Die Tochter der Geliebten

von A. M. Homes 
3,9 Sterne bei12 Bewertungen
Die Tochter der Geliebten
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Inhaltsangabe zu "Die Tochter der Geliebten"

Was empfindet man, wenn man im Alter von einunddreißig Jahren erfährt, dass man nicht die leibliche Tochter seiner Eltern, sondern ein Adoptivkind ist? A. M. Homes schildert hier auf eindringliche Weise ihre eigene Lebensgeschichte als emotionale Spurensuche. Eine höchst authentische und brillante Antwort auf Fragen, die wir uns alle stellen: Wer bin ich-- und wie bin ich zu dem geworden, was ich bin?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453407060
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:236 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:01.02.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.10.2008 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    bücherelfes avatar
    bücherelfevor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Tochter der Geliebten" von A. M. Homes

    Geschichten von erwachsenen Adoptierten gibt es zuhauf. Besonders an dieser ist, dass es sich hier bei der Protagonistin um eine bekannte Schriftstellerin handelt. Das Buch zeigt auf, dass es bei diesem Thema kein Schwarzweiss gibt. A.M. Homes lässt ihre Leserinnen und Leser teilhaben an ihrer eigenen Ratlosigkeit, ihrer Trauer und den widersprüchlichen Gefühlen, die die Tatsache, adoptiert worden zu sein, in ihr auslösen.

    Fazit: Ein persönliches aber teilweise recht langweilig geschriebenes Buch

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    ananasengelchens avatar
    ananasengelchenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Tochter der Geliebten" von A. M. Homes

    A.M. Homes erzählt in diesem Buch von Ihrer eigene Adoptionsgeschichte. Von Kindesbeinen an weiß sie, dass sie adoptiert ist und hat ihr ganzes Leben lang innerlich mit dieser Situation zu kämpfen. Mit Anfang dreißig erfährt sie, dass ihre leibliche Mutter den Kontakt zu ihr aufnehmen will.
    Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt: im ersten Teil erzählt Homes von ihrer Begegnung mit ihren leiblichen Eltern sowie die Entwicklung ihrer Beziehung zu ihnen im Laufe der darauf folgenden Jahre. Im zweiten Teil des Buches erzählt Homes von ihrer umfangreichen Suche nach ihren Wurzeln und Vorfahren.

    Das Buch ist sehr persönlich und emotional geschrieben, besonders der erste Teil hat mich unglaublich fasziniert und mitgerissen. Die im zweiten Teil beschriebene Suche nach ihren Wurzeln war meiner Meinung nach teilweise etwas langatmig, aber wichtig, um die emotionale Lage der Autorin zu verstehen. Im gesamten kann ich das Buch sehr gut weiterempfehlen, besonders für Leser, die sich für das Thema „Adoption“ interessieren.

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    Babschas avatar
    Babschavor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Tochter der Geliebten" von A. M. Homes

    Die 1961 geborene amerikanische Schriftstellerin A. M. Homes weiss zwar von klein auf, dass sie kurz nach der Geburt von ihren jüdischen Pflegeeltern adoptiert wurde. In ihrem 31. Lebensjahr jedoch nimmt ihre leibliche Mutter über einen Anwalt plötzlich Kontakt mit ihr auf und bittet um ein Gespräch.
    Damit gerät ihre bisher festgefügte Welt im Schoß ihrer Adoptivfamilie ins Wanken. Einerseits beseelt von dem Wunsch, jetzt alles über ihre leibliche Familie und ihre tatsächliche Herkunft zu erfahren, andererseits jedoch voller Anspannung, Zweifel und Angst, mit welchen Wahrheiten sie dadurch konfrontiert werden könnte, lässt sie sich zögerlich auf einen Kontakt ein. Und tatsächlich: nach mehreren Gesprächen mit ihren wirklichen Eltern muss sie schmerzlich erkennen, dass sie das Ergebnis der Liaison eines verheirateten Mannes mit eigener Familie und zweifelhaften Charaktereigenschaften und eines minderjährigen Mädchens aus eher instabilen Familienverhältnissen ist.

    Die Autorin gewährt dem Leser tiefe Einblicke in ihre ureigenste Gefühls- und Gedankenwelt. Erst vorsichtig tastend und von der neuen Situation überfordert, später -um einige Erfahrungen aus den Kontakten mit ihren ignoranten leiblichen Eltern reicher-, allein gelassen, voller verzwéifelter Wut und fordernd recherchiert sie bis in die tiefsten Tiefen ihres Stammbaums und fördert dabei manche Überraschung zu Tage. Erst nach vielen Jahren lernt sie, mit der unabänderlichen Situation umzugehen und sich in die ganz spezielle Identität zwischen zwei Familien einzufinden.
    Ein toll geschriebenes, persönliches und interessantes Buch über die Lebenswirklichkeit eines adoptierten Menschen.

