A. S. King

 3,8 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Please don't hate me, Ask the Passengers und weiteren Büchern.

Lebenslauf von A. S. King

Amy Sarig King gehört laut der New York Times im Bereich der Jugendliteratur zu den besten zeitgenössischen Autoren. Die Schriftstellerin wuchs in der Kleinstadt Reading in Pennsylvania auf. Ihr erster Roman The Dust of 100 Dogs wurde 2009 veröffentlicht, 2019 erhielt der von den Kritikern hochgelobte Roman Dig (dt. Dreck) mehrere amerikanische Buchpreise. A. S. King lebt, nachdem sie mehrere Jahre in Irland unterrichtete, wieder in Pennsylvania und schreibt Romane, die sich hauptsächlich an junge Erwachsene richten.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von A. S. King

Cover des Buches Please don't hate me (ISBN: 9783401503844)

Please don't hate me

 (190)
Erschienen am 01.05.2012
Cover des Buches DRECK - Vergrabene Geheimnisse (ISBN: 9783865529619)

DRECK - Vergrabene Geheimnisse

 (2)
Erschienen am 14.12.2021
Cover des Buches Ask the Passengers (ISBN: 9780316194679)

Ask the Passengers

 (7)
Erschienen am 09.10.2013
Cover des Buches Please Ignore Vera Dietz (ISBN: 9780375865640)

Please Ignore Vera Dietz

 (5)
Erschienen am 10.04.2012
Cover des Buches Reality Boy (ISBN: 9780316222716)

Reality Boy

 (1)
Erschienen am 23.09.2014
Cover des Buches Dig (ISBN: 9781925773521)

Dig

 (0)
Erschienen am 27.06.2019
Cover des Buches Dust of 100 Dogs (ISBN: 0738714267)

Dust of 100 Dogs

 (0)
Erschienen am 01.02.2009

Neue Rezensionen zu A. S. King

Cover des Buches DRECK - Vergrabene Geheimnisse (ISBN: 9783865529619)aly53s avatar

Rezension zu "DRECK - Vergrabene Geheimnisse" von A. S. King

Tragend, beklemmend und zugleich auch beeindruckend
aly53vor 8 Monaten

Ich glaub, es gab noch nie ein Buch, das mich so dermaßen herausgefordert und an die Grenzen getrieben hat, wie es bei „Dreck“ von A.S. King der Fall war.

Für meine Verhältnisse hab ich auch sehr lange dafür gebraucht.

Einfach weil dieses Buch unglaublich schwer zu lesen ist.

Was aber nicht mal an dem Schreibstil liegt, denn dieser ist durchaus fesselnd und einnehmend.

Vielmehr liegt es daran, dass diese Story extrem unbequem und gerade in seiner Ausarbeitung oft nichtssagend und sehr detailliert ist.

Man fragt sich, warum einem das eigentlich erzählt wird.

Da es völlig zusammenhanglos und einfach unbedeutend erscheint.

Erst rückblickend ergeben diese detaillierten Momente wirklich Sinn, was es umso schwerer und beklemmender macht.

Denn womit man hier konfrontiert wird, ist definitiv nicht leicht zu verdauen und immer wieder, hat es mich innehalten und darüber nachdenken lassen.

Ganz besonders toll sind die Namen. Denn es gibt eigentlich fast keine, nimmt man Gottfried und Marla mal aus.

Stattdessen heißen sie Waskannichfürsietun?, Freak, der Schaufler oder Zirkusdirektorin. Und das hat die Autorin wirklich großartig gemacht.

Denn Namen sind nicht wichtig.

Aber die Persönlichkeiten dahinter so viel mehr. Alle begleiten wir auf ihrem Weg. Und sie hätten kaum weniger miteinander zutun haben können.

Und doch kreuzt sich ihr Weg irgendwann.

Vollkommen unterschiedliche Charaktere, die jeder ihr Päckchen zu tragen haben.

