A. M. Hannemann Der Sommer der Maya

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer der Maya“ von A. M. Hannemann

Plötzlich war er fort.
Wie vom Erdboden verschluckt.
Der Urwald Mexikos hatte Professor Auerbach und seinen Assistenten verschlungen. Nachdem er monatelang kistenweise die wunderbarsten Fundstücke an das Museum geschickt hatte, kam nun nichts mehr. Seit Wochen weder Kisten noch Briefe noch Anrufe.
Die Restauratorin Judith Bensberg macht sich auf ihn zu suchen und fliegt nach Cancún, von wo aus sie den letzten Lebenszeichen des Professors nachgehen will.
Hilfe erhält sie dabei von Carlos. Dem Carlos, den sie im vergangenen Advent in der Fußgängerzone ihrer Stadt kennen gelernt hat, wo er mit einer Musikgruppe auftrat. Sie hat ihm aus einer Notlage geholfen und das hat er nicht vergessen. Judith glaubte von ihm, er sei vielleicht ein Inka aus Peru oder Chile. Aber Carlos − der fasziniert ist von der hilfsbereiten, deutschen jungen Frau − ist Nachkomme der einst mächtigen Maya.
Gemeinsam ziehen sie in den Dschungel. Nach etlichen Tagen fruchtlosen Suchens stoßen sie endlich auf die Ruinen, die der Professor entdeckt hat.
Aber die Grabungsstelle ist verlassen. Und von den Menschen in der Umgebung schlägt Judith nur Ablehnung entgegen. Jeder rät ihr dringend, diese Gegend zu verlassen, es sei ohnehin ein Irrtum ihrerseits; niemand sei im Dschungel, der etwas suche. Judith wird dadurch nur misstrauischer und sie beginnt erst recht, noch intensiver nachzuforschen.
Aber der Urwald ist nicht nur einfach ein Wald; er verbirgt auch uralte, gut gehütete Geheimnisse.
Und Gefahren …

dickes Buch, aber Spannung pur

— Sonnenbluemchen67

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    Der Sommer der Maya

    Sonnenbluemchen67

    02. May 2016 um 17:34

    Mein Fazit: Dieses wundervolle Buch hat zwar, sage und schreibe, 701 Seiten. Ist damit also ein wirklich dicker Welzer, wie man so schön sagt. Das hatte mich auch erst echt geschockt, doch nun, nachdem ich es lesen durfte, kann ich nur noch Danke sagen liebe A. M. Hannemann. Das Cover: grün…grün…grün…aber dennoch wunderschön. Im Hintergrund steht eine Mayapyramide und im Vordergrund die Hauptprotagonistin (ich denke mal, sie soll es wohl sein *lach). Es passt einfach perfekt zum Thema des Buches und somit ist es für mich einfach stimmig.   Zur Geschichte: Die Restauratorin Judith Bensberg führt eigentlich ein sehr ruhiges und unaufgeregtes Leben. Doch als sie länger nichts mehr von ihrem Professor, der in Mexiko bei Ausgrabungen ist, hört und auch keine Post bekommt von ihm. Da macht sie sich auf und beginnt ihr zu suchen. Dass sie dabei vorher noch über den Mann stolpert, der ihr dann hilft, kann sie nicht fassen. Die Autorin A. M. Hannemann hat sich wirklich sehr viel Mühe und Arbeit gemacht, um die Geschichte glaubwürdig rüber zu bringen. Man merkt hier deutlich, dass sie sich mit dem Grundthema, der Kultur der Mayas, auseinander gesetzt hat. Das finde ich klasse und würde es mir bei manch anderen Werken anderer Autoren auch hin und wieder wünschen. Die Autorin hat ihren Protagonisten sehr viel Menschlichkeit eingeflößt und ist dabei nie ins Absurde oder Kitschige abgedriftet. Natürlich schreckt einen im ersten Moment die Seitenzahl ein wenig ab und man denkt, dass wird bestimmt langatmig. Doch weit gefehlt, durch viele Details und Spannung, hat sie es geschafft, mich von Anfang an mitzunehmen. Es fehlt hier nicht an Spannung und Dramatik, doch auch eine Prise Liebe ist dabei. Ich wünsche mir auf jeden Fall eine Fortsetzung und soweit ich weiß, soll es diese auch geben.

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