A. M. Homes Die Tochter der Geliebten

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Inhaltsangabe zu „Die Tochter der Geliebten“ von A. M. Homes

Wer bin ich? Die aufwühlende Reise des Adoptivkinds A.M. Homes zu den eigenen Wurzeln
Die Autorin des Bestsellers Dieses Buch wird Ihr Leben retten erzählt ihre eigene Geschichte. Und auch die liest sich wie ein Roman. Als Adoptivkind erfährt A.M. Homes erst mit 31 Jahren, wer ihre leiblichen Eltern sind. Es folgt eine emotionale Detektivgeschichte, bewegend, authentisch, brillant.
'Ihr Päckchen ist angekommen, und es hat eine rosa Schleife.' Mit diesen Worten wird Phyllis und Joe Homes an einem Dezembertag des Jahres 1961 die Geburt ihrer Adoptivtochter angekündigt. Die Familie ist überglücklich, hat sie doch erst sechs Monate zuvor ein eigenes Kind verloren. Dreißig Jahre später meldet sich völlig unerwartet die leibliche Mutter, und kurz darauf gibt es auch einen Kontakt zum Vater. Der Eindruck dieser beiden Individuen auf die erwachsene A.M. Homes ist zunächst verstörend. Die großen Fragen 'Wer bin ich?' und 'Wo komme ich her?' drohen sie aus der Bahn zu werfen, lähmen sie, aber machen sie auch wütend. So lange, bis sie sich auf die Suche nach Antworten macht, die sie am Ende dort findet, wo sie sie gar nicht erwartet hätte. A.M. Homes erzählt ihre eigene tragische, witzige und zum Teil absurde, vor allem aber zu Herzen gehende Geschichte mit einer literarischen Meisterschaft, die ihresgleichen sucht.

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  • Rezension zu "Die Tochter der Geliebten" von A. M. Homes

    Die Tochter der Geliebten

    bücherelfe

    24. April 2010 um 20:22

    Geschichten von erwachsenen Adoptierten gibt es zuhauf. Besonders an dieser ist, dass es sich hier bei der Protagonistin um eine bekannte Schriftstellerin handelt. Das Buch zeigt auf, dass es bei diesem Thema kein Schwarzweiss gibt. A.M. Homes lässt ihre Leserinnen und Leser teilhaben an ihrer eigenen Ratlosigkeit, ihrer Trauer und den widersprüchlichen Gefühlen, die die Tatsache, adoptiert worden zu sein, in ihr auslösen. Fazit: Ein persönliches aber teilweise recht langweilig geschriebenes Buch

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  • Rezension zu "Die Tochter der Geliebten" von A. M. Homes

    Die Tochter der Geliebten

    Babscha

    18. March 2009 um 22:30

    Die 1961 geborene amerikanische Schriftstellerin A. M. Homes weiss zwar von klein auf, dass sie kurz nach der Geburt von ihren jüdischen Pflegeeltern adoptiert wurde. In ihrem 31. Lebensjahr jedoch nimmt ihre leibliche Mutter über einen Anwalt plötzlich Kontakt mit ihr auf und bittet um ein Gespräch. Damit gerät ihre bisher festgefügte Welt im Schoß ihrer Adoptivfamilie ins Wanken. Einerseits beseelt von dem Wunsch, jetzt alles über ihre leibliche Familie und ihre tatsächliche Herkunft zu erfahren, andererseits jedoch voller Anspannung, Zweifel und Angst, mit welchen Wahrheiten sie dadurch konfrontiert werden könnte, lässt sie sich zögerlich auf einen Kontakt ein. Und tatsächlich: nach mehreren Gesprächen mit ihren wirklichen Eltern muss sie schmerzlich erkennen, dass sie das Ergebnis der Liaison eines verheirateten Mannes mit eigener Familie und zweifelhaften Charaktereigenschaften und eines minderjährigen Mädchens aus eher instabilen Familienverhältnissen ist. Die Autorin gewährt dem Leser tiefe Einblicke in ihre ureigenste Gefühls- und Gedankenwelt. Erst vorsichtig tastend und von der neuen Situation überfordert, später -um einige Erfahrungen aus den Kontakten mit ihren ignoranten leiblichen Eltern reicher-, allein gelassen, voller verzwéifelter Wut und fordernd recherchiert sie bis in die tiefsten Tiefen ihres Stammbaums und fördert dabei manche Überraschung zu Tage. Erst nach vielen Jahren lernt sie, mit der unabänderlichen Situation umzugehen und sich in die ganz spezielle Identität zwischen zwei Familien einzufinden. Ein toll geschriebenes, persönliches und interessantes Buch über die Lebenswirklichkeit eines adoptierten Menschen.