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    Claris avatar
    Clarivor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Tochter der Geliebten" von A. M. Homes

    A. M. Homes Die Tochter der Geliebten Kiepenheuer&Witsch

    ISBN 3462040340

    „Ihr Päckchen ist angekommen, und es hat eine rosa
    Schleife “. Mit diesen Worten wird den Adoptiveltern von A. M. Homes die Geburt ihrer Adoptivtochter angekündigt.
    A. M. Homes selber ist das Päckchen, von dem hier die Rede ist, und wie ein Päckchen fühlt sie sich, als sie im Alter von 31 Jahren ihrer Herkunft auf die Spur kommt.
    Sie fährt zu Weihnachten 1992 nach Hause, und geheimnisvoll vertraut ihr die Mutter an, dass ihre leibliche Mutter sich gemeldet hat und sie treffen möchte! Für Homes beginnt eine unruhige Zeit. Sie lässt sich nur zögerlich auf den neuen Kontakt zu ihrer leiblichen Mutter ein, denn bald danach meldet sich auch der leibliche Vater.
    A. M. Homes ist im Buch wie im wirklichen Leben bereits eine erfolgreiche Schriftstellerin, als sie sich mit ihren biologischen Eltern konfrontiert sieht. Ihre Kontaktaufnahme wird zu einem für sie höchst kritischen emotionalen Erlebnis.
    Nun erfährt sie, wer und wie ihre Eltern wirklich sind. Sie macht Erfahrungen, von denen sie sich nichts träumen ließ!
    Im Hintergrund bleiben die stabilen Adoptiveltern, die ihr eine gute Kindheit beschert haben und sie herzlich lieben.
    Ihre Erlebnisse mit den neuen Eltern sind eher sehr ernüchternd.
    A.M. Homes schreibt mit einem klaren, emotional eher unterkühlten Ton über ihr Leben. Hinter der nüchternen Bestandaufnahme spürt man eine hoch sensible, tief berührte Frau, die nicht glauben kann, wie ihr Leben durch äußere Umstände in Bahnen gelenkt wurde, auf die sie keinen Einfluss hatte.
    Umso mehr bemüht sie sich jetzt im Erwachsenenalter darum, ihr Geschick nicht von anderen bestimmen zu lassen. Das fällt schwer angesichts einer Mutter, die sich ihr drängend an den Hals hängt und eines Vaters, der in seiner robusten und unsensiblen Art jovial herablassend bei seinen Treffen mit ihr eine Schmuddelatmosphäre aufkommen lässt, in der sie sich wie ihre Mutter als junges Mädchen von ihm benutzt fühlt.

    Die Suche nach ihren Wurzeln führt Homes tiefer und tiefer in die Vergangenheit. Es tun sich Abgründe auf, die sie auf ihrem Weg der Wahrheitssuche findet. Dabei offenbart sie tiefste Gefühle der Verlassenheit, gerät in Wut, Auflehnung und einen Nachforschungszwang, der an Besessenheit grenzt. Immer drängender werden für sie die Fragen, wer sie wirklich ist, von wem sie welche Eigenschaften hat und welche Krankheiten oder Abartigkeiten es in den Familien gab. Sie fühlt sich hin und her gerissen zwischen dem Wunsch nach noch mehr Wahrheit und der Sehnsucht nach Ruhe.
    In einer fast fanatischen Überaktivität erforscht sie ganze Familienzweige über Generationen zurück und sieht sich selbst als Erzählerin, die aus ihren vielen Suchergebnissen ihre Romane zusammensetzt.
    Selten liest man eine so spannende und aufrichtige Vergangenheitsaufklärung wie bei A.M. Homes. Atemlos schlägt einen die Lebensgeschichte in Bann und man kann nicht von ihr lassen. Einmal mehr zeigt sich, dass das Leben die spannendsten Romane schreibt!

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    R
    rufmichnichtanvor 8 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    AllesSchwarzs avatar
    AllesSchwarzvor 8 Jahren
    phoebe caulfields avatar
    phoebe caulfieldvor 8 Jahren
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    MoMovor 8 Jahren
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    Physsievor 9 Jahren

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