A. Lee Martinez Zu viele Flüche

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Inhaltsangabe zu „Zu viele Flüche“ von A. Lee Martinez

Eigentlich wollte der dunkle Magier Margle seine Putzhilfe Nessy loswerden, doch durch ein Missgeschick tötet Margle sich selbst. Nun ist die Koboldin Nessy neue Herrin im Schloss – und gebietet über seine unzähligen magischen Bewohner: das Gehirn im Einmachglas, den pausenlos polierenden Silbergnom, die blutende Wand namens Walter, den skelettierten Serienmörder Dan und das Ungeheuer-unter-dem-Bett. Nessy hat alle Hände voll zu tun, die Bande im Zaum zu halten. Und dann ist auch noch die machtgierige Zauberin Tiama im Anmarsch, um sich das Schloss unter den Nagel zu reißen. Nessy bleibt nichts übrig, als das verbotene Geheimnis zu lüften, das sich hinter der Tür-am-Ende-der-Halle verbirgt.

süß :)

— MosquitoDiao
MosquitoDiao

Ganz schön viele Flüche und eine nervige Zauberin.

— Moorteufel
Moorteufel

Nessy ist die Haushälterin des dunklen Magiers Margle. Als dieser eines Tages versucht, sie umzubringen, schlägt dieser Versuch fehl. ...

— Splashbooks
Splashbooks

An einander gereihte Szenen ergeben nicht immer eine Geschichte.

— Originaldibbler
Originaldibbler

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  • Zu viele Flüche

    Zu viele Flüche
    MosquitoDiao

    MosquitoDiao

    16. December 2015 um 09:36

    Die pragmatische Koboldin Nessy hat sich schnell gegen das für ihre Art natürliche Leben in den Höhlen entschieden und arbeitet schon seit Jahren als Assistentin/Haushaltshilfe für Zauberer. Seit längerem schon für den groß gefürchteten Zauberer Margle. Dieser ist jedoch wie alle Zauberer äußerst arrogant und alles andere als dankbar. So kommt es, dass er versucht sie loszuwerden, nur das dies schief geht und er selbst verschwindet und Nessy nun als neue Schlossherrin zurück bleibt, in einem Schloss voller armer Verfluchter Seelen, die irgendwann einmal Margles Zorn erleben mussten. Sie hat mit all den Monstern alle Hände voll zu tun, der Serienkiller Dan, das Ungeheuer-unter-dem-Bett...aber zum Glück befinden sich allerlei Freunde unter ihnen, dieNessy hilfsbereit und loyal zur Seite stehen. Was auch nötig ist. Neben der Tür-am-Ende-des-Flurs, die sich auf einmal selbstständig macht um den restlichen Schlossbewohnern Angst einzujagen erscheint auch noch eine machtgierige Zauberin, die ale auf Trapp hält. Ein Problem jagt das nächste...die Frage ist nur: Ist Nessy dem Ganzen gewachsen? Zwischen diesen Seiten findet man mal wieder einen Fantasy-Spaß vom Kultautor A. Lee Martinez. Die Bücher sind perfekt für zwischendurch und zaubern immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Zwar für mich persönlich keine überlebenswichtige Literatur, aber einfach schön etwas so leichtes und lustiges zwischendurch zu lesen!

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  • Ein habs,und weg ist der Zauberer