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  • Rezension zu "Die Tochter der Geliebten" von A. M. Homes

    Die Tochter der Geliebten

    Clari

    05. October 2008 um 00:38

    A. M. Homes Die Tochter der Geliebten Kiepenheuer&Witsch ISBN 3462040340 „Ihr Päckchen ist angekommen, und es hat eine rosa Schleife “. Mit diesen Worten wird den Adoptiveltern von A. M. Homes die Geburt ihrer Adoptivtochter angekündigt. A. M. Homes selber ist das Päckchen, von dem hier die Rede ist, und wie ein Päckchen fühlt sie sich, als sie im Alter von 31 Jahren ihrer Herkunft auf die Spur kommt. Sie fährt zu Weihnachten 1992 nach Hause, und geheimnisvoll vertraut ihr die Mutter an, dass ihre leibliche Mutter sich gemeldet hat und sie treffen möchte! Für Homes beginnt eine unruhige Zeit. Sie lässt sich nur zögerlich auf den neuen Kontakt zu ihrer leiblichen Mutter ein, denn bald danach meldet sich auch der leibliche Vater. A. M. Homes ist im Buch wie im wirklichen Leben bereits eine erfolgreiche Schriftstellerin, als sie sich mit ihren biologischen Eltern konfrontiert sieht. Ihre Kontaktaufnahme wird zu einem für sie höchst kritischen emotionalen Erlebnis. Nun erfährt sie, wer und wie ihre Eltern wirklich sind. Sie macht Erfahrungen, von denen sie sich nichts träumen ließ! Im Hintergrund bleiben die stabilen Adoptiveltern, die ihr eine gute Kindheit beschert haben und sie herzlich lieben. Ihre Erlebnisse mit den neuen Eltern sind eher sehr ernüchternd. A.M. Homes schreibt mit einem klaren, emotional eher unterkühlten Ton über ihr Leben. Hinter der nüchternen Bestandaufnahme spürt man eine hoch sensible, tief berührte Frau, die nicht glauben kann, wie ihr Leben durch äußere Umstände in Bahnen gelenkt wurde, auf die sie keinen Einfluss hatte. Umso mehr bemüht sie sich jetzt im Erwachsenenalter darum, ihr Geschick nicht von anderen bestimmen zu lassen. Das fällt schwer angesichts einer Mutter, die sich ihr drängend an den Hals hängt und eines Vaters, der in seiner robusten und unsensiblen Art jovial herablassend bei seinen Treffen mit ihr eine Schmuddelatmosphäre aufkommen lässt, in der sie sich wie ihre Mutter als junges Mädchen von ihm benutzt fühlt. Die Suche nach ihren Wurzeln führt Homes tiefer und tiefer in die Vergangenheit. Es tun sich Abgründe auf, die sie auf ihrem Weg der Wahrheitssuche findet. Dabei offenbart sie tiefste Gefühle der Verlassenheit, gerät in Wut, Auflehnung und einen Nachforschungszwang, der an Besessenheit grenzt. Immer drängender werden für sie die Fragen, wer sie wirklich ist, von wem sie welche Eigenschaften hat und welche Krankheiten oder Abartigkeiten es in den Familien gab. Sie fühlt sich hin und her gerissen zwischen dem Wunsch nach noch mehr Wahrheit und der Sehnsucht nach Ruhe. In einer fast fanatischen Überaktivität erforscht sie ganze Familienzweige über Generationen zurück und sieht sich selbst als Erzählerin, die aus ihren vielen Suchergebnissen ihre Romane zusammensetzt. Selten liest man eine so spannende und aufrichtige Vergangenheitsaufklärung wie bei A.M. Homes. Atemlos schlägt einen die Lebensgeschichte in Bann und man kann nicht von ihr lassen. Einmal mehr zeigt sich, dass das Leben die spannendsten Romane schreibt!

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