Sie müssen mit der Welt klarkommen, ihren Platz finden und zudem mit sich selbst ins Reine kommen.

Aber darüber hinaus wird man hier mit so vielen wichtigen Dingen konfrontiert.

Z.b. Rassismus ,Missgunst oder das man einfach nicht genug ist.

Aber wer entscheidet das?

Wer entscheidet, dass du weniger Wert bist und wer räumt Ihnen dieses Recht ein?

Es geht um Familie, um Missverständnisse und Geheimnisse, die kaum schrecklicher sein könnten.

A.S. King erzählt eine Geschichte voller Tragik und Unverstandenheit.

Voller Recht und Unrecht.

Man taucht in diese Story ein und fragt sich, wo man hier gelandet ist.

Nach und nach zeichnet sich viel Schreckliches ab, was man im Vorfeld nie für möglich gehalten hätte.

Mich persönlich hat Freak am meisten beeindruckt, weil sie mit ihrer Großherzigkeit wirklich berührt und einen Moment innehalten lässt.

Es gab Momente, da hat mich diese Story wirklich gefordert, weil ich wollte, dass man endlich mal zum Punkt kommt.

Es war stellenweise etwas langatmig, was mich ab und an etwas gestört hat.

Dafür machen es die letzten Seiten wieder wett.

Die Autorin hat es tatsächlich geschafft, mich mit den Wendungen sprachlos zu machen und zu schockieren.

Denn damit hab ich nie im Leben gerechnet.

Denn es ergibt der Geschichte auch eine völlig neue Bedeutung und konnte mich aufgrund dessen auch überzeugen.

Es ist unglaublich wie schleichend ,aber wirkungsvoll die Entwicklung vonstatten geht.

Insgesamt ein sehr vielschichtiges Werk voller Wahrheiten und Geheimnissen ,die dich mitten in den Abgrund treiben.

Ich hätte mir jedoch oft mehr Tempo und einfach noch mehr Intensität und Emotionen gewünscht.


Fazit:

Dreck“ von A.S. King ist ohne Zweifel ein sehr herausragendes Werk, das vor allem mit den Themen und der Symbolik dahinter ungemein beeindrucken konnte.

Trotzdem war es eine schwere Geburt für mich. Es war oft langatmig und schwammig.

Da wäre mehr Tempo, Intensität und Emotionen unglaublich gut gewesen.

Insgesamt keine leichte Kost, da man sich nur allzu leicht damit identifizieren kann.

Tragend, beklemmend und zugleich auch beeindruckend, wie eindrucksvoll die einzelnen Schichten freigelegt werden.

Man muss hier jedoch sehr viel Geduld mitbringen.

Ein Buch das definitiv zum nachdenken anregt.

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Cover des Buches Please don't hate me (ISBN: 9783401503844)S

Rezension zu "Please don't hate me" von A. S. King

Ganz nett für Zwischendurch...
Sternschnuppe2702vor 3 Jahren

Vera hat zwei Mal ihren besten Freund Charlie verloren. Beim ersten Mal haben die beiden sich zerstritten und die Freundschaft gekündigt, beim zweiten Mal ist Charlie gestorben. Die beiden kannten sich, seit sie 4 Jahre alt sind und sind zusammen aufgewachsen. Dementsprechend schwer trifft Vera der Verlust, denn sie weiß als einzige, was in der Nacht passiert ist, in der Charlie verunglückte. 