    Zu viele Flüche
    Moorteufel

    Moorteufel

    31. October 2015 um 14:52

    Nessy  die kleine Koboldin ,sorgt in Margles Schloß für Ordnung und das jeder gut verorgt wird.Denn Margle hat all seine Gegner und Wiedersacher mit Flüchen belgt und verzaubert. Einerseits sollte er froh sein Nessy zu haben,aber wer so ein giesgramiger Zauberer ist wie er,der ist nie zufrieden. Als er dann doch plant Nessy loszuwerden,baut er er sich sleber eine Falle,und wird anstelle von Nessy gefressen. Nessy die nicht so richtig weiß was sie nun tun soll,macht ihre Arbeit weiter wie bisher,als wenn Margle jeden Augenblick wieder kommen würde.Nur ist es ja so,wenn ein Zauberer Stírbt,und die Burg nun ohne jeden herrscher da steht,lockt es rasch andere Zauberer an,die sich dann die Burg und seine Schätze an sich nehmen wollen.Und es dauert nicht lange ,dann taucht auch schon die erste Böse ,eine sehr böse Zauberin auf. Aber Nessy ist ja nicht alleine,es gibt auch viele gute Seelen unter den verfluchten Burgbewohnern die ihr versuchen zu helfen.. Eine nette geschichte über ein Verfluchtes Schloß und seine Bewohner.

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  • Zu viele Flüche, rezensiert von Götz Piesbergen

    Zu viele Flüche
    Splashbooks

    Splashbooks

    26. November 2014 um 09:50

    Wer kümmert sich um die Schlösser von mächtigen Zauberern? Wer sorgt dafür, dass sie ungestört ihren Aktivitäten nachgehen können und dabei auf Dinge wie Saubermachen oder Kochen verzichten? Natürlich eine Schar an dienstbaren Geistern. Und was passiert, wenn der Herr und Meister auf einmal aus dem Leben scheidet? Die Antwort liefert "Zu viele Flüche". Der Roman stammt aus der Feder von A. Lee Martinez. Er wurde 1973 in El Paso, Texas, USA geboren und hat die Gadsden High School in New Mexico besucht. Seit 2005 schreibt er Bücher, die sich vor allem an Jugendliche und Junggebliebene richten. Insgesamt Acht Bände und fünf Kurzgeschichten sind erschienen. Fünf seiner Erzählungen sind ebenfalls hierzulande herausgekommen. Nessy ist Koboldin und die Haushälterin des dunklen Magiers Margle. Sie muss einerseits versuchen das Schloss mit all seinen Bewohnern in Ordnung zu halten, als auch verhindern, dass sie ihrem Meister auf die Nerven geht und von ihm umgebracht wird. Ihr leuchtet es ein, dass das eines Tages geschehen wird, doch hofft sie, dass dieser Augenblick noch lange in der Ferne ist. Allerdings ist diese Hoffnung vergebens. Ihr Herr will ein Ungeheuer erschaffen, das über große Kräfte verfügt. Und es braucht dazu ein Opfer, was Nessy sein soll. Nur läuft etwas falsch und er wird zur Opfergabe. Damit ist die Koboldin auf einmal Herrin des Schlosses. Das ist nicht eben eine einfache Aufgabe, wimmelt es doch nur so vor verfluchten Kreaturen und Monstern. Einige mögen ja nett sein, wie beispielsweise Echo, von der nur die Stimme existiert. Doch es existieren noch andere. Da sind zum Beispiel ein skelettierter Serienmörder und ein Biest, das Jagd auf Untote macht. Und als ob das nicht genug wäre, taucht auf einmal eine machtgierige Zauberin auf, die es auf das Schloss absieht. Und das gilt es zu verhindern. "Zu viele Flüche" ist vor allem eins: Ein vergnügliches Buch mit witzigen Einfällen. Das fängt schon mit dem Ausgangsszenario an. Nessy ist stolz auf ihre Arbeit, weiß aber gleichzeitig, dass sie ihren Herrn nicht verärgern darf. Zu Beginn ist sie direkt unterwürfig und schicksalsergeben. Als er sie umbringen will, akzeptiert sie das widerstandslos. Rest lesen unter: http://www.splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/15399

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  • Fantasy

    Zu viele Flüche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. July 2014 um 13:01

