht weil er so nett ist. Nein... sie haben selbst noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. Mit der Venuskriegerin Zala begibt er sich auf die Spur zu seinem Gegner und erlebt so einiges den die Zeit läuft... Fazit Eine absolut Klasse Geschichte die einen zum Schmunzeln bringt und mich restlos begeistert. Ich finde den Scheib Stil Klasse und auch solch Geschichten in denen ein gewisser Sarkasmus vorrausgeht Super! Für alle Leser die gerne im Science Fiction oder Fantasy Bereich lesen...   5 von 5 Sternen

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  • Abgefahren. Komisch. Fast schon wie ein Comic.

    Terror der Tentakel
    Arith

    Arith

    09. August 2014 um 11:11

    Sprache: Wie schon in seinen vorherigen Werken glänzt Martinez mit einem knappen, aber dennoch flüssigem Stil. Er hält sich nicht mit langen Beschreibungen auf, sondern die Figuren und deren Dialoge tragen die Handlung voran. Ich persönlich mag seinen Humor und seinen Stil, obwohl bei “Terror der Tentakel” unglaublich viele Fachbegriffe verwendet wurden. Daher würde ich es nur denjenigen empfehlen, die sich ein wenig mit Science-Fiction auskennen, sonst versteht man bei den ganzen Begriffen bezüglich Raumschiffe, Singularität, Zeitreisen, Kybernetik und höherer Mathematik nur Bahnhof. So witzig und gelungen die Sprache auch war, hin und wieder erwies sich das Lesen als wirklich anstrengend. (Wobei ich jetzt keine Verständnisprobleme hatte, aber ich beschäftige mich auch schon eine Weile mit der Materie.) Figuren: Martinez tischt eine Vielzahl an Wesen, Aliens, Kuriositäten, Monstern und Absonderlichkeiten auf. Alle an sich verrückt, einzigartig und mit so liebevollen Details ausgestattet (so wohl in der Eigenart, als auch in Sprache und Aussehen), dass man sie einfach mögen muss. Und darüber lachen! Wie habe ich mich über die Mönche amüsiert und die wuscheligen Mondbewohner (die Neil Amstrong gefressen haben! :D ). Martinez sprühte mal wieder vor Kreativität und Leidenschaft an seinem Handwerk. Gleichzeitig fand ich die Anzahl zum Ende hin auch ein wenig übertrieben. Nach den vielen Zwischenabenteuern, bei denen noch mehr neue Randfiguren und noch mehr neue Randfiguren vorgestellt (und teilweise wieder ausradiert) wurden, hat es mir dann gelangt. Serket und den Rat am Schluss konnte ich mir noch nur schwerlich vorstellen. Aber vielleicht erging es auch nur mir so. Mollusk und Zala. Sehr schön gezeichnete Figuren. Zala, die Soldatin, durch Pflichtgefühl in ihrem Handeln oftmals eingeengt, leicht agressiv und mit einer stets zornigen Laune. Zala hat sich in mein Herz gekämpft, die Idee, eine Art Krokodil als Soldatin von der Venus stammen zu lassen – als wäre man in einem