A.B.S.

 3.3 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Kalaschnikow, Der Mörder ist immer der Gärtner und weiteren Büchern.

Lebenslauf von A.B.S.

Pseudonym von Astrid (* 1948) und Bernt (* 1947) Schumacher

Alle Bücher von A.B.S.

Kalaschnikow

Kalaschnikow

 (2)
Erschienen am 01.01.1994
Der Mörder ist immer der Gärtner

Der Mörder ist immer der Gärtner

 (1)
Erschienen am 01.01.1997
Ole Dole Doff

Ole Dole Doff

 (1)
Erschienen am 01.10.1991
Im Umfeld der Sympathie

Im Umfeld der Sympathie

 (1)
Erschienen am 01.05.1993
Außer Kontrolle

Außer Kontrolle

 (1)
Erschienen am 01.05.1993
Ole Dole Doff oder Säufer ertrinken nicht

Ole Dole Doff oder Säufer ertrinken nicht

 (0)
Erschienen am 01.02.1988

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Rezension zu "Kalaschnikow" von A.B.S.

Rezension zu "Kalaschnikow" von A.B.S.
Matrigavor 7 Jahren

Zwei Wörter auf dem Titel führen auf die völlig falsche Fährte: "Kalschnikow" und "Thriller". Um erstere geht es nur ganz weit am Rande in dem Buch, und letzteres ist es nicht. Das Überraschende ist, wie unspektakulär dieser Fall sich entwickelt und aufgeklärt wird - bzw. sich von selbst erledigt. Die eigentliche Dimension des Verbrechens - der tatsächliche Thriller um Kalschnikows und Co. - deutet sich an, wenn man das Buch schließt: es ist nur die Spitze einer Zacke des Eisbergs.

Eine dermaßen verschnarchte Mordkommission wie die geschilderte Hamburger wird man wohl selten antreffen in der deutschen Krimilandschaft. Das harmoniert mit der schnoddrigen Sprache der, die nicht nur in der wörtlichen Rede gern n paar Silben verschluckt und gut ohne s gute alte Apostroph zurechtkommt, sowie die abgehalftert-desillusioniert beschriebenen "exotischen" Settings in Riga und Prag, wo nicht von ungefähr ordentlich gereiert wird. Die familiären Verhältnisse sind übrigens über die Ländergrenzen hinweg einhellig desolat, kalt, lieb- und leidenschaftslos. So lebt das Buch vor allem vom Atmosphärischen, und ich frage mich, warum es nicht verfilmt wurde - es schreit förmlich danach.

Ganz nebenbei: Auf den letzten beiden Seiten tauchen unverhofft zwei ganz andere Leichen als die eine erwartete auf. Ein Buch also irgendwo auf dem Todesstreifen zwischen Ironie, Satire und zynischer Abgeklärtheit, perfekt passend dazu das Wetter: ein verregneter Oktober 1992 und ein matschiger Januar 1993. Da rieselt es einem dann doch mal eben kalt den Rücken runter.

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