    Kurzbeschreibung Eigentlich wollte der dunkle Magier Margle seine Putzhilfe Nessy loswerden, doch durch ein Missgeschick tötet Margle sich selbst. Nun ist die Koboldin Nessy neue Herrin im Schloss – und gebietet über seine unzähligen magischen Bewohner: das Gehirn im Einmachglas, den pausenlos polierenden Silbergnom, die blutende Wand namens Walter, den skelettierten Serienmörder Dan und das Ungeheuer-unter-dem-Bett. Nessy hat alle Hände voll zu tun, die Bande im Zaum zu halten. Und dann ist auch noch die machtgierige Zauberin Tiama im Anmarsch, um sich das Schloss unter den Nagel zu reißen. Nessy bleibt nichts übrig, als das verbotene Geheimnis zu lüften, das sich hinter der Tür-am-Ende-der-Halle verbirgt. Fazit: Zauberhaftes Fantasy Buch. Ein kurzweiliges Buch für junge und Junggebliebene.    

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  • Das Fehlen einer Zutat lässt das Gericht fade schmecken

    Zu viele Flüche
    Myobi

    Myobi

    07. July 2014 um 17:15

    Der dunkle Magier Margle versucht seine Reinigungskraft Nessy mit Hilfe seiner neuen Errungenschaft (eines Nurgax) zu töten. Durch eine Unaufmerksamkeit seinerseits, wird der Zauberer vom Nurgax verschlungen. Jetzt ist Nessy die Herrin der Schlosses und muss sich mit den verfluchten Schlossbewohnern vielen Gefahren in den Weg stellen, die das Schloss in den dunklen Winkeln verbirgt. Eine einigermaßen unterhaltsame Geschichte. Kommt etwas langsam in Fahrt, weist, ab etwa der Mitte des Buches, einige unterhaltsame Passagen auf. Leider hat mich dieses Buch, abgesehen von ein paar sehr guten Stellen, weder beeindruckt noch wesentlich enttäuscht. Besser ausgedrückt: Die Geschichte war gut, hat mich leider nicht vom Hocker gehauen. Ihr fehlte irgendwie "das gewisse Etwas". Drei Sterne vergebe ich für die "gute" Thematik mit einigen guten Aspekten und für den flüssigen Schreibstil. Sonst ist die Geschichte einfach zu unscheinbar, dass man sie ein zweites Mal lesen würde.

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  • Rezension zu "Zu Viele Flüche" von A. Lee Martinez

    Zu viele Flüche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. July 2012 um 14:21

    Wie immer: Typisch Martinez! Einfach nur lustig. Immer wieder schön zu lesen. ^-^
    Freu mich schon tierisch auf das nächste Werk von ihm!

  • Rezension zu "Zu Viele Flüche" von A. Lee Martinez

    Zu viele Flüche
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    23. November 2011 um 16:35