Comic gestrandet. Aber cool, sehr cool! Der Imperator Mollusk. Seit Langem mal wieder ein intelligenter, narzistischer Anti-Held, der einem trotz (oder gerade wegen?) seiner Überzeugungen ans Herz wächst. Grandiose Darstellung, der Leser ist dank der Ich-Perspektive und des schriftstellerischen Könnens von Martinez direkt bei der Figur und kann sie sich sowohl vorstellen als auch nachvollziehen. Das beste am Roman sind wohl die Dialoge zwischen Zala und Mollusk. Herrlich. Trocken. Sarkastisch. Bis zum Schluss ließen sie mich schmunzeln. Lob und Kritik: Ich muss die Anekdoten loben. Martinez schafft in seinem Roman mit Terra eine Parallelwelt zu unserer Erde, die an manchen Stellen nicht ähnlicher, aber auch nicht absonderlicher sein könnte. Aber er zieht die Details so konsequent durch und schafft eine Welt, der man einfach glauben möchte. Sie ist in sich stimmig und sagenhaft. Die Handlung verläuft actiongeladen und rasant, allerdings auch ein bisschen sprunghaft. Mollusk und Zala müssen viele kleine Abenteuer auf der Suche nach dem Schuldigen bestehen, die sich in punkto Gefahren und Schwierigkeiten zwar steigern, aber von Mollusk auf unkonventionelle Art und Weise gelöst werden. Seine Intelligenz bietet Martinez die Möglichkeit viele Entscheidungen der menschlichen Geschichte anzuprangern, ohne dass dies zum Hauptthema des Buchs wird. Die Kritik ist leise, dennoch im Bezug auf Schlachten, Kriege und politische Entscheidungen eindeutig. Rückblicke aus Mollusks Zeit als Warlord von Terra waren meine Highlights. Da zeigt Martinez sein Talent. Flüssig, in sich stimmig und ein hervorragender Spiegel, um die wahre Natur des Imperators zu präsentieren. Obwohl ich den Neptuner schon seit dem ersten Kapitel genial fand. Eine Figur zu charakterisieren, indem sie gegen ihren Klon kämpft – genial. Leider nahm die Geschichte nach zwei Dritteln an Schwung und Komik ab. Die Handlung wirkte gehetzt, nicht mehr so sorgfältig ausgearbeitet wie auf den Seiten davor. Irgendwo im letzten Drittel tat sich mein Kopfkino schwer, ja, ich hatte einen Verdacht, wer hinter den Anschlägen und Hinweisen steckt, aber der Auflösung fehlte etwas. Es lässt sich schwer erfassen. Mollusk änderte sich nicht in seinem Verhalten, Zala ebenso wenig, dennoch wirkte der Abschluss schal gegenüber dem Rest. Dies war wirklich schade. Zusammenfassend: Abgefahren. Komisch. Fast schon wie ein Comic. Eine kuriose Schnitzeljagd quer durch Terra mit einem hyperintelligenten Anti-Helden, der einem beim Lesen doch ans Herz wächst. Aufgrund von kleineren Mängeln und eines nicht völlig überzeugenden Endes verleihe ich 4 von 5 Sternen an “Terror der Tentakel” und freue mich riiiiesig auf den nächsten Roman des Autors.