Die Geschichte wird aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, wovon ich eigentlich ein Fan bin. Allerdings fällt es einem schwer, sich auf die eigentliche Story zu konzentrieren, da von einem Ort zum anderen und von einer Zeit in die andere gesprungen wird. Das ist wirklich etwas anstrengend. Trotzdem habe ich das Buch schnell durchgelesen, zwischendurch war es dann doch spannend. Für mich kein Highlight, aber auch kein totaler Flopp :)

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Cover des Buches Please don't hate me (ISBN: 9783401503844)Kitty_Catinas avatar

Rezension zu "Please don't hate me" von A. S. King

Dramatisch
Kitty_Catinavor 3 Jahren

Einst waren Vera und Charlie die besten Freunde. Vera hat Charlie vertraut und ihn geliebt, wie niemanden sonst auf der Welt. Jetzt aber ist alles anders. Vera verachtet Charlie, hasst ihn aus vollstem Herzen, denn er hat sie verraten und ihr weh getan, wie niemand je zuvor. Doch das Schlimmste ist, dass Charlie tot ist und Vera die Einzige, die weiß, was in dessen letzter Nacht wirklich geschehen ist.

Ganz unvoreingenommen bin ich an diesen Roman heran gegangen, weil ich absolut nicht wusste, um was es darin geht. Das Einzige, was mir klar war ist, dass es sich um ein Jugendbuch handelt und der Tod wohl eine größere Rolle darin spielt. Umso überraschter war ich, wie tiefgründig und erschütternd dieser Roman tatsächlich ist.

Aufgeteilt ist dieses Buch in fünf Teile und mehrere recht kurze angenehm zu lesende Kapitel, die allesamt recht außergewöhnliche aber dennoch schlicht gehaltene Überschriften haben. Die Kapitel werden außerdem aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, wobei auch Tote und Gegenständen zu Wort kommen. Das alles fand ich durchaus kreativ und hat den Verlauf der Handlung sogar noch unterstützt.

Was diese angeht, so beginnt sie mit der Beerdigung von Charlie und man erfährt erst nach und nach in Rückblenden, was zu seinem Tod geführt hat. Dabei geht es nicht nur um die Freundschaft zwischen Vera und Charlie, die sich langsam und schleichend in Liebe wandelt, nur um dann durch äußere und innere Einflüsse zu zerbrechen. Auch das kaputte Verhältnis von Vera zu ihrem Vater, Mobbing und die Probleme des Erwachsenwerdens bekommen ausreichend Spielraum. So kommt hier doch so einiges zusammen, was zu Charlies tragischem Ende führt, andererseits aber auch etwas aus Vera macht, was am Anfang noch nicht absehbar ist. Für mich war dieses Buch jedenfalls weniger ein Buch über Freundschaft, als über die Entwicklung eines Mädchens zu einer jungen Frau, die dabei so einiges Drama durchleben muss. So hat es diese Geschichte, obwohl sie eher ruhig erzählt wurde, geschafft, mich irgendwie zu packen und ich wollte wissen, was mit Charlie geschehen ist. Schade war dann nur, dass am Ende der richtige Knall irgendwie ausgeblieben ist und auch nicht alles aufgeklärt wurde.

Die Charaktere in diesem Buch sind alle sehr gut geschrieben, aber vor allem auch recht kontrovers, was mir echt super gefallen hat. Veras Gefühle gegenüber den Menschen, mit denen sie zu tun hat, sind so nachvollziehbar und dennoch ist sie sich jederzeit irgendwie treu geblieben. Andererseits sind da aber auch die anderen, als erstes Charlie, den ich gar nicht verstehen konnte, den man aber, so wie es auf mich gewirkt hat, auch gar nicht verstehen soll. Außerdem gibt es noch Veras Vater, der sein eigenes Päckchen zu tragen hat und dabei einige Male dabei scheitert, ein guter Vater zu sein, dennoch aber auch irgendwie ein guter Vater sein will. Ihn konnte ich anfangs so gar nicht leiden, später aber tat er mir einfach nur noch leid. Und dann sind da noch die, die von Vera „Dumpfbacken“ genannt werden und diesen Namen auch durchaus verdient haben, die man aber auch nicht unterschätzen sollte.

Alles in allem ist dieses Jugendbuch eines, was meiner Meinung nach bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Dementsprechend finde ich es schade, dass es scheinbar auch gar nicht mehr verlegt wird. Dennoch kann ich es nur weiterempfehlen, so ihr es noch irgendwie in die Hände bekommt. 

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