    ZUM BUCH --------------- Margle ist ein böser Magier, er wohnt in seinem grossen, dunklen und verzauberten Schloss. Nichts darin ist was es zu sein scheint. Und wenn doch, ist es dennoch anders als das normale Gegenstück dazu. Wie gesagt, Margle ist fies, gehässig und einfach nur gemein, er verzaubert Dinge, Wesen, egal wass, Hauptsache er kann es mit einem Fluch belegen und weil er denkt so viel Macht zu besitzen das ihm nicht zu stossen kann, tut er es auch ohne schlechtes Gewissen. Tja... doch da hat er die Rechnung wohl ohne einige, von ihm verfluchten, Wesen gemacht. Und so kommt es, dass sich der harte Kern einer Truppe sich gegen den Magier, ihren Herr und Meister, verschwören und ihn um die Ecke bringen, auch wenn da mehr Glück als können im Spiel liegt. Und endlich sind alle wieder diejenigen die sie eigentlich waren... Oder doch nicht? Nein, denn auch Margel hat vorgesorgt für den Fall seines ablebens, und so bekommt der harte Kern einiges zu tun, um nicht nur ihre Haut sondern auch die des Schlosses zu retten. . Erster Satz: --------------- .....Margle der Schreckliche hatte die Angewohnheit, Dinge zu sammeln. . . MEINE MEINUNG ------------------------- Titel und Cover: Zu viele Flüche trifft es genau. Mir wäre auch kein besserer Titel eingefallen ;) Und das Cover, ich mag es einfach, es ist witzig genau wie der Roman auch. Man kann Nessy den Kobold sehen, den Gereth der Wasserspeier, Mister Bones und der Blaue Paladin. - Schreibstil: Martinez schreibt flüssig, witzig und mit viel Phantasie. Das Buch zieht einen gleich in eine andere, völlig verzauberte Welt. Er hat sich für die Namen der einzelnen Wesen echt viel einfallen lassen, und wer Terry Pratchett kennt oder auch Adams gelesen hat und mag, dem könnte dieser Roman auch gefallen. - Die Geschichte: Es geht wie gesagt und einen bösen Zauberer der einfach allen nur Leid zufügt in dem er sie verflucht und verzaubert. Er nimmt ihnen ihre wahre Gestalt, sperrt sie ein oder aus, zwingt sie dazu Dinge zu tun und vieles mehr. Da sollte er sich eigentlich nicht wundern wass irgendwann jemand die Schnauze voll hat und zur Tat schreitet. Es heisst nicht um sonst, "Was du säst das erntest du". Und hier trifft es zu. Doch es wär ja zu einfach wenn alles glatt laufen würde, auch wenn sich die besten Freunde zusammen schliessen gibt es dennoch für ihr handeln Konsequenzen. Und die sind nicht grade einfach zu bewältigen. Doch kann man vieles mit Mut, Verstand und guten Freunden bewältigen. Und das lernt die unterwürfige, herzensgute Nessy auch. Denn an ihr liegt es jetzt das Schloss und alle die darin wohnen zu retten. Auch Thedeuz oder auch Das Monster Unter Dem Bett, alle lernen das es manchmal nicht auf die Grösse oder Gestalt an kommt, jeder kann seinen Teil beitragen. Auch wenn man manchmal Dinge tun muss die man lieber nicht machen würde. Aber gemeinsam sind sie stark! - Protagonisten: Nessy, der verzauberte Gnom ist eine liebe und loyale Begleiterin. Sie stellt ihr Licht viel zu oft unter den Scheffel, denn eigentlich ist sie wohl das wichtigste Wesen im Schloss, ohne sie geht gar nichts und würde im Chaos versinken. Oder Thedeuz, der kleine Flughund, der verzauberte Held, ein wunderschöner Mann, tja, war er einmal. Jetzt hängt er bei Nessy rum und steht ihr immer zur Seite. Er muss lernen das es nicht immer auf die Grösse an kommt. Oder Gnick, der verflucht wurde um immer während die Silberkammer in Ordnung zu halten, was heisst, dass er Tag ein Tag aus immer zu Silber polieren muss. Da wäre auch noch Mister Bones, der Serienkiller und und und... Alle wurden mit einen ganz speziellen Charakter ausgestattet, liebevoll, witzig, grummelig oder ganz einfach böse. Es gibt viel zu sehen und erleben und alle fast alle wachsen einem ganz schnell ans Herz. - Meine Lieblingstelle: ---------------------------- .....Ich glaube jedem, bis er mir einen Grund gibt, es nicht zu tun.Mir ist lieber, wenn ich feststelle, dass jemand mein vertrauen nicht verdient hat, als immer schon davon auszugehen, dass überhaupt keiner es verdient. Das ist nicht sehr weise. Nein, ist es nicht, aber es ist besser, von jedem das Beste anzunehmen und sich zu irren, als vom schlimmsten auszugehen und damit recht zu haben. Gnick zupfte an seinem wenig elastischen Bart. Diese Art von idealismus bringt dich noch um. Sie zuckte die Achseln. Vermutlich.