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  • Abgefahren. Komisch. Fast schon wie ein Comic.

    Terror der Tentakel
    Arith

    Arith

    09. August 2014 um 11:10

    Sprache: Wie schon in seinen vorherigen Werken glänzt Martinez mit einem knappen, aber dennoch flüssigem Stil. Er hält sich nicht mit langen Beschreibungen auf, sondern die Figuren und deren Dialoge tragen die Handlung voran. Ich persönlich mag seinen Humor und seinen Stil, obwohl bei “Terror der Tentakel” unglaublich viele Fachbegriffe verwendet wurden. Daher würde ich es nur denjenigen empfehlen, die sich ein wenig mit Science-Fiction auskennen, sonst versteht man bei den ganzen Begriffen bezüglich Raumschiffe, Singularität, Zeitreisen, Kybernetik und höherer Mathematik nur Bahnhof. So witzig und gelungen die Sprache auch war, hin und wieder erwies sich das Lesen als wirklich anstrengend. (Wobei ich jetzt keine Verständnisprobleme hatte, aber ich beschäftige mich auch schon eine Weile mit der Materie.) Figuren: Martinez tischt eine Vielzahl an Wesen, Aliens, Kuriositäten, Monstern und Absonderlichkeiten auf. Alle an sich verrückt, einzigartig und mit so liebevollen Details ausgestattet (so wohl in der Eigenart, als auch in Sprache und Aussehen), dass man sie einfach mögen muss. Und darüber lachen! Wie habe ich mich über die Mönche amüsiert und die wuscheligen Mondbewohner (die Neil Amstrong gefressen haben! ). Martinez sprühte mal wieder vor Kreativität und Leidenschaft an seinem Handwerk. Gleichzeitig fand ich die Anzahl zum Ende hin auch ein wenig übertrieben. Nach den vielen Zwischenabenteuern, bei denen noch mehr neue Randfiguren und noch mehr neue Randfiguren vorgestellt (und teilweise wieder ausradiert) wurden, hat es mir dann gelangt. Serket und den Rat am Schluss konnte ich mir noch nur schwerlich vorstellen. Aber vielleicht erging es auch nur mir so. Mollusk und Zala. Sehr schön gezeichnete Figuren. Zala, die Soldatin, durch Pflichtgefühl in ihrem Handeln oftmals eingeengt, leicht agressiv und mit einer stets zornigen Laune. Zala hat sich in mein Herz gekämpft, die Idee, eine Art Krokodil als Soldatin von der Venus stammen zu lassen – als wäre man in einem Comic gestrandet. Aber cool, sehr cool! Der Imperator Mollusk. Seit Langem mal wieder ein intelligenter, narzistischer Anti-Held, der einem trotz (oder gerade wegen?) seiner Überzeugungen ans Herz wächst. Grandiose Darstellung, der Leser ist dank der Ich-Perspektive und des schriftstellerischen Könnens von Martinez direkt bei der Figur und kann sie sich sowohl vorstellen als auch nachvollziehen. Das beste am Roman sind wohl die Dialoge zwischen Zala und Mollusk. Herrlich. Trocken. Sarkastisch. Bis zum Schluss ließen sie mich schmunzeln. Lob und Kritik: Ich muss die Anekdoten loben. Martinez schafft in seinem Roman mit Terra eine Parallelwelt zu unserer Erde, die an manchen Stellen nicht ähnlicher, aber auch nicht absonderlicher sein könnte. Aber er zieht die Details so konsequent durch und schafft eine Welt, der man einfach glauben möchte. Sie ist in sich stimmig und sagenhaft. Die Handlung verläuft actiongeladen und rasant, allerdings auch ein bisschen sprunghaft. Mollusk und Zala müssen viele kleine Abenteuer auf der Suche nach dem Schuldigen bestehen, die sich in punkto Gefahren und Schwierigkeiten zwar steigern, aber von Mollusk auf unkonventionelle Art und Weise gelöst werden. Seine Intelligenz bietet Martinez die Möglichkeit viele Entscheidungen der menschlichen Geschichte anzuprangern, ohne dass dies zum Hauptthema des Buchs wird. Die Kritik ist leise, dennoch im Bezug auf Schlachten, Kriege und politische Entscheidungen eindeutig. Rückblicke aus Mollusks Zeit als Warlord von Terra waren meine Highlights. Da zeigt Martinez sein Talent. Flüssig, in sich stimmig und ein hervorragender Spiegel, um die wahre Natur des Imperators zu präsentieren. Obwohl ich den Neptuner schon seit dem ersten Kapitel genial fand. Eine Figur zu charakterisieren, indem sie gegen ihren Klon kämpft – genial. Leider nahm die Geschichte nach zwei Dritteln an Schwung und Komik ab. Die Handlung wirkte gehetzt, nicht mehr so sorgfältig ausgearbeitet wie auf den Seiten davor. Irgendwo im letzten Drittel tat sich mein Kopfkino schwer, ja, ich hatte einen Verdacht, wer hinter den Anschlägen und Hinweisen steckt, aber der Auflösung fehlte etwas. Es lässt sich schwer erfassen. Mollusk änderte sich nicht in seinem Verhalten, Zala ebenso wenig, dennoch wirkte der Abschluss schal gegenüber dem Rest. Dies war wirklich schade. Zusammenfassend: Abgefahren. Komisch. Fast schon wie ein Comic. Eine kuriose Schnitzeljagd quer durch Terra mit einem hyperintelligenten Anti-Helden, der einem beim Lesen doch ans Herz wächst. Aufgrund von kleineren Mängeln und eines nicht völlig überzeugenden Endes verleihe ich 4 von 5 Sternen an “Terror der Tentakel” und freue mich riiiiesig auf den nächsten Roman des Autors.

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  • gutes Buch, aber Martinez kann es besser