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  • Rezension zu "Zu Viele Flüche" von A. Lee Martinez

    Zu viele Flüche
    affler

    affler

    16. August 2011 um 21:44

    Inhalt: Ein verzaubertes Schloss, ein machtgieriger, gemeiner und egozentrischer Zauberer namens Margle und die Koboldin Nessy, gleichzeitig Putzhilfe und Assistentin. Das sind die 3 Grundzutaten dieses Buches. Doch nichts ist wie es am Anfang scheint. Margle will Nessy aus dem „Weg räumen“. Aber es passiert ein Missgeschick und anstatt Nessy umzubringen, fällt Margle selbst seinem mörderischem Plan zum Opfer. Von nun an ist Nessy die Besitzerin und Hüterin des Schlosses. Sie muss nicht nur den normalen Schlossbetrieb aufrechterhalten, sondern sich auch um all die von Margle gefangenen Geschöpfe im Schloss kümmern. Dabei sind kopflose Skelette, Hirne im Glas, das Monster unter dem Bett und Dämonen, die wie Glühwürmchen aussehen, noch die gewöhnlichsten Geschöpfe in der Sammlung. Doch als wenn das nicht schon genug wäre, kommt auch noch eine machtgierige Zauberin und Erzfeindin von Margle zum Anwesen um sich seiner Habseligkeiten zu bemächtigen. Um nun zum Ziel zu kommen, alle offenen Fragen zu klären und Licht ins Dunkle zu bringen, bleibt Nessy letztendlich nichts anderes übrig als die „Tür-am-Ende-der-Halle“ zu öffnen. Doch schafft Sie es und was verbirgt sich genau hinter der Tür? Wird es Ihr gelingen alles zum Guten zu wenden? … Fazit: Das Buch, als auch der Autor, haben mich sehr begeistert. Martinez hat einen bildhaften Schreibstil, der voller Spannung und Höhen ist. Nicht nur die Charaktere sind lebendig geschrieben, er versteht es auch den Leser von Seite zu Seite zu fesseln und an die Geschichte zu binden. Es fällt nicht schwer sich in die gut durchdachten Charaktere hineinversetzen und sich mit ihnen zu identifizieren. Das Kopfkino kommt, durch den bildhaften Schreibstil, sei es bei den Charakteren, den Orten oder der Umgebung, jedenfalls nicht zu kurz. Die Idee und die Geschichte sind gut verarbeitet und haben ein großes Potential, das A. Lee Martinez gekonnt ausschöpft. Dieses Buch hält was es verspricht und bringt jeden auf seine Kosten. Es ist nicht nur interessant für alteingesessene Fantasy Liebhaber und Fans von Martinez, Pratchett & Co, sondern ist auch für Neu- und Quereinsteiger und für Kinder zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Zu Viele Flüche" von A. Lee Martinez

    Zu viele Flüche
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    12. August 2011 um 12:11