    Terror der Tentakel
    fuxli

    fuxli

    06. August 2014 um 21:13

    Eroberer Mollusk stammt vom Planeten Neptun und ist damit so eine Art Krake, ein Weichwesen ohne Skelett, aber dafür mit einem großen und leistungsstarken Gehirn. Nachdem er jahrelang Planeten eroberte oder zerstörte, hat in den Ruhestand begeben. Als Wohnsitz wählt er die Erde. Den Bewohnern dort hat er vorher Drogen ins Wasser gemischt, damit sie tun, was er sich von ihnen wünscht: Ihn verehren. Doch das Genie, der Superschurke und Alleinherrscher über das Sonnensystem langweilt sich: Doch was soll man tun, wenn man im Leben alles erreicht hat? Mollusk sieht seine neue Aufgabe darin, die Erde vor jeder Gefahr zu schützen. Aber auch das ist nicht so richtig erfüllend. Doch dann wird Mollusks Leben bedroht. Und plötzlich befindet er sich mit der Venuskriegerin Zala auf einer abenteuerlichen Mission durch Raum und Zeit um sich selbst und die Erde zu retten. A. Lee Martinez hat sich diesmal also an einen Science Fiction-Roman gewagt. Und er hat auch gleich noch mit einem Ich-Erzähler etwas Neues ausprobiert und auch das prima hinbekommen. Und die Story ist auch wieder rasant, die Charaktere skurril und der Schreibstil flüssig. Trotzdem... ja, trotzdem wird das Buch der Erwartung nicht gerecht. Im Großen und Ganzen reihen sich da haufenweise Hinterhalte aneinander, in welche Mollusk und seine Begleiter tappen. Und eigentlich hat Mollusk meist sofort ein Lösung des Problems parat, meistens, weil er schon damit gerechnet hat, dass da wieder ein Hinterhalt kommt. Selten passiert was wirklich neues, es gibt lediglich Variationen an Monstrositäten, der Verlauf ist nahezu immer der Gleiche. Man langweilt sich sicherlich nicht so, wie es Mollusk am Anfang des Buches tut, aber wirkliche Lacher gibt es nur wenige – eine irrwitzige Phantasie mit haarsträubenden Wendungen findet man eher nicht. Und gerade die erwartet man doch von Martinez. Hier wurde dem Autor sein bisheriger Erfolg und seine früheren großartigen Bücher wie „Diner des Grauens“, „Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen!“ oder „Zu viele Flüche“ eindeutig zum Verhängnis. Denn natürlich erwartet man wieder etwas in dieser Qualität – und wird enttäuscht. Bei einem unbekannten Autor wäre ich vielleicht mehr begeistert. Wer weiß? Drei Sterne ist es deshalb durchaus wert.

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  • gutes Buch, aber Martinez kann es besser

    Terror der Tentakel
    fuxli

    fuxli

    06. August 2014 um 21:12

    Eroberer Mollusk stammt vom Planeten Neptun und ist damit so eine Art Krake, ein Weichwesen ohne Skelett, aber dafür mit einem großen und leistungsstarken Gehirn. Nachdem er jahrelang Planeten eroberte oder zerstörte, hat in den Ruhestand begeben. Als Wohnsitz wählt er die Erde. Den Bewohnern dort hat er vorher Drogen ins Wasser gemischt, damit sie tun, was er sich von ihnen wünscht: Ihn verehren. Doch das Genie, der Superschurke und Alleinherrscher über das Sonnensystem langweilt sich: Doch was soll man tun, wenn man im Leben alles erreicht hat? Mollusk sieht seine neue Aufgabe darin, die Erde vor jeder Gefahr zu schützen. Aber auch das ist nicht so richtig erfüllend. Doch dann wird Mollusks Leben bedroht. Und plötzlich befindet er sich mit der Venuskriegerin Zala auf einer abenteuerlichen Mission durch Raum und Zeit um sich selbst und die Erde zu retten. A. Lee Martinez hat sich diesmal also an einen Science Fiction-Roman gewagt. Und er hat auch gleich noch mit einem Ich-Erzähler etwas Neues ausprobiert und auch das prima hinbekommen. Und die Story ist auch wieder rasant, die Charaktere skurril und der Schreibstil flüssig. Trotzdem... ja, trotzdem wird das Buch der Erwartung nicht gerecht. Im Großen und Ganzen reihen sich da haufenweise Hinterhalte aneinander, in welche Mollusk und seine Begleiter tappen. Und eigentlich hat Mollusk meist sofort ein Lösung des Problems parat, meistens, weil er schon damit gerechnet hat, dass da wieder ein Hinterhalt kommt. Selten passiert was wirklich neues, es gibt lediglich Variationen an Monstrositäten, der Verlauf ist nahezu immer der Gleiche. Man langweilt sich sicherlich nicht so, wie es Mollusk am Anfang des Buches tut, aber wirkliche Lacher gibt es nur wenige – eine irrwitzige Phantasie mit haarsträubenden Wendungen findet man eher nicht. Und gerade die erwartet man doch von Martinez. Hier wurde dem Autor sein bisheriger Erfolg und seine früheren großartigen Bücher wie „Diner des Grauens“, „Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen!“ oder „Zu viele Flüche“ eindeutig zum Verhängnis. Denn natürlich erwartet man wieder etwas in dieser Qualität – und wird enttäuscht. Bei einem unbekannten Autor wäre ich vielleicht mehr begeistert. Wer weiß? Drei Sterne ist es deshalb durchaus wert.