    Die Koboldin Nessy hat schon vielen dunklen Magiern gedient. Doch der dunkle Magier Margle schießt in seiner Habgier und Boshaftigkeit den Vogel ab. In seinem Schloss hält er ungezählte Kreaturen gefangen, die einem Fluch unterliegen. Sie alle wurden mit ihren Flüchen für irgendetwas bestraft, das Margle missfiel - da wäre der Demontierte Dan, der Schädel eines wahnwitzigen Serienmörders, der sein Dasein auf dem Kräuterregal in der Küche fristet und seinem Kopflosen Skelett bei der Küchenarbeit zusieht; das Monster unter Nessys Bett; Yazpib, der aufgelöste Bruder des Magiers Margle, dessen Eingeweide in einem Glas gefüllt mit Flüssigkeit vor sich hin schwimmen; und noch viele Verrücktheiten mehr. Nessy hat alles im Griff, füttert tagein tagaus die Kreaturen mit der für sie passenden Nahrung, hält das Schloss sauber und stortiert Margles Bücher. Dankbarkeit erwartet sie dafür nicht, es ist einfach nur ihre Aufgabe, der sie nachkommt - und wenn sie etwas nicht leiden kann, dann ist es, wenn die Dinge im Schloss durcheinander geraten. Genau das passiert aber, als Margle beschließt, dass der Zeitpunkt für Nessys Tod gekommen ist. So bringt er kurzerhand ein Nurgax mit ins Schloss, das Nessy fressen soll. Dummerweise rechnet Margle aber nicht mit der Solidarität der Schlossbewohner mit der sie fütternden Hand und so wird er unter anderem vom Flughund Sir Thedeus überrascht und stolpert - das Nurgax wirft sich auf Margle und verschlingt ihn, um anschließend ein immerwährendes Band zu Nessy zu knüpfen. Die Schlossbewohner können ihr Glück kaum fassen, denn der Tod eines dunklen Magiers bedeutet, dass mit ihm all seine bösen Flüche von der Erde verschwinden. Doch sie warten vergebens auf ihre Rückverwandlung. Stattdessen meldet sich die noch dunklere Magierin Tiama, die angeblich mit Margle verabredet war, und dann beginnt auch noch Die Tür Am Ende Des Flurs zu rumoren, die selbst Margle sich nie zu öffnen getraut hatte. Nessy bleibt nur eins: Sie muss ihre geliebte Ordnung über den Haufen werfen und irgendwie versuchen, das Schloss zu verteidigen. Yazpib muss ihr so schnell es nur geht etwas Magie beibringen, während Nessy versucht Tiama abzulenken... "Zu viele Flüche" - der Name ist Programm. In den ersten Kapiteln dieses Buches lernt der Leser so viele verschiedene, außerordentlich verrückte, abstruse und wahnwitzige Charaktere kennen, dass es zu Beginn gar nicht so einfach ist, den Überblick zu behalten. Wie auch, in einem Schloss, in dem so viele Kreaturen festgehalten werden? Martinez schafft es jedoch, den Leser nie im Regen stehen zu lassen, sondern ihn mit auf diese außergewöhnliche Reise in Margles entrücktes Schloss zu nehmen. Ich habe so häufig gelacht über die Verrücktheiten und Eigenarten der verfluchten Seelen, dass es eine wahre Freude war, dieses Buch zu lesen. Nirgends zu lang, nirgends zu kurz, sondern stets im richtigen Tempo spitzt sich die Handlung schließlich auf ihren Höhepunkt zu, der voller Magie und Überraschung ist. Ein abwechslungsreicher Lesespaß voller Phantasie.

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  • Rezension zu "Zu Viele Flüche" von A. Lee Martinez

    Zu viele Flüche
    -Sirona-

    -Sirona-

    25. July 2011 um 10:14

    Eigentlich wollte der dunkle Magier Margle seine Haushaltshilfe Nessy loswerden, doch durch ein Mißgeschick stirbt er selbst. Jetzt ist die Koboldin Nessy ersteinmal allein für das Schloß zuständig, wodurch sie jedoch Hilfe und nicht zuletzt mehr Arbeit von den eigentümlichen Bewohnern, dem Gehirn im Einmachglas, dem Monster unter dem Bett, dem skelettierten Serienmörder Dan, einem heldenhaften Flughund und vielen anderen bekommt. Als dann noch die legendäre Zauberin Tiama dazukommt, bleibt Nessy nichts anderes übrig als das Geheimniss der Tür-am-Ende-des-Flurs zu lösen... Mein Fazit: Als ich das Buch angefangen hatte zu lesen, war ich sehr schnell damit durch. Nicht nur weil es gut flüssig zu lesen war, sondern auch sehr humorvoll. Die Charaktere sind fantasievoll und vielseitig und lassen die Geschichte nicht langweilig werden. Was ich jedoch schade fand, ist das es keine große Spannung gibt. Einiges ist vorhersehbar und wenn Spannung aufkommt ist es am meist eine kleine Verpuffung statt einer Explosion. Und obwohl dies so ist, will man trotzdem wissen was aus Nessy und ihren Gefährten wird.

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