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  • Kein Adams, aber trotzdem sehr lesenswert

    Terror der Tentakel
    burnedeyez

    burnedeyez

    14. June 2014 um 08:55

    Wenn es um den Begriff „Humoristische Science Fiction“ geht, wird vielen in erster Linie der Name Douglas Adams einfallen – zu Recht natürlich. Es gibt allerdings auch einige andere Schriftsteller, die diese Pfade begehen, die einen mit mehr, die anderen mit weniger Erfolg. Unter diesen ist A. Lee Martinez wohl als einer der bekanntesten zu nennen. Mit „Terror der Tentakel“ hat der Piper Verlag seine aktuelle Veröffentlichung auf den Markt gebracht. Martinez macht auch schnell von Beginn an klar, was Phase ist, indem er den Leser direkt mit seinem Protagonisten Imperator Mollusk in die Schlacht ziehen lässt und ihnen vor Auge führt, dass der schleimige Neptuner ja eigentlich ein ganz anständiger Kerl ist. Nun ja… bedingt zumindest, denn immerhin ist er einer der gefürchtesten Warlords unseres Sonnensystems, hat sich mit so ziemlich jedem schon einmal angelegt und dürfte wohl nur unter erschwerten Bedingungen für den Friedensnobelpreis nominiert werden. Macht aber nichts, denn gerade durch dieses Antihelden-Ding nimmt die Geschichte schnell Fahrt auf, ist trotz einiger Rückblenden spannend und atmosphärisch sehr gelungen. Man sollte natürlich bei „Terror der Tentakel“ nicht mit einer ernsthaft bedrohlichen Atmosphäre rechnen, sondern sich viel mehr auf eine abgedrehte und durchaus lustige Story einstellen. Die Figuren, oder besser gesagt das Zusammenspiel eben jener, ist es auch, was die Geschichte am Laufen hält. Unser kleiner Tyrann wird von einer Venusbewohnerin begleitet, die eigentlich nichts anderes will, als ihn für seine Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen. Dumm nur, dass ihr Befehl lautet, ihn zu schützen – und wie wir alle aus eigener Erfahrung wissen, sind Venuserinnen (oder so) sehr von ihrem Pflichtgefühl gesteuert. Das führt immer wieder zu Reibereien zwischen die Figuren, die vor zynischem Humor nur so sprühen. Schön zu beobachten ist dabei die Entwicklung, die die Hauptakteuere im Verlauf von „Terror der Tentakel“ erleben und welche durch Rückblenden in die Vergangenheit Mollusks auch immer wieder gut untermauert wird. Martinez ist es hier trotz aller Abgehobenheit gelungen, glaubwürdige Aliens mit nachvollziehbaren Handlungsweisen in eine Sci-Fi-Story zu stopfen. Klingt paradox? Mag sein, ist aber nun einmal so. Stilistisch kann man sich ebenfalls nicht beklagen. Der Autor ist flott bei der Sache, schreibt sehr locker und bringt den Leser dazu, mitunter ein ziemliches Dauergrinsen aufzusetzen. Man sollte hier nicht mit brachialem Humor rechnen, Martinez zeigt in „Terror der Tentakel“ sehr deutlich, dass er die leisen, aber dennoch ungemein amüsanten Töne sehr gut beherrscht. Dies, verbunden mit der temporeichen Geschichte, sorgt dafür, dass man als Freund dieses Genres nur schwer mit dem Lesen aufhören kann. Dazu kommt eine, wie sie zum Beispiel bei Pratchett zum guten Ton gehört, sehr menschliche Herangehensweise an die abgefahrene Action, die Martinez uns hier präsentiert. Fazit: A. Lee Martinez mag nicht das Format eines Douglas Adams oder eines Terry Pratchett haben. Noch nicht jedenfalls. „Terror der Tentakel“ ist nichtsdestotrotz ein sehr amüsanter und unterhaltsamer Roman, der durchaus die Qualiäten der beiden Vorgenannten durchscheinen lässt. Wer also vor allem Adams mag, darf hier gerne einmal einen Blick riskieren, ich wage zu behaupten, dass er nicht enttäuscht werden wird. Eine Besprechung von www.review-corner.de

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